Reiseroute
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Südtiroler Weinstraße

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Die Südtiroler Weinstraße (italienisch: Strada del Vino dell'Alto Adige) ist eine touristische Route, die im Jahr 1964 ins Leben gerufen wurde, sie ist damit eine der ältesten Ferienstraße in Italien. Sie beginnt bei Nals und erstreckt sich auf der rechten Seite des Etschtals durch das Überetsch und das Südtiroler Unterland bis nach Salurn.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bereits in römischer Zeit wurde an den Hängen des Etschtals Wein angebaut. Damals war der Talboden sumpfig, das Unterland wurde zu Zeiten der Schneeschmelze regelmäßig überschwemmt. Erst nach der Etschregulierung unter Kaiserin Maria Theresia wurde das Tal für die Landwirtschaft nutzbar. In der Ebene entstanden Apfelplantagen mit einer Anbaufläche von rund 3 Hektar., sie sind auch heute noch überwiegend in der Hand von Familienbetrieben.

Die Südtiroler Weintrauben wachsen überwiegend an mehr oder weniger steilen Hängen, Leiten genannt. Dabei werden die Rebstöcke traditionell an einer Pergel gezogen, dies erfordert einen hohen Pflegeaufwand. In flacherem Gelände werden die Reben am Spalier gezogen, hier gibt es mehr Möglichkeiten, Maschinen einzusetzen.

Das Weinbaugebiet in Südtirol umfasst das Tal der Etsch von Schlanders bis Salurn und das Eisacktal zwischen Brixen und Bozen. Über 80% der in Südtirol erzeugten Weine kommen aus Orten, die an der Weinstraße liegen.

Orte an der Weinstraße[Bearbeiten]

Orte an der Weinstraße

Ein Teil der Orte trägt den touristischen Namenszusatz an der Weinstraße bzw. auf italienisch sulla Strada del Vino, kurz s.s.v.. Die folgenden Gemeinden gehören mit ihren Ortsteilen zur Weinstraße

Anreise und Mobilität[Bearbeiten]

Die Südtiroler Weinstraße ist ein ganzjähriges Reiseziel. Besonders schön ist sie im Frühjahr zur Zeit der Obstbaumblüte und im Herbst, wenn sich die Blätter der Rebstöcke färben.

  • Anreise auf der A22 über den Brenner bis Bozen Ausfahrt Bozen-Süd oder bis zur Ausfahrt Neumarkt-Auer-Tramin
  • Bei Anreise über den Reschen nach Meran und dann auf der MeBo-Superstrada nach Bozen oder doch lieber auf den landschaftlich schöneren Seitenstraßen zu den Dörfern an der Weinstraße. Schließlich sind es von Nals bis Salurn keine 70 km.
  • Von Bozen bis Eppan verläuft die Weinstraße auf der SS42 Richtung Mendelpass, dann wechselt sie auf die LS14/LS19 Richtung Tramin und Salurn.
  • Für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittelm empfielt sich der Winepass PLUS, er ist bei den Partnerbetrieben der Südtiroler Weinstraße im Zimmerpreis enthalten. Alternativ gibt es die Mobilcard.

Rebsorten[Bearbeiten]

Weißweine[Bearbeiten]

Während in der Vergangenheit der Rotwein mengenmäßig dominierte, hat der Weißwein inzwischen mächtig aufgeholt. Inzwischen gibt es fast einen Gleichstand. Bedingt durch die unterschiedlichen Böden in Südtirol und die Wünsche der Kundschaft werden folgende Sorten angebaut:

  • Weißburgunder
  • Chardonnay
  • Grauburgunder (Ruländer)
  • Gewürztraminer
  • Müller-Thurgau
  • Sauvignon blanc
  • Goldmuskateller
  • Sylvaner
  • Riesling
  • Kerner
  • Veltliner (hauptsächlich im Eisacktal)

Rotwein[Bearbeiten]

Angebaut werden in erster Linie zwei Arten, die in Südtirol heimisch (autochthon) sind. Es sind dies

  • Vernatsch, aus dieser Traubensorte werden mehr als die Hälfte aller Südtiroler Rotweine produziert. In Württemberg kennt man sie unter dem Namen Trollinger.
  • Lagrein

Weitere Rotweinsorten sind

  • Blauburgunder
  • Merlot
  • Cabernet
  • Rosenmuskateller
  • Malvasier (nur geringe Mengen)

Attraktionen[Bearbeiten]

  • Zahlreiche Weingüter haben ihren Sitz in Schlössern oder Ansitzen, so ist z.B. das Weingut Elena Walch, das auf Schloss Ringberg bei Kaltern.
  • Südtiroler Weinmuseum, Goldgasse 1, I-39052 Kaltern. Tel.: +39 0471 963 168. Das Museum wurde 1955 gegründet und befand sich ursprünglich im Schloss Ringberg, jetzt ist es in der ehemaligen Kellerei Di Pauli. Geöffnet: März-Okt, Di-Sa 10-17 Uhr, So, Fei 10-12 Uhr. Preis: Eintritt Erw. 5 €, Museumcard bzw. Winepass PLUS kostenlos.
  • Landesweingut Laimburg, Laimburg 6, Pfatten. Tel.: +39 0471 969 700. Landwirtschaftliches Versuchszentrum Geöffnet: Mo – Fr, 8.00-12.00 Uhr /13.30 -17.00 Uhr.

Weblinks[Bearbeiten]

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