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Xi'an

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Xi’an
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Xi'an (西安, Pinyin: Xī'ān, Westlicher Frieden) ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi in der Volksrepublik China. Die meisten Touristen kommen wegen der berühmten Terrakotta-Armee.

Hintergrund[Bearbeiten]

Terrakotta-Armee

Die Temperaturen in Xi'an sind insbesondere im Sommer leicht höher als in Deutschland. Insgesamt ist Xi'an trockener; der meiste Niederschlag ist von August bis November, während die Winter meist windig und trocken sind, genauso wie der kurze Frühling und Herbst. Etwa von Oktober bis März hat die Stadt mit teils heftigem Smog zu kämpfen. Das Gebiet um Xi'an ist schon seit Jahrtausenden besiedelt und die Wiege der chinesischen Kultur. Die Stadt selbst ist über 3000 Jahre alt, war Hauptstadt diverser Königreiche und unter dem Namen 长安 (Chang'an) für mehr als 1000 Jahre und über 13 Dynastien hinweg die Hauptstadt Chinas, zuletzt in der Tang-Dynastie. Zwar verlor die Stadt mit dem Ende des chinesischen Mittelalters durch mehrfache Plünderung und Verlegung des Regierungssitzes an Bedeutung, blieb aber dennoch wichtiges regionales Zentrum und, als ein Endpunkt der Seidenstraße, von internationaler Bedeutung. Gewaltige Mengen von Touristen kommen jedes Jahr wegen der Terrakottaarmee, doch die Stadt bietet Geschichtsinteressierten noch viel mehr: Anders als die meisten Chinesischen Städte konnte sich Xi'an noch einiges von seinem historischen Flair bewahren, so zum Beispiel die gewaltige Stadtmauer aus der Ming-Zeit, Pagoden und ungezählte Ruinen und Gräber. Zwar wurde im 20. Jahrhundert der größte Teil älterer Bebauung abgerissen und durch moderne Mietshäuser ersetzt, doch zunehmend unternimmt die Stadtregierung Maßnahmen, um das historische Flair so weit wie möglich zu erhalten oder wiederherzustellen. Schließlich gibt es in Xi'an noch viel weniger Ausländer, sowohl Touristen als Geschäftsleute, als in den Städten an der Küste oder beispielsweise Chengdu. All das verleiht Xi'An eine einzigartige Atmosphäre, die einen Besuch mehr als wert macht.

Anreise[Bearbeiten]

Xi'An

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Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Xi'ans Internationaler Flughafen ist der Xi'An Xianyang International Airport, der über eine Vielzahl sowohl von Inlands- als auch Auslandsverbindungen verfügt. Es besteht kein Anschluss an das Metrosystem der Stadt. Stattdessen stehen andere Transportmethoden zur Verfügung: Am unkompliziertesten ist es, den Wegweisern zum Taxistand zu folgen. Taxis fahren mit Taxameter und ohne Umwege, müssen aber Maut auf der Flughafenautobahn bezahlen. Eine Fahrt ans Südtor der Stadt sollte etwas ¥140 kosten. Tagsüber steht außerdem ein Flughafen-Shuttlebus zur Verfügung. Dieser kostet ¥25 und benötigt etwa eine Dreiviertelstunde in die Stadt. Es werden allerdings verschiedene Haltestellen angefahren und das Personal versteht kaum Englisch, deshalb ist es eine gute Idee sich vorher schlau zu machen wo man hinmöchte. Nach der Abfahrt des letzten Busses gegen 24 Uhr organisieren Privatleute in der Ankunftshalle Sammeltaxen. Diese sind erheblich billiger als Taxen. Anfangs werden die Fahrer überhöhte Preise nennen, doch wer hart bleibt kann Preise bis zu ¥30 beispielsweise zum Bahnhof aushandeln. Direkt am Ausgang werden Fahrer von schwarz betriebenen Taxen versuchen, mit lauten Rufen an Kunden zu kommen; hier unbedingt abwinken und weitergehen. Diese Fahrer sind zwar freundlich, der Preis ist am Ende aber doppelt so hoch wie in den regulären Taxen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Von Xi'an aus steht eine Vielzahl von Bahnverbindungen zur Verfügung. Die Stadt hat drei relevante Bahnhöfe:

Der 2 Nordbahnhof Xi'An 西安北站 (Xī'ānBěi Zhàn) ist der Bahnhof für die Schnellzüge. Brandneu, blitzblank und riesig bietet er schnelle Direktverbindungen zu einer Vielzahl chinesischer Großstädte wie Peking, Shanghai, oder Lanzhou an. Er befindet sich etwa 15 Kilometer nördlich des Stadtzentrums am Ende der Metrolinie 2.

Vom 3 Bahnhof Xi'An 西安站 (Xī'ān Zhàn) fahren die meisten regulären sowie Nachtzüge ab, sowohl in die nähere Umgebung als auch an die Küste. Er befindet sich direkt am Nordteil der Stadtmauer, allerdings sind es ein paar hundert Meter zu Fuß bis zur nächsten Metrostation. Stattdessen fährt eine Vielzahl von Bussen in direkter Umgebung ab. Außerdem steht ein Taxistand zur Verfügung.

Schließlich gibt es den 4 Südbahnhof 西安南站 (Xī'ānNán Zhàn) . Dieser befindet sich etwa 28 Kilometer weit im Süden außerhalb der Kernstadt und verfügt über regionale und überregionale Verbindungen nach Süden. Dieser Bahnhof ist nach Möglichkeit zu meiden, da die Verkehrsanbindung katastrophal ist: es gibt nur eine wenig befahrene Busverbindung und schwarz betriebene Sammeltaxen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Orientierung[Bearbeiten]

Die Stadt hat eine alte Stadtmauer, in ihrer Mitte steht der Glockenturm (钟楼 zhōnglóu) von dem aus die vier Hauptstraßen (-street, manchmal - Avenue) in die vier Himmelsrichtungen gehen:

  • North street (北大街, BěiDàJiē)
  • East street (东大街, DōngDàJiē)
  • South street (南大街, NánDàJiē)
  • West street (西大街, XīDàJiē)

Außerhalb der Stadtmauern im Norden entwickelt sich Industrie, im Süden neue Shopping Malls und Ausgehmöglichkeiten.

Mobilität[Bearbeiten]

Xi'an verfügt über öffentliche Busse, Taxen und U-Bahn.

Taxi[Bearbeiten]

Für Taxen in Xi'an gilt dasselbe wie in anderen Städten Chinas: Sie sind günstig, aber die Fahrer sprechen kein Englisch. Tagsüber 6 Yuan (RMB) bis 3 Kilometer, dann 1,30 Yuan/1,50 Yuan pro Kilometer. (1 Yuan sind etwa 0,10 €). Nach 22:00 Uhr erst 7 Yuan, dann 1,60 Yuan/km. Taxifahrer sind in der Regel vertrauenswürdig, man kann (abgesehen von Rush-Hour) auch den Preis vor(!) der Fahrt um 1-3 Yuan runterhandeln.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Innerhalb der Stadt fahren Busse von morgens um 6:00 Uhr bis etwa 23:00 Uhr, sie kosten je 1 Yuan beim Betreten den Busses egal wie weit man fährt (Es gibt auch klimatisierte Busse, mit einer Schneeflocke gekennzeichnet, die 2 Yuan kosten). Die meisten Linien sind häufig überfüllt. Zu den meisten Touristenattraktionen fahren auch öffentliche und akzeptable Busse, es gibt aber auch spezielle, teurere, Touristenbusse.

U-Bahn[Bearbeiten]

Die U-Bahnstationen sind über Treppen / Rolltreppen erreichbar (Fahrstühle gibt es leider nicht) und haben Flughafenflair; teilweise mit strenger Gepäckkontrolle /-durchleuchtung.

Die Ticketpreise staffeln sich wie folgt: 1-6 Haltestellen 2 Yuan, 7-10 Haltestellen 3 Yuan und 11 oder mehr Haltestellen 4 Yuan.

Wartezeit bis zur nächsten U-Bahn immer < 10 Minuten

Linie 1 (Ost-West) Fangzhichen (06:48/23:43) - ... - North Street (Umsteigemöglichkeit zu Linie 2) - ... - Houweizhai (06:03/22:58)

Linie 2 (Nord-Süd) Xi'an North Railway Station (06:00/22:55) - ... - North Street (Umsteigemöglichkeit zu Linie 1) - ... - Qujiang International Convention & Exhibition (06:15/23:10)

Die Zeiten hinter den Starthaltestellen geben die, jeweils erste und letzte, Abfahrtszeit an.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen alle im nahen Stadtbereich (außer die Terrakotta-Armee). Man könnte also alles auch mit dem Fahrrad gut erreichen. Doch auf der Straße wird man von Bussen und Autos gedrängelt, auf den meist schlechten Fußwegen tummeln sich im Zentrum tagsüber zu viele Leute. Zudem gibt es wenige Parkmöglichkeiten im Zentrum und Fahrräder werden leicht gestohlen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Innerhalb der Stadtmauern

  • Die Stadtmauern selbst, das Südtor (南门, Nánmén) ist am sehenswertesten.
  • Die beiden Türme Drum Tower(鼓楼, Gǔlóu)und Bell Tower钟楼, Zhōnglóu)genau im Zentrum
  • Das Muslimische Viertel (回民街, Huímín Jiē) hinter dem Drum Tower bietet eine Moschee im Chinesischem Stil und gute chinesische muslimische Küche

Außerhalb

  • Terrakotta-Armee (兵马俑, Bīng mă yŏng), Mausoleum des Kaisers Qin Shihuangdi. Buslinie 306 fährt vom Bahnhofsvorplatz und braucht je nach Verkehrslage 45-90 Minuten. Hin- und Rückfahrt kosten jeweils 7 Yuan.
  • Grosse Wildganspagode (大雁塔, Dà Yàntǎ). Erbaut 648 v.Chr. Buslinie 41/610 vom Bahnhof
  • Kleine Wildganspagode (小雁塔, Xiǎo Yàntǎ). Erbaut in 709 n.Chr. Buslinie 203 vom Südtor.
  • Stelenwald oder Xi'an Beilin Museum
  • DasShaanxi History Museum[[1]] ca. 5 km Südlich der Altstadt bietet besonders an Regentagen viel zu sehen.
Große Wildganspagode
Detail in der Pagode
Blick von der Pagode über die Stadt
Stelenwald

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Auf den Stadtmauern spazieren gehen. Eine ganze Runde ist knapp 14 km lang, kann aber natürlich beliebig verkürzt werden.
  • Abends im Muslimischen Viertel essen gehen

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Auf der DongDaJie (siehe Orientierung) gibt es viele Modegeschäfte für jeden, der Festpreise dem Handeln vorzieht. Mode und besonders viele Schuhe lassen sich hier günstig erwerben.
  • Junge Chinesen kaufen günstiger im Sinn vom „Fast-echt-Addidas“ im BaiHuo-Markt百货市场, Bǎihuò Shìchǎng) im Stadtteil Xiaozhai (小寨, Xiǎozhài,7 Yuan mit dem Taxi vom Zentrum aus). Sportschuhe sollten auf unter 150 Yuan gehandelt werden, Pullover und gute Jeans ab 100 Yuan. Außerdem gibt es viele billige Mode-Accesoirs, und all die (zumindest bei uns nicht ganz legalen) Computerspiele, Musik-CDs und DVDs für 3 bis 8 € das Stück. Achtung! Bei der Einreise nach Deutschland können solche Souvenirs vom Zoll wieder beschlagnahmt werden!
  • Souvenirs kauft man in der Nähe der Moschee oder bei den hartnäckigen Händlern vor der Terrakotta-Armee. Tipp: Skeptisch und wortlos den Preisangeboten der Händler zuhören bis sie selber immer weiter runtergehen, oder 20 % (nur bei Souvenirs, sonst ein Drittel) des Anfangspreises nennen und später weggehen, denn dann rufen die Händler einem seinem Preis hinterher.

Ein 15 cm große Terrakotta Soldat sollte etwa 5 bis 10 Yuan kosten (auch wenn man zuerst 40 oder höher hört). Dasselbe gilt für holzgeschnitzte Buddhas und Drachen.

Küche[Bearbeiten]

  • Frisch gezogene Nudeln (拉面, Lāmiàn) sind im Norden Chinas das beliebteste Hauptgericht. Mit Gemüse und Ei oder Fleisch bekommt man sie günstig in vielen lokalen Restaurants.
  • Bāozi (包子), mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen (ähnlich wie Ravioli), sind sehr beliebt. Sie werden in einem Bastkorb (, Lóng) gedämpft und auch in diesem serviert. Mit Essstäbchen dippt man die Bāozi in ein Schälchen mit Sojasoße und Chillipuder (辣子, Làzi).

Wonton-Suppe gibt es meistens dazu.

  • Dies und andere Gerichte lassen sich Abends bis spät in die Nacht auf der Strasse billigst von Essständen kaufen. Diese Essstände finden sich überall vor Nachtclubs und Bars oder auf großen Straßen.
  • Auf Öfen geräucherte Schaschlikspieße findet man abends überall in den vielen kleinen Restaurantgassen.

Günstig[Bearbeiten]

Selbst wenn man das Gleiche serviert bekommt wie der Einheimische am Nachbartisch. Der langnasige Tourist zahlt in kleinen Restaurants oft deutlich mehr. Lässt sich nur verhindern, wenn man selbst gut Chinesisch spricht und die lokalen Preise kennt. Bei Preisen in Cent- und unterem Euro-Bereich tut das aber auch nicht wirklich weh.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Xi'an hat zahlreiche renommierte Universitäten. Zu den bekanntesten zählen:

  • Northwest University. (西北大学).
  • Jiaotong University. (交通大学).
  • Shaanxi Normal University.
  • Xi'an Foreign Language University.

Diese Universitäten bieten unter anderem auch Chinesisch-Kurse für Ausländer an, vorwiegend vormittags von 8 bis 12 Uhr (Mo. - Fr.).

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Häring: Xi'an und Kaiping: alte Dame, schöne Unbekannte. In: In Asien, Bd. 6 (November/Dezember) (2010), S. 36-41 (Deutsch). - Xi'an hat noch mehr zu bieten als die Terrakotta-Armee.

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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