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Andenraum (Jujuy)

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Farbenfrohe Berglandschaften prägen die Landschaft

Der Andenraum der Provinz Jujuy im andinen Nordwesten Argentiniens besteht aus den zwei Großlandschaften der Puna, einer dünn besiedelten Trockensteppe auf 3.000 bis 4.000 m Höhe und den eingeschnittenen Täler der Quebradas, die wichtigste von ihnen ist die Quebrada de Humahuaca.

Bei Reisenden beliebt ist die Region wegen der landschaftlichen Schönheit der farbenfrohen Felsengebirge, der Kolonialstädte sowie durch den Karneval, der sich zwar in den letzten Jahrzehnten kommerzialisiert hat, aber immer noch nach uralten Traditionen gefeiert wird.

Regionen[Bearbeiten]

Auch wenn die argentinische Puna-Region von Gebirgszügen in längliche Bassins geteilt wird, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen, ist sie als landschaftliche Region weitgehend einheitlich. Die Quebrada de Humahuaca ist der einzige Einschnitt von Bedeutung in Jujuy und das Hauptreiseziel der Region. Sie wurde sowohl ins UNESCO-Weltkulturerbe als auch ins Weltnaturerbe aufgenommen..

Orte[Bearbeiten]

Unabhängigkeitsdenkmal in Humahuaca

Es gibt keine Großstädte in der Puna und der Quebrada de Humahuaca, die größte ist die Doppelstadt La Quiaca / Villazón an der argentinisch-bolivianischen Grenze, die zusammen etwa 50.000 Einwohner fasst; der argentinische Teil; sauberer und ruhiger als das quirlige Villazón, steuert nur 15.000 bei.

In der Quebrada ballen sich die touristisch interessanten Orte. Die alte, gut erhaltene Kolonialstadt Humahuaca ist mit 10.000 Einwohnern ihre „Hauptstadt“. Fast noch bekannter bei Reisenden ist das etwas südlich von Humahuaca gelegene Tilcara mit etwa 8.000 Einwohnern, ein beliebter Ferienort mit Folklorefestivals im Januar und ebenfalls zahlreichen Altbauten. Purmamarca, 1.000 Einwohner, ist ein spektakulär gelegenes altes Kolonialdorf, berühmt für seinen Siebenfarbenberg. Einheimische behaupten, es seien noch viele mehr als sieben Farben, die im bunten Felsgestein leuchten. Heute ist es nicht nur ein stetig wachsendes Reiseziel, sondern auch eine beliebte Kulisse bei Werbefilmern. Den Endpunkt der Quebrada und seinen Übergang in die Puna ist Tres Cruces mit nur 500 Einwohnern, sehr reizvoll auf fast 3.700 m gelegen, unterhalb einer bizarren Bergformation, die den Namen Dreizack des Teufels trägt.

Tilcara

Auf der offenen Puna ist die Bevölkerungsdichte noch geringer. Neben La Quiaca sind Abra Pampa, 6.000 Einwohner, Dienstleistungszentrum einer weiten Region, das schwer erreichbare Mina El Aguilar, 6.000 Einwohner, eine Retortenstadt für Arbeiter der größten Mine Argentiniens, Yavi, 1.000 Einwohner, eine reizvolle Kleinstadt nahe der Grenze zu Bolivien mit kolonialer Vergangenheit, Susques, 1.000 Einwohner, ein langsam aufstrebender Grenzort nach Chile im Westen mit kolonialen Gebäude und Kirchen, sowie Santa Bárbara, 1.500 Einwohner, im Nordwesteck Argentiniens zu nennen.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Der Nationalpark Laguna de los Pozuelos schützt einen großen See mitten auf der Hochebene, eines der Hauptverbreitungsgebiete der Flamingos in Argentinien. Weiterhin gibt es zahlreiche Salzpfannen, die einen Besuch wert sind und sich im Sommer in der Regenzeit in riesige Spiegel verwandeln.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Puna, der argentinische Teil des bolivianischen Altiplanos, ist die abgelegenste und wohl lebensfeindlichste Gegend des Landes. Die Luft ist trocken, extrem klar und dünn, der Boden unfruchtbar und steinig, und die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel. Trotzdem ist die Landschaft wegen ihrer spektakulären Panoramas und den vielfältigen Relikten der kolonialen Architektur bei Reisenden sehr beliebt. Viele alte Kolonialkirchen haben sich in der Region erhalten.

Die spärlich gesäte Bevölkerung besteht zum größten Teil noch aus Nachkommen der Ureinwohner (kollas) und aus Mestizen. Ihre Traditionen sind in den Festen, die alle paar Wochen gefeiert werden, immer noch lebendig. Das Siedlungszentrum liegt in der Quebrada de Humahuaca.

Sprache[Bearbeiten]

Das Spanisch der Region ähnelt dem Dialekt, der im gesamten Nordwesten ab etwa Córdoba gesprochen wird. Kennzeichen sind das hybride „rsch“ und das Langziehen der vorletzten Silbe eines Wortes.

Die indianischen Sprachen der Region sind insgesamt auf dem Rückzug, auch wenn die meisten älteren Leute immer noch Quechua oder Aymara beherrschen.

Anreise[Bearbeiten]

Die Puna und die Quebradas können von San Salvador de Jujuy gut erreicht werden, von dort aus verkehren viele Busse.

Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte das Fahrzeug "hochlandtauglich" machen.

Mobilität[Bearbeiten]

Zwischen den Hauptortschaften verkehren Busse oder Kleinbusse (diese sind allerdings deutlich teurer!). Kleinere Dörfer sind oft nur mit dem eigenen Auto erreichbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Von den zahlreichen kolonialen Kirchen sei die in Casabindo erwähnt, die am größten von allen ist. Casabindo liegt in der Nähe von Abra Pampa.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Im Westen und in der Präkordillere kann man hervorragend wandern, wenn man auf das Klima Rücksicht nimmt. Insbesondere sollte man die starke Sonneneinstrahlung und die Höhenlage bedenken, viel Wasser mitnehmen und Steigungen langsam angehen. Es gibt viele Hirtenpfade, die man problemlos benutzen kann, wenn man die nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergreift.

Ein besonderes Erlebnis ist die Reittour von Valle Grande in der Selva Subandina nach Humahuaca (etwa 60 km, ca. 2 Tage).

Küche[Bearbeiten]

Die Küche ist wie die des gesamten Nordwestens in der Regel sehr pikant.

Nachtleben[Bearbeiten]

Nur in den größeren Orten gibt es ein bescheidenes Kultur- und Nachtleben. Dennoch gilt, das die Bewohner der Region insgesamt sehr gerne Alkohol trinken und auch am Wochenende tanzen gehen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Natur ist der größte Feind in der abgelegenen Gegend. Von Kriminellen hat man hier noch nie etwas gehört, Ausnahme sind Ferienziele wie Humahuaca und Tilcara.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist trocken (50-300 mm Niederschlag), wobei es im Sommer zu häufigen Gewittern kommen kann, die die ausgetrockneten Bäche schnell in reißende Flüsse verwandeln. Es gibt wenig Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter, dagegen deutliche zwischen Tag und Nacht. Normal sind im Sommer Tagestemperaturen von 25 und Nachttemperaturen von 5-10 Grad plus, und im Winter Tage mit 20 und Nächte mit 5 Grad minus. Es kann bis 20 Grad Frost geben!

Ausflüge[Bearbeiten]

Von der Puna aus kann man gut in die Grenzgegenden von Chile und Bolivien weiterreisen. Dort warten Attraktionen wie San Pedro de Atacama (in Chile) und das Salar de Uyuni sowie Tupiza (in Bolivien).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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