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Canyon Country

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Canyon Country
BundesstaatUtah
Einwohnerzahl
Höhe
Lagekarte von Utah in den USA
Lagekarte von Utah in den USA
Canyon Country
Canyon Country

Als Canyon Country wird eine geologisch einheitliche Region im Südosten des US-Bundesstaats Utah bezeichnet, wo es viele Felsschluchten (Canyons) gibt.

Hintergrund

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Das 1 Canyon Country ist geologisch ein Teil des Colorado-Plateaus. Es umfasst Gebiete mit Landschaftsformen, die überwiegend aus Felsschluchten (Canyons) bestehen. Das Canyon Country beinhaltet außer diesen Canyons auch turmartige Felsen und endlos scheinende Tafelberge[1], allesamt aus rosa bis tiefrotem Sandstein.

Der wichtigste dieser Canyons, der Grand Canyon, gehört allerdings nicht zum Canyon Country. Er erfüllt zwar geologisch, nicht jedoch geografisch die Voraussetzungen, da er zu Arizona gehört. Dessen ungeachtet rechnet ein Teil der Fachliteratur ihn zum Canyon Country hinzu.[2] In diesem Artikel wird er ausgeklammert.

Regionen

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Karte
Karte von Canyon Country

Kern des Canyon Country ist das 20547km² große und dünn besiedelte 1 San Juan County , was sich südlich und östlich des Colorado River erstreckt. Es wurde nach dem 2 San Juan River benannt. Zudem gehören auch folgende Counties zum Canyon County:

Schutzgebiete

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Monument Valley
Nationalparks

Alle fünf Nationalparks in Utah gehören zum Canyon Country.

Sonstige Schutzgebiete
Im Natural Bridges National Monument

Ortschaften

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Moab, Blick von der U.S. Route 191 auf die Stadt
  • 1 Alton
  • 2 Antimony
  • 3 Bicknell
  • 4 Big Water
  • 5 Blanding mit 3400 Einwohnern die größte Stadt
  • 6 Bluff
  • 7 Boulder
  • 8 Bryce Canyon City
  • 9 Cannonville
  • 10 Castle Valley
  • 11 Escalante
  • 12 Glendale
  • 13 Hanksville
  • 14 Henrieville
  • 15 Kanab County-Sitz vom Kane County
  • 16 Loa County-Sitz vom Wayne County
  • 17 Lyman
  • 18 Moab County-Sitz vom Grand County und legendärer Biker-Treff
  • 19 Monticelllo Hauptstadt des San Juan County
  • 20 Orderville
  • 21 Panguitch County-Sitz vom Garfield County
  • 22 Torrey
  • 23 Tropic .

Allein von Moab sind die Arches- und Canyonlands-Nationalparks schnell zu erreichen.[3]

Streckenverlauf auf einzelnen Straßen

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Besonders viele Sehenswürdigkeiten befinden sich entlang der U.S. State Route H89, Utah State Route S12, Utah State Route S24, U.S. Route H191 und Utah State Route S161.

Rund um Route 89

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Coral Pink Sand Dunes

Rund um Route 12

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  • Bryce Canyon National Park: Hoch gelegener Park, dessen prominentestes Merkmal seine ungezählten – Hoodoos genannten – Felssäulen sind. Zufahrt ausschließlich von Norden her (Route 63). Nächste Übernachtungsorte: Bryce Canyon City und (etwas größer) Panguitch.
  • Grand Staircase-Escalante National Monument: Park mit einer Vielzahl von interessanten geografischen Highlights, der nicht nur von Route 12, sondern auch von Süden her (Route 89) an diversen Punkten angefahren werden kann. Der Park hat die dreifache Fläche des Saarlandes.
  • 21 Kodachrome Basin State Park , 20 Minuten südlich von Henrieville
  • 22 Escalante Petrified Forest State Park , ein versteinerter Wald in Escalante
  • 1 Anasazi State Park Museum , ein Museum in Boulder

Rund um Route 24

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  • Capitol Reef National Park: 979 km² großer Park rund um die Waterpocket Fold, eine 160km lange Bodenverwerfung des Colorado Plateau. Durch den Park fließt in Ost-West-Richtung der Fremont River, der über weite Strecken von Route 24 begleitet wird, auf der man den Park (besonders wenn man nach Osten weiterreisen möchte) komplett durchfahren kann. Nächste Übernachtungsorte: Torrey (6 Minuten), Bicknell (17 Min.) und Loa (27 Min.); mehr Auswahl in Richfield (75 Min.) und Salina (80 Min.).
  • 23 Goblin Valley State Park , ½ Stunde nördlich von Hanksville

Rund um Route 191

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  • Arches National Park: Park von der Größe Münchens, in dem neben anderen interessanten Sandsteinformationen mehr als 2000 natürliche Felsentore zu sehen sind. Zufahrt ausschließlich von Süden her (Route 191). Nächster Übernachtungsort: Moab (20 Minuten).
  • Canyonlands National Park: Hier mündet der Green River in den Colorado River. Beide haben im Verlaufe der Jahrtausende riesige Canyons ins Colorado Plateau geschnitten. Canyonlands ist einer der größten Parks der Region, selbst an der schlanksten Stelle beträgt der Durchmesser 32km. Zufahrt ausschließlich von Norden her (Route 191). Der sehr sehenswerte 24 Dead Horse Point State Park liegt fast auf dem Weg. Nächster Übernachtungsort: Moab (36 Minuten).
  • 25 Edge Of The Cedars State Park , in Blanding
  • Natural Bridges National Monument, 1 Stunde nordwestlich von Bluff
  • 26 Hovenweep National Monument , eine knappe Stunde östlich von Bluff

Rund um Route 163

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Von Arizona aus

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Weitere Ziele

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Blick auf die Serpentinen des Moki Dugway

Der 2 Moki Dugway ist eine serpentinenreiche Panoramastraße als 4,8km lange Teilstrecke der 3 Utah State Route S261, die hier eine 335 Meter hohe Steilwand der Cedar Mesa mit einem Gefälle von 11% als Schotterpiste überwindet.

Nächster Ort ist 24 Mexican Hat (5km), der mit dem 29 Mexican Hat Rock einen nach einem Sombrero-Hut geformten Fels als Sehenswürdigkeit hat.

Der 1 Hole in the Rock Trail ist eine 290km lange Wanderroute, die bereits 1879 durch Mormonen-Siedler angelegt wurde. Sie ist in Teilen auch für Kraftfahrzeuge befahrbar.

Bilder

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Klima, Flora und Fauna

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In der Region des Canyon Country beginnt der Sommer im Mai und bleibt bis September. Es gibt im Jahr mindestens 54 Tage mit Temperaturen über 32°C, Spitzenwerte überschreiten selten 38°C. Die Sommernächte sind höhenbedingt angenehm kühl, die Temperaturen fallen nach dem Sonnenuntergang schnell. Im Winter ist es kühl, wobei die Tagestemperaturen in den Höhenlagen unter dem Gefrierpunkt liegen. Zwischen November und April kommt es zu Schneefall auch in den Tälern. Wintertemperaturen unterhalb von −18°C sind ungewöhnlich, aber möglich. Der Niederschlag im Jahr liegt unter 250mm, so dass die Bedingungen einer Wüste erfüllt sind.

Unter den mindestens 51 Säugetierarten gibt es Berglöwen, Kojoten und verschiedene Hasenarten, darunter auch Weiß-Schwanz-Hasen. Auch Wüstenkaninchen, Stinktiere und Maultierhirsche sind anzutreffen. Sie müssen den widrigen klimatischen Bedingungen ebenso trotzen wie die wenigen Pflanzenarten in dieser vegetationsarmen Gegend wie Kaninchenbürste, Klippenrose, Lila Salbei oder Mojave-Yucca. Nur wenige Bäume wachsen hier: Pinyon-Kiefern und Wachholder.

Anreise

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Wer im Südwesten der USA unterwegs ist, wird auch Teile des Canyon Country ansteuern. Als genereller Zielflughafen kommt der Salt Lake City International Airport (IATA: SLC) in Frage.

Unterkunft

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Die Gegend des Canyon Country ist touristisch stark frequentiert, so dass Unterkünfte, Campingplätze und weitere touristische Fazilitäten ausreichend vorhanden sind. Die Webseite Booking.com listet für Salt Lake City 323, für Glendale 27, für Kayenta 3 und für Moab 491 Hotels/Lodges/Motels aller Kategorien auf. Die Anzahl der Unterkünfte in oder an den fünf Nationalparks ist dort aufgeführt.

Sicherheit

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Die einst strikten und auf die Askese der Mormonen zugeschnittenen Alkoholgesetze in Utah wurden in den Jahren 2002 und 2018 gelockert. Alkohol allgemein darf erst im Lebensalter von 21 Jahren erworben werden. Bier gibt es in allen Läden mit Getränken und in Bars und Restaurants. Dagegen müssen Wein und destillierte Getränke mit einem Alkoholanteil von mehr als 5 Volumen-% wie Whiskey in staatlich lizensierten „Liquor Shops“ erworben werden. Der Blutalkoholgehalt für Autofahrer ist mit 0,5 Promille der niedrigste in den USA.

Literatur

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  • David B. Williams, Naturalist's Guide to Canyon Country, Falcon Press, 2020; ISBN 978-1493048717.

Einzelnachweise

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