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Sexten

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Sexten
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Sexten ist ein Ort im Sextental, eines Seitentales des Pustertales in Südtirol.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sexten (italienisch Sesto) ist eine Gemeinde mit 1941 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) im östlichsten Teil von Südtirol. Sie besteht aus dem Hauptort Sexten, nach dem Kirchenpatron auch St. Veit genannt, und dem etwa zwei Kilometer entfernten Ortsteil Moos am Eingang des malerischen Fischleintals (ital. Val Fiscalina).

Die Ortschaft liegt auf rund 1300 Meter Höhe im Sextental, dem zum Kreuzbergpass führenden Seitental des Pustertals, nahe bei Innichen und dem Toblacher Feld, wo die Drau entspringt. Seit den fünfziger Jahren entsteht zwischen Sexten und Moos der Weiler Waldheim. Durch die hohe Lage (höchster Punkt innerorts 3145M ü.d.M.S.) herrscht in Sexten ein sehr frisches Klima.

Im Ersten Weltkrieg war Sexten ein Schauplatz von Kämpfen. Zweieinhalb Jahre lang tobte der Krieg zwischen italienischen und österreichischen Truppen. Noch heute zeugen Löcher, Bunker, Schützengräben und Stellungen in den Felsen vom Krieg. Der Ort befand sich direkt an der Front und erlebte 1915 eine gewaltsame Evakuierung. Am 12. August 1915 wurde St. Veit (Pfarrkirche und 23 Gebäude) durch Brandgranaten zerstört. Im Juni 1917 durften die Bürger wieder zurückkehren. Die Pfarrkirche war schwer beschädigt und nicht zu gebrauchen, daher wurden zwei Notkirchen erbaut, die Waldkapelle und die Spritzenhütte. Am Samstagnachmittag unterrichtete der Sextner Pfarrer die wenigen Schüler beim Honsa Lois in der Stube, am Sonntagvormittag wurde in der Waldkapelle ein feierlicher Gottesdienst gehalten und nachmittags eine Andacht.

Sexten ist als Sommer- und Wintersportort bekannt. Des Weiteren durch die „Sextener Sonnenuhr“, gebildet aus fünf Dolomiten-Gipfeln: Neuner, Zehner (Sextener Rotwand), Elfer, Zwölfer und Einser. Der Zwölfer (3094 m) liegt nahe beim Kletter-Paradies der Drei Zinnen. Der Ort ist auch aufgrund der Tiroler Krippen, Wanderwege, Berge, Felsformationen und der Tier- und Pflanzenwelt bekannt.

Sprache: Sexten ist um allergrößten Teil (ca. 95 %) deutschsprachig, der Rest spricht Italienisch mit ganz geringen Anteilen Ladinisch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Nächster Flughafen ist der Bozen:

Linienflüge Bozen – Rom Fiumicino – Bozen, regelmäßig von Air Alps organisiert. Tickets können beim Ticketschalter, in Reisebüros oder online www.airalps.at reserviert werden. (Winterflugplan 2012/2013: 4x täglich während der Woche, 2x täglich am Wochenende)

Weitere erreichbare Flughäfen sind der Innsbruck Airport (eine gute Autostunde), der in Verona und der Flughafen München (ca. 3 - 3½ Autostunden);

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Mittels internationaler Zugverbindungen erreicht man Franzensfeste (Brenner-Bahnstrecke). Dort steigt man auf die lokale Bahnlinie Richtung Innichen um. Haltestellen sind Niederdorf, Toblach und Innichen.

Sexten und das Pragsertal sind mittels örtlicher Busverbindungen von Innichen und Niederdorf aus erreichbar.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Anfahrt über die Brennerautobahn A22 (Vignette und Brennermaut) bis zur Ausfahrt Brixen/Vahrn (Pustertal), dann auf der Staatsstraße (SS49-E66) weiter ins Hochpustertal (Entfernung ab Ausfahrt Autobahn Brixen/Pustertal ca. 60 km), Abzweig in das Sextental bei Innichen.

Anfahrt nach Sexten auch über die Felbertauernroute über Lienz in Osttirol (A) in das Osttiroler Hochpustertal und über die österreichisch-italienische Grenze auf der Staatsstraße (B100-E66) in das Südtiroler Hochpustertal (keine Vignette, aber Gebühren für den Tauerntunnel) und weiter nach Sexten wie vor.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Sexten

Im Winter verkehrt der Nightliner als eine lokale Verbindung zwischen Sexten und Moos mit Bergrestaurants, Skibars und Hütten von 17.00 - 01.00 Uhr, im Sommer von 19.00 bis 01.00 Uhr. Der normale Fahrpreis pro Fahrt beträgt 2,00 € und max. 8,00 € pro Taxi.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche St. Peter und Paul, in St. Veit.
  • Historische Festung Mitterberg. Aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
  • Rudolf-Stolz-Museum

Aktivitäten[Bearbeiten]

In Sexten befindet sich die mit 16,5 m (inoffiziell) höchste Indoor-Kletterhalle Italiens, genannt Dolomitarena.

Sommersport[Bearbeiten]

Mountainbike[Bearbeiten]

Wintersport[Bearbeiten]

Die beiden Skigebiete "Rotwand" und "Helm" sind per Skibus miteinander verbunden. Weiterhin bietet das Sextnertal ein großes Netz an Langlaufloipen und einige Rodelhänge.

Sportgeräte Verleih[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Bad Moos Sport & Kurhotel (Bar und Weinstube). Tel.: 0474-713100.
  • Erich (Bar und Pizzeria). Tel.: 0474-710048.
  • Hotel Mondschein (Bar und Pizzeria). Tel.: 0474-710322.
  • Restaurants Caravanpark Sexten (Patzenfeld, Taverne Sextner Almhütte), St.-Joseph-Straße, 54, 39030 Moso, Sesto Bozen, Italien (Von Moos Richtung Kreuzbergpass auf der Linken Seite). Tel.: +39 0474 710444. Geöffnet: Ganzjährig. Akzeptierte Zahlungsarten: alle.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Kurzinfos
Telefonvorwahl+39 0474
Postleitzahl39030
ZeitzoneUTC+1
Notrufe
Allgemein118
Polizei113
Carabinieri112
Feuerwehr115
Ambulanz+39 0474 917140
  • Apotheke Sexten (Farmacia Sesto), Via Dolomiti, 23. Tel.: +39 0474 710460.

Das nächste Krankenhaus ist das in Innichen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Rudolf Holzer: Sexten. Vom Bergbauerndorf zur Tourismusgemeinde. Tappeiner Verlag. 2000

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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