Welterbe in Marokko

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Marokko ist ein Königreich im Nordwesten von Afrika und zählt zu den Maghreb-Staaten.

Flagge von Marokko
Karte von Welterbe in Marokko


Welterbestätten[Bearbeiten]

Marokko hat im Jahr 1975 die Welterbekonvention ratifiziert. Gegenwärtig (Stand 2021) sind neun Weltkulturerbestätten gelistet.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1981 K 1 Fès internet wikipediacommonswikidata 170 Fès wurde im 9. Jahrhundert gegründet und ist die Heimat der ältesten Universität der Welt. Fèz war auch lange Jahre Hauptstadt des Landes. Die wichtigsten Bauwerke der Stadt wurden im 13. und 14. Jahrhundert errichtet, dazu gehören Koranschulen, Karawansereien, Paläste, Residenzen, Moscheen und Brunnen. Fes tannery 2.JPG
1985 K 2 Marrakesch internet wikipediacommonswikidata 311 Die Stadt wurde um 1070 gegründet und war für lange Zeit eine politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Bedeutende Monumente der Altstadt sind die Koutoubiya Moschee und die Ben-Jusuf-Medersa. Zum Welterbe gehören außerdem die Agdal-Gärten aus dem 13. Jahrhundert sowie die Menara-Gärten. Pavillon Menaragärten.jpg
1987 K 3 Ait-Ben-Haddou internet wikivoyagewikipediacommonswikidata 444 Das befestigte Dorf Ait-Ben-Haddou liegt etwa 180 km südöstlich von Marrakesch am Fuß des Hohen Atlas. Es ist umgeben von einer hohen Mauer aus Lehm, die mit Ecktürmen verstärkt ist. Innerhalb der Mauern reihen sich Wohnburgen aneinander. Die traditionelle Lehmbausiedlung war auch Kulisse mehrerer Filme Ait Ben Haddou.jpg
1996 K 4 Meknès wikipediacommonswikidata 793 Meknès wurde im 11. Jahrhundert gegründet, die Stadt wurde im 17./18. Jahrhundert vorübergehend Hauptstadt von Marokko. In jener Zeit wurde Meknès stark ausgebaut. Der spanisch-maurische Stil jener Bauwerke war das Werk von Einwanderern, die nach der Reconquista von Andalusien nach Marokko geflohen waren. Bab El-Khemis.jpg
1997 K 5 Volubilis internet wikipediacommonswikidata 836 Volubilis liegt ca. 25 km nördlich von Meknès. Der Ort wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet und war ein wichtiger Außenposten des römischen Reiches. Die Stadt wurde im 5. Jahrhundert von den Vandalen erobert. Erhalten sind der Caracalla-Bogen, das Kapitol, eine Basilika sowie einige Mosaike. Volubilis-Capitol.jpg
1997 K 6 Tétouan internet wikipediacommonswikidata 837 Tétouan liegt etwa 40 km südlich von Ceuta an der Küste des Mittelmeeres. Vom 8. Jahrhundert an lag der Ort auf dem Weg zwischen Marokko und Andalusien, und war nach der Reconquista eine Anlaufstelle für die Moslems, die von den Spaniern vertrieben wurden. Daher ist in der Architektur auch ein andalusischer Einfluss sichtbar. Tetuan vista desde un tejado.JPG
2001 K 7 Essaouira wikipediacommonswikidata 753 Die Hafenstadt Essaouíra liegt rund 200 km von Marrakesch entfernt am Atlantik. Sie entstand aus einer Festung namens Mogador, die von den Portugiesen im 15. und 16. Jahrhundert errichtet worden war. Sie wurde zu einer befestigten Hafenstadt ausgebaut und war im späten 18. Jahrhundert ein wichtiger Handelsplatz zwischen der Sahara und Europa. Essaouira 113.JPG
2004 K 8 El Jadida internet wikivoyagewikipediacommonswikidata 1058 Die portugiesische Festung Mazagan, heute Teil der Stadt El Jadida, liegt 90 km südwestlich von Casablanca. Sie wurde an der Atlantik-Küste als befestigte Kolonie im frühen 16. Jahrhundert erbaut und 1769 von den Marokkanern übernommen. Die Festung mit ihren Bastionen und Wällen wurden im Stil der Renaissance errichtet. Zu den erhaltenen portugiesischen Bauwerken gehören die Zisterne und die im manuelinischen Stil der Spätgotik erbaute Himmelfahrtskirche. Morocco - AlJadida - Medina.jpg
2012 K 9 Rabat internet wikipediacommonswikidata 1401 Die Stadt liegt an der Atlantikküste im Nordwesten von Marokko. Die Medina (Altstadt) ist umgeben von einer 1197 fertiggestellten Mauer, innerhalb der Mauer sind der Suq, die El-Qoubba-Moschee und der Hassan-Turm, die Kasbah grenzt an die Medina. Die Neustadt wurde 1912 bis 1930 unter französischer Regie gebaut, in ihr sind administrative Gebäude und der Königspalast, es gibt zahlreiche Bauwerke im Art-Déco-Stil. Bab Oudaïa porte de la Kasbah des Oudaias P1060309.JPG

Tentativliste[Bearbeiten]

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus der Liste:

  • Taza und die Große Moschee
  • Stadt Lixus, phönizische Ruinen
  • Oasenkette von Tighmert, Prä-Sahara-Region von Wad Noun

Weblinks[Bearbeiten]

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