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Nordäthiopien

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Nordäthiopien ist das historische Kernland Äthiopiens. Es besteht aus dem größten Teil der Provinz Amhara, der gesamten Provinz Tigray und dem nördlichen Teil der Provinz Afar. Historisch umfasste es die alten Provinzen Godscham, Begmender, Tigray und Wollo.

Städte[Bearbeiten]

Karte von Nordäthiopien
Bete Giyorgis
  • 1 Abiy Addi Abiy Addi in der Enzyklopädie Wikipedia Abiy Addi im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbiy Addi (Q2821654) in der Datenbank Wikidata (13° 37′ 23″ N 39° 0′ 6″ O)
  • 2 Adigrat. Adigrat im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Adigrat in der Enzyklopädie Wikipedia Adigrat im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdigrat (Q357101) in der Datenbank Wikidata. – Zweitgrößte Stadt, die hauptsächlich von Reisenden als Zwischenstopp genutzt wird. (14° 16′ 0″ N 39° 27′ 0″ O)
  • 3 Adwa. Adwa in der Enzyklopädie Wikipedia Adwa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdwa (Q380096) in der Datenbank Wikidata. – Mit dem nahe gelegenen Yeha mit seinem antiken Tempel. Nördlich der Straße nach Adigrat befindet sich auch das Kloster 1 Debre Damo Debre Damo in der Enzyklopädie Wikipedia Debre Damo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDebre Damo (Q595895) in der Datenbank Wikidata. (14° 10′ 0″ N 38° 54′ 0″ O)
  • Top-Sehenswürdigkeit 4 Aksum (Axum). Aksum in der Enzyklopädie Wikipedia Aksum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAksum (Q5832) in der Datenbank Wikidata. – Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Axum, berühmt für seine Stelen und Kathedralen. Unesco-Welterbestätten in Afrika (14° 7′ 42″ N 38° 43′ 2″ O)
  • 5 Bahir Dar. Bahir Dar in der Enzyklopädie Wikipedia Bahir Dar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahir Dar (Q464699) in der Datenbank Wikidata. – Am Südrand des Tanasees, aus dem der Blaue Nil entspringt, mit seinen und Kirchen. Das bedeutendste Kloster ist Top-Sehenswürdigkeit 2 Ura Kidane Mehret Ura Kidane Mehret in der Enzyklopädie Wikipedia Ura Kidane Mehret im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsUra Kidane Mehret (Q4476488) in der Datenbank Wikidata auf der Halbinsel Zeghie. (11° 35′ 6″ N 37° 23′ 24″ O)
  • 6 Debark. Debark in der Enzyklopädie Wikipedia Debark im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDebark (Q1067464) in der Datenbank Wikidata. – Zwischenstopp auf dem Weg zum Simien-Mountains-Nationalpark mit dem Nationalparkbüro. (13° 8′ 0″ N 37° 54′ 0″ O)
  • 7 Debre Markos. Debre Markos in der Enzyklopädie Wikipedia Debre Markos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDebre Markos (Q1024659) in der Datenbank Wikidata. – Zwischenstopp auf dem Weg von der Hauptstadt nach Bahir Dar. (10° 20′ 0″ N 37° 43′ 0″ O)
  • 8 Dese (Dessie). Dese in der Enzyklopädie Wikipedia Dese im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDese (Q755752) in der Datenbank Wikidata. – Zwischenstopp auf der zweitägigen Busfahrt von Addis Abeba nach Lalibela. (11° 8′ 0″ N 39° 38′ 0″ O)
  • Top-Sehenswürdigkeit 9 Gondar. Gondar in der Enzyklopädie Wikipedia Gondar im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGondar (Q218861) in der Datenbank Wikidata. – Mittelalterliche Hauptstadt mit königlichen Schlössern. UNESCO-Welterbe. (12° 36′ 0″ N 37° 28′ 0″ O)
  • 10 Hagere Selam (Degua Tembien) Hagere Selam in der Enzyklopädie Wikipedia Hagere Selam im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHagere Selam (Q5638619) in der Datenbank Wikidata (13° 39′ 0″ N 39° 10′ 0″ O)
  • 11 Hawzien. Hawzien im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Hawzien in der Enzyklopädie Wikipedia Hawzien im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHawzien (Q3128788) in der Datenbank Wikidata. – Ausgangspunkt für die Erkundung der vielen Felsenkirchen im Nordosten des Tigray, darunter die Kirche 3 Abreha we Atsbeha Abreha we Atsbeha im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAbreha we Atsbeha (Q97419927) in der Datenbank Wikidata und die 4 Felsenkirchen von Gheralta. (13° 59′ 0″ N 39° 26′ 0″ O)
  • Top-Sehenswürdigkeit 12 Lalibela. Lalibela in der Enzyklopädie Wikipedia Lalibela im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsLalibela (Q207590) in der Datenbank Wikidata. – Felsenkirchen. Die mit Abstand bekannteste Kirche ist die des hl. Georg (5 Bete Kiddus Giyorgis Bete Kiddus Giyorgis in der Enzyklopädie Wikipedia Bete Kiddus Giyorgis im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBete Kiddus Giyorgis (Q7971367) in der Datenbank Wikidata) UNESCO-Welterbe. Im Umfeld der Stadt gibt es die 6 Höhlenkirche des Kaisers Na’akueto La’ab Höhlenkirche des Kaisers Na’akueto La’ab im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHöhlenkirche des Kaisers Na’akueto La’ab (Q3334631) in der Datenbank Wikidata und die 7 Kirche des Kaisers Yemrehana Krestos Kirche des Kaisers Yemrehana Krestos in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche des Kaisers Yemrehana Krestos im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche des Kaisers Yemrehana Krestos (Q8052169) in der Datenbank Wikidata. (12° 2′ 8″ N 39° 2′ 46″ O)
  • 13 Mek’ele. Mek’ele in der Enzyklopädie Wikipedia Mek’ele im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMek’ele (Q332319) in der Datenbank Wikidata. – Hauptstadt von Tigray, mit dem Palast von Kaiser Yohannes IV. (13° 29′ 49″ N 39° 28′ 37″ O)
  • 14 Shire (Inda Selassie) Shire in der Enzyklopädie Wikipedia Shire im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsShire (Q743859) in der Datenbank Wikidata (14° 6′ 0″ N 38° 17′ 0″ O)
  • 15 Wukro. Wukro in der Enzyklopädie Wikipedia Wukro im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWukro (Q978759) in der Datenbank Wikidata. – Ein weiterer Ausgangspunkt für die Erkundung der Felsenkirchen von Tigray. (13° 47′ 0″ N 39° 36′ 0″ O)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Dörfer und Projekte[Bearbeiten]

  • 8 Awra Amba. Awra Amba in der Enzyklopädie Wikipedia Awra Amba im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAwra Amba (Q791778) in der Datenbank Wikidata. Selbstverwaltetes Dorf, das 1980 von Zumra Nuru gegründet wurde, in dem es keine Religionen gibt und Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen herrscht. (11° 50′ 10″ N 37° 44′ 50″ O)
  • 10 Wolleka. Wolleka in der Enzyklopädie Wikipedia Wolleka im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWolleka (Q2916154) in der Datenbank Wikidata. Im Dorf ist das 9 Ploughshare Womens Crafts Training Center (Single Mother Project) angesiedelt, in dem alleinerziehenden Frauen eine Handwerksausbildung geboten wird. Das Dorf ist gleichzeitig das Hauptsiedlungsgebiet der Beta Israel, der äthiopischen Juden. (12° 38′ 0″ N 37° 29′ 0″ O)
  • 11 Yeha. Yeha in der Enzyklopädie Wikipedia Yeha im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsYeha (Q1081229) in der Datenbank Wikidata. Dorf mit den Überresten eines Tempels und eines Palasts aus dem Reich von Da’amat. (14° 17′ 0″ N 39° 1′ 0″ O)

Landschaften[Bearbeiten]

Simien-Mountains-Nationalpark

Hintergrund[Bearbeiten]

Man kann Nordäthiopien in zwei geografische Regionen unterteilt werden: das Hochland im Westen, das aus Amhara und Tigray besteht und den höchsten Gipfel Äthiopiens Ras Dashen enthält, sowie das Tiefland von Afar im Osten, das den niedrigsten Punkt des Landes in der Danakil-Senke enthält.

Das äthiopische Hochland unterscheidet sich sehr von dem, was man sich unter Ostafrika vorstellen kann. Die Landschaft, sowohl die natürliche als auch die kulturelle, ist einzigartig in diesem Gebiet, und mehrere endemische, ausschließlich hier vorkommende, Tier- und Pflanzenarten können hier vorgefunden werden.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Hochland war im ersten Jahrtausend nach Christus das Zentrum des Königreichs Aksum und beherbergt viele historische Stätten wie die 121 Felsenkirchen von Tigray, die Stelen von Aksum, die Schlösser von Gondar und Äthiopiens beliebteste Sehenswürdigkeit – Lalibela.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Äthiopien ist ein Vielvölkerstaat. In den einzelnen Provinzen werden vorwiegend lokale Sprachen in der Kommunikation und auch in der Schrift verwendet.

Amharisch ist die Hauptsprache der Provinz Amhara im nördlichen Zentraläthiopien und zugleich Amtssprache in Äthiopien. Über die Provinz Amhara hinaus wird Amharisch insbesondere in den Städten im ganzen Land von der Bevölkerung bis zu einem gewissen Grad als Zweitsprache gesprochen. Amharisch ist wie Arabisch und Hebräisch eine semitische Sprache, wird aber mit der altäthiopischen Schrift, Ge’ez, von links nach rechts geschrieben. Diese Schrift wird auch in den Sprachen Tigrinisch und Ge’ez verwendet. Knapp 20 Millionen Sprecher, das sind 27 % der Gesamtbevölkerung, sprechen Amharisch als Muttersprache. Sie ist damit nach Oromo die zweitmeist verwendete Sprache in Äthiopien.

Tigrinisch (Tigrinya) ist die Hauptsprache in der nordäthiopischen Provinz Tigray mit 4,5 Millionen Sprechern und Amtssprache in Eritrea mit 2,5 Millionen Sprechern. Sie ist ebenfalls eine semitische Sprache und wird mit der altäthiopischen Schrift geschrieben.

Ge’ez, das Altäthiopische, ist ebenfalls eine semitische Sprache, war die Sprache des spätantiken Reiches von Aksum und wurde noch bis ins 19. Jahrhundert als Schriftsprache genutzt. Natürlich wurde sie mit der altäthiopischen Schrift geschrieben. Heute wird die Sprache nur noch in der Kirchenliturgie verwendet.

Englisch ist in Äthiopien eine Fremdsprache. Sie wird im Schulunterricht in den höheren Klassen gelehrt. Kommunikation auf Englisch ist daher vor allem in Städten selten ein Problem. Dennoch ist das Niveau des gesprochenen Englisch nicht so hoch, wie dieser Umstand es erwarten ließe, und das Englische ist mit einem lokalen Akzent behaftet. Insbesondere in der jüngeren Bevölkerung unter 40 Jahren wird English als Zweit- oder Drittsprache verwendet. In der älteren Bevölkerung wird teilweise noch Italienisch (Nordäthiopien), Französisch (an der Grenze zu Dschibuti), Russisch oder Spanisch verstanden.

Sicherheit[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

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