Rot am See

Erioll world 2.svg
Artikelentwurf
Aus Wikivoyage
Rot am See
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

Rot am See ist eine Gemeinde im Osten der Hohenloher Ebene, im Landkreis Schwäbisch Hall dem fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.

Hintergrund[Bearbeiten]

DEU Rot am See COA.svg
Karte von Rot am See

Über die erste urkundliche Überlieferung des Ortsnamens liegen keine amtlichen Nachweise vor. Die erstmalige Erwähnung des Ortsnamens Rot stammt aus dem Jahre 1139. Damals überließ das St. Gumbertusstift in Ansbach den Hochadeligen Herren von Lobenhusen Güter in "Rode". Im ältesten Pfarrverzeichnis des Bistums Würzburg von 1285, das die Namen des späteren Landkapitels Crailsheim enthält, ist unsere Pfarrei "Roden" mit aufgezählt. In solchen Urkunden wird unser Ort immer nur "Rode" und "Rod" genannt, jedoch nicht "am See".

Dem Ortsnamen "Rod" mit der näheren Bestimmung "am See" begegnen wir erst, nachdem ein See vorhanden war, also nach der Errichtung des Staudammes bei der Seemühle. Dieser 140 m lange Damm muss zwischen 1333 und 1345 ausgeführt worden sein, denn in einer Urkunde nach 1345 wird berichtet, dass Rudolf von Bebenburg von der Feste zu Waldenburg Lehen und von der Feste "Lobenhusen uf dem Sewe zu Rode" ein Burglehen erhalten habe. Der See war 192 Württembergische Morgen (34 ha) groß und ist 1757 trockengelegt worden.

Nach dem Übergang an Hohenlohe gehörte Rot mit Vogtei und Gericht zum Amt Lobenhausen und ging 1399 mit diesem an die Burggrafen von Nürnberg über, die zuvor schon Güter erworben hatten.

In der Folgezeit kamen weitere Güter an Ansbach. 1645 wurde Rot Hauptort des ansbachischen Amtes Lobenhausen.

Als Burg und Ort Lobenhausen 1797 mit Teilen des gleichnamigen Amts an Hohenlohe abgetreten wurde, erfolgte die unmittelbare Unterstellung von Rot am See, das damals Ansbach verblieb, unter das Oberamt Crailsheim. 1806 wurde es bayrisch, 1810 württembergisch. Es gehörte zum Oberamt Gerabronn und von 1938 bis 1972 zum Landkreis Crailsheim.

Die Gemeinde Rot am See besteht aus den ehemals selbstständigen und nach Rot am See eingemeindeten Gemeinden Beimbach, Brettheim, Hausen am Bach und Reubach. Zur Gemeinde gehören insgesamt 34 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.

Anreise[Bearbeiten]

Entfernungen
Crailsheim16 km
Langenburg18 km
Rothenburg23 km
Schwäbisch Hall34 km
Bad Mergentheim36 km
Dinkelsbühl48 km

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächstliegenden Flughäfen mit nationalen und internationalen Verbindungen sind der Flughafen Nürnberg Website dieser Einrichtung Flughafen Nürnberg in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Nürnberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Nürnberg (Q265994) in der Datenbank Wikidata (IATA: NUE) (etwa 125 km), der Flughafen Stuttgart Website dieser Einrichtung Flughafen Stuttgart in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Stuttgart im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Stuttgart (Q158732) in der Datenbank Wikidata (IATA: STR) (etwa 140 km) und der Flughafen Frankfurt am Main Website dieser Einrichtung Flughafen Frankfurt am Main in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Frankfurt am Main im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Frankfurt am Main (Q46033) in der Datenbank Wikidata (IATA: FRA) (etwa 220 km).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Rot Bahnhof Rot in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Rot im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Rot (Q66821434) in der Datenbank Wikidata liegt an der Strecke der Tauberbahn Tauberbahn in der Enzyklopädie Wikipedia Tauberbahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTauberbahn (Q1686528) in der Datenbank Wikidata, die zwischen Wertheim und Crailsheim verkehrt.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Rot liegt an der B290 zwischen Bad Mergentheim und Crailsheim. Etwa 9 km südlich von Rot befindet sich die Anschlussstelle Symbol: AS 46 Crailsheim der A6.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Die 1 Muswiese Muswiese in der Enzyklopädie Wikipedia Muswiese im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuswiese (Q1955688) in der Datenbank Wikidata ist seit vielen Generationen ein großer Handelsmarkt, der auch in der Gegenwart seine wirtschaftliche Bedeutung besitzt. Sie ist Einkaufszentrum für Zehntausende von Bürgern aus Weilern, Dörfern und Städten des Hohenloher Landes, eine besuchenswerte Messe für Händler und Handwerker aus der Region. Ihnen bietet sich ein Warenangebot von 500 Ausstellern, Marktbuden, Bauernwirtschaften und Schaustellerbetrieben, das in seiner Fülle im Grunde alle Besucher aus nah und fern beeindruckt. Der Zauber dieser Messe hat sich über Jahrhunderte hinweg unverfälscht bewahrt und die Muswiese genießt als Treffpunkt zu froher Unterhaltung bei alten und jungen Menschen gleiches Ansehen. Die Muswiese verdankt ihr Entstehen wahrscheinlich, außer einem ordentlichen königlichen Jahrmarktsprivileg, vor allem den mittelalterlichen Wallfahrten zur Michaelskirche am vorteilhaften Schnittpunkt zweier Fernhandelsstraßen, an der in West-Ost-Richtung verlaufenden historischen Salzhandelsstraße Hall-Rothenburg und der von Donauwörth über Crailsheim nach Mergentheim ziehenden Kaiserstraße. Während der genaue Ursprung der Muswiese im Dunkel der Geschichte verborgen ruht, wird sie erstmals 1434 urkundlich in einem Urbar für das Amt Bebenburg des Burggrafentums Nürnberg, der späteren Marktgrafschaft Brandenburg-Ansbach, erwähnt und verfügt mit einer 1530 in einem Salbuch verzeichneten Marktordnung über eine der ältesten des Landes. Die Stelle der Handschrift lautet dort: "Moszdorff. ...Item der czoll zu sankt Michaelistag auf dem jarmarkt ertregt jerlichen auf 15 guldein zu gemeynen jaren. Item dasselb dort gehört mit der vogtey gantz gen Bebenburgk."
  • Beim Bartholomämarkt in Rot am See-Beimbach stand 2019 die 20. Auflage des Schlepper- und Nutzfahrzeuge-Oldtimertreffens auf dem Programm. Der Bartholomämarkt, der im August stattfindet, wird ebenfalls wie die Muswiese erstmals 1434 urkundlich erwähnt. Eine Erfindung neueren Datums ist dagegen das Nutzfahrzeuge-Oldtimertreffen am Samstag, das im Jahr 2000 zum ersten Mal stattfand und mittlerweile bis zu 500 Fahrzeuge anzieht. Es gibt einen kleinen aber feinen Dorf- und Bauernmarkt und ein interessantes Musikprogramm im Festzelt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Campingplatz Schwarzenmühle, Brettheimer Str. 10, 74585 Rot am See-Brettenfeld. Tel.: +49(0)7955 389764, E-Mail: . Campingplatz der Campingfreunde Rot am See-Brettenfeld e.V. Der Platz liegt im Grünen, umgeben von 2 Bächen und einem Angelsee, an den ein schöner Spielplatz und ein Minigolfplatz angrenzen.
  • 2 Campingplatz "Alte Mühle", Bemberg 3, 74585 Rot am See. Tel.: +49 (0)7952 5439, Fax: +49 (0)7952 5439. Der Platz liegt sehr idyllisch am Fluss mit knöchelflachem Wasser, Bäumen, naturbelassener Wiese. Merkmal: Hunde erlaubt.

Über Pensionen, Appartments und Ferienwohnungen informiert die Webseite der Gemeinde.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • 1 Polizeiposten Rot am See, Raiffeisenstraße 5, 74585 Rot am See. Tel.: +49 (0)7955 454.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • 2 Apotheke Rot am See, Raiffeisenstr. 13, 74585 Rot am See. Tel.: +49 (0)7955 93930, Fax: +49 (0)7955 939326, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Fr 08:00-12:30 + 14:00-18:30, Sa 08:00-12:30.
  • 3 Dr. med. André Schröder-Son (Allgemeinmedizin, Innere Medizin), Raiffeisenstraße 10, 74585 Rot am See. Tel.: +49 (0)7955 925050, Fax: +49 (0)7955 925055, E-Mail: .
  • 4 Dr. med. Lutz Langer (Allg.Medizin u. Prakt. Arzt), Zur Turnhalle 1, 74585 Rot am See-Brettheim. Tel.: +49 (0)7958 372.
  • 5 Klinikum Crailsheim (Kreiskrankenhaus Crailsheim), Gartenstr. 21, 74564 Crailsheim. Tel.: +49 (0)7951 490-0, Fax: +49 (0)7951 490155, E-Mail: . Klinikum der Grund- und Regelversorgung mit 185 Planbetten und Notfallambulanz, Schwerpunkte: Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie, Gastroenterologie, Geriatrie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.