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Bet-Sche'an-Tal

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Das Bet-Sche'an-Tal ist eine Region in nördlichen Israel südlich des Sees Genezareth. Obwohl die Region nicht allzu bekannt ist, hat sie einige hochkarätige Sehenswürdigkeiten zu bieten, allen voran die antiken Ruinen im Nationalpark von Bet Sche'an. Die am Südrand des Bet-Sche'an-Tals liegenden Höhenzüge des Gilboagebirges sind bei Wanderern beliebt.

Das Jordantal bei Bet Sche'an

Regionale Gliederung[Bearbeiten]

Das Tal von Bet Sche'an liegt zwischen dem See Genezareth und dem nördlichen Westjordanland auf der westlichen Seite des Jordans. Im Nordwesten wird es begrenzt durch Untergaliläa, westlich schließt sich die Jesreelebene an, südlich des Bet-Sche'an-Tals liegt das Bergland von Samaria im Westjordanland.

Die Region um Bet Sche'an in der hier beschriebenen Ausdehnung hat die Grundform eines nach links geneigten „V“. Bet Sche'an befindet sich im Süden, also an der unteren Spitze des „V“, die beiden Seiten werden jeweils von einem Tal gebildet.

Im Osten, also an der rechten Seite, bildet der Jordan die Grenze zu Jordanien; entlang des Flusses zieht sich das Jordantal von Bet Sche'an fast exakt nach Norden bis zu den Orten am See Genezareth; dieses Tal liegt über 200 Meter unter dem Meeresspiegel (Bet Sche'an selbst liegt etwas höher, aber auch noch etwa 125 Meter unter dem Meer). In diesem Bereich befindet sich unter anderem die Kreuzfahrerburg Belvoir.

Ein weiteres Tal, das sogenannte Harodtal, verläuft von Bet Sche'an in Nordwestrichtung und verbindet die Stadt mit den Orten in der Jesreelebene, vor allem mit Afula. Südlich dieses Tals liegt mit den Bergen von Gilboa ein kleiner Gebirgszug an der Grenze zum Westjordanland. Im Harodtal liegen unter anderem die warmen Quellen von Gan haSchloscha, auch dieser Bereich liegt noch unter dem Meeresspiegel.

Das Gebiet zwischen diesen beiden Tälern liegt über dem Meeresspiegel, hier gibt es keine besonderen Sehenswürdigkeiten.

Orte[Bearbeiten]

Der Hauptort der Region und ihr städtisches Zentrum ist Bet Sche'an. Der moderne Teil der Kleinstadt bietet wenig wirklich Interessantes, nordöstlich des Stadtkerns liegen allerdings in einer ausgedehnten Ausgrabungsstätte die Reste von Scythopolis mit eindrucksvollen Relikten aus römischer und byzantinischer Zeit. Die archäologische Stätte gehört zu den wichtigsten Israels.

Bei den anderen Orten der Region handelt es sich um Dörfer verschiedener Größe, die für den normalen Touristen meist eher uninteressant sind.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Die Berge von Gilboa (hebr. הר הגלבוע) am Südrand des Harodtals an der Grenze zum Westjordanland erheben sich bis in eine Höhe über 500 m über dem Meer, sind also (das Land um Bet Sche'an liegt wie erwähnt unter dem Meer) vergleichsweise hoch. Im Bereich des Gilboagebirges sind verschiedene Wanderwege ausgewiesen, teilweise bietet sich eine hervorragende Aussicht.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Das Bet-Sche'an-Tal und die umgebenden Regionen haben keinen eigenen Flughafen. Wenn man mit dem Flugzeug anreist, wird man in der Regel den Flughafen Ben Gurion nutzen. Von dort kann man mit dem Mietwagen weiterreisen. Ist man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, fährt man mit dem Zug nach Tel Aviv und dann mit dem Bus über Afula (Umstieg) nach Bet Sche'an.

Mit dem Zug[Bearbeiten]

Früher bestand mit der Hedschasbahn eine Bahnverbindung von Haifa über Afula nach Bet Sche'an und weiter nach Dar'a und Damaskus; teilweise erkennt man im Jordantal noch Reste der alten Trasse.

Im Frühjahr 2016 wurde der Bau einer neuen Bahnstrecke von Haifa nach Bet Sche'an abgeschlossen, die über längere Streckenabschnitte auf der Trasse der früheren Hedschasbahn verläuft. Ein eingeschränkter und sehr kostengünstiger, teilweise sogar kostenloser, Zugverkehr wird ab 16.10.2016 angeboten, ab den ersten Novembertagen beginnt dann der Planverkehr auf der Strecke.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Bet Sche'an und die umliegenden Gebiete erreicht man vom Süden und der Mitte des Landes, indem man parallel zur Mittelmeerküste auf den Autobahnen 2 oder 6 nach Norden bis Chadera fährt und dann der vierspurigen Straße 65 nach Osten bis Afula folgt. Von dort erreicht man auf der Straße 71 das Harodtal und Bet Sche'an. Von der nördlichen Mittelmeerküste (Haifa, Akko) hält man sich ebenfalls erst in Richtung Afula und folgt dann der Straße 71.

Hält man sich am See Genezareth, nördlich davon in Obergaliläa oder auf den Golanhöhen auf, hält man sich in Richtung des Jordantals und wählt dann die Straße 90 in Richtung Süden, die entlang des Jordans verläuft und dabei auch Bet Sche'an durchquert.

Von Jerusalem kann man zunächst die Straße 1 nach Osten wählen und dann bei Jericho auf die Straße 90 nach Norden wechseln. In diesem Fall erreicht man die Region um Bet Sche'an von Süden. Weil man auf dieser Route das Westjordanland durchquert, sollte man mit dem Vermieter klären, ob die Route uneingeschränkt befahren werden kann.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Old Gesher. Die alte Brücke über den Jordan, in der Nähe ist ein Wasserkraftwerk, das vom Wasser des Jordan und des Jarmuk gespeist wird.
  • 2 Belvoir. Hebräisch Kochav haJarden (כוכב הירדן), ist ein israelischer Nationalpark am Rande des Jordantals mit den Resten der gleichnamigen Kreuzritterburg.
  • Etwas westlich von Bet Sche'an liegt der Nationalpark Gan haSchloscha oder Sachne; 28°C warmes Thermalwasser in drei großen Pools macht den Park zu einem beliebten Ausflugsziel; zum Park gehört auch Tel Amal (heute Nir David), das die erste Siedlung in Palästina war, die im Jahr 1936 als Turm-und-Palisaden-Siedlung innerhalb eines Tages errichtet wurde, um gegen angreifende Araber gewappnet zu sein.
  • In Bet Alfa befinden sich die gut erhaltenen Überreste eines großflächigen Bodenmosaiks.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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