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Bad Brambach

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Bad Brambach.jpg
Bad Brambach
BundeslandSachsen
Einwohner
1.941 (2015), 2.074 ()
Höhe
604 m
Tourist-Info Web[1]
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Lage
Lagekarte von Sachsen
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Bad Brambach

Das sächsische Staatsbad Bad Brambach liegt im Süden des sächsischen Vogtlands rund 18 km südlich von Adorf und nahe der tschechischen Grenze an der von Plauen nach Franzensbad in Tschechien führenden Bundesstraße B92) (Europastraße 49), die den Ort umgeht. Bad Brambach ist der Ort mit der stärksten Radonquelle der Welt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Ort besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Plauen–Bad Brambach und weiter nach Cheb (Eger). Die Bahnstrecke wird im Zweistundentakt von Zügen der Vogtlandbahn befahren.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Bad Brambach ist von Norden über Plauen, Oelsnitz und Adorf und von Süden vom tschechischen Cheb (Eger) über den Grenzübergang Vojtanov/Schönberg zu erreichen. Vom oberfränkischen Selb an der Autobahn A93 kann man Bad Brambach mit dem PKW über das tschechische (Asch) und Bad Elster erreichen (die Durchfahrt durch Aš ist nicht ganz leicht zu finden).

Hintergrund[Bearbeiten]

Bad Brambach liegt am Fleißenbach, der unmittelbar westlich auf tschechischem Gebiet entspringt und nach Durchquerung der Gemeinde in Plesná (Fleißen) wieder auf tschechisches Gebiet tritt.

Die erste Mineralquelle in Bad Brambach wurde im Jahr 1860 gefunden. 1890 wurde der Mineralwasserversand aufgenommen. Brambacher Sprudel war das wichtigste Mineralwasser im Vogtland. 1911 wurde die Radonquelle (spätere Wettinquelle) gefunden und ab 1912 entwickelte sich der Badebetrieb. Die Bezeichnung Bad Brambach wurde 1922 verleihen; zeitweise hieß der Ort Radiumbad Brambach.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Festhalle Bad Brambach
Das Schloss in Schönberg
Das Dorf Raun
  • Das im späten 17. Jahrhundert erbaute Schloss im Ortsteil Schönberg am Kapellenberg, schon auf der zum Egerland geöffneten Südseite des Elstergebirges, ursprünglich ein Rittersitz, wurde nach 1994 aufwändig saniert. Es ist ab Ende März geöffnet und beherbergt ein Café. Das Schloss kann samstags und sonntags besichtigt werden.
  • Das Dorf Raun bietet ein malerisches Ortsbild mit Egerländer Häusern und eine Kapelle aus dem 16. Jahrhundert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Der Ort besitzt mehr als 100 km markierte Wanderwege, von denen einige über die tschechische Grenze führen, so an die Elsterquelle und in das östlich benachbarte Plesná (Fleißen; Übergangsmöglichkeit nur für Fußgänger und Radfahrer).
  • Das Heimatmuseum hat mittwochs und samstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 EUR, für Kinder 1 EUR.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Edeka-Markt in der Badstraße.

Küche[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Hotel "Santé Royale", Badstraße 45 08648 Bad Brambach. Tel.: (0)37438 2100. neben der Bade- und Saunalandschaft.
  • 2 Parkhotel Bad Brambach, Oberreuther Straße 3a 08648 Bad Brambach. Tel.: (0)37438 2160. gegenüber der Festhalle.
  • 3 Pension Untere Rauner Mühle, Raunergrund 10 08648 Bad Brambach. nahe der Bundesstraße 92.

Gesundheit[Bearbeiten]

  • Bade- und Saunalandschaft AQUADON.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Mühlhausen - im Tal des Rauner Baches an der B B92) gelegen; Inselteich in der Aue des Bachs.
  • Sohl - staatlich anerkannter Erholungsort mit den Sohler Mineralquellen.
  • Bad Elster.
  • Landwüst mit Dorfkirche und Freilichtmuseum; der 664 m hohe Wirtsberg ist einer der besten Aussichtspunkte im Vogtland.
  • Franzensbad (Františkovy Lázně), berühmtes Bad im westtschechischen Bäderdreieck (rund 15 km südlich).
  • Hrad Seeberg (Burg Seeberg), Poustka Ostroh 18, 350 02 Poustka. Tel.: +420 354595360. Geöffnet: ab Mitte März bis Mitte November, täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr. Preis: Eintritt Erwachsene 90 CZK. Nordwestlich von Franzensbad.
  • Die Burg Vildštejn in Skalná knapp jenseits der Grenze zu Tschechien.

Literatur[Bearbeiten]

  • Vogtländische Musik- und Bäderregion, Wander-, Ski- und Radwanderkarte 1:35000, mit touristischen Erläuterungen, 6. Aufl. (Laufzeit bis 2020), Verlag Dr. Andreas Barthel, Borsdorf, ISBN 978-3-89591-021-0.

Weblinks[Bearbeiten]

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