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Olymp

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Sonnenuntergang am Olymp

Das Olympmassiv liegt im Norden von Griechenland, besser gesagt an der Grenze der Regionen Makedonien und Thessalien, unweit der Küste des Thermaischen Golfs.

In der griechischen Mythologie war der Olymp der Wohnsitz der Götter. Hier sollen Zeus und seine wichtigsten Götter gelebt haben. Als Olymp wird das Bergmassiv und nicht ein einzelner Gipfel bezeichnet. Hier liegen die höchsten Gipfel Griechenlands, der Mytikas mit einer Höhe von 2918 Metern. Es gibt aber noch zahlreiche Gipfel, die über 2000 Meter Höhe liegen, zum Beispiel der Skolio (2911 Meter hoch) oder der Stefani (2909 Meter hoch).


Orte[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Griechenland
Olymp
Olymp

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Dion mit der archäologischen Stätte liegt etwas nördlich am Fuß des Olympmassivs, hier war ein Ort der Verehrung der olympischen Gottheiten.
  • Im Süden des hohen Olymps befindet sich das antike Leivithra. Sehenswert ist die Akropolis und der Leivithra Park.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Es wird in der Region griechisch gesprochen. Aber auch mit englisch kommt man überall sehr gut zurecht. Viele Leute sprechen auch deutsch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die Olympregion ist in eineinhalb Autostunden vom Flughafen von Thessaloniki (IATA CodeSKG) zu erreichen.

Mit der Eisenbahn[Bearbeiten]

Östlich des Olymps führt die Eisenbahnstrecke Thessaloniki - Athen entlang. Man kann in Katerini aussteigen und mit dem Bus nach Litochoro fahren oder von der Bahnstation Litochoro den Ortsbus nehmen. Hier ist der Ausgangspunkt für die Wanderungen über den Olymp.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

Ebenfalls östlich des Olymps verläuft die Autobahn A1 von Athen nach Thessaloniki. Die Autobahn ist mautpflichtig.

Mobilität[Bearbeiten]

Blick von Litochoro in Richtung Enipeas-Tal & zum Olymp
  • im Olympmassiv bewegt man sich zu Fuß, Waren werden mit Saumtieren zu den Schutzhütten getragen.
  • die Hauptzufahrtsstraße ist die fast bis zum Ende asphaltierte Straße nach Prionia, es gibt noch etliche Schotterpisten, auf welchen man mit geländegängigen Fahrzeugen weiter in die Höhe fahren kann

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • neben der alpinistischen Zielen sind zahlreiche Klöster und Kirchen zu besichtigen

Aktivitäten[Bearbeiten]

Das Olympmassiv ist eines der beliebtesten Wandergebiete Griechenlands, in zahlreichen Berghütten kann übernachtet werden

Küche[Bearbeiten]

  • in den Berghütten wird in der Regel einfache Verpflegung zum günstigen Preis angeboten, es wird nicht gern gesehen, wenn man ganze Picknickkörbe aus dem Tal mitbringt und vor allem dann mit den Packungen die Abfalleimer füllt; dank der bisher günstigen Preise kann man mit Selbstversorgung auch kaum einen Euro sparen...

Unterkunft / Berghüttenübernachtung[Bearbeiten]

Spilios Agapitos Refuge
Info-Tafel in Litochoro
  • freies Camping ist im ganzen Nationalparkgebiet verboten, die Campingplätze an der Olympischen Riviera liegen in geringer Fahrdistanz.
  • in etlichen Berghütten kann übernachtet werden
    • 1 Refuge D / Stavros Refuge / Dimitrios Boundolas Refuge. Tel.: +30 23520 84100, +30 2310 278 288 (EOS Thessaloniki). Geöffnet: Anfang Mai - Ende Oktober, im Winter nur an Wochenenden und Feiertagen., 30 Schlafplätze, vor allem wird das Restaurant des Refuges gern besucht, tolle Aussicht, beliebter Ausgangspunkt auch für Paragliding. Höhe 940 m ü.M.
    • 2 Refuge A, "Spilios Agapitos". Tel.: +30 23520 81800, +30 23520 81329. Geöffnet: Mitte Mai - Ende Oktober.120 Schlafplätze, Restaurant, Toiletten; Stützpunkt für Rettungseinsätze; die Berghütte auf 2060 m ü.M. wird seit 1930 betrieben und ständig ausgebaut, sie liegt an der beliebsten und am besten ausgebauten Aufstiegsroute ("E4") zu den Olympgipfeln Skala und Mytikas.
    • 3 Petrostrouga Refuge. Tel.: +30 23520 83000 (Olympus National Park Management Agency), +30 23523 50100 (Municipality of Litochoro), +30 2310 310649 (Hellenic Rescue Team), +30 6977 246350 (N. Parmakis), E-Mail: . Geöffnet: im Winter an Wochenenden, im Sommer täglich., 80 Schlafplätze, Restaurant, Helikopterlandeplatz; betrieben vom Hellenic Rescue Team, Höhe 1950 m ü.M.
    • 4 Refuge C / Christos Kakalos. Tel.: +30 6937 361689, E-Mail: . Geöffnet: Mitte Mai - Okt. sowie Dez. - Mitte April., 25 Schlafplätze, Verpflegung, Toiletten. Die Schutzhütte auf 2648 m ist nach dem Olymp-Führer und griechischen Erstbesteiger Ch. Kakalos benannt.
    • 5 Refuge SEO Giosos Apostolidis. Tel.: +30 23510 82840, +30 6932 367998, +30 2310 224710. Geöffnet: ca. Mitte Juni - Ende Sept., 80 - 100 Schlafplätze, Restaurant, Toiletten; das auf 2700 m höchstgelegene Refuge wird betrieben durch den Bergclub Thessaloniki (SEO of Salonica); von hier aus Aufstieg zum Gipfel Profitis Ilias (Prophet Elias, 2788 m) und Touba (2801 m) möglich.
    • 6 Refuge B / Vrisopoules. Tel.: +30 24930 62163, +30 24930 23467 (Alpine Club Elassona). Geöffnet: zugänglich nur auf Anfrage.; das Refuge liegt in einem militärischen Camp und ist nur auf Anfrage für Tourengruppen (Alpenclubs) zugänglich.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • im Olympmassiv ist es nachts ruhig, wer das Nachtleben sucht, muss sich nach Katerini oder zu den Strandbars an der Olympischen Riviera aufmachen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Nationalpark - Vorschriften
  • man bewegt sich nach kurzer Anfahrt von Meereshöhe im Hochgebirge, für etliche Wanderstrecken sind Gebirgserfahrung Voraussetzung und für einige Kletterkenntnisse empfehlenswert; etliche Wegabschnitte werden wegen Schnee und Steinschlaggefahr erst im Mai / Anfang Juni freigegeben. (an der 1 Typ ist Farbbezeichnung Informationsstelle nachfragen!)
  • das ganze Olympgebiet ist als griechischer Nationalpark unter Schutz gestellt, die strengen Vorschriften sind zu beachten (siehe Tourenartikel).

Klima[Bearbeiten]

  • vom heißen Mittelmeerklima am Strand bis zur präalpinen Höhe von Prionia auf 1'100 m Höhe durchfährt man in einer guten Stunde verschiedene Klimazonen.
  • im Olympmassiv selber, welches mit knapp 3'000 m ü.M. weit über die Waldgrenze hinausreicht, ist zu jedem Zeitpunkt mit plötzlichem Witterungsumschlag zu rechnen und entsprechende Schutzbekleidung und Schuhwerk mitzuführen.
Der Olymp, an dem sich die Wolken sammeln und Gewitter und Hagelschlag auch im Sommer losbrechen können, war in der Antike nicht umsonst als Thron des Blitzeschleuderers Zeus bekannt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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