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Tucumán (Provinz)

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Provinz Tucumán

Die Provinz Tucumán liegt im andinen Nordwesten Argentiniens. Sie ist die kleinste Provinz des Landes, hat aber eine hohe Bevölkerungsdichte und viele verschiedene Landschaften.

Regionen[Bearbeiten]

Tucumán wird wegen seiner geringen Größe hier als einzelne Reiseregion beschrieben. Es ist jedoch landschaftlich sehr vielfältig. So findet man folgende Regionen:

  • Das Valle Calchaquí im äußersten Westen
  • Die Sierra de Aconquija, ein bewaldetes Gebirge im zentralen Teil
  • Das Tal des Río Salí, sehr dicht besiedelt und von der tropischen Landwirtschaft geprägt
  • Die ebenfalls landwirtschaftlich genutzte Hügellandschaft im Osten, die in den Chaco übergeht

Orte[Bearbeiten]

  • San Miguel de Tucumán, 800.000 Einwohner im Ballungsraum, alte koloniale Großstadt.
  • Concepción, 60.000 Einwohner, zweitgrößte Stadt
  • Tafí del Valle, 15.000 Einwohner, bekanntester Touristenort
  • Amaichá del Valle, 5.000 Einwohner, größte Indianergemeinde Argentiniens mit Pachamama-Fest und dem wohl besten Museum über die Kultur des argentinischen Nordwestens

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Ruinen von Quilmes (siehe dazu Santa María del Yocavil), altes Diaguita-Fort, bekannteste archäologische Fundstätte des Landes.
  • Nationalpark Los Cardones, sehr wilder und ursprünglicher Nationalpark im Südwesten, noch kaum Infrastruktur.
  • Stausee El Cadillal im Norden der Provinz

Hintergrund[Bearbeiten]

In San Miguel de Tucumán wurde 1816 die argentinische Unabhängigkeit erklärt. Am Unabhängigkeitstag, dem 9. Juli, wird die Stadt für einen Tag offiziell zur Hauptstadt des Landes.

Heute ist die Provinz zusammen mit der Nachbarprovinz Santiago del Estero die ärmste des Landes - in der Wirtschaftskrise 2002 waren übe 20 % der Kinder unterernährt, ein Wert wie in Afrika! Im Zentrum der Stadt Tucumán merkt man davon wenig, aber an der Peripherie, z.B. im explosiv wachsenden Tucumaner Vorort Alderetes, liegt der Durchschnittslohn bei weniger als einem Fünftel des argentinischen Durchschnitts, weit unter der Armutsgrenze. Die Ursache für diese Misere liegen bereits mehr als 50 Jahre zurück: Damals boomte die Region als Zuckerlieferant der Welt. Seit jedoch ärmere Staaten in Konkurrenz treten und die Preise sinken, mussten viele Zuckerfabriken geschlossen werden und die Arbeitslosigkeit wuchs stark an. Zwar hat die Region auch Erdöl und eine reichhaltige Industrie, dennoch reichen diese Wirtschaftszweige nicht aus, um die Abhängigkeit vom Zuckeranbau zu lösen und so die Lage der Region zu verbessern.

Sprache[Bearbeiten]

Das Spanisch der Provinz ähnelt dem von Córdoba: eine melodiöse Aussprache sowie das typische hybride "rsch" sind typisch.

Anreise[Bearbeiten]

Einen internationalen Flughafen gibt es in San Miguel de Tucumán. Dieser erholt sich aber erst langsam von der Argentinienkrise und hat die Verbindungen drastisch ausgedünnt. Die Provinzhauptstadt ist von Buenos Aires und Rosario auch über einen Zug zu erreichen

Mobilität[Bearbeiten]

Die Busverbindungen zwischen den einzelnen Teilen der Provinz sind auf den Hauptstrecken sehr dicht. Im Tal von Tucumán etwa kann man fast von Stadtbus-Frequenzen sprechen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Die Provinz hat drei verschiedene Klimazonen: die feuchtheiße Ebene im Osten, in der die Hauptstadt Tucumán liegt und die Temperaturen im Sommerhalbjahr meist über 35 Grad liegen, dann die ebenfalls sehr feuchte, aber kühlere Gegend der subtropischen Nebelwälder in der Sierra de Aconquija, und schließlich das sehr trockene Klima des Valle Calchaquí.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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