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Yeha

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Yeha · ይሐ · 𐩺𐩢𐩱
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Yeha (auch Iyyeha, Ieha, Jeha, amharisch: ይሐ, Yiḥa, Yəḥa, altsüdarabisch: 𐩺𐩢𐩱, Yaḥaʾ) ist ein Dorf in der nordäthiopischen Provinz Tigray, 28 km östlich von Adwa und etwa 50 km ostnordöstlich von Aksum. Die äthio-sabäischen Ruinen im Dorf, darunter der Tempel des altsüdarabischen Reichsgotts ʾAlmaqah, stammen aus dem 9. bis 7. Jahrhundert v. Chr., gehörten zum Reich von Daʿamat und bilden die bedeutendste äthio-sabäische archäologische Fundstätte mit dem besterhaltenen Tempel am Horn von Afrika und zeugen vom kulturellen Einfluss des altsüdarabischen Königreichs von Saba. Die Äthiopier sehen in diesen Monumenten auch einen weiteren Beweis für die äthiopischen Wurzeln der Königin von Saba.

Hintergrund[Bearbeiten]

Lageplan der archäologischen Stätten in Yeha.
Löwenkopffelsen im Nordwesten des Dorfs
Altar des ʾAlmaqah-Tempels in ʿAddi ʾAkawəḥ: links außen steht die Ortsbezeichnung von Yeha (Museum in Wukro)

Lage[Bearbeiten]

Yeha befindet sich etwa 5 Kilometer nördlich der Fernverkehrsstraße 15 von Adwa nach Adigrat auf einer Hochebene, umgeben von Felsen vulkanischen Ursprungs, hauptsächlich Basalt. Im Nordwesten des Dorfs befindet sich ein markanter Felsen, der an einen Löwenkopf erinnert. Die Entfernung des Dorfs bis zur Grenze nach Eritrea beträgt etwa 30 Kilometer. Das fruchtbare Umland wird intensiv landwirtschaftlich genutzt, wobei die Felder zum Teil auf Terrassen angelegt wurden.

Einige Kilometer östlich von Yeha befinden sich Sandsteinvorkommen, in denen das Baumaterial für das Fundament des Großen Tempels und für den Eingangsbereich des Gebäudes Grat Beʾal Gəbri gewonnen wurde.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die wichtigsten Denkmäler von Yeha sind der Große Tempel und das monumentale Gebäude Grat Beʿal Gəbri unbekannter Funktion. Sie wurden von einem Gemeinwesen errichtet, das in Inschriften Daʿamat/Diʿamat genannt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist Yeha der bedeutendste Ort dieses Reichs.

Reich von Daʿamat[Bearbeiten]

Das antike Königreich 𐩵𐩲𐩣𐩩, Dʿmt, das aufgrund unbekannter Vokalisierung unterschiedlich Daʿamat, Diʿamat, Daʿəmat u. a. geschrieben wird, befand sich auf dem Gebiet der heutigen Provinz Tigray und in Eritrea. Seine Anfänge reichen bis zum Beginn des ersten vorchristlichen Jahrtausends zurück. Die C14-Analyse an Bohlen aus dem Fußboden des Propylons, der Eingangshalle, des Gebäudes Grat Beʿal Gəbri erbrachte mit der Datierung 800 v. Chr. einen ersten Anhaltspunkt für die zeitliche Einordnung dieses Reichs. Sowohl die Anfänge, als auch der Niedergang um 500 v. Chr. liegen im Dunkeln. Zeitlich liegt das Reich deutlich vor dem aksumitischen Reich, wobei sich letzteres auch nicht in der Tradition von Daʿamat befindet. Über die etwa vier Jahrhunderte andauernde Zwischenzeit zwischen beiden Reichen ist, von Keramikfunden abgesehen, kaum etwas bekannt.

Das Reich war zwar offensichtlich unabhängig und besaß eigene Herrscher. Jedoch künden sowohl Schriftzeugnisse und Architektur vom Einfluss durch das Königreich Saba im heutigen Jemen, so dass heute auch von einer äthio-sabäischen Epoche gesprochen wird. Dieser sabäische Einfluss ist womöglich auch der Grund für den Niedergang, denn am Ende des 5., Anfang des 4. Jahrhunderts v. Chr. verliert Saba seine Vorherrschaft in Südarabien an das Königreich Qataban.

Daʿamat besaß wohl keine großräumliche Ausdehnung und umfasste wohl auch kein zusammenhängendes Herrschaftsgebiet. Es bestand aus wichtigen handelspolitischen Zentren und deren landwirtschaftlich nutzbares Umland im Bereich alter Handelsrouten vom antiken Hafen Adulis über Keskese und Matara im heutigen Eritrea bis nach Yeha, Aksum, Hawelti/Hawulti und Wukro in der heutigen Provinz Tigray. Die Sicherung dieser Handelsroute war für Saba wichtig, um an Handelsgüter wie Weihrauch, Gold und Elfenbein zu gelangen. Entlang dieser Route kam es auch zum Kulturaustausch bzw. -wandel insbesondere an den Orten, an denen sich Sabäer niederließen.

Damit beginnen jedoch viele ungelöste Probleme. Zu den kontrovers diskutierten Themen gehört die Frage, ob hier eine Kolonialisierung dieses Gebiets durch Saba, eine langfristige Migration von Sabäern oder lediglich eine Übernahme kultureller Errungenschaften durch einheimische Eliten vorliegt. Damit zusammenhängend steht die bisher ungelöste Frage, welcher sabäische Personenkreis, möglicherweise nur Handwerker und Händler, in welchem Ausmaß und für welche Zeit nach Daʿamat kam und ob hier eine Migration in die einheimische Bevölkerung erfolgte. Der eher geringe Anteil altsüdarabischer Keramik an den Keramik-Fundobjekten wäre ein Beleg dafür, dass es keine beständige südarabische Community gab.[2]

Die Größe und Zahl monumentaler Gebäude deuten darauf hin, dass Yeha das religiöse und politische Zentrum Daʿamats, wenn nicht gar seine Hauptstadt, war. Die Entfernung zwischen dem Großen Tempel und Grat Beʿal Gəbri von etwa 300 Metern deutet auf eine Größe der Siedlung zwischen 5 und 10 Hektar hin. Die Friedhöfe mit ihren aufwändigen Schachtgräbern von Daro Mikael/ʿAbiy ʿAddi dienten als Bestattungsorte der lokalen Elite. Rodolfo Fattovich vermutet, dass es sich hier um einen Königsfriedhof gehandelt haben könnte.[3]

Für die Siedlung Yeha und seine antiken Gebäude gibt es vor Ort kaum inschriftlichen Belege. In Yeha selbst sind der Himmelsgott ʿAthtar und der Gott Naurāu belegt. Aus anderen Orten stammen jedoch Inschriften, die sowohl den antiken Namen der Siedlung und den hier auch verehrten Gott ʾAlmaqah benennen. ʾAlmaqah, 𐩱𐩡𐩣𐩤𐩠, der „Stier des Herrenlandes“, war der stiergestaltige Reichsgott des Königreichs Saba und wohl auch Mondgott, der unter anderem in den südarabischen Orten Maʾrib und Ṣirwāḥ verehrte wurde. Er wurde auch als Steinbock dargestellt, dessen Hörner die Form der Mondsichel bilden. In Tigray befinden sich neben Yeha auch noch Heiligtümer für diesen Gott in ʿAddi ʾAkawəḥ, Goboč̣əla und ʿAddi Gälämo.[4] Die Verehrung von ʾAlmaqah dürfte auch in Daʿamat wie in Saba der Legitimation der Könige gedient haben.

2007 stellte St. Weninger ein Fragment aus der Mitte einer Steinplatte vor, das in der Sakristei des Klosters Parakleitos zwischen Adigrat und Däbrä Damo aufbewahrt wird. Es enthält eine Widmung an ʾAlmaqah, der in Bezug zum Ort Yaḥaʾ, dem heutigen Yeḥa, steht.[5] Drei Jahre später beschrieb Norbert Nebes eine über alle vier Seiten umlaufende Inschrift an der Oberkante eines Kalkstein-Altars in der Cella im ʾAlmaqah-Tempel in ʿAddi ʾAkawəḥ: „(A) Waʿrān, der König, … (B) hat dem ʾAlmaqah (diesen Altar) neu errichtet, als er zum Herrn des Tempels des ʾAlmaqah in Yaḥaʾ berufe wurde, (C) auf Weisung des ʿAthtar und des ʾAlmaqah und der ḏāt Ḥamyim und der ḏāt (D) Baʿdān [wohl zwei Erscheinungen der Sonnengöttin].“ Beide Inschriften enthalten die frühesten Nennungen des Namens von Yeha, der sich bis heute erhalten hat.[4]

Zwei Inschriften seien noch genannt. Dies sind zum einen die Reste eines in Yeha gefundenen Altarsteins mit zwei nicht zusammenhängenden sabäischen Inschriften. Die oberste Zeile enthält eine Weihinschrift an den Himmelsgott ʿAthtar und den Gott Naurāu, die drei folgenden Zeilen eine private Inschrift des Stifters. Die zweite ist die eines in Yeha beschäftigten Steinmetz aus Maʾrib im heutigen Jemen, der „seiner Hände Arbeit und seinen Sohn“ den beiden Göttern ʿAthtar und ʾAlmaqah zueignet.[6]

Nachchristliche Geschichte[Bearbeiten]

Um 480 n. Chr. gelangte Abba Aftsé (Abba Afṣe)[7], einer der Neun Heiligen und Griechisch sprechender Missionar, nach Yeha. Er gründete hier ein Kloster und ließ eine Kirche errichten.[8]

Die früheste Kunde von der Kirche und dem Tempel vor Ort stammt vom portugiesischen Missonar Francisco Álvares (* um 1465; † um 1540), der sich seit 1520 für sechs Jahre als Teil einer portugiesischen Gesandtschaft in Äthiopien aufhielt. Sein 1540 erschienenes Werk „Verdadeira Informação das Terras do Preste João das Indias“ („Wahrhaftiger Bericht aus dem Reich des Priesters Johannes von Indien“) enthält auch eine Beschreibung des Tempels, den er als Turm bezeichnete, des Klosters und der Kirche von Abafaçem, das er am 1. August 1520 aufsuchte. Der Turm war von einer schönen Behausung umgeben und besaß Gemächer, die Álvares als Wohnung eines großen Herrn ansah.[9] Der im Titel enthaltende Priesterkönig Johannes ist ein legendärer Regent, auch wenn der Autor ihn in Äthiopien verorten möchte.

Der Engländer Henry Salt (1780–1827) besichtigte Yeha 1810 und veröffentlichte eine Beschreibung des Großen Tempels und mehrerer sabäischer Inschriften.[10] Sein Landsmann James Theodore Bent (1852–1897) unternahmen Anfang 1893 einen zweitägigen Aufenthalt in Yeha. Er berichtete von einem fünfstündigen Ritt nach Yeha auf schwierigen Straßen. Ein paar Dollar halfen, dass ihm von den Priestern des Klosters alles gezeigt wurde wie z. B. in Häusern verbaute Inschriftenfragmente und ein Altar, die verfallene Kirche im Tempel und auch Grat Beʾal Gebri. Die Übersetzung der vorgefundenen Inschriften wurde vom österreichischen Semitisten David Heinrich Müller (1846–1912) besorgt.[11]

Der Große Tempel, die in ihm errichtete, aber bereits verfallene Kirche, die moderne Kirche des Abba Aftse, Grat Beʾal Gebri und mehrere sabäische Inschriften wurden von der Deutschen Aksum-Expedition 1906 aufgenommen, ohne jedoch Grabungen durchzuführen, und 1913 veröffentlicht.[12][13][14] Die vorgefundene Kirche des Abba Aftse wurde jedoch um bzw. nach 1950 abgerissen und durch den noch heute bestehenden Neubau ersetzt. Der Reisebericht von David Buxton von 1949 zeigt noch die alte Kirche, davor einen Klangstein.[15] Das heute bestehende Schatzhaus ist auf den Plänen der Deutschen Aksum-Expedition auch noch nicht enthalten.

In den 1950er-Jahren führte der französische Archäologe Jean Doresse (1917–2007) Untersuchungen zur christlichen Gebäuden in Yeha durch und entdeckte bei der Freilegung des Großen Tempels ein Baptisterium, eine Taufkapelle.[16]

Seit 1952 wurden die Hinterlassenschaften durch das äthiopische Institut für Archäologie in Grabungen studiert. Die ersten Ergebnisse der Grabungen an den 17 vorgefundenen Felsen-Schachtgräbern von ʿAbiy ʿAddi und am Palast Grat Beʿal Gebri seit 1960 unter Francis Anfray wurden 1963 und 1972 in Vorberichten veröffentlicht.[17] Seit 1993 führten französische Archäologen unter Leitung von Christian J. Robin die Grabungen fort. Das Deutsche Archäologischen Institut, Außenstelle Ṣanʿāʾ, unter Leitung von Iris Gerlach führt in Kooperation mit äthiopischen Behörden seit 2009 Grabungen in und um Yeha und Restaurationsarbeiten am Großen Tempel und am Gebäude Grat Beʿal Gəbri durch. Die Restaurierungsarbeiten am Großen Tempel wurden 2017 abgeschlossen.[18] In unmittelbarer Nähe zum Großen Tempel wurde auch ein Museum fertiggestellt. Weitere Sakralbauten wurden 2009 südlich von ʿAbiy ʿAddi und 2019 im Bereich des neuen Museums entdeckt.[19]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Flughafen ist der 1 Axum Airport Axum Airport in der Enzyklopädie Wikipedia Axum Airport im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAxum Airport (Q2469695) in der Datenbank Wikidata (IATA: AXU), der sich 7 km östlich der Stadt Aksum befindet.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Bis etwa 16 Uhr fahren täglich Minibusse von Aksum nach Adwa und von dort nach Yeha.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Das Dorf lässt sich auf einer Asphaltstraße von 1 Aksum Aksum in der Enzyklopädie Wikipedia Aksum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAksum (Q5832) in der Datenbank Wikidata über 2 Adwa Adwa in der Enzyklopädie Wikipedia Adwa im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAdwa (Q380096) in der Datenbank Wikidata und 3 Gendebta erreichen. Bei 2 14° 15′ 14″ N 39° 1′ 38″ O zweigt man nach Norden ab. Das Fahrzeug kann auf dem zentralen Dorfplatz westlich des Kirchenkomplexes geparkt werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Die archäologischen Stätten befinden sich in geringer Entfernung und lassen sich zu Fuß vom Dorfplatz westlich vom Kirchenkomplex aus erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zugang zur Kirchenareal

Die archäologischen Stätten von Yeha sind täglich von 8–17 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt etwa 100 Birr pro Person und der obligatorische Führer 200 Birr pro Gruppe (Stand 2017). Im Preis sind der Kirchenkomplex und Grat Beʿal Gəbri enthalten.

Sehenswürdigkeiten im Kirchenkomplex[Bearbeiten]

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in einem Kirchenkomplex, der sich auf einem Hügel befindet, von zwei Umfassungsmauern eingeschlossen ist und auch einen Friedhof umfasst. Dieses Areal erstreckt sich etwa über 125 Meter von Norden nach Süden. Die beiden Umfassungsmauern sind etwa zwölf Meter voneinander entfernt. Linkerhand des 1 äußeren Torhauses befindet sich die Tourismusinformation mit einer Schautafel mit Angaben zur Kultur und Geologie von Yeha sowie den wichtigsten Zeugnissen wie dem Großen Tempel, Grat Beʿal Gəbri, dem Site Museum und den antiken Friedhof von ʿAbiy ʿAddi mit Rekonstruktionszeichnungen vom Tempel und Grat Beʿal Gəbri. Südwestlich des Zugangs zum Kirchenareal befindet sich eine kleine 2 Grabungsstätte mit Überresten unterhalb des heutigen Platzniveaus.

Über eine Treppe an der Westseite des Kirchenareals gelangt man zum äußeren Torhaus. Dieses durchschreitet man und erblickt das 3 Torhaus der inneren Umfassungsmauer. Rechterhand der Treppe zum inneren Tor wurde das archäologische Museum von Yeha errichtet. An der Innenseite der inneren Umfassungsmauer, südlich des inneren Tors gibt es eine weitere Grabungsstätte, in der man Mauerzüge eines weiteren Gebäudes aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. freigelegt hat. Die Außenmauer in südarabischer Steinmetztechnik besitzt eine gestufte Anordnung der Quaderlagen, die aus mörtel- und dübellos versetzten Steinen besteht. Man vermutet, dass es sich hierbei um einen weiteren Tempel handeln könnte.[19]

  • 4 Archäologisches Museum von Yeha (Site Museum). Das neue, etwa 40 Meter westlich des Großen Tempels gelegene und seit 2012 errichtete Museum ist zwar bereits fertiggestellt, aber noch nicht bezogen (Stand 12/2019). Das Museum wird die Geschichte, Kultur und Sprache in Yeha anhand archäologischer Forschungsergebnisse verdeutlichen. In drei Räumen werden auf einer Fläche von 210 m² Objekte gezeigt, die aus verschiedenen Epochen seit dem Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. stammen und auch den jetzigen Kirchenschatz umfassen werden. Modelle werden die Architektur der antiken Gebäude veranschaulichen. (14° 17′ 9″ N 39° 1′ 7″ O)
  • Unter dem Museum befindet sich die Überreste eines repräsentativen Gebäudes mit holzarmierten Bruchsteinmauern aus dem 8.–6. Jahrhundert. Ein Teil dieser Mauerzüge ist auf der Innenseite der inneren Umfassungsmauer sichtbar.
  • 5 Großer Tempel (ታላቁ ቤተ መቅደስ). 18,7 m × 15 m großer, bis zu 14 m hoch anstehender Steintempel, der um 700 v. Chr. im sabäischen Stil von sabäischen Handwerkern an der Stelle eines früheren Heiligtums errichtet wurde[20] und über zwei Geschosse verfügte. Gelegentlich wurde dieser Tempel auch als Palast der legendären Königin von Saba bezeichnet. Das fast schmucklose glatte Mauerwerk wurde aus bis zu 3,1 m langen Blöcken aus gelblichen Kalkstein mit hohem Sandanteil in 52 Steinlagen errichtet, die äußerst sorgfältig mörtellos zusammengefügt wurden. Der längste Block befindet sich an der Nordseite des Tempels. Die Lagerschichten sind zwischen 22 und 28 Zentimeter hoch. Das Untergeschoss reicht bis zur 23. Lage, und bis hierhin ist die Wand 1,25 Meter dick. Darüber springt die Wand innen um 20 Zentimeter zurück. An der Nordseite befindet sich in der 27. Lage ein Wasserspeier. Ein auf der Südseite gefundener Speier befand sich wohl in Dachhöhe. Die Oberkante des äußeren Mauerwerks schmückte einst ein Fries. Die Steine der Tempelwände stammen aus Steinbrüchen in der Nähe von Wukro in 90 km Entfernung, während die Sandsteinplatten des Fußbodens in lokalen Steinbrüchen gefördert wurden.[1] (14° 17′ 9″ N 39° 1′ 8″ O)
Vor dem Tempel befand sich einst ein sechs Meter hoher Propylon, eine Vorhalle, dessen Fassade aus sechs Pfeilern nach südarabischem Vorbild gebildet wurde. Überreste der Pfeilerbasen aus Sandstein sind noch vorhanden. Die Höhe des Propylons lässt sich anhand der Auflager im Fassadenmauerwerk nachvollziehen. Der Propylon führte zum zurückgesetzten Eingang mit einer zweiflügeligen Tür.
Der Innenraum war einst mit einer Holzkonstruktion ausgefüllt, die sich noch anhand der vorhandenen Auflagelöcher im Mauerwerk rekonstruieren lässt. Der größere vorderer Teil war dreischiffig: das Mittelschiff war nach oben offen, während die gedeckten Seitenschiffe je zwei Reihen mit drei Holzpfeilern besaßen. Der hintere Teil bestand aus drei nebeneinander liegenden Räumen, wobei der mittlere das Allerheiligste bildete und ein Becken an der Rückwand besitzt. Der rechte Raum diente in christlicher Zeit als Baptisterium, als Taufkapelle. Ab der 23. Steinlage befand sich das Obergeschoss. Das Dach unbekannter Natur lag auf den Deckenbalken des Obergeschosses.
Der Tempel brannte bereits in der Antike, möglicherweise um 500 v. Chr., aus. Zu einem unbekannten Zeitpunkt, wohl nach der Ankunft des Missonars Francisco Álvares, wurde der Tempel in eine Kirche umgewandelt und in den Tempel ein Allerheiligstes mit einem Vorraum und in der Südostecke ein Baptisterium eingefügt. 2010 wurde im Innenraum des Tempels vom Deutschen Archäologischen Institut ein Stahlgerüst zur Stabilisierung des Tempelmauerwerks eingezogen.
Der Hauptteil der in Yeha gefundenen sabäischen Inschriften wurde im hiesigen Tempel gefunden. Jedoch enthielt keine dieser Inschriften den Namen der Ortschaft, der verehrten Gottheit oder Königsnamen. Aus altsüdarabischen Inschriften, die man anderenorts gefunden hat, geht hervor, dass vor Ort der sabäische Reichs- und Mondgott ʾAlmaqah verehrt wurde. Es ist trotz der fehlenden diesbezüglichen Inschriften vor Ort allgemeine Ansicht und wohl auch zutreffend, dass dieser Tempel für ʾAlmaqah bestimmt war.
Vor dem Tempel wurde eine Steinstele errichtet.
  • Von der östlichen Tempelaußenwand hat man eine gute Aussicht auf die umgebende Landschaft.
  • 6 Kirche Abba Aftse (እንዳ አባ አፍጼ, ቤተ አባ አፍጼ, Kirche Abba Afṣe). Die Kirche etwa 22 Meter nördlich des Tempels wird Abba Aftse[7], einem der Neun Heiligen, zugeschrieben, der um 480 n. Chr. an dieser Stelle ein Kloster gründete und eine Kirche errichtete. Die erst nach 1950 errichtete Kirche befindet sich auffallend bevorzugt an der höchsten Stelle des Hügels auf einem Podium, das über eine Freitreppe erreichbar ist. Man vermutet, dass sich die Kirche an der Stelle eines antiken Heiligtums befindet. Im Mauerwerk der Kirche wurden auch Steinfragmente früherer Bauten eingefügt, darunter ein Fries mit Steinbockköpfen, die wohl den sabäischen Gott ʾAlmaqah darstellen. Über den Fenstern an der vorderen Außenwand der Kirche wurden um 2005 Wandmalereien religiösen Inhalts angebracht. (14° 17′ 10″ N 39° 1′ 8″ O)
  • Im Umfeld der Kirche befindet sich ein moderner Friedhof.
  • 7 Schatzhaus. Im Schatzhaus nördlich der Kirche Abba Aftse befindet sich das bisherige Museum. Über den Eingang auf der Südseite und der sich anschließenden Steintreppe gelangt man zu den Ausstellungsstücken im Obergeschoss. Dies sind sowohl archäologische Funde aus sabäischer Zeit als auch liturgische Utensilien wie Metallkreuze und Manuskripte. Die hier gezeigten Steinblöcke, darunter ein Altar, sind mit altsüdarabischen Inschriften versehen. Die Priester lassen Besucher auch gern einen Blick in die eine oder andere christliche Handschrift werfen. (14° 17′ 11″ N 39° 1′ 8″ O)

Sehenswürdigkeiten außerhalb des Kirchenkomplexes[Bearbeiten]

Weitere archäologische Stätten befinden sich außerhalb des Kirchenkomplexes:

  • 8 Grat Beʿal Gəbri (ግራት ብዓል ግብሪ, Grat Be'al Gebri). Etwa 300 Meter nordwestlich des Großen Tempels von Yeha befindet sich der einst überdachte quadratische Monumentalbau Grat Beʿal Gəbri mit einer Seitenlänge von 48,5 Metern. Der Bau stellt das größte sabäische Bauwerk in Ostafrika dar und ähnelt äußerlich z. B. dem 5-Pfeiler-Bau in Ṣirwāḥ im heutigen Jemen. Anfang des 20. Jahrhunderts war das Gebäude noch mit einem Gehöft und einigen Hütten überbaut, und das Gelände wurde landwirtschaftlich genutzt. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden vom Gebäude eine große Freitreppe, die auf ein 6 Meter hohes Fundamentpodium führt, der etwa 3,6 Meter tiefe Propylon (Torbau) mit sechs Sandsteinpfeilern und einige Räume freigelegt. Das Gebäude, das noch bis zu 3,5 Metern hoch ansteht, wurde auf zwei Meter breiten Fundamentmauern errichtet. C14-Analysen an den Bohlen des Vorbaus belegen, dass der Bau wurde um 800 v. Chr. errichtet wurde. Er stellt somit den ältesten erhaltenen Fachwerkbau in Ostafrika dar. Das Gelände dieses Baus war bereits vor seiner Errichtung besiedelt. (14° 17′ 14″ N 39° 1′ 3″ O)
Die Achse des fast quadratischen Gebäudes verläuft von Nordwesten nah Südosten. An allen Seiten befinden sich drei große Vorsprünge, sog. Risalite, und zwar je einer an den Ecken und einer in der Mitte. Sie sind etwa 9 Meter breit und 5 Meter tief. Der Platz des mittleren Vorsprungs auf der Südseite wird vom Torbau mit dem steinernen Türportal und der Freitreppe eingenommen. Die Fassade wurde mit Hartholzbalken wohl von Olivenbäumen verkleidet, in die quadratische Sandsteinplatten eingefügt wurden.
Die Raumanordung ist symmetrisch. Im Norden und Süden des Gebäudes befindet sich je ein quer verlaufender Korridor, die zu drei dazwischen liegenden Räumen führen. Weitere Räume befinden sich in den Mauervorsprüngen. Die Innenwände wurden in Fachwerk ausgeführt. Zwischen den waagerechten Hartholzbalken wurde Bruchsteine in Lehmmörtel eingefügt. Stützen im Inneren des Gebäudes, deren Lage an Bodenvertiefungen ausgemacht werden kann, bestanden aus Wachholder-Holz. Der Holzbedarf für den Bau war beträchtlich: man kann abschätzen, dass hierfür einige Tausend Stämme benötigt wurden, also eine größere Waldfläche abgeholzt werden musste. Die waagerechte Lage und die Wahl des Holzes mit seinen Inhaltsstoffen bewahrte das Fachwerk vor Schädlingsbefall. Anhand von wenigen Putzfragmenten an geschützten Stellen lässt sich die Gestaltung der Wände rekonstruieren: Auf den Lehmmörtelverputz wurde eine mehrfarbige Wanddekoration mit geometrischen Mustern aufgetragen.
Der Zweck, aber auch die Höhe des Gebäudes sind unbekannt. Zu den Vorschlägen für die Nutzung des Gebäudes gehören ein Palast, ein Verwaltungsgebäude oder ein Wohngebäude für die Eliten. Eine religiöse Zweckbestimmung kann nicht ausgeschlossen werden, auch wenn man bisher keinen Kultraum oder ein Allerheiligstes gefunden hat. Zu den wenigen Funden im Gebäude zählen ein Siegel des Herrschers Waʾrān Haywat, ein Siegelabdruck des Herrschers Rādiʾum und Weihrauchgefäße.[21] Die Siegel könnten auch auf die Nutzung einiger Räume als Magazin hindeuten. Es gibt wohl unbelegte Mutmaßungen, dass das Gebäude eine Höhe um 10 Meter oder sogar 27 Meter und mindestens fünf Stockwerke besessen habe.
Aus unbekanntem Grund und zu unbekannter Zeit, wohl nach dem Niedergang des Reichs von Daʿamat, brannte das Gebäude vollständig aus und stürzte ein. Das Fachwerk wurde vernichtet und der Mörtel gebrannt, verziegelt. Dies führte zu einem Versturz des Mauerwerks, und der Lehm wurde mürbe und rissig, wodurch die Stabilität der noch bestehenden Gebäudeteile stark beeinträchtigt wurde. Diese Bauschäden stellten die Restauratoren vor große Herausforderungen. Die fehlenden Holzbalken wurden mit Lehmsteinen nachgebildet und mit einem dunkelbraun pigmentierten Lehmmörtel farblich von den helleren Steinfüllungen abgesetzt.
  • 9 Friedhof von ʿAbiy ʿAddi (ዓብዪ ዓዲ). Etwa 70 Meter südlich der Umfassungsmauer des Kirchenkomplexes bzw. 200 Meter südwestlich des Dorfplatzes befindet sich ein antiker Friedhof, dessen Schachtgräber im 1. Jahrtausend v. Chr. im natürlichen Felsen angelegt wurden. Die etwa 3 Meter tiefen Schächte, deren Querschnitt etwa 2 × 0,6 m misst, waren einst mit Steinplatten und einem Steinhügel abgedeckt. Die Schächte führen zu Grabkammern, die bis 4 m lang und 1,2 m hoch sind, einst mit Steinblöcken verschlossen waren und wohl mehrere Bestattungen aufnahmen. Zu den Funden in diesen Gräbern, die bereits in der Antike ausgeraubt wurden, gehören Überreste von Skeletten, Lampen, Bronzewerkzeuge und -waffen, Schmuck wie Kettenglieder, unverzierte Arm- und Fußringe aus Bronze, Keramik sowie bronzene Stempelsiegel mit südarabischen Buchstaben. Die Gräber selbst sind für Reisende nicht zugänglich. (14° 17′ 6″ N 39° 1′ 8″ O)

Aktivitäten[Bearbeiten]

Sonntags findet in der Kirche Abba Aftse (Abba Afse) im Kirchenkomplex ein Gottesdienst statt. Neben der Teilnahme am Gottesdienst hat man damit auch die (einzige) Möglichkeit, die Kirche von innen zu sehen.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 1 Cafeteria Saba (an der Südseite des Grat Beʿal Gebri). Kaffee und Softdrinks. Geöffnet: täglich 9–18 Uhr. (14° 17′ 13″ N 39° 1′ 3″ O)

Unterkunft[Bearbeiten]

In Yeha gibt es keine Unterkünfte. Die gibt es in Adwa oder Aksum.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Yeha lässt sich mit Besichtigungen in Aksum verbinden.
  • Im Nordwesten von Yeha, etwa 1,2 km Luftlinie vom Kirchenareal entfernt, befindet sich der 10 Löwenfelsen. Die Form des Felsens erinnert an einen Löwenkopf.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Weiss, Ch. ; Koch, R. ; Gerlach, I.: Provenienzanalyse der Natursteine des Großen Tempels in Yeha/Nord-Äthiopien. In: Schlütter, Frank ; Greiff, Susanne ; Prange, Michael (Hrsg.): Archäometrie und Denkmalpflege 2012 : Jahrestagung an der Eberhard Karls Universität, Tübingen, 28. - 31. März 2012. Bochum: Deutsches Bergbau-Museum, 2012, (Metalla / Sonderheft ; 5), ISSN 0949-4057, S. 52–54.
  2. Fattovich, Rodolfo: Reconsidering Yeha, c. 800–400 BC. In: African Archaeological Review, ISSN 0263-0338, Bd. 26 (2009), S. 275–290, doi:10.1007/s10437-009-9063-3.
  3. Fattovich, Rodolfo: Remarks on the Pre-Aksumite Period in Northern Ethiopia. In: Journal of Ethiopian Studies, ISSN 0304-2243, Bd. 23 (Nov. 1990), S. 1–33, insbesondere S. 17, JSTOR 44324719.
  4. 4,0 4,1 Nebes, Norbert: Die Inschriften aus dem ʾAlmaqah-Tempel in ʿAddi ʾAkawəḥ (Tigray). In: Zeitschrift für Orient-Archäologie (ZOrA), ISBN 978-3-11-022314-9, ISSN 1868-9078, Bd. 3 (2010), S. 214–237, insbesondere S. 223.
  5. Weninger, Stefan: Aethiosabaeica minora. In: Aethiopica, ISSN 1430-1938, Bd. 10 (2007), S. 52–57, insbesondere 53–54, doi:10.15460/aethiopica.10.1.191.
  6. Bernand, E. ; Drewes, A. J. ; Schneider, R.: Recueil des inscriptions de l’Éthiopie des périodes pré-axoumite et axoumite. Paris: Académie des Inscriptions et Belles Lettres, 1991 (in Französisch). Bd. 1: Les documents, Bd. 2: Les planches. Inschrift 39.
  7. 7,0 7,1 Siehe auch: Conti Rossini, C[arlo]: La leggenda di Abbā Afsē in Etiopia. In: Mélanges syriens offerts à Monsieur René Dussaud, secrétaire perpétuel de l’Académie des inscriptions et belles-lettres; Bd. 1. Paris: Geuthner, 1939, (Bibliothèque archéologique et historique : BAH ; 30,1), S. 151–156 (in Italienisch). Vom Heiligen und seinem Begleiter Yeshaq wird u. a. berichtet, dass sie zwei Quellen für zwei dürstende Löwen entspringen ließen, von denen sie im Weiteren begleitet wurden.
  8. Lindahl, Bernhard: Local history of Ethiopia : Xiquala - Yejube. Uppsala: The Nordic Africa Institute, 2005, S. 13–16. Internetpublikation.
  9. Álvares, Francisco: Kurtze und warhafftige Beschreibunge aller gründlichen erfarnus von den Landen des mechtigen Königs in Ethiopien, den wir Priester Johann nennen : Auch von seinem geistlichen und weltlichen Regiment …. Eißleben: Heller, 1567, S. 152 (Kapitel 35).
  10. Salt, Henry: A Voyage To Abyssinia, And Travels Into The Interior Of That Country. London: Rivington, 1814, S. 429–434.
  11. Bent, J. Theodore: The Sacred City of the Ethiopians : being a record of travel and research in Abyssinia in 1893. London ; New York: Longmans, Green, 1893, S. 134–148, 231–236.
  12. Krencker, Daniel ; Generalverwaltung der Königlichen Museen zu Berlin (Hrsg.): Ältere Denkmäler Nordabessiniens. Berlin: Reimer, 1913, (Deutsche Aksum-Expedition ; 2), S. 78–89. Zum Textband gehört noch der Tafelband, der jedoch keine weiteren Abbildungen zu Yeha enthält.
  13. Lüpke, Theodor von ; Generalverwaltung der Königlichen Museen zu Berlin (Hrsg.): Profan- und Kultbauten Nordabessiniens aus älterer und neuerer Zeit. Berlin: Reimer, 1913, (Deutsche Aksum-Expedition ; 3), S. 72–75 (Abb. 141 (S. 46, Steingeläut), 151 (S. 50, Leuchter), 203–209 (frühere Kirche des Abba Afse)), 67 (Abb. 193, Kirche im Großen Tempel).
  14. Littmann, Enno ; Generalverwaltung der Königlichen Museen zu Berlin (Hrsg.): Sabaische, griechische und altabessinische Inschriften. Reimer, 1913, (Deutsche Aksum-Expedition ; 4), S. 57–61 (# 27–32, sabäische Inschriften).
  15. Buxton, David Roden: Travels in Ethiopia. London: Drummond, 1949, S. 96–97.
  16. Doresse, Jean: Les premiers monuments chrétiens de l'ethiopie et l'église archaïque de Yéha. In: Novum Testamentum : an international quarterly for New Testament and related studies, ISSN 0048-1009, Bd. 1,3 (Jul. 1956), S. 209–224, JSTOR 1560289 (in Französisch).
  17. Anfray, Francis: Une campagne de fouilles à Yĕḥā (Février-mars 1960). In: Annales d’Éthiopie, ISSN 0066-2127, Bd. 5 (1963), S. 171–191, Tafeln CXIV–CLVII auf Seiten 192–232 (in Französisch).Anfray, Francis: Fouilles de Yeha. In: Annales d’Éthiopie, ISSN 0066-2127, Bd. 9 (1972), S. 45–64, Tafeln XV–XXII auf Seiten 57–64 (in Französisch).
  18. Restaurierung am 2.700 Jahre alten Tempel in Yeha (Nordäthiopien) erfolgreich abgeschlossen. In: Deutsches Archäologisches Institut, Montag, 13. März 2017.
  19. 19,0 19,1 Neuer Monumentalbau auf Tempelberg von Yeha im äthiopischen Hochland entdeckt. Dienstag, 18. Februar 2020, abgerufen am 6. April 2020. Pressemeldung des Deutschen Archäologischen Instituts.
  20. Robin und de Maigret, 1998, siehe Literatur.
  21. Gerlach, 2014 (siehe Literatur), S. 52.
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