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Cabo Girão

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Cabo Girão
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Cabo Girão ist eine Steilküste mit Aussichtspunkt auf Madeira.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Cabo Girão (Kap der Umkehr) ist eine Steilküste im Süden Madeiras zwischen den Gemeinden Câmara de Lobos und Quinta Grande. Mit einer Höhe von 589 m gehört es zu den höchsten Steilküsten Europas, dessen Wand fast senkrecht zum Meer abfällt. Unten am Meer bieten einige Anbauflächen einen Blickfang, der jedoch in früheren Zeiten eine nur beschwerlich zu erreichende Grundversorgungsmöglichkeit der Bevölkerung darstellte.

Einer Legende nach brachen die portugiesischen Entdecker der Insel unter João Gonçalves Zarco hier ihre Erkundung der Küstenlinie ab (deshalb Kap der Umkehr), weil die imposanten Klippen ihnen zu unwirtlich für eine Landung erschienen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Betreiber Rodoeste fährt Cabo Girao bei vielen Verbindungen zwischen der Hauptstadt Funchal und Ribeira Brava an. Am Sichersten ist die Linie 154, die anderen Verbindungen steuern Cabo Girao nicht auf allen Kursen an.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Cabo Girao liegt unterhalb der Küstenautobahn ER-101 zwischen Funchal und Ribeira Grande genau zwischen der Ausfahrt 3 (Quinta Grande) und Ausfahrt 4 (Camara de Lobos). Die Anfahrt ist gut ausgeschildert, von Quinta Grande aus bequemer zu erreichen, während die Seilbahn zum Meer eher von Camara de Lobos aus zu erreichen ist.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Nach Anmeldung ist eine Anreise mit dem eigenen Boot zur Fajā dos Padres möglich (s. Unterkunft)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Cabo Girao nach Funchal

Natürlich ist das Kap selbst die Sehenswürdigkeit, sie lässt sich aber durch verschiedene Möglichkeiten erschließen.

  • Cabo Girao bezeichnet die Aussichtsplattform auf der Klippe selbst. Sie wurde mittlerweile von einer durch Steinmauern bewehrte Terrasse zu einem modernen Skywalk umgebaut. Er wurde Ende 2012 eingeweiht und gewährt mit seinem Glasboden natürlich schwindelerregende Ausblicke in die Tiefe.
  • Hinter dem Skywalk auf halbem Weg zur Straße führt ein Lift zur Meereshöhe Faja dos Padres, um dieses Naturmonument auch von unten in Augenschein nehmen zu können.
  • Im Ortsteil Sitio do Rancho (Richtung Camara de Lobos) führt eine Seilbahn (teleferico) ebenfalls zur Küste hinunter.

Die Wallfahrerkirche Capela de Nossa Senhora de Fátima befindet sich in unmittelbarer Umgebung. Der betonfreudige Neubau von 1974 hat die ursprüngliche Kapelle von 1931 ersetzt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wandern. Oberhalb des Kaps verläuft die Levada do Norte, so dass Cabo Girao auch im Rahmen einer Wanderung zwischen Boa Morte (nördlich von Quinta Grande) und Estreito de Camara de Lobos erkundet werden kann.
  • Paragliding. Mehrere Schulen starten Flüge vom Cabo Girao und verbinden die Rückkehr dann über die Seilbahn.

Einkaufen[Bearbeiten]

Das Kap in seiner Gesamtsicht

Entlang der Landstraßen zum Kap zum Kap gibt es einige kleinere Läden und am Aussichtspunkt selbst natürlich die üblichen Souvenirstände. Selbstversorger und Shopper sind aber in Funchal, Camara de Lobos oder Ribeira Brava besser bedient.

Küche[Bearbeiten]

Neben dem Restaurant der Fajā dos Padres am Fuss der Steilküste gibt es auch ein (ital.) Restaurant an der Seilbahnstation:

  • Restaurant Teleferico, Estrada de Sta Clara, Sitio do Rancho, Camara De Lobos (Bergstation der Seilbahn). Tel.: +351 291 944 248.Restaurant Teleferico auf Facebook.

Unterkunft[Bearbeiten]

Im näheren Umfeld gibt es eine Reihe von Unterkünften aller Kategorien und Ausgestaltungen.

Auf Meereshöhe unterhalb der Steilküste gibt es eine Tourismusanlage mit Restaurant und Ferienwohnungen, in der es natürlich nach 18:00 sehr still wird, wenn sämtliche Verkehrsverbindungen zur Umwelt ausgeschaltet werden und sie nur noch per Boot erreichbar ist, weil Seilbahn oder Lift ihren Betrieb eingestellt haben (s. oben Sehenswürdigkeiten)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  1. Offizielle Tourismus-Webseite Madeiras
  2. Webportal des Landkreises Camara de Lobos(pt)
  3. Reiseberichte des Erstautors
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