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Nischni Nowgorod

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Nischni Nowgorod
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Nischni Nowgorod (russisch: Ни́жний Но́вгород) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Oblast sowie des russischen Föderationskreises Wolga. Mit dem näheren Umland leben etwa 1,25 Millionen Menschen hier.

Man liegt in der selben Zeitzone wie Moskau, also MEZ +2 Stunden.

Hintergrund[Bearbeiten]

(Nischni Nowgorod sollte nicht mit der südsüdöstlich von Leningrad liegenden Stadt Nowgorod verwechselt werden. Zur besseren Unterscheidung spricht man von jenem Ort seit 2000 als Weliki Nowgorod.)

Karte von Nischni Nowgorod

Nischni Nowgorod war einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Die Stadt liegt an der Mündung des Flusses Oka in die Wolga. Während der Ära der Sowjetunion hatte die Stadt den Namen Gorki. In den 1930er Jahren erhielt Gorki den Status einer „geschlossenen Stadt“, die bis 1991 von Ausländern nicht besucht werden durfte. Hierher verbannte man 1980-86 den Systemkritiker Andrei Sacharow.

Am linken Ufer der Oka, südlich der Wolga ist der Hauptbahnhof mit den Stadtbezirken Moskauer Rayon und Lenin-Rayon (Ленинский район). Hier sind auch die Sokol-Flugzeugwerke, Hersteller der MiGs. Vom werkseigenen Flugplatz Sormowo aus werden auch für Zivilisten Mitflüge in Kampfflugzeugen angeboten.

Am rechten Oka-Ufer, im Nishegorodskij-Rayon (Нижегородский район), ist die alte Stadt mit dem Kreml.

Vororte

Nördlich der Wolga liegt Bor (Бор), ein Industrievorort mit 78000 Einwohnern.

Dreißig Kilometer Richtung Südosten ist Kstowo (Кстово), das von der Nowogorkowski-Ölraffinerie dominiert wird.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Flughafen Nischni Nowgorod (Международный аэропорт Нижний Новгород, IATA: GOJ) (Regionalbahnhof Strigino (Стригино = Нижний Новгород). Bus 11 (Metro Park kulturny), Marshrut 46, 56). Flughafen Nischni Nowgorod in der Enzyklopädie Wikipedia Flughafen Nischni Nowgorod im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlughafen Nischni Nowgorod (Q1432178) in der Datenbank Wikidata. Der Flughafen liegt ca. 15 km südwestlich der Stadt, er ist auch unter dem Namen Strigino bekannt. Es gibt vor allem innerrussische Flüge. Viele der gebotenen Auslandsverbindungen sind saisonale Charter.

Im kleinen, 2015 neuen Terminal sind Ankunft und Abflug im Erdgeschoß. Die meisten Geschäfte und Restaurants sind auf der oberen Ebene. Wenn man das Terminal durch die Sicherheitsschleuse betreten hat ist die Gepäckaufbewahrung links. Man blickt direkt auf die Check-in-Schalter. Mitgeführte Feuerwaffen registriert man am Schalter hinter dem rechten Ende des Check ins. In der “Business Aviation” VIP-Lounge werden Reisende zum Preis von 14500-18000 R. p.P. individuell betreut und per Limousine zum Flieger gebracht.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 2 Moskauer Bahnhof Moskauer Bahnhof in der Enzyklopädie Wikipedia Moskauer Bahnhof im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMoskauer Bahnhof (Q751345) in der Datenbank Wikidata liegt an der Transsibirischen Eisenbahn. Es gibt direkte Verbindungen u.a. nach Moskau-Kursker Bahnhof (437 km), Ufa, Jekaterinburg und Wladiwostok. Der Vorverkaufsschalter ist nicht im aufwändig sanierten Hauptgebäude, sondern ca. 50 m rechts. Regionalzüge fahren auf dem hinteren Teil ab (Пригородный вокзал), auch hierfür gibt es extra Schalter und einen separaten Eingang.

Mit Moskau verbunden ist man auch durch die Hochgeschwindigkeitszüge Sapsan und Strizh, die 3½-4 Stunden brauchen (10-16 Fahrten tgl.) Gewöhnliche Züge sind 7 Stunden unterwegs. Ein Hochgeschwindigkeits-Zugpaar fährt in 8½ Stunden bis St. Petersburg, während normale Züge dorthin 14 Stunden unterwegs sind.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

  • Avtovoksal (etwas südlich der Altstadt). Vor allem Linien nach Osten oder Süden.
  • 3 Fernbusstation Kanawinski (ТПУ Канавинский автовокзал) (beim Hbf., Regionalbahnseite).
  • Fernbuslinien, die nur durchfahren lassen ihre Passagiere oft am Revolutionsplatz, ebenfalls unweit vom Hauptbahnhof, aussteigen.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Nischni Nowgorod liegt an der M7, die Moskau (420 km) und Kasan (400 km) verbindet.

Über die Wolga in nordöstlicher Richtung geht die R159 bis Jaransk (Яранск; 363 km) und dann weiter nach Kirow (578 km).
Richtung Süden geht eine Hauptstraße nach Arsamas.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Viele der im Sommer angebotenen Wolga-Kreuzfahrten legen in der Stadt für einen Tag an.

Mobilität[Bearbeiten]

Der zentrale Verkehrsknotenpunkt des städtischen Nahverkehrs befindet sich am „Moskauer Bahnhof“ (Moskowski, Hauptbahnhof). Die Metro hat an der 4 Kreuzungsstation Moskowskaja Kreuzungsstation Moskowskaja in der Enzyklopädie Wikipedia Kreuzungsstation Moskowskaja im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKreuzungsstation Moskowskaja (Q1857770) in der Datenbank Wikidata beim Hbf. Anschluss an die 5 S-Bahn S-Bahn in der Enzyklopädie Wikipedia S-Bahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsS-Bahn (Q30890335) in der Datenbank Wikidata (Elektritschka). Dort enden auch acht Linien der Straßenbahn Nischni Nowgorods, die die Altstadt am östlichen Ufer der Oka und die südlichen und westlichen Stadtteile abseits der U-Bahn-Strecke erschließen.

Der Preis pro Einzelfahrt ist 2021 streckenunabhängig einheitlich in Metro, Bus und Tram 28 R. Es gibt auch aufladbare Wertkarten (Karte 50 R.), dann verringert sich die Einzelfahrt auf 20 R. 24-Stunden-Karten kosten 90 R.

Gefahren wird morgens ab kurz nach 5 bis gegen Mitternacht. Allerdings stellen viele Buslinien den Betrieb schon gegen 21.00 Uhr ein.

U-Bahn[Bearbeiten]

Streckenplan der Metro.

Der Ausbau der Metro schreitet seit Eröffnung 1986 nur langsam voran. Für 2024/25 sollen drei weitere Halte eröffnet werden. In Betrieb sind 2021 Linien:

  1. (rot) 6 Gorkowskaja Gorkowskaja in der Enzyklopädie Wikipedia Gorkowskaja im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGorkowskaja (Q676961) in der Datenbank Wikidata (Горьковская) ↔ Moskowskaja ↔ 7 Park Kultury Park Kultury in der Enzyklopädie Wikipedia Park Kultury im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPark Kultury (Q2119789) in der Datenbank Wikidata (Парк культуры)
  2. (blau) 8 Burewestnik Burewestnik in der Enzyklopädie Wikipedia Burewestnik im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurewestnik (Q2291079) in der Datenbank Wikidata (Буревестник) ↔ Moskowskaja ↔ 9 Strelka Strelka in der Enzyklopädie Wikipedia Strelka im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStrelka (Q4443666) in der Datenbank Wikidata (Стрелка)

Die geplante Linie 3 am östlichen Ufer der Wolga soll zwischen Kremlewskaja ↔ Nowinki verlaufen.

Für Einzelfahrten kauft man die in der Sowjetunion üblichen Jetons aus Metall, die am Eingang in die Sperre geworfen werden.

S-Bahn[Bearbeiten]

NN City Rail logo.svg
Der zentrale Endpunkt der S-Bahn ist am Moskauer Bahnhof.

Die Elektritschka genannte 10 S-Bahn S-Bahn in der Enzyklopädie Wikipedia S-Bahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsS-Bahn (Q30890335) in der Datenbank Wikidata fährt auf drei Linien und bedient 26 Haltepunkte. In der Hauptverkehrszeit ist die Taktung 15 Minuten.

Tram und Bus[Bearbeiten]

Das Trambahnnetz, hier 2019, gewährleistet gute Anschlüsse an S- und U-Bahnhöfe.

Die Ringlinie Tram 2 fährt die meisten touristisch interessanten Orte der Innenstadt an.

Seilbahn[Bearbeiten]

Seit 2012 gibt es eine 3,7 km lange, die Wolga überspannende Seilbahn. Die eine Endstation nahe der Moschee ist 11 Wolga-Seilbahn die andere Borskaya. Die Einzelfahrt kostet 100 R. (10er-Karte 820 R.; 2021). Betriebszeit ist Mo.-Fr. 6.45-21.00 (Mo. und Do. mit langer Mittagspause), am Wochenende 9.00-22.00 Uhr. Bei Temperaturen unter -30 °C wird der Betrieb eingestellt.

Fähre[Bearbeiten]

Boote die Oka hinauf gehen von der 12 Flußstation (Речной вокзал; tgl. 7.00-19.00 Uhr) nicht weit von der Mariä-Geburt-Kathedrale zum 13 Anleger Jushnaja (Южная; Bus A40, A63, A69, A85).

Die Fähre über die Wolga hat seit der Eröffnung der Seilbahn an Bedeutung verloren. Sie befördert aber auch Autos. Sie verkehrt ab 14 Ul. Georgiyevskiy, 5 nach 15 Fährüberfahrt (Паромная Переправа).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kreml[Bearbeiten]

Demetrius-Turm des Nischni Nowgorod Kremls zu Weihnachten 2021
  • 1 Nischni Nowgoroder Kreml (Нижегородский Кремль). Nischni Nowgoroder Kreml im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Nischni Nowgoroder Kreml in der Enzyklopädie Wikipedia Nischni Nowgoroder Kreml im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNischni Nowgoroder Kreml (Q1550905) in der Datenbank Wikidata. Die ab 1500 gebaute Zitadelle ähnelt denen zu selben Zeit entstandenen in Kolomna oder Tula. Die bis zu zwölf Meter hohen massiven Wände aus Ziegelsteinen mit 13 Wachtürmen sind weitgehend originalgetreu restauriert. Noch heute hat der Gouverneur seinen offiziellen Amtssitz hier. Die Erlöser-Verklärungs-Kathedrale wurde in den 1920ern abgetragen.

Im Bereich der Feste befinden sich:

  • die Philharmonie
  • der historische Kirchplatz
  • Erzengel-Michael-Kathedrale, erster Bau 1221-7, heutige geweiht 1732
  • das Haus des Gouverneurs mit Kunstmuseum
  • ein Kriegerdenkmal mit ewiger Flamme
  • der Minin-und-Poscharski-Obelisk, auch dem Nationalhelden Kusma Minin gedenkend, dessen Gruft heute in der Erlöser-Verklärungs-Kathedrale ist.
  • Unter den Resten der der zerstörten St.-Simeon-Stylites-Kirche fand man im Herbst 2018 Reste der ersten Siedlung aus dem 13. Jahrhundert. Exponate werden nach dem Aufbau einer Replika der Kirche ausgestellt.

Messestadt[Bearbeiten]

  • 2 Nischni Nowgoroder Messe (Нижегородская ярмарка). Nischni Nowgoroder Messe in der Enzyklopädie Wikipedia Nischni Nowgoroder Messe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNischni Nowgoroder Messe (Q2371326) in der Datenbank Wikidata. Die Nischni Nowgorod Messe ist ein großes Ausstellungs- und Geschäftszentrum in Russland. Im 19. Jahrhundert diente die Messe als Haupthandelszentrum des Russischen Reiches. 1896 fand hier die Allrussische Industrie- und Handwerksausstellung statt, auf der der hyperbolische Turm von Wladimir Schukow vorgestellt und das erste russische Straßenbahnnetz in Betrieb genommen wurde.

Im Bereich der Feste befinden sich:

  • Hauptgebäude der Messe
  • Alexander-Newski-Kathedrale
  • Verklärungskathedrale
  • Geschäftszentrum
  • Ausstellungspavillons von 1896
  • Lagerhäuser der Ausstellung von 1896

Wolgapromenade[Bearbeiten]

Steigt man vom Kreml hinab durch den Park des Gouverneurs, vorbei am viereckigen „Konzeptionsturm,“ der ein Heimatmuseum birgt, gelangt man beim Denkmal für Peter I. zur Uferpromenade (parallel zur Grebnoj kanal). Wendet man sich hier nach rechts kann fast fünf Kilometer angenehm spazieren (es fährt aber auch Bus A5). Dabei kommt man vorbei am:

  • Boot Geroj, einem auf einen Sockel gestellten kleinen Dampfer
  • der Statue eines Rehs, dem Wappentier der Stadt
  • 3 Stadtmuseum für Technologie und Verteidigungsindustrie im Siegespark mit dem obligatorischen T-34 Panzer (und ein paar weiteren)
  • das Naherholungsgebiet der Pecherskie-Sandinsel (Остров Печерские Пески) kann man sowohl per Fähre als auch zu Fuß über eine Landbrücke erreichen

Bolschaja-Pokrowskaja-Straße[Bearbeiten]

Die 1913 gebaute Staatsbank, Hausnummer 26, Bolschaja-Pokrowskaja.

Die zentrale Bolschaja-Pokrowskaja-Straße (ehemals Swerdlow-Straße) wurde zur 2004 als Fußgängerzone umgestaltet. Man erreicht sie über die Metro 1 Gorkowskaja oder Tram 2.

Hier befinden sich:

  • zahlreiche Kaufmanns- und Großbürgertumshäuser im für das späte 19. Jahrhundert typischen russischen Stil
  • Gorki-Platz mit seinem Denkmal und Park
  • Nr. 26: 4 Gebäude der zaristischen Staatsbank Gebäude der zaristischen Staatsbank in der Enzyklopädie Wikipedia Gebäude der zaristischen Staatsbank im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGebäude der zaristischen Staatsbank (Q4146786) in der Datenbank Wikidata
  • Nr. 43: Museum für regionale Kunstgeschichte, ein Neubau
  • bei Nr. 57: (Relief) Denkmal für Lenin und die Nowgoroder Marxisten
  • der Prachtbau des Gorki-Theaters, eröffnet 1896, dazu der Theaterplatz (Театральной площади) mit Denkmälern und interessanter Architektur


Wendet man sich vom Kreml am Ufer nach links, die Oka entlang, kommt man in diesem älteren Stadtteil vor allem als Liebhaber orthodoxer Kirchen auf seinen Geschmack, als da sind:

  • die weiße Kirche des 5 Johannes der Täufer, mit dem Minin-und-Poscharski-Denkmal daneben.
  • 6 Mariä-Geburt-Kathedrale (Рождественская церковь). Mariä-Geburt-Kathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Mariä-Geburt-Kathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMariä-Geburt-Kathedrale (Q1574846) in der Datenbank Wikidata. auch als Stroganoff-Kirche bekannt.
  • 7 Alexandersquelle mit zugehöriger Kapelle
  • 8 Kirche des Sergius von Radonesch (Церковь Сергия Радонежского) Kirche des Sergius von Radonesch in der Enzyklopädie Wikipedia Kirche des Sergius von Radonesch im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKirche des Sergius von Radonesch (Q1508336) in der Datenbank Wikidata. Im unmittelbaren Umkreis sind die Kirche des Hl. Andreas, die Alexius-Kapelle, Maria-Himmelfahrts-Kirche im Verkündungskloster (Церковь Успения Пресвятой Богородицы в Благовещенском Монастыре).

Unter der Metromost (U-Bahnbrücke, auch für Autos) durch kann man noch gut 1500 Meter weiter bis zur Molitowski-Brücke flanieren oder aber sich wieder hinauf durch einen ausgedehnten Park hinauf in die Stadt begeben. Auf der Ulitsa Pokhvalinskiy und weiter der Malaya Pokrovskaya kommt man zum Dynamo-Stadion zur Linken oder dem 9 Gorki-Platz Gorki-Platz in der Enzyklopädie Wikipedia Gorki-Platz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGorki-Platz (Q4365541) in der Datenbank Wikidata zur Rechten.

Museen[Bearbeiten]

Moskauer Rayon
  • 10 Eisenbahnmuseum (Паровозы России) (Gut 200 m links vom Ausgang des Bahnhofs Sortirowotschnyj). Eisenbahnmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia Eisenbahnmuseum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsEisenbahnmuseum (Q4318655) in der Datenbank Wikidata. Mehrere sowjetzeitliche Dampfloks auf einem Freigelände. Geöffnet: Mo.-Fr. 9.00-18.00.
  • 11 Historisches Museum der Moskowski-Bezirks, Ul. 50 Let Pobedy, 25. Eine eher kuriose, aber mit viel Liebe zusammengestellte Sammlung mit vielem das unter Kunsthandwerk verkauft werden könnte. Man muß nicht extra hinfahren, aber einen kurzen Blick, wenn man in der Nähe ist wäre es wert. Geöffnet: 10.00-18.00.
  • 12 Hausmuseum der Sokol-Flugzeugwerke, Ul. Chaadajewa, 1 (Bus (Halt Sokol, Сокол) A12, A45, A65). MiGs und so. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-16.45.

Kirchen[Bearbeiten]

  • 13 Alexander-Newski-Kathedrale (Александро-Невский Новоярмарочный собор) Alexander-Newski-Kathedrale in der Enzyklopädie Wikipedia Alexander-Newski-Kathedrale im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAlexander-Newski-Kathedrale (Q726541) in der Datenbank Wikidata
  • 14 Mariä-Entschlafens-Kirche (Успенская церковь на Ильинской горе) Mariä-Entschlafens-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Mariä-Entschlafens-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMariä-Entschlafens-Kirche (Q1284385) in der Datenbank Wikidata

Parks[Bearbeiten]

  • 15 Botanischer Garten (ННГУ им. Н. И. Лобачевского), Ul. Botanicheskiy Sad, 1 (Bus (Halt Polyarna STr., ул. Полярная) A62, A63, A80, Marshrutki T31, T82). Das von der Universität betreute weitläufige Arboretum mit seinem Eichen-Park ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-17.00.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die dreieckförmige Strecke der Kindereisenbahn, mit einer Spurweite von 750 mm, hat eine Länge von 3,2 km.
Die Schanzen der 1 Schisprunganlage Tramplin samt Stadion wurden 2010-11 komplett renoviert. („Krankenhaus Nr. 3” ist praktischerweise gleich nebenan.)
  • 2 Stadion Nischni Nowgorod (Стадион Нижний Новгород). Stadion Nischni Nowgorod in der Enzyklopädie Wikipedia Stadion Nischni Nowgorod im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsStadion Nischni Nowgorod (Q4439075) in der Datenbank Wikidata. Das Stadion wurde anlässlich der Fußball-WM 2018 neu errichtet, es fasst rund 45.000 Zuschauer.
  • 16 Gorki-Kindereisenbahn (Горьковская детская железная дорога имени М. Горького). Gorki-Kindereisenbahn in der Enzyklopädie Wikipedia Gorki-Kindereisenbahn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGorki-Kindereisenbahn (Q4146142) in der Datenbank Wikidata. Diese sehenswerte Pioniereisenbahn wurde 1939 eröffnet. Sie steht unter Denkmalschutz. Es gibt drei Stationen: Puschkino (Пушкино), Stschastliwaja (Счастливая, „die Glückliche“) und Rodina (Родина, „Vaterland.“ Bahnenthusiasten werden ob der eingesetzten alten Loks erfreut sein. Geöffnet: Juni-August.

Einkaufen[Bearbeiten]

Das zu Sowjetzeiten gebaute, inzwischen renovierte Zentralkaufhaus Tsum (ЦУМ) bildet den Kern des Einkaufsgebiets um den Vorplatz des Hauptbahnhofs. In diesem Viertel ist auch der 1 Zentralmarkt (Центральный рынок).

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Bahnhofsviertel
  • 1 Hostel Kanawinskij (Хостел Канавинский), Ul. Ivana Romanova, 2. Tel.: +7 950 613-30-10. Preis: Schlafsaal 380-430 R., Einzel 990-1290 R.
  • 2 Hotel Solar, Ul. Zaprudnaya, 2. Preis: Mittelklasse.
  • Nikitin (Никитин), Strelka St, 13 (zwischen Alexander-Nevsky-Kathedrale und dem neuen Stadion). Tel.: +78312652265. Preis: gehoben, ab 3900 R.
Altstadt
  • 3 YES! Hostel, ул. Кулибина, 3.
  • 4 Azimut Hotel, Ul. Zalomova, 2 (zentraler geht kaum). Tel.: +7 831 461 92 42. Preis: 4*.
  • 5 Ostroshskij Wal (Острожский Вал), Minina St., 12. Tel.: +78314320861. 30 Zimmer. Preis: 3300-3500 R./24 Std.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Schukow-Oka-Strommast.

Dserschinsk[Bearbeiten]

Die 1920 als Rastjapino (Растя́пино) gegründete Stadt wurde schon 1929 in Dserschinsk umbenannt (Дзержи́нск). Älteren ist sie bekannt wegen des hier befindlichen Kriegsgefangenenlagers 469. Hier war lange Zeit ein Zentrum für die Herstellung der sowjetischen Chemiewaffen. Die Produktion hat Umwelt und Trinkwasser dauerhaft mit Arsenverbindungen und Dioxinen verseucht. Den Ort nominierte man 2006 zu einem der am stärksten verseuchten Orte der Welt, was 2007 und 2013 verlängert wurde, da Sanierungen kaum stattfinden. (Sinnigerweise ist Dserschinsk seit 1996 die Partnerstadt von Bitterfeld.)

Wer es sich antun möchte kann aus dem 42 km entfernten Nishni Nowgorod per Regionalbahn anreisen.

Der ungewöhnliche, denkmalgeschützte 16 Schukow-Oka-Strommast Schukow-Oka-Strommast in der Enzyklopädie Wikipedia Schukow-Oka-Strommast im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchukow-Oka-Strommast (Q1778398) in der Datenbank Wikidata, eine 128 m hohe Hyperboloidkonstruktion am Flußufer bei Dserschinsk, die 1988 stillgelegt wurde. In ähnlicher Form wurden zwei erstmals 1929 gebaut. Einer davon wurde 2005 von Kriminellen zerstört und als Schrott verkauft. Nachts bunt beleuchtet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Nußer, Horst G. W.; Nishni Nowgorod, eine russische Stadt als Architekturmuseum: Von der Renaissance bis zum Jugendstil. Eine unzerstörte Bausubstanz; München 2016; ISBN 9783861204343

Weblinks[Bearbeiten]

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