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St. Ulrich in Gröden

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Panorama von St. Ulrich in Gröden
Panorama von St. Ulrich in Gröden
St. Ulrich in Gröden
Region Südtirol
Einwohner 4.709 (2013)
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Lage
Lagekarte von Südtirol in Italien
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St. Ulrich in Gröden

St. Ulrich in Gröden (ladinisch Urtijëi, italienisch Ortisei) ist eine kleine Marktgemeinde im Grödner Tal in Italien, genauer in Südtirol, ladinisch Südtirol; italienisch Alto Adige, Sudtirolo. Zusammen mit St. Christina und Wolkenstein gehört St. Ulrich zu den drei Grödner Gemeinden, in denen neben Deutsch und Italienisch auch Ladinisch Amtssprache ist.

Seit einigen Jahrzehnten ist der Tourismus der Hauptwirtschaftszweig der Marktgemeinde, die zu den bekanntesten Wintersportorten der Alpen zählt. Südlich von St. Ulrich liegt die Seiser Alm, die mit einer Fläche von 57 km² größte Hochalm Europas. Direkt aus St. Ulrich ist sie mit der Umlaufbahn Seiser Alm erreichbar.

Hintergrund[Bearbeiten]

Entfernungen Luftlinie
Klausen (Chiusa) 11 km
Brixen (Bressanone) 16 km
Bozen (Bolzano) 26 km
Bruneck (Brunico) 32 km
Hayden (Cortina d’Ampezzo) 36 km
Sterzing (Vipiteno) 40 km
Meran (Merano) 41 km
Brenner (Brennero) 49 km
St. Ulrich in Gröden um 1856

Seit 1850 ist St. Ulrich in Gröden stark durch den Fremdenverkehr geprägt. So wurde bereits 1885 der Verschönerungsverein St. Ulrich gegründet, sowie die Sektion Gröden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins mit Sitz im Hotel Adler, welches bis heute besteht. Zur Jahrhundertwende begann der Skisport in St. Ulrich, auch entstand neben einer Eisbahn ein Curling Club. 1935 wurde dann die erste Seilbahn in Gröden von St. Ulrich auf die Seiser Alm feierlich eingeweiht. Es folgten die erste Skischule und die ersten Bergführer. Ab 1950 kamen der Sessellift Raschötzer Bahn, der Verein der Bergführer und Bergretter Catores, das erste öffentliche Freibad, eine Doppelseilbahn auf die Secedaalm und ein Kunsteisplatz hinzu. Weltweite Bekanntheit erlangte St. Ulrich in Gröden spätestens 1970 durch die Alpine Skiweltmeisterschaft und 1981 durch die Eishockey-Weltmeisterschaft.

Anreise[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Ulrich, fotografiert vom Luis-Trenker-Weg, der ehemaligen Bahntrasse der Grödner Bahn (1916-1960)

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughafen Bozen[Bearbeiten]

Der Flughafen Bozen (IATA-Code BZO, ICAO-Code LIPB, italienisch Aeroporto di Bolzano Dolomiti) ist Luftlinie etwa 29 Kilometer von St. Ulrich in Gröden entfernt und wird vor allem von Privat- und Geschäftsreiseflugzeugen angeflogen. Die zur Zeit einzige Linienverbindung besteht mit Darwin Airline zum Flughafen Rom-Fiumicino.

Flughafen Innsbruck[Bearbeiten]

Der Flughafen Innsbruck (IATA-Code INN, ICAO-Code LOWI) ist nach Passagierzahlen der drittgrößte Flughafen Österreichs und Luftlinie circa 80 Kilometer von St. Ulrich in Gröden entfernt. Zwei deutsche Fluggesellschaften bieten Direktflüge nach Deutschland an; Air Berlin nach Düsseldorf, Berlin und Hamburg, sowie Lufthansa nach Frankfurt am Main.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Wer von Innsbruck aus über den Brenner anreist (Autobahnen A13 und A22) fährt am besten bei Klausen von der Autobahn ab und folgt der SS 242d nach St. Ulrich in Gröden. Wer aus Richtung Bozen anreist kann alternativ auch schon die Ausfahrt Bozen Nord nehmen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Seit der Stilllegung der Grödner Bahn ist der nächste Bahnhof Waidbruck/Ponte Gardena an der Brennerbahn. Von dort oder auch Klausen verkehren Regionalbusse durch das Grödner Tal nach St. Ulrich in Gröden hinauf. Eurocity-Züge halten seit 2006 in der Regel nur noch in Brixen oder Bozen.

Mobilität[Bearbeiten]

Die St.-Antonius-Kirche am St. Antoniusplatz in der Altstadt

Mobilcard[Bearbeiten]

Die Mobilcard ist als 3-Tages oder 7-Tages-Ticket erhältlich und gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des Südtiroler Verkehrsverbundes. Sie ist erhältlich in allen Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes und den Tourismusvereinen der Region. Weitere Informationen, unter anderem zu Fahrplänen und weiteren Tarifen des Südtiroler Verkehrsverbundes findet man unter www.sii.bz.it und www.valgardena.it.

Bikemobil Card[Bearbeiten]

Die Bikemobil Card ist als Tageskarte, 3-Tageskarte und 7-Tageskarte erhältlich und ähnlich wie die Mobilcard in allen Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes und den Tourismusvereinen der Region zu erwerben. Sie ermöglicht eine kombinierte Nutzung aus öffentlichen Verkehrsmitteln des Südtiroler Verkehrsverbundes und Leihfahrrädern.

Museumsmobil Card[Bearbeiten]

Die Museumsmobil Card ist als 3-Tageskarte und 7-Tageskarte erhältlich und ermöglicht neben einer Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel des Südtiroler Verkehrsverbundes kostenlosen Eintritt in rund 80 Museen in ganz Südtirol. Auch die Museumsmobil Card ist in allen Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes und in den verschiedenen Tourismusvereinen des Region zu kaufen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Grabstätte von Luis Trenker auf dem Friedhof der St.-Anna-Kirche

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

Die St.-Jakobs-Kirche, im Hintergrund die Langkoffelgruppe

Pfarrkirche St. Ulrich in Gröden[Bearbeiten]

Die 1 Pfarrkirche St. Ulrich in Gröden wurde von 1792 bis 1796 erbaut und ist sowohl der Erscheinung des Herrn (6. Januar), als auch dem Heiligen Ulrich von Augsburg (4. Juli) geweiht. Im Inneren des Kirchengebäudes findet man neben der 2010 fertiggestellten Orgel mit 2000 Pfeifen zahlreiche Heiligenstatuen von ortsansässigen Künstlern der letzten zwei Jahrhunderte, darunter Johann Dominik Mahlknecht, Josef Moroder-Lusenberg, Ludwig Moroder, Johann Baptist Moroder und Jakob Crepaz-Maidl.

St.-Antonius-Kirche[Bearbeiten]

Die 2 St.-Antonius-Kirche wurde von 1673 bis 1676 im Renaissancestil erbaut und ist dem Heiligen Antonius von Padua geweiht. Sehenswert in der katholischen Kirche, in welcher auch der evangelische Gottesdienst von St. Ulrich in Gröden abgehalten wird, sind vor allem der Hauptaltar, 12 Ölgemälde aus dem 17. Jahrhundert, sowie sechs bemalte Glasfenster und eine Glasrosette von 1874.

St.-Anna-Kirche[Bearbeiten]

Die 3 St.-Anna-Kirche wurde 1425 erstmals urkundlich erwähnt, der Turm mit seinen zwei Glocken wurde in seiner jetzigen Form erst 1799 erbaut. Im Innenraum der St.-Anna-Kirche kann man zahlreiche Skulpturen namhafter Grödner Künstler besichtigen, auf dem Friedhof die Gräber vom bekannten Filmregisseur Luis Trenker und dem Bergsteiger Ludwig Norman-Neruda.

St.-Jakobs-Kirche[Bearbeiten]

Die 4 St.-Jakobs-Kirche ist die älteste Kirche des Grödner Tales und wurde 1325 erstmals urkundlich erwähnt, im Glockenturm ist allerdings die Jahreszahl 1181 eingemeißelt. Heute präsentiert sich die St.-Jakobs-Kirche im neugotischem Stil. Zu finden ist die St.-Jakobs-Kirche beim Weiler St. Jakob im Bereich des uralten Höhenweges Troi Paiàn.

Heiligkreuzkapelle Raschötz[Bearbeiten]

Die 5 Heiligkreuzkapelle Raschötz wurde 1755 erbaut und 1846, 1885, 1956 und 2012 teils grundlegend erneuert und restauriert. Die Bergkapelle auf der Raschötzer Alm ist von St. Ulrich in Gröden am schnellsten über die 2010 erbaute Standseilbahn Raschötzer Bahn erreichbar, von dessen Bergstation man über Wanderwege die Heiligkreuzkapelle Raschötz erreicht.

Museen, Ausstellungen, Gebäude und Denkmäler[Bearbeiten]

Außenansicht des Museums Gherdeina / Museums Gröden
Der unter Denkmalschutz stehende Bauernhof Peza wurde von der Gemeinde St. Ulrich angekauft und steht östlich des Weilers St. Jakob

Museum Gherdeina[Bearbeiten]

Das 6 Museum Gröden (ladinisch Museum Gherdeina) beherbergt seit 1960 Sammlungen zur kultur- und naturgeschichtlichen Entwicklung des Grödner Tales. Im Museumsgebäude Cësa di Ladins, welches 1953 extra für das Museum Gherdeina erbaut wurde, ist seit 2004 auch eine eigene Ausstellung über den künstlerischen Nachlass von Luis Trenker und Dokumente seines Filmschaffens untergebracht. (www.museumgherdeina.it)

Ausstellung ART52[Bearbeiten]

Die 7 Ausstellung ART52 beherbergt handgeschnitzte Skulpturen, Holzschnitzereien und Kunstmalereien des Grödner Kunsthandwerks von 52 verschiedenen Künstlern. Der Besucher kann sich ein umfassendes Bild von der Vielseitigkeit und Originalität der Grödner Kunst machen, die in weitläufigen Schauräumen ausgestellt wird. Zu finden ist die Ausstellung ART52 im Kongresshaus am Stetteneck Platz nahe der Touristinformation. (www.art52.it)

Villa Venezia[Bearbeiten]

Die 8 Villa Venezia ist ein historisches Gebäude, welches von dem St. Ulricher Künstler Johann Baptist Moroder von 1903 bis 1905 erbaut wurde. Das Gebäude wurde im venezianischen Stil erbaut, ist heute in einem sehr guten Zustand erhalten und steht unter Denkmalschutz. Vor der Villa Venezia steht eine 5,30 Meter Statue des römischen Feldherren Drusus dar und ist eine über die Grenzen Südtirols hinaus bekannte Skulptur.

Burg Stetteneck[Bearbeiten]

Die 9 Burg Stetteneck war eine Burg nordöstlich von St. Ulrich in Gröden, die durch die von Karl Felix Wolff erzählte Sage Das Schloss am Abgrund bekannt wurde. Im Sommer 2000 wurden bei Probebohrungen erstmals Reste des Burg gefunden; entdeckt wurden große Teile der Fundamente des Hauptturmes, der Schutzmauern, ein Tor mit romanischem Bogen, die Eisenspitze eines Armbrustbolzens, ein Spielstein aus Grödner Sandstein, die Scherben von sehr fein geblasenen Gläsern und Öllampen, sowie Tonscherben.

Luis-Trenker-Denkmal[Bearbeiten]

Das 10 Luis-Trenker-Denkmal an der Promenade Luis-Trenker-Weg, der ehemaligen Bahntrasse der Grödner Bahn (1916-1960) erinnert an den weltbekannten Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller und Bergsteiger aus St. Ulrich in Gröden. Auch sehenswert für Luis-Trenker-Fans ist ein steinernes Porträt des Luis Trenker von David Moroder am Eingang des Museum Gherdeina und die Grabstätte auf dem Friedhof an der St.-Anna-Kirche.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Unterwegs auf dem Luis-Trenker-Weg, der ehemaligen Bahntrasse der Grödner Bahn (1916-1960)

Im Sommer[Bearbeiten]

Die Raschötzer Bahn verbindet seit 2010 St. Ulrich in Gröden mit der Raschötz

Wandern[Bearbeiten]

Rund um St. Ulrich in Gröden laden zahlreiche Wanderwege zu ausgiebigen Wandertouren ein. Wer will kann die Wandernadel Cristal d'Or in Bronze, Silber, Gold oder Bergkristall erwandern, dazu einfach sich den Wanderpass an den Schutzhütten und Almen abstempeln lassen. Für einen kleineren Spaziergang ist zudem die Promenade Luis-Trenker-Weg auf der ehemaligen Bahntrasse der Grödner Bahn (1916-1960) zwischen St. Ulrich in Gröden und St. Christina in Gröden empfehlenswert.

Klettern[Bearbeiten]

Die sechs Klettersteige Pößnecker-Klettersteig, Pisciadùsteig, Oskar-Schuster-Steig, Sass Rigais – Überschreitung, Kleine und Große Cirspitze und Rodella Klettersteig haben alle unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind rund um St. Ulrich in Gröden zu finden. Alternativ kann man auch in der 1 Boulderhalle St. Ulrich / Runggaditsch. klettern, wo man eine 220 qm große Kletterwand mit über 1000 verschiedenen Griffen findet.

Mountainbike[Bearbeiten]

Neben der bekannten Sellaronda Mountainbike Tour, die 58 Kilometer lang ist einen Höhenunterschied von 3.750 Meter aufweist, wurde in den letzten Jahren die Bikeregion Gröden / Seiser Alm eingerichtet. In dieser stehen 30 verschiedene Strecken zwischen 700 und 2450 Metern zur Verfügung, welche meist über Wald- und Wiesenwege verlaufen. Weiter können Fahrräder in allen Grödner Seilbahnen mitgenommen werden; hochwertige und leistungsfähige E-Bikes können mittlerweile in verschiedenen Betrieben ausgeliehen werden.

Im Winter[Bearbeiten]

Skifahrer stehen 79 Lifte mit 175 Pistenkilometern zur Verfügung
Für Rodler steht unter anderem eine sechs Kilometer lange gut präparierte Strecke zur Verfügung

Ski & Snowboard[Bearbeiten]

Das Skigebiet Gröden / Seiser Alm umfasst 79 Lifte mit 175 Pistenkilometern, darunter auch das Sella Joch und das Grödner Joch. Es ist angebunden an Dolomiti Superski, dem weltweit größten Skikarussell mit über 1.220 Pistenkilometern. Beide Skigebiete, bzw. Skiregionen bieten Pisten und Abfahrten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Weiter werden alle Einstiegspunkte mit dem in der Hauptsaision im 15-Minuten Takt verkehrenden Skibus verbunden.

Langlaufen[Bearbeiten]

Neben den Loipen im Grödner Tal mit einer Gesamtlänge von 133 Kilometern sind auf der Seiser Alm weitere 80 Kilometer Langlaufloipen bei ausreichender Schneelage präpariert. Dieses Loipennetz auf einer Höhe von 1.700 bis 2.000 Metern ist über eine Umlaufbahn und einen Sessellift von St. Ulrich in Gröden aus erreichbar. Ferner gehören die Loipen in Gröden mit zu Dolomiti NordicSki (DNS), dem größten Langlaufkarussell Europas mit circa 1.300 Kilometern Langlaufloipen, die alle mit einem einzigen Pass befahrbar sind.

Rodeln[Bearbeiten]

Für Rodler wird eine sechs Kilometer lange Rodelstrecke von der Bergstation der Standseilbahn Raschötzer Bahn hinab ins Grödner Tal nach St. Ulrich in Gröden präpariert. Aber auch auf der Seiser Alm bestehen weitere Strecken für Rodler. Weiter wird Nachtrodeln sowohl auf der Raschötz, als auch der Seiser Alm angeboten.

Einkaufen[Bearbeiten]

Eine Liste aller Geschäfte in St. Ulrich in Gröden findet man auf www.valgardena.it unter Startseite > Gröden > Infos & Service > Adressen.

  • 1 DESPAR Dolomiti, Strada Rezia 46. Tel.: +39 0471 786 189, Fax: +39 0471 789 380, E-Mail: . Der Supermarkt DESPAR Dolomiti befindet sich im ehemaligen Kino Dolomiti direkt an der Fußgängerzone von St. Ulrich in Gröden. Geöffnet: Mo.-Sa.: 08:15-09:15 Uhr; So.: 09:00-13:15 & 16:00-19:15 Uhr.
  • 2 Sport Schmalzl, Strada Rezia 71. Tel.: +39 0471 796 572, E-Mail: . Das Sportgeschäft des ehemaligen italienischen Skirennläufers Helmuth Schmalzl befindet sich direkt am St. Antoniusplatz am Ende der Fußgängerzone.
  • 3 Ski School & Rental Ortisei, Streda Val d'Anna 2. Tel.: +39 0471 786242, E-Mail: . Die offizielle Skischule und Snowboardschule St. Ulrich in Gröden in der Talstation der Umlaufseilbahn Ortisei-Furnes verkauft und verleiht in der Wintersaison alles rund um den Wintersport, sowie im Sommer alles für Wanderer und Mountainbiker. Letztere können auch Mountainbikes ausleihen.

Küche[Bearbeiten]

Eine Liste aller Restaurants, Bars und Cafés findet man auf www.valgardena.it unter Startseite > Gröden > Infos & Service > Adressen.

Zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés findet man in der Strada Rezia, der Fußgängerzone von St. Ulrich in Gröden.

Nachtleben[Bearbeiten]

Eine Liste aller Restaurants, Bars und Cafés findet man auf www.valgardena.it unter Startseite > Gröden > Infos & Service > Adressen.

Weitere Möglichkeiten zum Ausgehen findet man in Bozen.

Unterkunft[Bearbeiten]

Eine Liste aller Hotels und Pensionen in St. Ulrich in Gröden findet man auf www.valgardena.it unter Startseite > Urlauben > Unterkunftssuche.

  • 1 Sporthotel Platz ***, Via Bulla 12. Tel.: +39 0471 796 935, Fax: +39 0471 798 228, E-Mail: . Das Drei-Sterne Sporthotel liegt etwas mehr abseits der Touristenpfade im kleinen Bergweiler Pufels am Fuße der Seiser Alm. Da Pufels, obwohl eigentlich ein Ortsteil von Kastelruth, wirtschaftlich wie kulturell deutlich nach Gröden hin orientiert ist, wird diese Unterkunft trotzdem im Reiseführer zu St. Ulrich in Gröden gelistet.
  • Hotel Adler Dolomiti *****2 Hotel Adler Dolomiti *****, Strada Rezia 7, I-39046 St Ulrich - Gröden (BZ). Tel.: +39 0471 775 000, Fax: +39 0471 775 555, E-Mail: . Das Fünf-Sterne-Wellnesshotel liegt direkt in der Altstadt, sodass sämtliche Sehenswürdigkeiten und Seilbahnen in wenigen Minuten auch zu Fuß zu erreichen sind. Sehenswert ist der kleine Aufzug im Hauptgebäude, der von Luis Trenker genauso wie andere Teile des Hotels damals entworfen wurde. Wer viel Wert auf seine Gesundheit legt, der sollte das Adler Balance besuchen, welches durch einen Tunnel mit dem Haupthotel Spa Resort verbunden ist. Wer dagegen weit abseits der Touristenpfade übernachten möchte, dem sei die Adler Mountain Lodge in herrlicher Alleinlage in der Seiser Alm angeraten.

Gesundheit[Bearbeiten]

Eine Liste aller Dienstleister in St. Ulrich in Gröden findet man auf www.valgardena.it unter Startseite > Gröden > Infos & Service > Adressen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die unter Denkmalschutz stehende Pfarrkirche von Pufels

Eine Liste aller Dienstleister in St. Ulrich in Gröden findet man auf www.valgardena.it unter Startseite > Gröden > Infos & Service > Adressen.

Sprache[Bearbeiten]

Das Rosarium Uhrerhof mit Blick auf St. Ulrich in Gröden

In St. Ulrich wird neben Deutsch und Italienisch auch Ladinisch gesprochen. Diese alte Sprache entstand aus der Fusion der altkeltischen rätischen Kultur mit jener der Römer, geht also auf die Zeit der römischen Besiedlung des Alpenhauptkamms zurück. Sie weist auffallende Ähnlichkeiten mit dem Altkastilischen, dem Provenzalischen und der katalanischen Sprache auf und wird auch heute noch von der Bevölkerung gesprochen und sogar in der Schule gelehrt. Es gibt auch verschiedene Publikationen in ladinischer Sprache (Bücher und Zeitungen), außerdem werden täglich ladinische Sendungen in Radio und Fernsehen ausgestrahlt.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Seiser Alm, im Hintergrund die Langkofelgruppe
Die Marmolata vom Sass Pordoi aus gesehen

Pufels[Bearbeiten]

Der kleine Weiler Pufels gehört administrativ zur Gemeinde Kastelruth und liegt oberhalb der Pufler Schlucht nur wenige Kilometer westlich von St. Ulrich in Gröden. Sehenswert ist neben der unter Denkmalschutz stehenden Pfarrkirche St. Leonhard vor allem das

  • Rosarium Uhrerhof11 Rosarium Uhrerhof, Pufels 26. Tel.: +39 0471 797 335, Fax: +39 0471 797 457, E-Mail: . Das Rosarium auf dem Gelände des Hotels Uhrerhof in Pufels ist frei zugänglich und beherbergt rund 5000 Rosen mit Blick auf die Dolomiten.

Seiser Alm[Bearbeiten]

Die Seiser Alm ist mit einer Größe von 57 km² die größte Hochalm Europas und eines der größten geschlossenen Hochplateaus der Alpen. Während im Sommer besonders die vielfältige Flora viele Touristen und Wanderer anzieht, sind es im Winter die über 60 Kilometern Abfahrtspisten und ein Loipennetz von fast 60 Kilometern, welches das Herz der Wintersportler höher schlagen lassen. Von St. Ulrich in Gröden ist die Seiser Alm am einfachsten und schnellsten mit der Umlaufbahn Seiser Alm erreichbar, die auch Mountainbikes gegen einen kleinen Aufpreis befördert.

Marmolata[Bearbeiten]

Die Marmolata (italienisch Marmolada, ladinisch Marmoleda), auch „Königin der Dolomiten“, ist mit 3343 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Dolomiten. Auf ihn hinauf führt von Malga Ciapela (1467 m s.l.m.) auch eine Seilbahn über die Stationen Banc/Coston d'Antermoja (2.350 m s.l.m.) und Serauta (2.950 m s.l.m.) zur Bergstation Punta Rocca (3.265 m s.l.m.). In die Seilbahnstation Serauta ist ein Gebirgskriegsmuseum integriert, welches das wohl höchstgelegene Museum Europas ist.

Bozen[Bearbeiten]

Bozen (italienisch Bolzano, ladinisch Bulsan oder Balsan) ist die Landeshauptstadt der autonomen Region Südtirol und gleichzeitig die nächst größere Stadt von St. Ulrich in Gröden aus gesehen. Sehenswert sind mehrere Schlösser und Burgen, Kirchen und Museen. Unter anderem kann im archäologischen Museum die circa 5250 Jahre alte Gletschermumie „Ötzi“ besichtigt werden, die 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde und auch als Mann vom Hauslabjoch, Mann aus dem Eis und Mumie von Similaun bekannt ist.

Weblinks[Bearbeiten]

Nächtliches Panorama des Stetteneck Platz am oberen, bzw. westlichen Ende der Fußgängerzone.Zu sehen sind von links nach rechts die Hotels Adler Dolomiti, Cavallino Bianco und Stetteneck.
Nächtliches Panorama des Stetteneck Platz am oberen, bzw. westlichen Ende der Fußgängerzone.Zu sehen sind von links nach rechts die Hotels Adler Dolomiti, Cavallino Bianco und Stetteneck.


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