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Titicaca-See

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Flaches Wasser und Schilf: Titicaca bei Puno

Der Titicaca-See ist der größte See Südamerikas und befindet sich in der Hochebene der Anden. Er liegt zu zwei Dritteln in Peru, zu einem Drittel in Bolivien.

Orte[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte von Bolivien
Titicaca-See
Titicaca-See

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Tiefblaues Wasser: Titicaca an der Straße von Tiquina

Der Titicacasee ist mit seiner Lage in 3800 Metern Höhe der höchste schiffbare See der Welt, und gehört zu etwa zwei Dritteln Peru und zu einem zu Bolivien. Mit einer Fläche von 8562 km² ist er fast 13 Mal größer als der Bodensee, er ist 195 km lang und 65 km breit. Er liegt vollständig auf der Hochebene des Altiplano und ist weder mit dem Atlantischen, noch mit dem Pazifischen Ozean verbunden. Die Engstelle Estrecho de Tiquina teilt den 304 Meter tiefen See in den größeren Chucuitosee (25 Inseln), und den sechsmal kleineren Winaymarkasee mit sechs Inseln. Nach der letzten Eiszeit erstreckte sich der See noch über 400 Kilometer weiter nach Süden, und bedeckte fast den kompletten Altiplano. Heute sind dort nur noch zwei vergleichsweise kleine Seen übriggeblieben, nämlich der Lago Poopó und der Lago Uro Uro, die beide über den Río Desaguadero von dem Titicacasee mit Wasser versorgt werden.

Titicaca ist aus zwei Aymara Wörtern zusammengesetzt, Titi bedeutet Puma und Caca Fels, also Pumafelsen. Auch zahlreiche Legenden ranken sich um den vielbeschriebenen See. Zum Beispiel soll einst der Gott Con Ticci Wiracocha aus dem Titicacasee gestiegen sein, und die Sonne erschaffen haben, dazu dann in Tiwanaku die Welt und die Menschen. Tiwanaku (100 v.Chr.- 1200 n.Chr.) ist nach wie vor eine der geheimnisvollsten Kulturen Südamerikas. Die ehemalige Hauptstadt Tiwanaku liegt ca. 20 km im Landesinneren Boliviens, auch die Sonnen- und die Mondinsel gehörten früher zum Reich. Möglicherweise lag Tiwanaku vormals direkt am Seeufer, da der See früher größer war. Angeblich haben Tempelwächter der Sonneninsel nach der Eroberung des Inkareiches durch die Spanier den nie gefundenen Schatz im Titicacasee versenkt, wo er immer wieder erfolglos gesucht wurde. Als die Inka das Gebiet im 13. Jahrhundert eroberten, erhoben sie die damalige Insel Titicaca zur Sonneninsel, ohne aber die Bräuche und Sprache der dort ansässigen Aymara auszulöschen. Nur die Adelskaste durfte diesen heiligen Ort betreten. In einem höhlenartigen und völlig mit Gold ausgekleideten Labyrinth wurden höchste Riten durch den Inka selbst vollzogen, um dem Sonnengott Inti zu huldigen.

Auch vor diesem heiligsten aller Seen macht die Umweltverschmutzung nicht halt. Die Seeoberfläche kann bis zu 6 Metern im Jahr variieren, trotz 25 verschiedenen Zuflüssen gibt es nur einen wirklichen Abfluss, den Río Desaguadero. Dieser ist aber nicht das ganze Jahr über wasserführend, und trägt nur magere 5 % zur Entwässerung des Sees bei. Der Rest verdunstet aufgrund der starken Höhensonne, und überzieht das umliegende Land mit Salzrückständen. Der Verlust der umgebenden Vegetation durch Überweidung und Erosion, Reduzierung der Wasservegetation, abnehmende Fischpopulationen, und die Kontaminierung der Bucht von Puno durch biologische Abwässer sind die Folge. Dabei bleiben die Schadstoffe, hauptsächlich aus Abwässern der Großstadt Puno, und von Schwermetallen der nahegelegenen Minen hervorgerufen, im See. Das Algenproblem hingegen wird von den Medien aufgebauscht, es beschränkt sich allein auf die Bucht von Puno, der Rest des Sees glänzt in strahlendem Blau. Die europäische Union versucht mittlerweile, die Lebensbedingungen der Anrainer zu verbessern und die Ressourcen zu schützen. Vernünftige Wasserregulierung durch Kleindämme am Río Desaguadero in Verbindung mit bewässerter Landwirtschaft sollen Abhilfe schaffen.

Sprache[Bearbeiten]

Die Hauptsprache in der Region um den Titicaca-See ist Spanisch. Darüber hinaus sind noch eine Vielzahl indigener Sprachen verbreitet. Ein Beispiel dafür ist das Quechua der gleichnamigen Volkes.

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Isla de la Luna.
  • Puno.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Mit einer Temperatur von 10 bis 12 Grad ist der Titicacasee zwar recht kühl, trotzdem aber als Wärmespeicher der umliegenden Äcker durch seine Größe unverzichtbar. So gedeihen um ihn herum Erbsen, Quinoa, Mais, Gerste und Kartoffeln, wobei der Titicacasee als Ursprung des Kartoffelanbaus gilt. Zudem ist der See für seinen Fischreichtum bekannt. Suche, Carachu, Ispi, Mauri und Boga kommen hier vor, seit 1937 wurden auch Forellen und Lachse eingesetzt, welche sich hervorragend entwickelten, und heute die Nahrungsgrundlage für die zahlreichen Fischer der Region bilden. Enten, Ibise, Reiher und Kormorane sind hier ebenfalls heimisch, und um den See herum leben von Meerschweinchen über Chinchillas, Pumas, Lamas, Vikunas, Alpacas und Guanakos fast alle bekannten Tierarten der Andenregion.

1986 zeigte sich, das der See die Hochlandbewohner nicht nur ernährt, sondern ihnen auch gefährlich werden kann. Durch die heftigsten Regenfälle seit Menschengedenken trat der See über die Ufer und überschwemmte zahlreiche Dörfer und Straßen.

Der früher ehemals vom See aus sichtbare Chacaltaya-Gletscher war einst das welthöchste Skigebiet (samt Lift) auf 5300 m. In den zwanzig Jahren zwischen 1980 und 2001 schmolz das Eis aufgrund der Klimaerwärmung zu achtzig Prozent ab, 2009 war der Gletscher ganz verschwunden.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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