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Záhorie

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Blick von Burg Pajstun auf Borinka

Die Záhorie (deutsch veraltet: Windische Marchauen) ist eine Landschaft in der Westslowakei. Die Ebene hinter den Bergen (wörtliche Übersetzung) ist die geologische Fortsetzung des Marchfeldes.

Regionen[Bearbeiten]

Schloss Malacky

Folgende Bezirke (Okresy) werden zum größten Teil zur Záhorie gezählt:

  • Malacky
  • Myjava
  • Senica
  • Skalica
  • Teile von Bratislava IV

Orte[Bearbeiten]

Rathaus Skalica

Sowie folgende Stadtteile von Bratislava:

  • Záhorská Bystrica
  • Devínska Nová Ves

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Teich in den Marchauen (Landschaftsschutzgebiet Záhorie)
  • March- und Thayaauen
  • Landschaftsschutzgebiet Záhorie

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Záhorie, wörtliche Übersetzung auf Deutsch "Land hinter den Bergen", liegt aus Hauptstadtsicht hinter (also nordwestlich) der Kleinen Karpaten. Im Westen endet die Landschaft an der March und setzt sich im österreichischen Marchfeld bis Wien fort. Die Landschaft gehört geologisch zum Wiener Becken; in der geomorphologischen Einteilung der Slowakei lautet die Bezeichnung Záhorská nížina (Tiefland von Zahorie).

Teilweise ist das Gebiet bewaldet, teilweise intensiv landwirtschaftlich genutzt. Ein großer Truppenübungsplatz bei Malacky wurde um 1939 angelegt. Die einst auch im Marchfeld heimischen Wanderdünen existieren dort bis heute - damals wurden sie von der Deutschen Wehrmacht verwendet, um für den Afrikafeldzug zu trainieren. Überall anders wurden die Wanderdünen bis in die frühe Nachkriegszeit durch aufgeforstete Föhrenwälder befestigt.

Sprache[Bearbeiten]

Die Záhoráci sprechen eine Mischung aus der Slowakischen Standardsprache und dem Mährischen Dialekt des Tschechischen. Die Region ist eine Verbindung im Nordslawischen Dialektkontinuum, das von den Sorben bis nach Russland reicht.

Fremdsprachenkenntnisse unter der Bevölkerung sind verbreitet, wobei Deutsch wegen der Grenznähe beliebter ist als Englisch.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen befinden sich in Bratislava (IATA CodeBTS, ca. 50 km südlich von Malacky) und Brünn (IATA CodeBRQ, gut 70 km nordwestlich von Skalica). Der Flughafen Wien (IATA CodeVIE, gut 80 km südwestlich von Malacky) hingegen bietet das mit Abstand größte Angebot an Linienflügen.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnknotenpunkt Kúty

Die Bahnlinie Bratislava–Břeclav–Brünn ist eine Hauptstrecke, auf der zweistündlich Eurocitys aus Prag und Budapest, zum Teil sogar aus Hamburg und Berlin fahren. Diese halten unterwegs in Kúty, einer Kleinstadt an der tschechisch-slowakischen Grenze. Mehr Unterwegshalte haben die langsameren Regionalbahnen der Linie Bratislava–Kúty, die ebenfalls aller zwei Stunden fahren und u. a. in Malacky und Veľké Leváre halten. Von ihr zweigen die Regionalbahnlinien Kúty–Šaštín-Stráže–Senica–Trnava und Kúty–Gbely–Holíč–Skalica (beide ebenfalls zweistündlich) ab.

Von Wien kommt man mit Railjet bis Břeclav und anschließend Regionalbahn in etwa 1:15 Std. nach Kúty.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Autobahn D2 Bratislava-Brünn führt direkt durch das Gebiet, weiters gibt es einige weitere hochrangige Straßen.

Marchquerungen:

Von Wien sind es auf der Landstraße via Gänserndorf etwa 60 km nach Malacky (Fahrtzeit rund 1½ Std.); über die Nord Autobahn A5 und Hohenau an der March nach Šaštín-Stráže 100 km (ebenfalls rund 1½ Std. Fahrt).

Mit dem Rad oder zu Fuß[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Gut ausgebaute Regionalstraßen, einige Regionalbahnen, Regionalbusse. Wegen der geringen Reliefenergie und auf den Nebenstraßen geringem Verkehr bietet sich auch das Fahrrad an.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Synagoge Malacky
Kloster und Basilika St. Maria von den Sieben Schmerzen, Šaštín-Stráže
  • Wasserburg in Holíč
  • Burgruine Cerová
  • Schloss (heute Krankenhaus) und Schlosspark; Franziskanerkloster; Synagoge in Malacky
  • Schloss (heute Altersheim) und Schlosspark in Stupava
  • Basilika St. Maria von den Sieben Schmerzen (Šaštín-Stráže)
  • Wallfahrtskirche und Kreuzweg von Marianka
  • Gut erhaltenes Dorfensemble mit Bauernhäusern von Veľké Leváre

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

In der Záhorie gibt es Weinbau. Weiters ist Skalica der Ursprung des Trdelník, ein in ganz Tschechien und der Slowakei beliebter "Baumkuchen", der ähnlich dem ungarischen Kürtőskalács ist.

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Es sind keine vom übrigen Land abweichenden Ratschläge zu beachten.

Klima[Bearbeiten]

Heiße, trockene Sommer und teilweise sehr kalte, trockene, schneearme Winter. Meist starker Wind.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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