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Unesco-Welterbestätten in Europa
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Cáceres (Spanien)

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Cáceres
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Cáceres ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der autonomen Region Extremadura .

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Stadt wurde von den Römern im Jahre 34 v. Chr. unter dem Namen Norba Caesarina gegründet. Im 6. Jh. fielen die Westgoten in die Stadt ein und zerstörten sie teilweise. Den Wiederaufbau leisteten die Mauren.

Die Rückeroberung durch Fernando II, König von León, erfolgte schon 1169. Der König überließ die Stadt den Rittern des Santiago-Ordens, die sie nach langer Belagerung nicht verteidigen konnten. Sie wurde 10 Jahre später wieder von den Mauren besetzt. König Alfonso IX von León gelang 1227 die endgültige Rückeroberung. Die freie Handelsstadt lockte Kaufleute und später auch den Adel an. Die Adeligen versuchten sich mit ihren prächtigen Häusern und den Wehrtürmen gegenseitig zu übertreffen.

Im 15. Jahrhundert erkannte Isabella von Kastilien-León eine Gefahr durch den mächtigen Adel und ordnete den Abriss der hohen Türme, die dem Prestige der Besitzer dienten, an. Nur zwei Türme blieben verschont. Man nennt deshalb Cáceres auch die enthauptete Stadt. Im späten 15. und im 16. Jh. erhielt die Stadt ihr heutiges Aussehen. Danach setzte der wirtschaftliche Niedergang ein. Die Extremadura wurde zum Armenhaus Spaniens.

Die Renaissancestadt Cáceres gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Cáceres (Spanien)

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Cáceres selbst hat keinen Flughafen.

  • Der Aeropuerto de Badajoz, etwa 100 km südwestlich von Cáceres bei Badajoz gelegen, ist der nächste Flughafen mit Linienverkehr. Hier gibt es regelmäßige Verbindungen von/nach Madrid und Barcelona.
  • Die nächsten größeren Flughäfen sind Sevilla (265 km südlich; 2½ Std. mit dem Auto) und Madrid (315 km nordöstlich; 3 Std. mit dem Auto, 4 Std. mit der Bahn).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Am 1 Bahnhof Cáceres Bahnhof Cáceres in der Enzyklopädie Wikipedia Bahnhof Cáceres im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBahnhof Cáceres (Q3096340) in der Datenbank Wikidata halten einmal pro Tag Talgo-Züge aus Madrid (Fahrtzeit ca. 3½ Stunden) über Talavera de la Reina (2 Std.) und aus Badajoz (1:45 Std.) über Mérida (1 Std.); sowie Media Distancias (entspricht Interregio) von/nach Plasencia (1 Std.) und Zafra (2 Std). Zudem gibt es, ebenfalls einmal pro Tag einen Regionalzug von/nach Sevilla (5 Stunden).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Cáceres liegt an der Nord-Süd Verbindung A-66 bzw. N-630. Die Straße ist noch nicht vollständig als Autovia ausgebaut. Die Stadt liegt an der Via de la Plata in der Extremadura.

  • Man kann sie aus dem Nordosten, aus Madrid, über die A-5 bis Trujillo und dann über die N-521 erreichen.
  • Vom Süden führt die A-66 (N-630) von Sevilla nach Cáceres und
  • von Westen von der portugiesischen Grenze, von Badajoz, über die EX-100.

In der Nähe der Plaza Mayor, in der Neustadt, gibt es ein Parkhaus (der Ausschilderung Parking Galarza folgen).

Mobilität[Bearbeiten]

Die Altstadt kann man bequem zu Fuß erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eingang in die Altstadt

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

  • 1 Torre de Bujaco. Torre de Bujaco in der Enzyklopädie WikipediaTorre de Bujaco (Q6150350) in der Datenbank Wikidata. Torre de Bujaco aus dem 12. Jh. war das Bollwerk der Ritter des Santiago-Ordens gegen den erneuten Ansturm der Mauren 1173 unter Führung des Kalifen Abu-Ya'qub. Sie konnten am Ende der Belagerung nicht standhalten. Im 16. bis 18. Jh. diente er als Uhrturm. Heute kann er besichtigt werden. Geöffnet: Di – So + Feiertags 10.00 – 14.00 Uhr + 17.30 – 20.30 Uhr. Mo geschlossen.
  • 2 Palacio de los Golfines de Abajo, an der Plaza de Santa Maria. Palacio de los Golfines de Abajo in der Enzyklopädie Wikipedia Palacio de los Golfines de Abajo im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalacio de los Golfines de Abajo (Q5666264) in der Datenbank Wikidata. Hier wohnte das spanische Königspaar bei seinen Besuchen. Der Renaissance Palast ist einer der schönsten in Cáceres und sieht wie eine Festung aus. Er wurde im 15. Jh. erbaut und später um platereske Dekorationen ergänzt. An beiden Seiten stehen Türme mit unterschiedlichen Höhen. Das Portal ist halbkreisförmig. Das Haus kann nicht besichtigt werden.
Palacio Episcopal
  • 3 Palacio Episcopal de Cáceres (Bischofspalast), an der Plaza de Santa Maria. Palacio Episcopal de Cáceres in der Enzyklopädie Wikipedia Palacio Episcopal de Cáceres im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalacio Episcopal de Cáceres (Q5846349) in der Datenbank Wikidata. Der alte Teil stammt aus dem 13. Jh. der modernere aus dem 17. Jh. Die Hauptfassade im Renaissancestil hat ein Rundbogen-Portal. Der Palast kann nicht besichtigt werden.
  • Palacio de Mayoralgo, an der Plaza Santa Maria. Der Palacio hat eine Fassade mit gotischen und Renaissance-Elementen. Im Inneren befindet sich ein schöner Innenhof im Mudejarstil. Der Palast kann nicht besichtigt werden.
  • 4 Palacio de los Golfines de Arriba, an der Adarve del Padre Rosalio 2. Palacio de los Golfines de Arriba in der Enzyklopädie Wikipedia Palacio de los Golfines de Arriba im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPalacio de los Golfines de Arriba (Q6058425) in der Datenbank Wikidata. Aus dem 16. Jh. Von den vier Ecktürmen sind noch drei erhalten. Im Zentrum steht der Hauptturm. An den Fassaden befinden sich die Wappen der Familie Golfines und Cerda. Heute beherbergt der Palast das Hotel und Restaurant Los Golfines.

Kirchen und Klöster[Bearbeiten]

  • 5 Iglesia Concatedral de Santa Maria. Iglesia Concatedral de Santa Maria in der Enzyklopädie Wikipedia Iglesia Concatedral de Santa Maria im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsIglesia Concatedral de Santa Maria (Q2942653) in der Datenbank Wikidata. Aus dem 15. Jh., eine gotische Kirche mit drei Schiffen. Die Kirche wurde aus Quadern gebaut. Sie hat drei gotische Portale. Das linke ist älter als die anderen, denn es wurde von einem romanischen Vorgängerbau übernommen. Der Hauptaltar ist plateresk, Chorgestühl und Kanzel gotisch. Der schwarze gekreuzigte Christus im romanischen Stil ist ein wertvolles Stück. Auch die gotischen Sarkophage sind sehenswert. In der Kirche befindet sich ein Museum. Wir können auch einen Gekreuzigten finden, die von "Schwarzen Christus" im Volksmund genannt wird. Mit eine antike zwischen 1345 und 1360. Dieser schwarzen Christus lässt während der Karwoche in Cáceres nur durch die monumentale Stadt, zu Fuß die Straßen und Plätze mit den einzigartigen Klang einer Glocke und eine Trommel. Die Bruderschaft wurde 3. Mai 1490, zwei Jahre vor der Entdeckung Amerikas gegründet. Geöffnet: Mo – Sa 10.00 – 14.00 Uhr + 17.00 – 20.00 Uhr, So + Feiertags 9.30 – 14.00 Uhr + 17.00 – 19.30 Uhr. Preis: Eintritt: 1 €. Zusätzlich kann auch der Turm der Kirche bestiegen werden, von dort hat man einen guten Blick auf die historische Altstadt (zusätzlich 1€).

Plätze[Bearbeiten]

Blick auf die Plaza Mayor
  • 6 Plaza Mayor (Plaza Mayor de Cáceres). Plaza Mayor in der Enzyklopädie Wikipedia Plaza Mayor im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsPlaza Mayor (Q6079690) in der Datenbank Wikidata. Der große Platz an der Grenze zwischen der Alt- und Neustadt ist nach einer Neugestaltung seit 2011 autofrei und mit seinen zahlreichen Restaurants und Bars vor allem Abends das Zentrum der Stadt.
  • Cànovas. Der Platz zwischen den Richtungsfahrbahnen der Avenida de España ist als Park angelegt und bietet mit seinen vielen großen Bäumen auch Schatten zum Verweilen.

Museen[Bearbeiten]

  • 7 Museo de Cáceres, Plaza de Las Veletas 1. Museo de Cáceres in der Enzyklopädie Wikipedia Museo de Cáceres im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMuseo de Cáceres (Q6033993) in der Datenbank Wikidata. In den beiden Häusern Casa de Las Veletas und Casa de Los Caballos werden in zahlreichen kleineren Sälen Fundstücke aus der Kupfer- und Bronzezeit sowie aus der Zeit der römischen Besiedelung der Extremadura gezeigt. In weiteren Sälen sind Gebrauchsgegenstände und Keramikarbeiten ausgestellt, im zweiten Gebäude gibt es zeitgenössische spanische Kunst zu sehen. Weiterhin kann man im Untergeschoss eine erhaltene arabische Zisterne (aljibe) besichtigen. Die Zisterne stammt wenigstens aus dem 12. Jhdt., die genaue Bauzeit zwischen dem 9. und 12. Jhdt. steht nicht fest. Die Zisterne stellt eines der Kernstücke des UNESCO-Kulturerbes dar. Geöffnet: 14.4. – 30.9. Di – Sa 9.00 – 14.30 Uhr + 17.00 – 20.15 Uhr; 1.10. – 13.4. 9.00 – 14.30 Uhr + 16.00 – 19.15 Uhr, So + Feiertags 10.15 – 14.30 Uhr. Geschlossen: Mo, 1. und 6. Januar, 1. Mai, 1. November, Weihnachten und Silvester. Preis: Eintritt frei, am Eingang gibt es einen kostenlosen Kurzführer durch die Ausstellungen (auch in Englisch).

Aktivitäten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

  • 1 Gran Teatro de Cáceres, Calle San Antón s/n. Das große Theater in Cáceres hat etwa 550 Plätze und bietet neben Theater auch Konzertveranstaltungen.

Feste und Festivals[Bearbeiten]

  • WOMAD-Festival. Seit 1992 nimmt auch Cáceres am Reigen der WOMAD („World of Music, Arts and Dance“) Veranstaltungen teil. Termin für den mehrtägigen Veranstaltungsmarathon Mitte Mai, alle Veranstaltungen sind kostenlos und finden vornehmlich auf dem Plaza Mayor und dem Plaza San Jorge statt.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Die Extremadura bietet eine kräftige Küche. Typische Gerichte sind u. a. Torta del Casar eine Käsespezialität, die als Beilage zu Gerichten aus iberischem Schweinefleisch gegessen wird. Auch Wildgerichte, wie Rebhuhn (perdiz) oder Fasan (faísan), werden auf eine spezielle Art zubereitet.

Gehoben[Bearbeiten]

  • Restaurante Castillo De La Arguijuela
  • 1 Restaurante Palacio de los Golfines, Adarve del Padre Rosalio 2. Tel.: +34 927 24 24 1. Große Veranstaltungen können durchgeführt werden.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Hotel Fontecruz *****, im Palacio Arenales.
  • Hotel Izan Cáceres ****
  • Hotel Husa Alcantara ***
  • 1 Hotel Casa Don Fernando ***, Plaza Mayor 30. Das im Jahr 2008 generalsanierte Hotel mit moderner Innenarchitektur liegt herrlich zentral unmittelbar am Plaza Mayor, ist für Ruhesuchende allerdings weniger geeignet. Parkmöglichkeiten nur im zentralen Parkhaus der Stadt.

Lernen[Bearbeiten]

Die Stadt ist einer der Hauptstandorte der seit 1973 existierenden Universidad de Extremadura, der Campus liegt etwas außerhalb des eigentlichen Stadtgebietes.

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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