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Nittenau

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Nittenau

Nittenau ist eine Kleinstadt in der bayrischen Oberpfalz. Im Regental zwischen den südlichen Ausläufern des Bayrischen Walds und dem Oberpfälzer Jura gelegen, prägt der Fluss Regen das von ihm geteilte Städtchen, welches sich zur Urlaubsregion Oberpfälzer Seeland zählt.

Das Ortszentrum liegt südlich des Flusses Regen, der Regenuferweg führt entlang des Mühl- resp. Kraftwerkskanals, durch den nur ein kleiner Anteils des Flusswassers fliesst. Die Strassenbrücke führt über den Kanal zum auf der Flussinsel gelegenen Quartier "Am Anger" und dann über den eigentlichen Regen (im Bereich eines Stauwehrs) nach Norden in den Ortsteil Bergham.
Etwas weiter westlich wird der Mühlkanal von einem Fussgängersteg zur Flussinsel und von dort aus auf einer zweiten Fussgängerbrücke über den Regen überbrückt, der Weg führt als sog. Promillgasserl zum Freizeitbad und Campingplatz.

Karte von Nittenau

Hintergrund[Bearbeiten]

Nittenau wurde 1007 erstmals urkundlich erwähnt, ab 1345 fanden in dem Marktflecken regelmässig Jahr- und Wochenmärkte von regionaler Bedeutung statt. 1779 führte ein Grossbrand zur Zerstörung eines Grossteils der Häuser von Nittenau, Brandkatastrophen im frühen 19. Jhdt. und regelmässige Überschwemmung warfen das Städtchen jeweils in seiner Entwicklung zurück. Auf der Flussinsel am Anger existierte eisenverarbeitende Industrie und ein Anschlussgeleis an die Oberpfalzbahn führten nach 1907 zu einer industriellen Entwicklung, was die Stadt Ende des Zweiten Weltkriegs zu einem Ziel eines Luftangriffs machte. Im Jahre 1953 erhielt die Gemeinde die Stadtrechte, die Entwicklung ging in Richtung Ansiedlung von Industriebetrieben nördlich des Regens und Förderung des Tourismus als Teil des "Naturparks Oberer Bayrischer Wald". Anziehungspunkt sind neben dem Flüsschen Regen die auf den umliegenden Anhöhen erstellten Burgen (und noch erhaltenen Burgruinen); im Festspiel "Die Geisterwanderung" werden Sagen aus dem Regental in den Burgen Hof, Stefling und Stockenfels nachgespielt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Mit der Bahn / mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Stichlinie zum nördlich des Regens gelegenen Bahnhof wurde seit 1955 für den Personenverkehr nicht mehr genutzt, heute werden nur noch einzelte Güterzüge zum Schottertransport abgewickelt, der letzte Streckenabschnitt zum ehemaligen Bahnhof wurde stillgelegt.

Von der Kreisstadt Schwandorf aus besteht eine regelmässige Busverbindung (ca. 60 Min.), nach Roding bestehen ebenfalls einige direkte Busverbindungen.

Auf der Strasse[Bearbeiten]

Die Bundesstrasse 16 aus Regensburg in Richtung Roding führt südwestlich von Nittenau vorbei, das Städtchen kann über die St2145 und St2149 erreicht werden. Als Regentalstrasse führt die St2149 entlang des Regen über Marienthal - Ramspau nach Regenstauf.

Die Bundesstrasse 85 von AmbergSchwandorf (hier Anschluss an die A93) weiter nach Roding, Cham und Passau fürht nördlich von Nittenau vorbei, von der B85 aus kann das Städtchen über die St2150 erreicht werden.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Auf dem Regen gibt es keine Personenschiffahrt.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Der Regentalradweg führt auf der Etappe von Regensburg nach Cham an Nittenau vorbei.

Mobilität[Bearbeiten]

Lokal bewegt man sich zu Fuss.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nittenau Marktplatz mit Storchenturm
  • Auf dem Marktplatz findet man die 1 Stadtpfarrkirche Nittenau( Maria Geburt). Nach dem Dorfbrand 1779 wurde eine Pfarrkirche im Barockstil errichtet werden, deren Turm heute noch besteht. Die alte Kirche wurde 1978 durch einen Neubau vom Regensburger Architekten Josef Naumann ersetzt, in den Bauelemente der Vorgängerbaute einbezogen wurden.
  • Von der Stadtbefestigung existiert noch der gleich an die Pfarrkirche anschliessende Storchenturm, der 2 Spatzenturm am unteren Torweg und der 3 Schwalbenturm in der St.Wolfgang-Strasse.
  • 4 Stadtmuseum Nittenau, Kirchplatz 2, 93149 Nittenau. Tel.: +49(0)9436 902729. Heimatmuseum mit wechselnden Sonderausstellungen mit Lokalbezug Geöffnet: Mai-Okt. Di,Do 09.00-11.00h, Mi,Sa,So 14.00-17.00h. Preis: ?€, Kinder frei.

in der Umgebung[Bearbeiten]

Schloss Bodenstein
Burg Hof am Regen
Burg Stockenfels
  • 5 Schloss Bodenstein wurde 1333/34 erbaut, das dreigeschossige Gebäude mit einer über den ehemaligen Burggraben zum Eingang führenden steinernen Brücke ist in Privatbesitz und kann nicht besucht werden.
  • das 6 Schloss Fischbach wurde gemeinsam mit der Pfarrkirche St. Jakob 1726/27 unter Graf Thürheim erbaut, heute finden sich hier ein Antiquitätengeschäft und ein Café.
  • 7 Burg Hof am Regen: eine romanische Landkirche aus dem 12. Jhdt. wurde später zu einem Wohnturm mit Verteidigungs- und auch Wohnräumen ausgebaut, eine Vorburg umschliessen einen trapezförmigen Burghof.
  • 8 Schloss Stefling : nachdem der Ort erstmals im Jahre 996 erwähnt wurde, wechselte die Burg auf dem Granitrücken üoberhalb des Regens in den kommenden Jahrhunderten mehrfach den Besitzer und wurde 1748 im Barockstil grundlegend erneuert. Es ist heute in Privatbesitz, u.a. findet sich dort eine Arztpraxis.
  • 9 Burgruine Stockenfels. Burgruine Stockenfels in der Enzyklopädie Wikipedia Burgruine Stockenfels im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsBurgruine Stockenfels (Q1015535) in der Datenbank Wikidata. Auf einer Granitkuppe über dem Regen erhebt sich die Burgruine Stockenfels: die dortige Burg mit einem dreigeschossigen Wohnturm wurde in der Mitte des 14. Jhdt erbaut und im Laufe ihrer Existenz von unterschiedlichen Burgherren bewohnt. Offenbar befanden sich auch einige Raubritter darunter, von der in einem schwer zugänglichen Waldgebiet liegenden Burg ihre Raubzüge unternahmen, im Dreissigjährigen Krieg wurde die Burg weitgehend zerstört. -
Anekdote Auf Stockenfels gehen die Bierpanscher um...
Man erzählt sich, dass in den Ruinen der Raubritterburg Stockenfels die armen Seelen der in Bayern besonders berüchtigten Bierpanscher und Kellner, die es mit dem Mass nicht so genau nahmen, allnächtlich zur Geisterstunde ihr Stelldichein geben. Zur Strafe für ihre Vergehen müssen sie nächtelang volle Masse Wasser aus dem tiefen Burgbrunnen schöpfen, die Krüge auf einer Leiter von Stufe zu Stufe bis zum Oberteufel am oberen Ende der Leiter weiterreichen, der das Wasser wegschüttet, bis endlich die Menge gepanschten Biers wettgemacht ist und die arme Seele erlöst wird.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Wander und Radfahren, der Regental-Radweg führt über Roding.
  • für Kanufahrer auf dem Regen ist Roding ein geeigneter Etappenort.
  • Besuch des 1 Freizeitbad Nittenau
  • Besuchs des Festspiels "Die Geisterwanderung", in den Sommermonaten werden einmal im Monat Sagen aus dem Regental in den Burgen Hof, Stefling und Stockenfels nachgespielt, ein Bus-Shuttledienst transportiert die Zuschauer, 14/7€.
  • die Burgen Hof, Stefling und Stockenfels sind auch ohne Spukaktivitäten beliebte Ausflugsziele, ebenso der Gasthof Marienthal am Regen.

Einkaufen[Bearbeiten]

  • entlang der Hauptstrasse finden sich verschiedene Ladengeschäfte, Banken und eine Apotheke; für Selbstversorger interessante Supermärkte liegen westlich im Verlauf der Regentalstrasse St2149 Richtung Ortsausgang.

Küche[Bearbeiten]

an der Hauptstrasse liegen

  • 1 Gasthaus Pirzer
  • 1 Brauereigasthof Jakob
  • im Freizeitbad gibt es eine Gaststätte, hier sind ebenfalls Semmeln und Brot erhältlich.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

günstig[Bearbeiten]

  • 1 Campingplatz Nittenau, Campingwart Peter Grünauer, Lärchenweg 19, 93149 Nittenau. Tel.: +49 (0)172 7860729. Campingplatz mit vornehmlich Dauercampern und 14 Plätzen für Wanderpaddler / Fahrradtouristen Geöffnet: 1.4.-31.10. Preis: 14€.

Lernen[Bearbeiten]

  • östlich des Ortszentrums liegen die verschiedenen Gebäude des 1 Schulzentrums mit dem Regental-Gymnasium

Gesundheit[Bearbeiten]

  • in Nittenau gibt es verschiedene Hausarzt- und Zahnarztpraxen, das ehemalige Krankenhaus wurde zur 2 Rehabilitationsklinik umgenutzt.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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