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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Nagycenk

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Nagycenk
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Nagycenk (deutsch: (Groß-)Zinkendorf) ist eine Ortschaft in der Umgebung von Sopron im Nordwesten Ungarns. Bekannt ist der Ort vor allem für das spätbarocke Schloss der Familie Széchenyi sowie die Museumsbahn.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Ortschaft war bereits in der Hallstattzeit, der Römer- und der Awarenzeit besiedelt. Der Ort selbst wurde 1291 erstmals erwähnt. Die Gutsherrenfamilie Széchenyi unterhielt hier ihr Herrenhaus. Der bekannteste Spross dieser Familie war Graf István Széchenyi (1791–1860). Der Unternehmer und liberale Politiker ging als großer Staatsreformer und Modernisierer Ungarns in die Geschichte ein. Ihm sind ein Museum im Schloss sowie die Széchenyi-Museumsbahn gewidmet.

Ortsteile:

  • Nagycenk - der Hauptort
  • Kiscenk - der kleinere Nachbarort
  • Csitkés - eine Gated Community für wohlhabende Bewohner

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

  • Bahnhof Nagycenk an der Bahnstrecke der ROeEE/GySEV von Sopron nach Szombathely (Züge ungefähr im Stundentakt; die Fahrt von Sopron dauert 10 Minuten, von Szombathely 40 Minuten; von Wien kommt man mit einmal Umsteigen in Sopron in 1½–2 Stunden nach Nagycenk, von Wiener Neustadt braucht die schnellste Verbindung via Sopron 50 Minuten)
  • Bahnhof Fertőboz (ca. 3 km außerhalb des Orts) an der Bahnstrecke der ROeEE/GySEV von Sopron nach Győr (Züge im Zwei-Stunden-Takt; die Fahrt von Györ dauert etwa 1½ Std.)

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

In Nagycenk zweigt die Hauptstraße 85 (Sopron - Győr) von der Hauptstraße 84 (Klingenbach - Sopron - Balaton) ab. Von Sopron (12 km) fährt man etwa 10 Minuten, von Eisenstadt (33 km) eine halbe Stunde, von Szombathely oder Wiener Neustadt (jeweils 55 km) eine dreiviertel Stunde, von Győr (80 km) oder Wien (85 km) gut eine Stunde.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

  • Széchenyi-Museumsbahn vom Bahnhof Fertőboz zum Széchenyi-Schloss - siehe auch Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schloss Széchenyi und Schlosspark
Széchenyi-Museumsbahn
  • Schloss Széchenyi. Mit István-Széchenyi-Gedenkmuseum: seit 2002 Teil des Unesco-Weltkulturerbe Neusiedler See. Herrenhaus umgebaut zum Schloss ab 1741 im spätbarocken und klassizistischen Stil. Das Haupttor (1741-1750) von Franz Anton Pilgram. István Széchenyi ließ die Anlage 1834 bis 1840 (Baumeister Ferdinand Hild) modernisieren. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstört, die ursprüngliche Innenraumgestaltung kaum mehr erhalten. Wiederaufbau 1969–1973 zu einem Teil als Museum, der Rest wurde Schlosshotel und Restaurant (zurzeit geschlossen).
  • Széchenyi-Museumsbahn. Verbindung des Bahnhofs Fertőboz mit dem Schloss Széchenyi. Spurweite 760 mm, Streckenlänge 3,6 km, fünf Haltestellen, eine vierfach gekuppelte und zwei dreifach gekuppelte Dampflokomotiven, acht Personen- und zwei Gepäckwagen. Sie wurde 1972 eröffnet und heute von der ROeEE/GySEV betrieben, im Betrieb sind Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Beim Endpunkt der Strecke (Station Kastély) befindet sich ein kleines Freilichtmuseum mit alten Eisenbahnfahrzeugen.
  • Kirche Szent István király. Neoromanisch, 1864, Miklós Ybl.
  • Széchenyi-Mausoleum.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche und Unterkunft[Bearbeiten]

  • Das Schlosshotel und Restaurant im Schloss Széchenyi ist seit 2014 geschlossen, eine Neueröffnung ist ungewiss.
  • Restaurant Csikós Csárda, bei der Verzweigung der Fernstraßen 84 und 85.
  • Eine größere Auswahl an Unterkünften gibt es u.A. in Sopron

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Deutschkreutz, 7 km westlich, österreichischer Nachbarort
  • Sopron, 12 km nordwestlich, mit sehenswerter Altstadt
  • Fertőd, 16 km östlich, mit großem Barockschloss – dem „ungarischen Versailles“
  • Bük, gut 30 km südlich, Kurort mit Thermalquelle
  • Kőszeg, 38 km südwestlich, historische Altstadt und Burg

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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