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Soissons

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Soissons
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Soissons ist eine Stadt im französischen Département Aisne in der Region Hauts-de-France (historische Region: Picardie). Die auf einer Anhöhe aus Kalkstein gelegene Stadt ist der Sitz einer Unterpräfektur.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die von den Römern als Augusta Suessionum bezeichnete Stadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Im Jahr 57 v. Chr. Wurde sie von Caesar unterworfen. Nach dem Zerfall des römischen Westreichs war sie bis 486 Hauptstadt des Reichs des Syagrius, fiel aber in diesem Jahr an die Franken. Die Merowinger machten sie zur Hauptstadt des Frankenreichs (hierzu die Geschichte vom w:Krug von Soissons). Nach der Teilung des Frankenreichs war Soissons ab 511 Hauptstadt von Neustrien unter Chlotar I. Im Mittelalter fanden in Soissons mehrere Synoden statt. Im Hundertjährigen Krieg wurde die Stadt zerstört, ebenso erlitt sie im Krieg von 1870/71 und im Ersten Weltkrieg Zerstörungen. Das römisch-katholische Bistum Soissons-Laon-Saint Quentin geht auf das frühe 4. Jahrhundert zurück. Bekannt ist Soissons auch für seine Bohnen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Am günstigsten dürfte Flughafen Paris-Charles de Gaulle sein. Dorthin besteht eine tägliche Busverbindung.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof von Soissons wird von der Linie 20 des TER Hauts-de-France bedient, der zusammen mit der Linie K des Transilien Paris (Gare du Nord) mit Laon verbindet.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Soissons liegt im Schnittpunkt mehrerer französischer Nationalstraßen. Die größtenteils vierstreifig und kreuzungsfrei ausgebaute RN 2 verbindet die Stadt über Villers-Cotterets mit Paris (Porte de la Villette) und Laon, wo sie auf die Autoroute A 26 (Calais-Troyes) trifft, die RN 31 (Europastraße 46) mit Rouen, Beauvais und Compiègne im Westen und Reims im Osten, wo sie auf die Autoroute A 4 trifft, die die Verbindung zu Straßburg und Saarbrücken herstellt. Die Départementsstraße D 1 führt von Saint-Quentin (mit Anschluss an die Autoroute 26) über Soissons nach Château-Thierry (mit Anschluss an die Autoroute A 4) und weiter Richtung Troyes.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Soissons ist über die schiffbaren (kanalisierten) Flüsse Aisne und Oise mit dem Stromsystem der Seine verbunden, über den Canal latéral à l’Aisne und den Canal des Ardennes auch mit der Maas und über den Canal de l’Aisne à la Marne mit der Marne und weiter über das französische Kanalsystem mit Rhein und Rhône.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Die Innenstadt lässt sich zu Fuß bewältigen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kathedrale
  • Saint-Gervais et Saint-Protais. Hauptsehenswürdigkeit ist die im 12. Jahrhundert begonnene und im 14. Jahrhundert vollendete gotische Kathedrale Saint-Gervais et Saint-Protais, deren Nordturm durch den Hundertjährigen Krieg unvollendet blieb. Der plastische Portalschmuck wurde in den Hugenottenkriegen zerstört. Auch der Erste Weltkrieg brachte größere Schäden. Besonders bemerkenswert ist das südliche Querhaus.
  • Saint-Jean-des Vignes. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist die doppeltürmige Fassade der früheren Abtei Saint-Jean-des Vignes. Das Kirchenschiff wurde nach 1805 abgebrochen, die Fassade blieb jedoch nach Bürgerprotesten stehen. Im Abts-Haus befindet sich eine Ausstellung.
  • Musée de Soissons. Das Museum in der ehemaligen Abtei Saint-Léger. Preis: Eintritt für Erwachsene 2,00 EUR.
  • Abtei Saint-Médard, Place Saint-Médard. Krypta aus dem 9. Jahrhundert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Geführter Rundgang Histoire et patrimoine de Soissons (Juli/August, 5,00 EUR, Auskunft im Tourismusbüro, Place Fernand-Marquigny 16, Tel. +33 323 933050.

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • Relais des Vignes. Im Hôtel des Francs (siehe Unterkunft). Preis: Menü 23-45 EUR (2017).

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Ruine der Abteikirche von Longpont
  • Kirche von Courmelles. Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert liegt 4 km südlich.
  • Septmonts. In Septmonts, einem 6 km südlich im Tal des Flüsschens Crise gelegenen Dorf, sind neben Giebelhäusern der Donjon des Schlosses und die Kirche aus dem 15. Jahrhundert sehenswert.
  • Ruinen der Zisterzienserabtei Longpont. Rund 15 km südsüdwestlich von Soissons liegen die eindrucksvollen Ruinen der Zisterzienserabtei Longpont (erreichbar über die RN 2, in Vertes-Feuilles links auf die D 17 abbiegen).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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