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Zafra

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Zafra
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Zafra ist eine Stadt in der Provinz Badajoz.

Hintergrund[Bearbeiten]

Im Jahre 1030 bauten die Mauren die Sajra Abi Hassan Burg in der Sierra Castellar. Sie benannten die Stadt Safra oder Cafra. Die Rückeroberung erfolgte im Jahre 1229 durch Alfonso IX, aber endgültig erst später durch Fernando III. Lorenz Suárez de Figurena machte Zafra zum Hauptort der Region Feria. Er baute die Stadtmauer von 1426 bis 1442 und ab 1437 den Alcázar, als seine Residenz. Außerdem gründete er das Hospital de Santiago und beendete den Convento de Santa Maria del Valle, der als Grabstätte für seine Familie dienen sollte. 1460 machte Enrique IV aus Feria eine Grafschaft. 1567 wurde der Graf (Conde) zum Herzog (Duque) befördert. Heute bezeichnet man Zafra auch Sevilla la Chica (das kleine Sevilla). Die Stadt liegt an der Via de la Plata. Im Nordwesten von Spanien, in Las Medulas (Weltkulturerbe der UNESCO) gab es früher Goldminen. Die Römer bauten das Edelmetall ab 25 v. Chr. in großen Mengen ab. Das Gold transportierten sie auf der Via de la Plata nach Süden. Das spanische Wort Plata heißt auf deutsch Silber. Doch der spanische Name leitete sich vom arabischen "Bal'latta" ab, was gepflasterte öffentliche Straße heißt. Die Via de la Plata ist ca. 900 Kilometer lang. Heute ist sie die Süd-Nord Pilgerroute von Sevilla nach Santiago de Compostela. Der Alcázar aus dem 15. Jh. ist heute ein Parador. Er sieht von außen wie eine Trutzburg aus. Das Innere gleicht eher einem Palast. Gleich hinter dem Eingang beginnt der schöne Innenhof mit einem Renaissance-Kreuzgang. Von der ehemaligen Stadtmauer sind noch drei Stadttore erhalten. Zafra war schon immer eine Handelsstadt. Heute ist sie auch eine Industriestadt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Es gibt eine Bahnlinie nach Mérida und Huelva.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Zafra ist über die A-66 (N-630) von Sevilla (ca. 135 km) zu erreichen. Von Córdoba gelangt man über die N-432 nach Zafra (190 km).

Mobilität[Bearbeiten]

Man kann alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

  • Iglesia La Collegiata.
  • Iglesia La Candelaria. Von 1546. Sie enthält drei wunderschöne Retabel (Das Wort Retabel ist von "retrotabulum" abgeleitet und verweist auf einen Standort auf der Mensa hinten auf dem Altar. Sie tragen Tafelmalerei, Skulpturen, Reliefs oder Reliquien). Ein Retabel ist von Zurburán und ein zweiter von Churriguera.
  • Iglesia San José.
  • Klöster.

Burgen und Paläste[Bearbeiten]

  • Alcázar. Der Alcázar wurde 1437 begonnen und im 15. und 16. Jh. modernisiert.

Plätze[Bearbeiten]

  • Plaza Grande. Der große Platz ist von Bogengängen gesäumt. Durch den Bogen Arquillo del Pan gelangt man zur Plaza Chica, dem kleinen Platz.
Plaza Grande
Plaza Chica

Aktivitäten[Bearbeiten]

Feste[Bearbeiten]

  • Feria Internacional Ganadera. Internationale Viehzüchter Messe, in der letzten September- und ersten Oktoberwoche.
  • Semana Santa. Prozessionen in der Osterwoche.
  • Carnavales. Produkte aus Schweinefleisch werden verkostet.

Küche[Bearbeiten]

  • Restaurant des Paradors de Zafra. Tel.: +34 924 554 540. Im Sommer wird das Abendessen im stimmungsvollen Innenhof serviert. Sehr schön!

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel Hernán Cortes. Das Hotel wird gelobt und gut bewertet. Auch das Restaurant soll gut sein.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Parador de Zafra ****. Tel.: +34 924 554 540. Das Hotel hat ein wunderschönes Ambiente, 45 gute Zimmer und ein achtbares Restaurant. Im Sommer wird das Abendessen im stimmungsvollen Innenhof serviert. Sehr schön!

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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