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Neu-Isenburg

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Neu-Isenburg
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Neu-Isenburg ist eine Stadt in Hessen, unmittelbar südlich von Frankfurt am Main gelegen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das alte Neu-Isenburger Rathaus (1702–1876)

Neu-Isenburg besteht aus drei Stadtteilen:

  • Die Kernstadt war ursprünglich eine 1699 gegründete Hugenottensiedlung.
  • Zeppelinheim wurde in den 1930er Jahren als Siedlung für die Zeppelinbesatzungen gegründet, die am Frankfurter Flughafen tätig waren. Der Stadtteil war bis 1976 eigenständig und wurde danach eingemeindet.
  • Gravenbruch ist eine seit 1959 errichtete Satellitenstadt.

Typisch für Neu-Isenburg ist die Orientierung nach Frankfurt, wohin man häufig zum Arbeiten und zum Einkaufen fährt. Die Stadt ist folglich durch den öffentlichen Nahverkehr gut an Frankfurt angebunden. Auch beim Mietenniveau orientiert man sich traditionell mehr an der größeren Nachbarstadt als an Offenbach oder an den übrigen Städten im Kreis Offenbach.

Neu-Isenburg ist aus der hugenottischen Tradition heraus eine tolerante und weltoffene Stadt. Dazu trägt heutzutage auch die Nähe zum Frankfurter Flughafen bei, der sowohl einen Motor für die wirtschaftliche Entwicklung als auch eine Belastung durch den ständigen Fluglärm darstellt, gegen den sich viele Bürger zunehmend auflehnen.

Die Stadt profitiert von der verkehrsgünstigen Lage in vielfacher Hinsicht. Die Kernstadt umfasst mit mehreren Industriegebieten umfangreiche Gewerbeansiedlungen. Es gibt „bessere“ Stadtteile, vor allem im Westen, aber keine nennenswerten sozialen Brennpunkte.

Der wichtigste Trend in der Stadtentwicklung war in den letzten Jahrzehnten der Aufbau des Isenburg-Zentrums als Einkaufszentrum mit überregionaler Bedeutung, was zu einer Verschiebung des Schwerpunkts im Stadtleben von der Frankfurt zugewandten Seite nach Süden hin geführt hatte. Die Anbindung an die S-Bahn Rhein-Main war ein weiterer wichtiger Schritt. Derzeit ist geplant, eine weitere S-Bahn-Linie als Regionaltangente West bis über die Stadtmitte an das Isenburg-Zentrum und darüber hinaus zum östlichen Neubaugebiet Birkengewann zu führen, wo ein Park-and-Ride-Platz eingerichtet werden soll. Ein weiterer Trend war der Abbau der chemischen Industrie, der zum Verlust vieler Arbeitsplätze geführt hatte. Das alte Industriegebiet wird zum Stadtquartier Süd umgestaltet. Neu ausgewiesen wurde das Baugebiet Birkengewann im Osten der Stadt. Nächstes Projekt ist der Stadtumbau der historischen Altstadt und der alten Hauptstraße, der Frankfurter Straße.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Frankfurt liegt westlich von Neu-Isenburg. Dort gibt es mit den Linien X17/X19 (auf älteren Plänen 651 genannt) eine direkte Busverbindung vom Busbahnhof vor dem Terminal 1 nach Neu-Isenburg. Die Fahrt mit der S-Bahn ist aus dieser Richtung eher umständlich und daher weniger empfehlenswert. Die S-Bahn S8/S9 fährt über die Haltestelle Flughafen Regionalbahnhof den Frankfurter Flughafen an. Um nach Neu-Isenburg zu gelangen, muss man daher in Frankfurt am Main in die S3/S4 oder in die Straßenbahnlinie 17 umsteigen, am besten am Frankfurter Hauptbahnhof.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Neu-Isenburg (2014)

Der 1 Bahnhof Neu Isenburg befindet sich am westlichen Stadtrand, aus historischen Gründen ist er etwas außerhalb gelegen. Aktuell halten hier S-Bahnen, und zwar die Linien S3 und S4 der S-Bahn Rhein-Main, sowie die Dreieichbahn der Linie RB61. Tagsüber verkehren die S-Bahnen abwechselnd im 15-Minuten-Takt. Am späten Abend und am Sonntag ganztägig wird Neu-Isenburg nur alle 30 Minuten von der S3 bedient.

Straßenbahnhaltestelle Neu-Isenburg Stadtgrenze (2016)

Seit der Fahrplanumstellung im September 2016 beginnen und enden zudem die Züge der Dreieichbahn außerhalb des Berufsverkehrs im Bahnhof Neu Isenburg. Das ist zwar für die Anreise wenig interessant, kann aber für eine Weiterfahrt in Richtung Dreieich/Rödermark/Dieburg praktisch sein.

Die Verladestation für den Autozug wurde im Oktober 2014 aufgegeben. Seit 2017 steht wieder ein Schalterdienst im Bahnhofsgebäude zur Verfügung, der vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) als DB-Agentur betrieben wird. Der Video-Schalter in einer Kabine rechts neben dem Bahnhof steht seitdem nicht mehr zur Verfügung. Auf den Bahnsteigen gibt es zwei türkisgrüne Fahrkartenautomaten des RMV, an denen man mit Bargeld oder per Girocard bezahlen kann. Der Kauf von Fahrkarten des Fernverkehrs ist nur sehr umständlich möglich, weil dazu – wie bei allen RMV-Automaten – erst die vollständige Software der Deutschen Bahn per Mobilfunkverbindung eingespielt werden muss. Da der Vorgang oft nicht gelingt, ist es zu empfehlen, Fahrkarten für den Fernverkehr der Deutschen Bahn am Schalter zu kaufen.

Der Stadtteil Zeppelinheim ist über die Linie S7 an das S-Bahn-Netz und den Frankfurter Hauptbahnhof angebunden.

Im Norden ist Neu-Isenburg über die Straßenbahnhaltestelle 2 Neu-Isenburg Stadtgrenze an das Frankfurter Straßenbahnnetz angebunden. Die Haltestelle befindet sich auf Frankfurter Boden, deshalb ist die Fahrt von Frankfurt hierher bzw. in umgekehrter Richtung mit dem RMV etwas billiger als zum Neu-Isenburger Bahnhof (Frankfurter Stadttarif 50; der Vorteil entfällt bei Weiterfahrt über die Stadtgrenze hinaus innerhalb Neu-Isenburgs mit den Buslinien). Zur Stadtgrenze verkehrt die Straßenbahn Linie 17, die vom Frankfurter Hauptbahnhof kommt und auf dieser Strecke eine Alternative zur S-Bahn darstellt. barrierefreibarrierefrei Die Straßenbahnhaltestelle ist seit 2014 vollständig barrierefrei. Auch von Frankfurt Südbahnhof kann Neu-Isenburg mit der Straßenbahn erreicht werden; bei Frankfurt Louisa steigt man zur Weiterfahrt aus der Linie 14 in die Linie 17 um. Da auch die S-Bahnen S3/S4 in Louisa halten, besteht hier auch eine Verbindung von dort zur Straßenbahn. Von Neu-Isenburg Stadtgrenze stehen zur Weiterfahrt in die Stadt hinein Buslinien zur Verfügung.

Der Stadtteil Zeppelinheim hat einen eigenen Bahnhof: der 3 Bahnhof Zeppelinheim wird von der S-Bahn-Linie S7 bedient.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Linie 653 führt vom Frankfurter Südbahnhof nach Neu-Isenburg (und dann weiter nach Dreieich). Reist man mit einem Fernverkehrszug an, der in Frankfurt Süd hält, ist das der schnellste Weg, um nach Neu-Isenburg zu kommen. Der Bus hält zudem mehrmals an der Frankfurter Straße, auch am Einkaufszentrum „Isenburg Zentrum“.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Neu-Isenburg ist zentral gelegen und von den Fernstraßen her gut zu erreichen. Die Anreise mit dem Auto richtet sich danach, woher man kommt:

  • Aus Richtung Norden oder Westen verlässt man die A3 an der Ausfahrt Symbol: AS 51 Frankfurt-Süd. Von dort kann man über die ausgebaute B44 unmittelbar nach Neu-Isenburg einbiegen.
  • Aus Richtung Süden verlässt man die A5 an der Ausfahrt Symbol: AS 23 Zeppelinheim und fährt von dort über Landstraßen in wenigen Minuten Fahrzeit nach Neu-Isenburg
  • Aus Richtung Osten wechselt man im Offenbacher Kreuz auf die A661, dort gibt es eine eigene Ausfahrt Symbol: AS 18 Neu-Isenburg.
  • Landstraßen laufen in Ost-West-Richtung auf Neu-Isenburg zu. Die Nord-Süd-Anbindung erfolgt vorwiegend über die B3 Frankfurter Straße aus Richtung Dreieich bzw. Frankfurt am Main.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Neu-Isenburg
Überregionale Buslinie bei der Anfahrt an den Bahnhof Neu-Isenburg

Die Stadt Neu-Isenburg betreibt vier Stadtbuslinien. Das Liniennetz wurde im Sommer 2019 vollkommen neu konzipiert. Mit den Linien OF-51 und den beiden Linien 662/663 der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach bestehen drei Verbindungen, die die Ost-West-Richtung vom Bahnhof aus zentral über das Isenburg-Zentrum und dann weiter nach Gravenbruch bzw. ins Umland in Richtung Langen und Darmstadt bzw. Mörfelden bedienen. Die Linien OF-52/OF-54 fahren vom Bahnhof bzw. von Zeppelinheim über die im Norden gelegene Friedensallee zur Straßenbahnhaltestelle an der nördlichen Stadtgrenze, wo man in die Linie 17 umsteigen kann, und weiter zum Isenburg-Zentrum. Schnelle Expressbuslinien X17/X19 wurden vom RMV direkt zum Frankfurter Flughafen eingerichtet. Sie erschließen das Frankfurter Umland, ohne direkt nach Frankfurt hinein zu fahren. Der Busverkehr wird mittlerweile mit modernen Fahrzeugen betrieben und ist sehr zügig ausgelegt. Man braucht innerhalb der Stadt daher kein Auto mehr, sondern ist mit dem Bus, mit dem Fahrrad oder zu Fuß sehr viel schneller und direkt unterwegs. Der Fußweg vom Bahnhof zum Isenburg-Zentrum auf der Frankfurter Straße dauert etwa eine halbe Stunde, mit dem Bus braucht man etwa zehn Minuten. Es gibt auch eine direkte Verbindung OF-50 zwischen Gravenbruch und dem Frankfurter Südbahnhof.

Taxistände gibt es am Bahnhof und auf der Frankfurter Straße vor dem Einkaufszentrum.

Das Fahrradwegenetz ist lückenhaft, es wird aber verbessert, bis hin zu Radschnellwegen nach Darmstadt und nach Offenbach, die zurzeit geplant werden. Im Frankfurter Stadtwald findet man schon jetzt eine gute Beschilderung auch für die Fernwege. Landkarten für Radfahrer erhält man für ein geringes Entgelt oder sogar kostenlos im Bürgerbüro des Kreishauses in Dietzenbach oder in den Mobilitätszentralen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds RMV (ebenfalls in Dietzenbach neben dem Kreishaus), ggf. auch im Bürgeramt der Stadt Neu-Isenburg.

Im Umfeld des Einkaufszentrums gibt es eine Anwohnerparkzone. Wer keine Parkerlaubnis hat, die auf Antrag von der Stadtverwaltung ausgestellt wird, ist deshalb darauf angewiesen, sein Auto in einem der beiden Parkhäuser des Einkaufszentrums einzustellen. Am Samstagnachmittag ist das Parken dort ab 16 Uhr umsonst. Außerdem gibt es eine Tiefgarage unter der Hugenottenhalle. Wenn dort öffentliche Veranstaltungen stattfinden, kann man sein Auto im Parkhaus des Isenburg-Zentrums abends für eine Pauschale abstellen.

In der Kernstadt sind mittlerweile die meisten Wegekreuzungen abgesenkt und damit barrierefrei für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren befahrbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Französische Schule von 1704
  • 1 Alte Französische Schule, Pfarrgasse 29. Das historische Schulgebäude wurde 1704/05 in der Neu-Isenburger Altstadt errichtet und 2008–2010 saniert.

Museen[Bearbeiten]

Zeppelin-Museum in Zeppelinheim
  • 1 Stadtmuseum „Haus zum Löwen“, Löwengasse 24. Tel.: +49 6102 5609194. Die Ausstellung zur Stadtgeschichte wurde 2011 neu konzipiert. Geöffnet: Fr 14:00–17:00, Sa, So und Feiertage 11:00–17:00. Preis: Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
  • 2 Zeppelin-Museum, Kapitän-Lehmann-Straße 2 (im Stadtteil Zeppelinheim). Tel.: +49 69 694390. Ausstellung zur Geschichte der Zeppelinschifffahrt am Frankfurter Flughafen. Das Gebäude des Museums ist als Anbau an das Bürgerhaus errichtet worden und entspricht in seiner Gestalt einem Viertel des Durchmessers des Zeppelins LZ-10. Geöffnet: Fr 14:00–17:00, Sa, So und Feiertage 11:00–17:00. Preis: Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
  • 3 Bertha Pappenheim Haus, Zeppelinstraße 10. Tel.: +49 6102 800094. Ehemaliges jüdisches Kinderheim „Heim Isenburg“, in der Pogromnacht 1938 teilweise zerstört, das bis zu seiner Auflösung durch die Nationalsozialisten 1942 von Berta Pappenheim geführt wurde. Ein bedeutender Ort der jüdischen Sozialarbeit in dieser Zeit. Heute eine Seminar- und Gedenkstätte. Geöffnet: Mi 15:00-18:00, sonst nach Vereinbarung. Preis: keine angegeben.

Parks[Bearbeiten]

  • 4 Wald- und Spielpark. Ein Spielplatz mitten im Wald. Im Sommer Wasserspiele. Beliebter Treffpunkt für Familien aus der ganzen Region.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der Jacobiweiher im Frankfurter Stadtwald
  • 1 Hallenbad und Waldschwimmbad, Alicestraße 118 (im Sportpark). Tel.: +49 6102 246271. Hallenbad und Waldschwimmbad liegen direkt beieinander und können als eine zusammenhängende Anlage betrachtet werden. Außerdem gibt es eine Sauna und auf Anfrage auch Massagen. Geöffnet: Freibad täglich 08:00-20:00, Hallenbad täglich 07:00-19:00. Preis: 3,50 €.
  • 5 Sportpark. Mehrere Sportplätze mit Laufbahnen. Spielplatz.

In der Stadthalle „Hugenottenhalle“ finden regelmäßig Konzert- und Theaterveranstaltungen statt.

Da die Stadt inmitten des Frankfurter Stadtwalds liegt, gibt es ein umfangreiches Waldwegenetz, innerhalb dessen man gut laufen und Fahrrad fahren kann. Hier ist es auch möglich, Sport zu treiben. Größere Seen mit alten Baumbestand und schöner Fauna befinden sich nördlich (Jacobiweiher) und nordöstlich von Neu-Isenburg (Kesselbruchweiher). Die Weiher waren ursprünglich als Auffangbecken zur Entwässerung der Autobahn A3 angelegt worden.

Einkaufen[Bearbeiten]

Isenburg Zentrum (2008)

Obwohl Neu-Isenburger regelmäßig und gerne nach Frankfurt zum Einkaufen fahren, hat sich in Neu-Isenburg ein teilweise engagierter Einzelhandeln erhalten.

In der Innenstadt an der Verzweigung von Frankfurter Straße mit Friedhofstraße befindet sich das Isenburg-Zentrum, ein größeres Einkaufszentrum. Dort findet man neben Supermarkt- und Drogerie-Ketten auch eine Anzahl von Fachhändlern.

Außerdem befinden sich viele unterschiedliche Geschäfte in der Frankfurter Straße nördlich der Friedhofstraße sowie in der Bahnhofstraße, die von der Frankfurter Straße bis zum Neu-Isenburger Bahnhof abgeht und die teilweise eine Fußgängerzone ist. Dort findet jeden Samstagmorgen ein Wochenmarkt statt.

Küche[Bearbeiten]

Ein typisches Neu-Isenburger Gericht ist Rippchen mit Sauerkraut und Kartoffelpüree. Zur Fastnacht wird traditionell Linsensuppe gegessen. Frankfurter Würstchen, gerne mit Senf zu Kartoffelsalat und Brot oder Brötchen serviert, werden von zwei Metzgereien ausschließlich in Neu-Isenburg und Dreieich hergestellt. Aufgrund der Nähe zu Frankfurt wird auch in Neu-Isenburg bisweilen Apfelwein getrunken.

Die örtliche Gastronomie ist allerdings vorwiegend von Pizzerien und anderen, teils italienischen oder ex-jugoslawischen Restaurants sowie von Kneipen geprägt. Daneben wenige gutbürgerliche Restaurants. In der Bahnhofstraße, unweit der Fußgängerzone, findet sich das Musiklokal Treffpunkt („Treffer“), das im Sommer auch ein Gartenlokal bedient. Im Isenburg-Zentrum finden sich auch Systemgastronomie und Fastfood-Ketten. Cafés gibt es in der Bahnhofstraße und im Isenburg-Zentrum, am nördlichen Waldrand befindet sich das eher höherpreisige Café Wessinger.

  • 1 Frankfurter Haus, Darmstädter Landstraße 741, Frankfurter Str. 2, 63263 Neu-Isenburg. Tel.: +49 6102 31466. Gasthaus von 1702 mit Holzinterieur und großem Biergarten, hessische Küche Geöffnet: Täglich von 12.00 bis 24.00 Uhr, durchgehend warme Küche bis 22.30 Uhr. Preis: Hauptgerichte ab 11,90 €, Handkäse mit Musik mit Bauernbrot 4,90 €.

Nachtleben[Bearbeiten]

  • 2 Autokino Gravenbruch. Tel.: +49 8151 90340. Das Autokino Gravenbruch ist das älteste Autokino Deutschlands und eine der wenigen seiner Art auf dem europäischen Kontinent. Der Filmton wird bequem über UKW-Rundfunk ins Auto übertragen sodass man im Auto eine gewisse Privatsphäre hat.

Unterkunft[Bearbeiten]

Aufgrund der Nähe Neu-Isenburgs zum Flughafen Frankfurt gibt es sehr viele Flughafenhotels die hauptsächlich auf Geschäftsreisende als Zielgruppe abzielen, einschließlich einem Flughafentransfer zu Ankunft und Abflug. Aus diesem Grund zählt Neu-Isenburg zu den Städten mit den meisten Übernachtungen in Hessen - 1,2% aller Hotel-Übernachtungen wurden im Jahr 2008 in Neu-Isenburg getätigt. Wie in vielen Städten und Gemeinden rund um Frankfurt sind die Hotels in Neu-Isenburg während der Messe in der Regel restlos ausgebucht.

Günstig[Bearbeiten]

  • 1 Idas Gästehaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 55. Tel.: +49 6102 432844. Bed & Breakfast in ruhiger Lage, vier Räume Preis: ab 25 € p. P.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

  • 7 Kempinski Hotel Frankfurt, Graf-zu-Ysenburg-und-Büdingen-Platz 1. Tel.: +49 69 389880. In diesem Luxushotel vor den Toren Frankfurts haben schon zahlreiche namhafte Personen ihre Nacht verbracht, darunter Bill Clinton, Michail Gorbatschow und Arnold Schwarzenegger. Vor Ort gibt es drei Restaurants, darunter auch das asiatisch-europäische Sra Bua das mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet ist.

Lernen[Bearbeiten]

  • 2 Stadtbibliothek Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 152. Tel.: +49 6102 747400. Die Bibliothek ist in den Bibliotheksverbund Rhein-Main einbezogen. Die öffentlichen Bibliotheken in Frankfurt und in Offenbach können ohne Mehrkosten mitbenutzt werden, wenn man bei der Neu-Isenburger Stadtbibliothek angemeldet ist, und umgekehrt. Die Bibliothek verfügt über einen aktuellen Bestand an Büchern, audiovisuellen und Online-Medien regelmäßig werden Veranstaltungen durchgeführt; sie ist in Untersuchungen mehrfach zu den besten öffentlichen Bibliotheken Deutschlands gerechnet worden. Geöffnet: Di, Do 11:00-19:00; Mi, Fr 11:00-18:00; Sa 10:00-13:00.
    • 3 Außenstelle Westend der Stadtbibliothek, Alicestraße 107. Tel.: +49 6102 723123. Geöffnet: Di 10:00-14:00, Mi-Fr 10:00-18:00.
    • 4 Außenstelle Gravenbruch der Stadtbibliothek, Dreiherrnsteinplatz 3. Tel.: +49 6102 8107646. Geöffnet: Di, Mi 14:00-18:00, Do 10:00-14:00.
    • 5 Außenstelle Zeppelinheim der Stadtbibliothek, Kapitän-Lehmann-Straße 2. Tel.: +49 69 692341. Geöffnet: Di 15:00-18:00, in den Schulferien geschlossen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Neu-Isenburg hat eine durchschnittliche Arbeitslosenquote im Rhein-Main-Gebiet. Der Abbau der photochemischen Industrie hat zu einer erheblichen Umstrukturierung und zum Verlust vieler guter Arbeitsplätze geführt. Der größte Gewerbesteuerzahler sind heutzutage die Verwaltungen von großen Industriekonzernen sowie Kfz-Kreditbanken.

Sicherheit[Bearbeiten]

  • 6 Polizeistation Neu-Isenburg, Hugenottenallee 53. Tel.: +49 6102 29020.

Gesundheit[Bearbeiten]

Die nächsten Krankenhäuser befinden sich in Offenbach am Main sowie in Langen. Krankenhäuser in Frankfurt nehmen in begründeten Fällen auch Patienten aus Neu-Isenburg an. Im Notfall gibt es seit längerem keinen ärztlichen Notdienst mehr in Neu-Isenburg. Das „Ärztehaus“ ist Ende 2014 geschlossen worden. Seitdem ist der ärztliche Bereitschaftsdienst für Neu-Isenburg unter der Rufnummer 116117 zu erfragen.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Bürgeramt
Historisches Postamt in der Hugenottenallee

Es gibt keine offizielle zentrale Anlaufstelle für touristische Informationen. Man wird aber sicherlich in der Stadtverwaltung Hilfe zur Orientierung erhalten, das heißt im Rathaus in der Hugenottenallee 53 oder im Bürgeramt in der Schulgasse 1. Dort gibt es auch kostenlose Hilfsmittel.

Öffentliche Toiletten findet man im Isenburg-Zentrum. Das Pfand, das beim Eintritt in die Toilettenanlage zu zahlen ist, kann über einen Coupon, den man am Einlass erhält, bei manchen Händlern im Einkaufszentrum auf den Kaufpreis angerechnet werden. Am Bahnhof konnten früher die Toiletten der Gaststätte aufgrund einer Vereinbarung mit der Stadt genutzt werden. Diese Möglichkeit fiel weg, seitdem die Gaststätte geschlossen wurde.

Zeitungen, die über Neu-Isenburg berichten, sind: Die Frankfurter Rundschau, die Offenbach Post, die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie die Frankfurter Neue Presse als Abonnementzeitungen in der Reihenfolge des Umfangs der Berichterstattung. Die Dreieich-Zeitung und die Stadtpost Neu-Isenburg (ein Ableger der Offenbach-Post) sind Werbeblätter mit redaktionellem Mantel, die kostenlos an die Haushalte verteilt und öffentlich in Geschäften und in der Stadtbibliothek ausgelegt werden.

Eine Filiale der Postbank mit Agentur der Deutschen Post findet man in der Carl-Ulrich-Straße schräg gegenüber vom Einkaufszentrum. Außerdem gibt es eine Postagentur in der Hugenottenallee gegenüber vom Rathaus im historisch erhaltenen Postamtsgebäude. Daneben bestehen weitere Postagenturen in kleinen Geschäften, auch von anderen Anbietern. Die Postleitzahl von Neu-Isenburg lautet 63263. Die Telefonvorwahl innerhalb Deutschlands ist 06102; Zeppelinheim ist an das Frankfurter Ortsnetz angeschlossen und hat daher die Frankfurter Vorwahl 069.

In der Stadtbibliothek in der Frankfurter Straße 152 sowie an weiteren Stellen im Stadtgebiet, z.B. im Isenburg-Zentrum, gibt es öffentliches WLAN. Auf der Frankfurter Straße gibt es Telefonläden für Auslandsgespräche, die auch Internetnutzung anbieten. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund bietet in den Expressbuslinien X17/X19 und rund um die Fahrkartenautomaten am Bahnhof WLAN für Fahrgäste an.

Ausflüge[Bearbeiten]

Die Stadt ist zentral gelegen und gut am öffentlichen Nahverkehr angebunden, so dass sich Ausflüge in das gesamte Rhein-Main-Gebiet anbieten. Alle attraktiven Ziele sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Am schnellsten kommt man nach Frankfurt am Main und Offenbach am Main. Nach Norden sind der Taunus, nach Süden Darmstadt und der Odenwald bzw. die Bergstraße, nach Westen Wiesbaden und Mainz, nach Osten Hanau, weiterhin das bayerische Aschaffenburg die nächsten Ziele.

Literatur[Bearbeiten]

  • Magistrat der Stadt Neu-Isenburg (Hg.): Neu-Isenburg zwischen Anpassung und Widerstand. Dokumente über Lebensbedingungen und politisches Verhalten 1933–1945. Bearbeitet und eingeleitet von Dieter Rebentisch, Angelika Raab. Neu-Isenburg. 1978.
  • Magistrat der Stadt Neu-Isenburg (Hg.): Heidi Fogel. Neu-Isenburg auf dem Weg vom Dorf zur Stadt an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Zum 100. Jahrestag der Stadterhebung Neu-Isenburgs am 21. August 1894. 1994.
  • Werner Bremser, Alfred Harder: Die Entdeckung einer Idylle: Zeppelinheim. edition momos, Neu-Isenburg.
  • Peter Holle, Jutta Storck: Wahrlich ein gastlicher Ort – Die Neu-Isenburger Gastronomie, Geschichte und Geschichten. Edition Momos. Neu-Isenburg. 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

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