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Ain (Département)

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Département Ain

Ain ist ein Departement in der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes. Es hat die Ordnungszahl 01 und grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden) an die Départements Jura, im Nordosten an die Schweiz (Kantone Waadt und Genf), weiter die französischen Departements Haute-Savoie und Savoie im Südosten, Isère im Süden, Rhône im Westen und Saône-et-Loire im Nordwesten.

Topografische Karte des Departements

Landschaften und Verwaltung[Bearbeiten]

Karte von Ain (Département)

Um die Landschaft Ain liegen weitere interessante Gebiete:

4 Arrondissements mit 23 Kantonen und 409 Gemeinden:

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Bourg-en-Bresse Website dieser Einrichtung Bourg-en-Bresse in der Enzyklopädie Wikipedia Bourg-en-Bresse im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBourg-en-Bresse (Q133069) in der Datenbank Wikidata - Präfektur (Verwaltungssitz) des Departements. Die Stadt liegt am Westrand des französischen Jura. Unter den 31 historischen Monumenten der Stadt ist das wohl sehenswerteste das Kloster von Brou eines der schönsten spätgotischen Bauensembles Frankreichs. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Notre-Dame mit ihrer Renaissance-Fassade, das Musée de Brou, das Hôtel-Dieu mit einer historischen Apotheke, das Schloss der Herzöge von Bresse und das Stadttor porte des Jacobins aus dem 15. Jh. Aus dieser Zeit gibt es auch zahlreiche Häuser in der Altstadt.
  • 2 Oyonnax Website dieser Einrichtung Oyonnax im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Oyonnax in der Enzyklopädie Wikipedia Oyonnax im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOyonnax (Q191856) in der Datenbank Wikidata - ist größte Stadt innerhalb des französischen Juras.
  • 3 Ambérieu-en-Bugey Website dieser Einrichtung Ambérieu-en-Bugey im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Ambérieu-en-Bugey in der Enzyklopädie Wikipedia Ambérieu-en-Bugey im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAmbérieu-en-Bugey (Q192166) in der Datenbank Wikidata - liegt im Bugey zwischen Genf und Lyon, am Eintritt der des Flusses Albarine in das breite Ain-Flusstal.
  • 4 Bellegarde-sur-Valserine Website dieser Einrichtung Bellegarde-sur-Valserine in der Enzyklopädie Wikipedia Bellegarde-sur-Valserine im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBellegarde-sur-Valserine (Q191475) in der Datenbank Wikidata - ohne mittelalterlichen Kern hat die Stadt nur wenige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Bei der Pertes de la Valserine nördlich der Stadt, stürzt der Fluss Valserine in eine Felsschlucht und fließt danach unter der Naturbrücke Pont des Oules durch.
  • 5 Miribel Website dieser Einrichtung Miribel im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Miribel in der Enzyklopädie Wikipedia Miribel im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMiribel (Q363100) in der Datenbank Wikidata - liegt nördlich des Grand Parc de Miribel-Jonage und wird im Süden vom Miribel-Kanal durchquert.
  • 6 Belley Website dieser Einrichtung Belley in der Enzyklopädie Wikipedia Belley im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBelley (Q188496) in der Datenbank Wikidata - mit einer reichen religiösen Vergangenheit, sehensert sind die Kathedrale und der einstige Bischofspalast
  • 7 Gex Website dieser Einrichtung Gex in der Enzyklopädie Wikipedia Gex im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGex (Q202451) in der Datenbank Wikidata -
  • 8 Fernay-Voltaire Website dieser Einrichtung Fernay-Voltaire in der Enzyklopädie Wikipedia Fernay-Voltaire im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFernay-Voltaire (Q233733) in der Datenbank Wikidata - liegt unmittelbar neben dem Flughafen von Genf und nur 8 km von seinem Stadtzentrum entfernt und damit in der Freihandelszone der Pays de Gex. Auch die Hauptgebäude des Kernforschungszentrums CERN liegen in unmittelbarer Umgebung. Voltaire lebte hier ab 1759 bis zu seinem Tode 1778.
  • 9 Pérouges Website dieser Einrichtung Pérouges in der Enzyklopädie Wikipedia Pérouges im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPérouges (Q325826) in der Datenbank Wikidata - liegt 30 km nordöstlich von Lyon auf einem Hügel in den Dombes nahe dem Fluss Ain. Es ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs (Plus beaux villages de France): eine kulturhistorische Auszeichnung und Klassifikation in Frankreich. Im Mittelalter war Pérouges meist unabhängig (besonders vom Erzbischof von Lyon) und kam 1601 zu Frankreich. Durch die Abwanderung im 19. Jh. verfiel die Stadt allmählich und wurde erst ab 1911 wieder aufgebaut. Das historische Stadtensemble ist großartig und war wegen seiner mittelalterlichen Atmosphäre schon öfters Kulisse für Filme. Es finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Ritterspiele oder das Musik-Festival Le Printemps de Pérouges statt.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Côtiere
  • Ornithologischer Park von Villars-lès-Dombes
  • Altstadt von Pérouges

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist der 30x-Airplane.png Flughafen Genf (IATA: GVA) Flughafen Genf im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Flughafen Genf in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Genf im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Genf (Q289972) in der Datenbank Wikidata

  • Der internationale 30x-Airplane.png Flughafen Lyon Saint-Exupéry Website dieser Einrichtung (IATA: LYS). Flughafen Lyon Saint-Exupéry in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Lyon Saint-Exupéry im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Lyon Saint-Exupéry (Q1547) in der Datenbank Wikidata. bietet zahlreiche Verbindungen aus den wichtigsten Städten Frankreichs sowie internationale Verbindungen. Beispielsweise gibt es tägliche Flüge aus Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Düsseldorf. Es gibt auch einen Zubringerdienst.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Im Übrigen bestehen gute Zugverbindungen: Bellegarde-sur-Valserine (Verbindung Lyon-Genf) und Bourg en Bresse (TGV-Station)

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Anbindung an das Straßenverkehrsnetz (Autobahn, Nationalstraße) ist hervorragend.

Mobilität[Bearbeiten]

Das Departement ist bestens mit Zügen, Autobahnen, Nationalstraßen erschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • PNR du Haut-Jura - Regionaler Naturpark Oberjura (Parc naturel régional du Haut-Jura): im Südwesten des Juras an der Schweizer Grenze.
  • Ars-sur-Formans - Jean-Marie Vianney war hier von 1818 bis 1859 Pfarrer. Ab 1826 wurde es Pilgerort, weil bis zu 100 000 Menschen jährlich den Predigten dieses Pfarrers lauschten oder bei ihm beichteten. 1905 wurde der Pfarrer selig bzw. 1925 heilig gesprochen und seit 1929 ist Jean-Marie Vianney Schutzpatron der Pfarrer in aller Welt. In der an die Pfarrkirche angebauten Basilika ruht der unverweste Leichnam des Heiligen.
  • Divonne-les-Bains - Thermalkurort in den Pays de Gex am östlich Fuß des Juras, knapp an der Schweizer Grenze nahe der Stadt Nyon im Kanton Waadt. Eine ehemalige Moorlandschaft östlich von Divonne-les-Bains wurde trocken gelegt und ein Badesee geschaffen (Lac de Divonne - Wassersportzentrum). Nordwestlich der Gemeinde im Jurakamm finden sich typische Karsterscheinungen (Karrenfelder, Dolinen). Der Ortsname ist keltischen Ursprungs und die Wasser der Divonne wurden bereits in der römischen Antike über ein Aquädukt nach Nyon]] geleitet. Ab dem Mittelalter wechselte Divonne häufig seine Herren bis es 1601 endgültig an Frankreich kam und rekatholisiert wurde. Seit dem Wiener Kongress gehört die Gemeinde zur Freihandelszone des Raumes um Genf. Heute ist ein beliebtes Freizeitzentrum (auch für die benachbarte Schweiz): Kasino, Thermen, Pferderennbahn, Golfplatz Kulturzentrum Esplanade du Lac und Forestland.
  • Les Dombes - Das hügelige Plateau wird im Westen von der Saône, im Süden von der Rhône, im Osten vom Ain und im Norden von der Landschaft Bresse begrenzt. Seit dem 15. Jh. wurden in den Bodensenken mit wasserundurchlässigem Lehm zahlreiche Fischteiche angelegt. Diese boten eine wichtige Einnahmequelle, brachten aber auch die Malaria, was zur Entvölkerung der Region führte. Daher wurde die Zahl der Teiche im 18. Jh. reduziert und sie wurden seither alternierend bewirtschaftet (Karpfen, Hechte, Schleien).
  • Barrage de Génissiat - Die Staumauer von Génissat ist eine Gewichtsstaumauer, die den Rhône zu einem schmalen See von 20 km Länge aufstaut. Als die Staumauer 1948 fertiggestellt wurde, war Génissiat die größte Wasserkraftanlage Europas.
  • Nantua - liegt zwischen Bourg-en-Bresse und Genf. Die Kleinstadt erstreckt sich durch die Juraketten im Bugey. Eind See im Nordosten der Stadt, Lac de Sylans, entstand durch einen Bergsturz im 16. Jh.
  • Trévoux - Die mittelalterliche Kleinstadt liegt ganz im Westen des Departements am Ufer der Saône, 20 km nördlich von Lyon. Im Mittelalter war Trévoux das Tor des Heiligen Römischen Reichs zu Frankreich, zu dem die Stadt bereits 1523 kam und wurde gleichzeitig die Hauptstadt des Fürstentums Dombes. Zur gleichen Zeit kam auch Lyon zu Frankreich, wo ein Parlament gegründet wurde, das im 18. Jh. nach Trévoux verlegt wurde. -Historische Monumente: Burg aus dem 13./14. Jh.; Parlament aus dem 18. Jh.; alte Apotheke, 17. Jh.; Château de Corcelles wurde im 19. Jh. zum Jagdschloss ausgebaut; Passerelle de Trévoux ist eine Hängebrücke über die Saône]] von 1851;

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • boudin bressan - Blutwurst aus der Bresse
  • brochet et carpe de la Dombes - Hecht und Karpfen aus der Dombes
  • corniotte de Louhans - eine Teigtasche
  • crème épaisse - eine eingedickte Sauce
  • écrevisse - Krebse
  • galette de Pérouges - Kuchen von Pérouges
  • huile de colza grillé - Öl aus geröstetem Raps
  • huile de noix - Nussöl
  • volaille de Bresse (AOC) - Geflügel aus der Bresse: stets ein Freilandhuhn, das mit Mais oder Buchweizen gefüttert und direkt beim Züchter geschlachtet wird.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Das Departement ist ruhig, es ist nichts zu befürchten. Vielleicht einige Unannehmlichkeiten in den Vororten von Bourg und Oyonnax.

Klima[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Charles-Henri de Bossieu, Yves Garnier, Philippe Lacrouts (Hrsg.): Atlas départemental de la France. Larousse, 2004, ISBN 2-03-505448-6; 288 Seiten.

Weblinks[Bearbeiten]

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