Kärnten

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Kärnten
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Kärnten (slowenisch: Koroško) ist das südlichste Bundesland in Österreich und grenzt an Italien und Slowenien.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

  • 1 Klagenfurt Website dieser Einrichtung. Klagenfurt in der Enzyklopädie Wikipedia Klagenfurt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKlagenfurt (Q41753) in der Datenbank WikidataKlagenfurt auf FacebookKlagenfurt auf InstagramKlagenfurt auf TwitterKlagenfurt auf YouTube. Landeshauptstadt Kärntens.
  • 2 Feldkirchen Website dieser Einrichtung. Feldkirchen in der Enzyklopädie Wikipedia Feldkirchen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFeldkirchen (Q507533) in der Datenbank Wikidata. Stadt an der Tiebel.
  • 3 Hermagor Hermagor in der Enzyklopädie Wikipedia Hermagor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHermagor (Q672649) in der Datenbank Wikidata
  • 4 Sankt Veit an der Glan Website dieser Einrichtung. Sankt Veit an der Glan in der Enzyklopädie Wikipedia Sankt Veit an der Glan im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSankt Veit an der Glan (Q494604) in der Datenbank WikidataSankt Veit an der Glan auf Facebook. ehemalige Herzogstadt mit malerischer Altstadt.
  • 5 Spittal an der Drau. Spittal an der Drau im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Spittal an der Drau in der Enzyklopädie Wikipedia Spittal an der Drau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSpittal an der Drau (Q487500) in der Datenbank WikidataSpittal an der Drau auf Facebook. Bahnknotenpunkt.
  • 6 Velden am Wörther See Website dieser Einrichtung. Velden am Wörther See in der Enzyklopädie Wikipedia Velden am Wörther See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVelden am Wörther See (Q660687) in der Datenbank Wikidata. einer der beliebtesten Fremdenverkehrsorte Österreichs, mit dem „Schloss am Wörther See“.
  • 7 Villach Website dieser Einrichtung, Rathausplatz 1 A-9500 Villach. Villach in der Enzyklopädie Wikipedia Villach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVillach (Q483522) in der Datenbank WikidataVillach auf FacebookVillach auf InstagramVillach auf YouTube. zweitgrößte Stadt an der Drau.
  • 8 Völkermarkt Völkermarkt in der Enzyklopädie Wikipedia Völkermarkt im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsVölkermarkt (Q164488) in der Datenbank Wikidata
  • 9 Wolfsberg. Wolfsberg in der Enzyklopädie Wikipedia Wolfsberg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWolfsberg (Q487527) in der Datenbank WikidataWolfsberg auf FacebookWolfsberg auf InstagramWolfsberg auf YouTube. rittgrößte Stadt, Hauptort des Lavanttales.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Karte von Kärnten
Pyramidenkogel
Marktszene in St. Veit

Winter[Bearbeiten]

Skigebiete sind:

  • 1 Heiligenblut am Großglockner Heiligenblut am Großglockner im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Heiligenblut am Großglockner in der Enzyklopädie Wikipedia Heiligenblut am Großglockner im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeiligenblut am Großglockner (Q875812) in der Datenbank Wikidata
  • 2 Gerlitzen Gerlitzen in der Enzyklopädie WikipediaGerlitzen (Q476184) in der Datenbank Wikidata
  • 3 Hochrindl. Hochrindl in der Enzyklopädie Wikipedia Hochrindl im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHochrindl (Q1622033) in der Datenbank Wikidata. in den Nockbergen.
  • 4 Naßfeld. Naßfeld im Reiseführer Wikivoyage in einer anderen Sprache Naßfeld in der Enzyklopädie Wikipedia Naßfeld im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNaßfeld (Q427860) in der Datenbank Wikidata. an der italienischen Grenze.
  • 5 Turrach. Turrach in der Enzyklopädie Wikipedia Turrach im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsTurrach (Q872329) in der Datenbank Wikidata. an der Grenze zur Steiermark.
  • 6 Flachau Website dieser Einrichtung. E-Mail: . Flachau in der Enzyklopädie Wikipedia Flachau im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFlachau (Q278420) in der Datenbank Wikidata. und Katschberg an der Grenze zum Land Salzburg.
  • 7 Innerkrems. E-Mail: . Innerkrems in der Enzyklopädie Wikipedia Innerkrems im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsInnerkrems (Q667328) in der Datenbank Wikidata.
  • 8 Goldeck. Goldeck in der Enzyklopädie Wikipedia Goldeck im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsGoldeck (Q598318) in der Datenbank Wikidata. bei Spittal an der Drau.
  • 9 Koralpe. Koralpe in der Enzyklopädie Wikipedia Koralpe im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsKoralpe (Q701036) in der Datenbank Wikidata. an der Grenze zur Steiermark.
  • 10 Petzen. Petzen in der Enzyklopädie Wikipedia Petzen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPetzen (Q177047) in der Datenbank Wikidata. in den Karawanken, im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Slowenien.

Sommer[Bearbeiten]

Im Sommer bieten sich folgende Ziele dem erholungssuchenden Reisenden an:

  • 1 Nationalpark Hohe Tauern Website dieser Einrichtung. Nationalpark Hohe Tauern in der Enzyklopädie Wikipedia Nationalpark Hohe Tauern im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsNationalpark Hohe Tauern (Q696014) in der Datenbank Wikidata. Größtes Naturschutzgebiet Mitteleuropas.
  • 2 Wörthersee. Wörthersee in der Enzyklopädie Wikipedia Wörthersee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWörthersee (Q546146) in der Datenbank Wikidata. der größte See Kärntens, ein beliebtes Ziel für Besucher aus Deutschland und bekannt für verschiedene deutsche und österreichische Kino- und TV-Produktionen. Die Preise sind wegen der hohen Ausrichtung auf den Tourismus hier höher als sonstwo in Kärnten.
  • 3 Faaker See. Faaker See in der Enzyklopädie Wikipedia Faaker See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsFaaker See (Q595522) in der Datenbank Wikidata. mit einer idyllischen Seeinsel in der Mitte und türkisblauem Wasser, unweit von Villach.
  • 4 Ossiacher See. Ossiacher See in der Enzyklopädie Wikipedia Ossiacher See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsOssiacher See (Q702260) in der Datenbank Wikidata. liegt nordöstlich von Villach.
  • 5 Millstätter See. Millstätter See in der Enzyklopädie Wikipedia Millstätter See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMillstätter See (Q220241) in der Datenbank Wikidata. östlich von Spittal; er ist mit 140 m, der tiefste See Kärntens.
  • 6 Pressegger See. Pressegger See in der Enzyklopädie Wikipedia Pressegger See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPressegger See (Q871728) in der Datenbank Wikidata. im Gailtal.
  • 7 Weißensee. Weißensee in der Enzyklopädie Wikipedia Weißensee im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsWeißensee (Q700635) in der Datenbank Wikidata. Österreichs höchstgelegener Badesee in den Alpen, Bezirk Hermagor, westlich von Villach.
  • 8 Afritzer See. Afritzer See in der Enzyklopädie Wikipedia Afritzer See im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAfritzer See (Q387919) in der Datenbank Wikidata. m Zwei-Seental, Gegendtal, Bezirk Villach-Land.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kärnten ist ein sonnenreiches Bundesland im Süden von Österreich. Es ist aufgrund seiner Lage durch die drei Kulturen - ein deutsch-österreichisches Element mit romanischen und slowenischen Einflüssen. Der Schnittpunkt der drei Kulturkreise ist das Dreiländereck bei Arnoldstein. Kärnten ist in die Alpe-Adria Region integriert, die sich in Brauchtum und Kulinarik auszeichnet. Kärnten hat große Anteile an Hochgebirgslagen der Alpen und auch an dem mediterran geprägten Seengebiet des Klagenfurter Beckens. Gerade deswegen zieht es viele Urlauber an die Seen und in die Bergwelt Kärntens. Im Winter locken die zahlreichen Skigebiete die Besucher nach Kärnten.

Sprache[Bearbeiten]

Der Kärntner Dialekt unterscheidet sich zwar von der Hochsprache, ist aber im allgemeinen ganz gut verständlich. In Südkärnten wird in zahlreichen Gemeinden auch Slowenisch gesprochen und an Schulen gelehrt. Aber es wird Sie auch dort jeder verstehen wenn Sie Deutsch sprechen.

Anreise[Bearbeiten]

Am besten beginnt man eine Reise durch Kärnten von Villach oder Klagenfurt aus. In Villach kommen die meisten internationalen Züge an und in Klagenfurt befindet sich der einzige Flughafen Kärntens, der Flughafen Klagenfurt.

Mobilität[Bearbeiten]

In Kärnten kommt man am einfachsten mit dem eigenen Auto voran, viele entlegene, aber durchaus reizvolle Dörfer werden nur selten mit dem Bus oder Zug angefahren. Wer genug Zeit hat kann aber ruhig auch mit Bus und Bahn weiterkommen. Auf die zahlreichen Berge gibt es bequeme Aufstiegshilfen mit den Bergbahnen. Auf dem Wörthersee, Ossiachersee und Weissensee können Sie die Linienschiffe nutzen. Besonders empfehlenswert ist die Kärnten Card. Mit der Kärnten Card kann man über 100 Ausflugsziele, Bergbahnen, Schwimm- und Erlebnisbäder, Panoramastraßen und Museen kostenfrei besuchen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Großglockner Hochalpenstraße, die Nockalmstraße, die Raggaschlucht im Mölltal, der Naturpark Dobratsch in Villach, https://www.visitvillach.at/de/naturpark-dobratsch.html oder der Biosphärenpark Nockberge, das Bodental und die Nockalmstraße sind besondere Naturschauplätze.
  • Der Gurker Dom in Gurk ist eines der bedeutendsten Bauwerke Kärntens. Die romanische Basilika aus dem 12. Jh. zählt zu den bedeutendsten Bauwerken europäischer Sakralkunst. Die für Gräfin Hemma erbaute Krypta unterhalb des Chores ist einzigartig im deutschsprachigen Raum. Der Gurker Dom ist eine hochromanische, dreischiffige, lang gestreckte Pfeilerbasilika mit doppeltürmiger Westfassade, einer Empore, einer Krypta und drei Apsiden. Im Laufe der Jahrhunderte ist das Gotteshaus ein Gesamtkunstwerk der unterschiedlichsten Stilepochen geworden.
- Minumundus, das Planetarium und der Reptilienzoo Happ. Bei Minimundus können die schönsten Gebäude aus allen fünf Kontinenten in einem Zug besichtigt werden: Über 150 Modelle aus 53 Ländern sind detailgetreu und in Handarbeit gefertigt dargestellt.
  • Pyramidenkogel: Der 100 Meter hohe, 2013 errichtete Aussichts- und Sendeturm ist der höchste Holzturm der Welt. Nirgendwo sonst hat man einen schöneren Blick über Kärnten und den Wörthersee. Man kann mit dem PKW von Keutschach aus beinahe bis zum Gipfel fahren. Mit dem Bahnhof-Shuttle kann man bequem und kostengünstig vom Bahnhof Velden oder Hauptbahnhof Klagenfurt zum Pyramidenkogel geführt werden. Buchen Sie einfach ein Bahnhof-Shuttle über https://www.bahnhofshuttle.at/bhs/en für Ihre gewünschte Zeit und Sie kommen unkompliziert zum Pyramidenkogel.
  • Malta-Hochalm-Straße - Die 14,4 km Mautstraße (geöffnet von etwa Mitte Mai bis gegen Ende Oktober) führt aus dem Maltatal von 911 m bis zur Kölnbrein-Staumauer auf 1902 m Höhe ins Hochgebirge. Die Straße besitzt neun Kehren und sechs Tunnel. Die Daten der Staumauer sind imposant: Höhe 200 m, Breite 626 m und Dicke bis zu 41 m. Es werden Staumauerführungen angeboten Ferner gibt es ein Erlebniszentrum einer Ausstellung über die Energieerzeugung mit Wasserkraft im Hochgebirge und die Tauernschatzkammer (Kristallsammlung aus den Ostalpen). Genaue Öffnungszeiten und weitere Infos siehe www.tauerntouristik.at

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

  • 9 Burg Hochosterwitz, Hochosterwitz 1. Burg Hochosterwitz in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Hochosterwitz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Hochosterwitz (Q679248) in der Datenbank Wikidata. Die Burg ist eine traumhaft schöne Burg in der Nähe von Klagenfurt.
  • 10 Burgruine Landskron, Schloßbergweg 30. Burgruine Landskron in der Enzyklopädie Wikipedia Burgruine Landskron im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurgruine Landskron (Q700639) in der Datenbank Wikidata. Mit Adlerwarte und Affenberg in der Nähe von Villach.
  • 11 Burg Hochosterwitz, Hochosterwitz 1. Burg Hochosterwitz in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Hochosterwitz im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Hochosterwitz (Q679248) in der Datenbank Wikidata. Auf einem frei aus der Ebene aufragenden Felskegel liegt eine der eindrucksvollsten Burganlagen Österreichs. Mit 14 Burgtoren ist das Wahrzeichen Kärntens in seiner Art einzigartig. Im Jahr 860 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. 1571 erwarb Georg Freiherr von Khevenhüller die Burg Hochosterwitz und ließ sie in den Jahren 1570 - 1586 wegen der drohenden Türkeneinfälle zu einer Festung mit 14 Toren ausbauen. Ein derartig vielseitig gesicherter Burgweg zählt nicht nur zu den größten Seltenheiten, sondern stellt ein Unikum im Burgenbau dar. Eine alte Urkunde verzeichnet die Namen der einzelnen Tore.
  • 12 Burg Sommeregg, Schloßau 6. Burg Sommeregg in der Enzyklopädie Wikipedia Burg Sommeregg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurg Sommeregg (Q877313) in der Datenbank Wikidata. mit dem Foltermuseum, nördlich von Seeboden, Bezirk Spittal an der Drau.
  • 14 Schloss Rosegg, Schloss Rosegg 1. Schloss Rosegg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Rosegg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Rosegg (Q2243216) in der Datenbank Wikidata. Schloss, Tierpark und Labyrith in Rosegg, Bezirk Villach Land.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kärnten ist ein Paradies für Aktivsportler. Im Sommer locken die zahlreichen Seen zum Baden, die Berge zum Wandern oder Paragleiten. Auch Mountainbiker kommen in Kärnten auf ihre Rechnung. Im Winter werden der Weissensee und der Hörzendorfer See zu Eislaufplätzen und die Berge zu Skigebieten. Auch Langläufer werden in Kärnten genügend Loipen vorfinden.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Seit 1977 sind die Tage der deutschsprachigen Literatur, in Klagenfurt, im Rahmen der Verleihung des Ingeborg Bachmann Preises, die bedeutendeste Literaturveranstaltung Kärntens; https://bachmannpreis.orf.at/ Mit dem Ingeborg Bachmann Preis werden junge deutschsprachige Autoren gefördert.
  • Vierbergelauf, Mittelkärnten. Am zweiten Freitag nach Ostern, Wallfahrer ziehen betend von Freitag Abend bis Samstag Mittag über eine Strecke von 50 Kilometern durch das Zollfeld, nördlich von Klagenfurt; http://www.vierbergelauf.info/site/
  • Kufenstechen, in St. Stefan im Gailtal. Zu Pfingsten.
  • Kranzelreiten, in Weitensfeld im Gurktal. Zu Pfingsten.
  • Carinthischer Sommer, Orchester- und Kammerkonzerte mit hochkarätigen Künstlern, in der Stiftskirche in Ossiach; https://carinthischersommer.at/ oder im Congress Center in Villach. bis Oktober.
  • Gailtaler Speckfest. In Hermagor im Gailtal wird Anfang Juni das Fest mit Musik und Unterhaltung gefeiert.
  • Woodstockenboi. In Stockenboi, Bezirk Villach Land, findet Mitte Juli in der Naturararena das mehrtägige Musikfestival Woodstockenboi statt.
  • Gailtaler Almkäseanschnitt. Auf einer Alm im Gailtal im Juli.
  • Irschner Kräuterfestival. Im Juli in Irschen.
  • Fischfest. Im August in Feld am See.
  • Honigfest. In Hermagor wird Mitte August das Honigfest mit einem Programm zu den Themen Imkerei, Honig und Bienenprodukte, gefeiert.
  • Kaiserfest. In Millstatt im August.
  • Wildbretfest, in Seeboden. Im August.
  • Kärntner-Nudel-Fest. Das Fest findet im August in Oberdrauburg statt.
  • Palatschinkenfest. Das Fest ist im August in Baldramsdorf, Bezirk Spittal an der Drau.
  • Lesachtaler Dorf- und Brotfest. Das Fest ist in Liesing im September.
  • Karnisches Kartoffelfest. Im September in St. Paul/Gailtal.
  • Kartoffelfest, in Greifenburg. Im September.
  • Gitschtaler Krautfest. Das Fest ist im Oktober in Weißbriach.
  • Apfelfest. Das Fest wird in Kirchbach/Gailtal im Oktober gefeiert.
  • Polentafest. Das Fest findet im Oktober in Nötsch im Gailtal statt.
  • Stas’n-Fest (Kastanienfest). Das Fest wird im Oktober in Reisach/Gailtal gefeiert.

Essen und Trinken[Bearbeiten]

Die Kärntner Spezialität schlechthin ist die Kärntner Kasnudel. Ein Nudelteig gefüllt mit einer Mischung aus Kartoffeln, Topfen (Quark) und frischen Gewürzen (bes. schwarzer Minze). Es gibt kaum eine Kärntnerin die nicht ein eigenes Geheimrezept hat. Und das Krendeln ist auch eine Besonderheit: das ist die Kunst die Kasnudel so zu verschließen, dass sie nicht nur dichthält, sondern auch ein kleines ornamentalse Kunstwerk darstellt. Zum Servieren gibt man über die Kasnudel heiße Butter und schon kann diese Köstlichkeit genossen werden. Hier sieht man schon, dass es auch Vegetarier nicht schwer haben werden, in Kärnten satt zu werden. Von den Nudel gibt es etliche Variationen. So finden zum Beispiel Fleischnudel, Spinatnudel und Kletzennudel (eine Süßspeise - Kletzen sind gedörrte Birnen) den Weg auf den Teller.

Natürlich ist die Kärntner Küche aufgrund der Nähe zu Italien und Slowenien und des mediterianen Raumes als Alpen-Adria-Küche in Kärnten heimisch geworden. Gerichte mit Olivenöl, Kapern, Pinienkernen, Basilikum oder Rosmarin kommen neben den Zutaten aus den Alpen: Speck, geräuchertem Schinken, Grau-Käse, Äpfel, Forellen und dem heimischen Seefisch der "Kärntner Laxn", oder mit Pilzen, Lamm, Schafskäse und Spargelvariationen auf den Tisch.

In Kärnten wird nur sehr wenig Wein angebaut; die wenigen Weinberge befinden sich in der Region von Taggenbrunn in St. Veit an der Glan und St.Paul im Lavanttal. Daher sind die einheimischen Tischgetränke das berühmte "Hirter" oder "Schleppe" Bier aus Klagenfurt. Bekannte Biersorten und Bierlokale sind unter https://bier-guide.net/businesses/breweries?location=K%C3%A4rnten&region=All&zip_code= aufgelistet.

Eine Spezialität ist der "Kärntner Most", ein alkoholhältiges Getränk, das aus vergorenen Äpfeln hergestellt, und gerne zur typischen Kärntner Brettljause, getrunken wird. Vorsicht ist jedoch geboten: Nicht jeder verträgt ihn! Als traditionelle Verdauungshilfe nach dem Essen wird gerne der "Obstler" getrunken. Obst-Destillate aus Himbeeren, Heidelbeeren und besonders aus der Zirbe sind begehrte Delikatessen in Kärnten.


Eine weitere Spezialität ist der Glundne Kas. Eine Käsespezialität aus gekochten und sehr gereiften, mit Kümmel und Butter vermischten, Topfen. Es wird aber in Kärnten nicht nur Kas (Käse) gegessen und auch Liebhaber von deftigen Speisen werden auf ihre Rechnung kommen.

  • Ritschert. Ritschert in der Enzyklopädie WikipediaRitschert (Q321356) in der Datenbank Wikidata. ist ein Eintopf aus Rollgerste, Bohnen, Liebstöckl, Salbei und Rauchfleisch.
  • Frigga ist ein deftiges Holzfälleressen aus geschmolzenem Bergkäse mit Speck, Zwiebeln und Eiern
  • Maischalen. Maischalen in der Enzyklopädie Wikipedia Maischalen im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMaischalen (Q1627087) in der Datenbank Wikidata. sind aus fein gehackter Schweinslunge oder -herz geformte Laibchen, mit einem Schweinsnetz umhüllt, die in Schmalz ausgebacken werden und gerne mit Sauerkraut als Beilage serviert werden.
  • Ein Kärntner Reindling ist ein Hefeteig, gefüllt mit Zucker, Zimt, Rosinen, Walnüssen, Butter und einem Schuss Rum.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die Zentren des Nachtlebens sind die Städte Klagenfurt und Villach und die Gemeinden rund um den Wörthersee. Velden feiert im Juli die berauschenden white nights, die Fete Blanche mit Besuchern aus Nah und Fern.

Sicherheit[Bearbeiten]

Kärnten ist ein absolut sicheres Reiseland. Die einzigen Gefahren sind die Sonne und Zecken, die in den Wäldern auf Opfer lauern. Eine FSME Impfung ist also auf jeden Fall zu empfehlen. Außerdem lauern in den Bergen alpine Gefahren. Skitouren sollten nur mit erfahrenen alpinen Tourenguides unternommen werden.

Klima[Bearbeiten]

Von Juni bis August ist in Kärnten aufgrund des mediteeranen Klimas ideales Badewetter. Die Monate von Mai bis September und Oktober sind ideal für Wanderurlaube. In den Wintermonaten genießen die Besucher die gepflegten Loipen und Pisten auf den Kärntner Skibergen, der Gerlitze, dem Nassfeld, dem Katschberg, der Turrach, Bad Kleinkirchheim oder der Koralpe und dem Klippitzthörl.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kärnten brachte einige Literaten hervor. Als LyrikerInnen wurden Ingeborg Bachmann (1926 - 1973) und Christine Lavant (1915 - 1973) bekannt. Mit der Kärntner Heimat setzt sich in kritischer Weise Peter Turini (geb. 1934) auseinander.

Kärntens international bedeutendster Literat ist Peter Handke, (geb. 1942), der in den 1990er Jahren durch eine pro-serbische Haltung während der Jugoslawienkriege von sich reden machte. Der Kosmopolit ist literarisch hochintellektuell und regte Ende der 1960er Jahre mit provozierenden Essays und völlig neuen Formen von Theaterstücken auf. Mit der Erzählung "die Angst des Tormanns beim Elfmeter" betrat er poetologisches Neuland und hat seitdem eine Vielzahl an Romanen veröffentlicht. Darin spielt Kärnten praktisch keine Rolle. 2019 wurde ihm für sein literatisches Wirken der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Internationale Bekanntheit erlangte der in St.Ruprecht bei Klagenfurt geborene Schriftsteller Robert Musil (1880 - 1942), der lediglich die ersten Lebensmonate in Kärnten verbrachte. Sein Roman Der Mann ohne Eigenschaften ist eines seiner bedeutendsten Werke. Sämtliche literarische Einrichtungen des Landes Kärnten - das Robert Musil-Institut der Alpen Adria-Universität Klagenfurt und das Robert Musil Literaturmuseum der Landeshauptstadt Klagenfurt sind nach ihm benannt.
Egyd Gstättner (geb. 1962) lebt und arbeitet in Klagenfurt und ist einer der bekanntesten Satiriker und Schriftsteller der Neuzeit. Bisher veröffentlicht wurden: "Wiener Fenstersturz", "Das Freudenhaus", "Karl Kraus lernt Dummdeutsch", "Der Mensch kann nicht fliegen" "Ein Endsommer Nachts-Albtraum".
Prof.Dr. Paul Watzlawick, geboren in Villach (1921 - 2007) war Autor und österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler erlangte mit seinem Kultubch: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit", über Wahn, Täuschung und Verstehen internationale Bekanntheit. "Anleitung zum Unglücklichsein" ist ein bekanntes Werk von Paul Watzlawick.
Der Schriftsteller G.F. Jonke, geboren in Klagenfurt (1946 - 2009) veröffentlichte Protokolle und Anthologien 1970: "Der gewöhnliche Schrecken", "Ver Sacrum", und publizierte die Bücher: "Glasthausbesichtigung" sowie Epiloge mit dem Titel "Beginn einer Verzweiflung".

Weblinks[Bearbeiten]

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