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Kassandra

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Karte von Kassandra

Die Halbinsel Kassandra liegt in Griechenland. Es ist der soganannte 'erste Finger' der Halbinsel Chalkidiki, wobei man die Halbinsel als Hand ansieht, die nur drei Finger hat. Wer einen lebhaften Urlaub bevorzugt, ist auf Kassandra gut aufgehoben, denn Kassandra wird bei den Griechen als "griechiecher Ballermann" bezeichnet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ammon Zeus Beach
Stavronikita Beach, Sani
Lagune bei Pefkochori
Golden Beach Paliouri

Kassandra ist bekannt durch seine endlosen wunderbaren Sandstrände, die es zu einem der Haupttouristengebiete auf dem Festland gemacht haben. Die Nähe zum internationalen Flughafen von Thessaloniki hat die touristische Entwicklung auch befördert. In den letzten Jahren kommen viele Touristen aus Bulgarien, Rumänien, Serbien per Auto in die Region, so daß es in der Hochsaison recht voll werden kann, auch an abseits gelegenen Stränden, die früher von Flugtouristen nicht erreichbar waren. An Sommerwochenenden erfolgt eine Invasion von Badegästen aus Thessaloniki, so das das Verkehrsaufkommen stark ansteigt. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Vor- oder Nachsaison.

Der Tourismus hat auf Kassandra schon in den 70er-Jahren Einzug gehalten. Dementsprechend gibt es auf Kassandra auch noch die Hotels, die aus dieser Zeit stammen und die auch vom Stil dieser Zeit geprägt sind. So gibt es einige Bausünden aus dieser Zeit zu sehen, die man eigentlich nicht sehen möchte. Diese Hotels sind oftmals renoviert worden und auf modernen Standard, sind aber nicht sehr schön anzusehen.

Regionen[Bearbeiten]

Im Norden ist die Halbinsel sehr schmal. Manchmal kann man auf beiden Seiten das Meer sehen. Als Eingang kann man die Kleinstadt Nea Moudania, über dem man sich streiten kann, ob sie schon zur Halbinsel Kassandra gehört. Sie ist aber auf jeden Fall ein Eingang nach Kassandra. Im Norden der Halbinsel muss man zwischen der Ost- und der Westküste unterscheiden. An des Ostküste gibt es zwar einige Hotels und auch einige Strände, aber die Ortschaften sind eher für Griechen ausgelegt. An der Westküste dagegen ist mit der Siedlung Sani, die komplett für die touristische Nutzung erschaffen wurde, teilweise und großen architektonischen Anstrengungen.

In der Mitte der Halbinsel beginnt das Gebirge, dass sich bis in den Süden zieht. Auch hier wieder eine Unterscheidung zwischen Ost- und Westküste. Im Bereich der Stadt Kallithe und südlich davon liegen die Touristenzentren der Halbinsel, es gibt schöne Strände, die aber auch entsprechend belegt sind. Massentourismus ist hier ein Stichwort, Massentourismus, der in den 70er Jahren begann. Dementsprechend sind die Hotels aus der Zeit, viele davon mehrfach renoviert, aber man merkt ihnen das Alter noch an. An der Westküste geht es viel ruhiger zu, die Stände sind aber auch nicht so schön und teilweise nicht bewirtschaftet. Man versucht hier vorsichtiger an den Tourismus heranzugehen.

Fährt man ganz in den Süden kommt man in den wirklich schönen Teil von Kassandra. Hier liegen die in den Tipps der reisenden beschriebenen Badebuchten, die freilich im Sommer recht voll sind, in der Vor- und Nachsaison aber zu herrlichen Badeaufenthalten einladen. Es gibt sogar ein paar schöne Strände, die man mit dem Bus erreichen kann. Die wirklich schönen Strände kann man nur mit dem Auto erreichen, wobei die Strassen hierhin schon recht abenteuerlich sind.

Orte[Bearbeiten]

Pefkochori
Markt von Kassandria
Grottenkirche in Nea Fokea
Nea Fokea Hafen
Loutra Beach

Es gibt eine ganze Menge Orte, die man besuchen kann. Wirklich gesehen haben sollte man:

  • 1 Kassandria. Auf jeden Fall sehenswert ist der Markt in Kassandria, immer Dienstags. Der Markt hat noch eine Menge von seiner griechischen Ursprünglichkeit erhalten, bedient heute aber auch Touristen mit gefälschten Klamotten. Die Stände für die griechischen Einwohner sind aber durchaus sehenswert. Nebenbei kann man sich die Kleinstadt anschauen, denn die ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.
  • 2 Afytos. Als einziges der Küstendörfer hat Afytos viel von seiner alten Bausubstanz behalten und restauriert. Ein Gang durch den Ort sollte man nicht versäumen. Der Strand liegt unterhalb des höhergelegenen Ortes.

Die anderen sind eher Tourismus-Zentren und auch auf diese Besucher ausgelegt, sie sehen alle ziemlich gleich aus,z.B.;

  • 3 Kallithea (Chalkidiki). stark touristischer Ort mit vielen Geschäften, Tavernen und Bars und bekanntem Nachtleben. Der Ort liegt hoch über dem Strand.
  • 4 Néa Fókea. kleiner schöner Küstenort mit seinen Wahrzeichen, dem Byzantinischer Turm und der sehenswerten Grottenkirche des Heiligen Paulus, die sich in einer Höhle befindet in der man sich wegen der Enge und niedrigen Decke zum Teil nur auf allen Vieren fortbewegen kann. Wegen der Enge kann man sie nur besuchen, wenn wenig Andrang herrscht.
  • 5 Loutra. kleiner schöner Küstenort mit einem SPA-Zentrum. Der zentrale Pool wird durch schwefelhaltiges Wasser der vulkanischen Quelle gespeist und hat eine konstante Temperatur von 39 Grad. Das SPA-Zentrum verfügt außerdem über Saune-Bereiche und Whirlpools. Der Strand ist klein, der Ort generell steil am Hang gelegen.
  • 6 Pefkochori. stark touristischer Ort mit sehr vielen Geschäften und wunderbar am Meer gelegenen Restaurants und relativ gutem weitläufigem Strand. Pefkohori ist einer der wenigen flachen Ort, wo man bequem an den Strand kann und somit auch sehr zu empfehlen für ältere Gäste

Für Touristen interessant sind die künstlichen Ortschaften:

  • 7 Sani Website dieser Einrichtung. Die Anlage ist Anfang der 60er Jahre auf dem Reißbrett entstanden, wo man ein komplett neues sehr luxuriöses und schönes Urlaubsgebiet geschaffen. Der Turm von Sani ist das Wahrzeichen des Ortes
  • 8 Siviri. ein eher unscheinbarer Touristenort, in dem es für die Verhältnisse auf Kassandra recht ruhig zugeht

Sprache[Bearbeiten]

Anders als aus einem Urlaub in Spanien kommt man auf Kassandra ohne, oder mit nur sehr wenig Spracheindrücken zurück. Die Fremdsprachenkenntnisse der Leute sind enorm. In jeder Taverne in dem letzten Winkel kann man Essen bestellen und die Mama der Taverne kann zumindest so viel Brocken englisch, dass alles auf den Tisch kommt, was man haben möchte. Dabei ist es nicht, das sie so gut englisch oder deutsch sprechen, sie können so viel. Auf Kassandra kommt man mit deutsch, englisch, französisch, russisch, bulgarisch oder rumänisch durch, ohne ernsthaft in Schwierigkeiten zu kommen. Der Nachteil ist, man kann sich nach dem Urlab auf griechisch nocht nicht einmal einen Ouzo bestellen. Kalimera, kalispera, kalinichta, das war es denn auch schon.

Anreise[Bearbeiten]

Der nächste große Flughafen, ist der von Thessaloniki (IATA CodeSKG). Mit dem Bus dauert es nach Kassandra etwas über eine Stunde, je weiter südlich man will entsprechend länger. Mit dem Auto kann man es in 45 Minuten schaffen. Bis nach Nea Moudania geht die Autobahn von Thessaloniki und dann kommt man auf eine recht gut ausgebaute Strasse in Richtung Süden. Von dieser sind alle Ortschaften zu erreichen.

Mobilität[Bearbeiten]

Kassandra ist durch Buslinien sehr gut erschlossen. Man kann für wenig Geld in die verschiedensten Richtungen gelangen. es gibt sogar einen Express-Bus, der in 40 Minuten in Thessaloniki sein soll. Der andere Bus hält in jeder Ortschaft, das kann sich bis zwei Stunden ziehen, bis man in Thessaloniki ist. Die Busse sind oftmals sehr voll. Leider gibt es keinen Fahrplan, wie man ihr von Deutschland kennt. Man hockt sich an die Haltestelle und wartet bis der Bus denn kommt. Manchmal gibt es eine Seite mit den Abfahrtszeiten. Man darf auch nicht einfach nur an der Haltestelle sitzen, wenn der Bus kommt, man muss aufstehen und winken, sonst hält er nicht an. Dazu muss man natürlich wissen, wie der Bus aussieht, denn es fahren ja auch noch viele andere Busse, die kein Linienbus sind. Die Preise sind sehr gering, dafür bekommt man auch wenig geboten. Die Busse sind oft überfüllt.

Mietwagen, Mopeds, Quads werden in jedem Ort angeboten. Die Hauptstraßen auf Kassandra sind recht gut ausgebaut, auch wenn man sich an viele Kleinigkeiten erst gewöhnen muss. Zunächst an die offensive Fahrweise der Griechen, die das aber alles nicht böse meinen. Sie hupen gern, die Lichthupe ist auch wichtig, aber sie meckern nicht. Schilder scheinen hier nur eine Empfehlung zu sein, Ortsschilder sind oftmals gar nicht zu sehen, weil sie an unmöglichen Stellen stehen und auch oft zugewachsen sind. Auf den Nebenstrassen wird es dann schon mal problematischer. Das ist oft sehr eng und wenig ausgebaut. Aber auch da kommt man mit entsprechender defensiver Fahrweise durch. Fast alle Hinweisschilder sind auf kyrillisch und auf englisch. In dieser Beziehung gibt es keine Probleme.

Mit dem Fahrrad sollte man Kassandra meiden oder nur auf die Nebenstrecken ausweichen. es ist hier unüblich Fahrrad zu fahren. Fahrradwege gibt es hier gar nicht, man muss immer auf der Strasse fahren und alle Auto überholen Fahrradfahrer, auch Busse, auch bei Gegenverkehr und auch bei einer engen Strasse.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Kassandra gibt es keine bedeutende Sehenswürdigkeiten, die extra die Anfahrt lohnen, wohl aber einen Stopp bei einer Inselrundfahrt.

Isthmus von Potidea
  • 1 Isthmus von Kassandra. Wenn man von Thessaloniki nach Kassandra fährt liegt der er Kanal von Potidea ganz im Norden der Halbinsel. Hier ist Kassandra so eng, dass man schon von der Strasse aus beide Seiten der Halbinsel sehen kann. Auf der rechten sieht man den thermaischen Golf, auf der linken den toronäischen Golf. Beide Meere sind durch einen Kanal verbunden. Die Entstehungsgeschichte des Kanals ist nicht vollständig aufgeklärt, ein Bericht erwähnt den Kanal im 1. Jahrhundert n. Chr. 1407 ließ der byzantinische Kaiser Manuel II. Paleologos den Kanal erneut ausheben und gleichzeitig an dessen Südseite Befestigungsanlagen errichten. 1423 übernahmen die Venezianer Thessaloniki sowie den Kanal von Potidea samt Kassandra. Trotz der militärischen Sicherungsmaßnahmen fiel der Kanal 1430 mit Thessaloniki und der Halbinsel Kassandra an das Osmanische Reich.
  • 2 Kloster St. Johan (ΓΕΝΝΕΣΙΟΥ ΙΩΑΝΝΟΥ ΠΡΟΔΡΟΜΟΥ). schön gelegenes uns sehenswertes Kloster
St.Nicholas Kirche
  • 3 Kapelle St. Nikolaus (ΑΓΙΟΣ ΝΙΚΟΛΑΟΣ). Schöne kleine Kirche thront auf einem der südlichen Kaps von Kassandra.
  • 4 Kapelle Panagia Faneromeni (Παναγίας Φανερωμένης). Es ist eine kleine Kirche in blau und weiß, es wurde während des osmanischen Besitzes nach dem Erscheinen der Jungfrau Maria gebaut. Neben der Geschichte, die es begleitet, ist die fotogene Kirche in der Nähe des Meeres gelegen, und die Aussicht ist erstaunlich.
  • 5 Kapelle Ag. Athanasios (ΑΓΙΟΣ ΑΘΑΝΑΣΙΟΣ (ΤΣΑΠΡΑΝΙ)). Schöne kleine orthodoxe Kapelle am höchsten Punkt der Straße mit herrlicher Aussicht. In der Nähe sind noch 3 weitere Kapellen, von denen die Ag. Triada am sehenswertesten ist

Archäologische Stätten: alle im folgenden gelisteten archäologische Stätten sind eher zweitrangig und im schlechten Erhaltungszustand. Trotzdem lohnt ein Besuch bei einer Inselrundfahrt.

  • 6 Justinian Wall. Am westlichen Ende des Kassandra-Kanals sind noch Reste der alten Stadtmauer von Potidea zu erkennen. Das Bauwerk aus dem 6. Jahrhundert war einst 1200 Meter lang und schützte die Insel vor Eindringlingen.
  • 7 Gerani. In Gerani befinden sich die Ruinen der antiken Siedlung, gegründet als Kolonie von Eretria (Euböa). Die Siedlung hatte sich auf die Gewinnung von Meersalz spezialisiert. Erhalten geblieben sind nur die Grundmauern und gut erhaltener Gräber in der Nähe der Klippen
  • 8 Megali Kypsa. Am Simantra Strand westlich von Kassandria befinden sich die Ruinen eines antiken römischen Anwesens. Neben den Grundmauern und den Säulen des Herrenhauses sind auch Teile eines Mosaikes und die Überreste der anliegenden, ehemaligen Töpferei zu erkennen. Einige Jahrhunderte später wurde über den Ruinen des Anwesens eine Frühchristliche Kirche errichtet.
Ammon Zeus Tempel
  • 9 Ammon Zeus Heiligtum. Am Strand von Kallithea befinden sich die Ruinen des Ammon Zeus Tempels, der etwa 400 v. Chr. erbaut wurde. Der Gott Ammon Zeis ist eine Vereinigung des ägyptischen Gottes Ammon und des Griechischen Göttervaters Zeus und wurde vor allem in der Region Sparta stark verehrt. Ein Tempel zu Ehren dieses Gottes in der Region Kassandra ist eine einzigartige Besonderheit. Die Ausgrabungen sind gut ausgeschildert und fotogen wegen der Lage an einem schönen Strand. Sie liegt direkt neben dem Ammon Zeus Hotel. Ca. 3km weiter südlich liegt die Ruine einer frühchristliche Kirche von Solina aus dem 5. Jahrhundert. Sie ist eingezäunt und recht unzugänglich. Geöffnet: Montags geschlossen, sonst 8.00-15.00.
  • 10 Poseidon Tempel. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen, denn das Gebiet ist weiträumig eingezäunt. Man erkennt ein paar Reste von Mauern und des Tempels, der zum Schutz überdacht ist. Der älteste Teil der Tempel-Ruinen werden auf das 11. Jahrhundert v.Chr. datiert. Im Laufe der Zeit wurde der Tempel um weitere Anbauten erweitert und gehörte zur antiken Stadt Mende. Es wurden insgesamt 4 Gebäude freigelegt: der Tempel, zwei Gebäude an den Seiten des Tempels und ein gewölbtes Gebäude im östlichen Teil. Das Gebiet um diese Ausgrabungsstätte und der weitläufige Strand sind sehr sehenswert.
Olynthos
  • 11 Olynthos. Das antike Olynthos wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. auf zwei Hügeln zwischen der Halbinsel Kassandra und Sithonia gebaut und spielte eine wichtige Rolle während der Perserkriege und besonders während der Zeit vor dem Aufstieg des mazedonischen Königs Phillip II, der die Stadt 348 v. Chr. zerstörte. Viel zu sehen gibt es nicht, nur Grundmauern und Mosaike. Der 700 m lange Aufstieg zur Ausgrabungsstätte kann im Hochsommer recht anstrengend sein.

Museen: die kleinen Museen sind ein Ziel für Regentage.

  • Folkloremuseum Kassandria. Das Folkloremuseum in Kassandria beherbergt eine umfangreiche Sammlung traditioneller Trachten sowie eine Ausstellung historischer Objekte und liefert dem Besucher einen Einblick in die Geschichte dieser Region.
  • Folkloremuseum Polychrono. In einem renovierten Steinhaus hinter der zentralen Kirche liegt das Folkloremuseum von Polychrono. Die Ausstellung liefert einen interessanten Einblick in das Leben und Gebräuche der lokalen Geschichte.
  • Folkloremuseum Afytos. Das Folkloremuseum in Afytos ist in zwei Etagen aufgeteilt. Das Erdgeschoß beherbegt eine Bibliothek, das Obergeschoß eine interessante Sammlung historischer Exponate.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Pefkochori Flegra Beach

Neben den wunderbaren Stränden (Beschreibung siehe unten: Weblinks) bietet Kassandra alle Aktivitäten, die man in einem gut ausgebauten Touristengebiet erwarten kann, wie alle Arten von Wassersport, Tauchen, Bootstouren, Wandern, usw. In jedem der Orte werden die Angebote auf Plakaten entlang der Promenade angezeigt.

Küche[Bearbeiten]

Afytos bei Nacht

In den auf Tourismus ausgelegten Ortschaften auf Kassandra gibt es die aus Deutschland bekannte griechische Küche, es gibt also Gyros und den bei uns bekannten Souvlaki mit Pommes. Dazu kann man Pizza essen, so weit das Auge reicht. Die großen Fast-Food-Ketten haben aber noch keinen Einzug gehalten. Hamburger werden immer noch selber gemacht. Schöne griechische Restaurants findet man im Hinterland. Hier gibt es noch die schlichte, mediterrane griechische Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Stigma in Kallithea

Für das Nachtleben bekannt ist Kallithea (Chalkidiki). Nicht nur bekannt, fast schon berüchtigt. Im Süden der Stadt findet man zahlreiche Einrichtungen für das Nachtleben, darunter auch die Disothek "Stigma". Die ist bis nach Thessaloniki bekannt und viele Jugendliche von dort fahren am Wochenende in diese Disco. Sie hat dann bis morgens um sechs Uhr auf. Aber es gibt hier noch andere Möglichkeiten. Man kann Bowling spielen oder Go-Kart fahren und noch vieles mehr.

Unterkunft[Bearbeiten]

Sani Resort

Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Unterkünften, die in den bekannten Internet-Buchungsportalen gelistet sind mit Preisen und Bewertungen. In letzter Zeit hat die Bautätigkeit wieder stark zugenommen und neue Hotelkomplexe sind im entstehen, zum großen Teil aber in ungünstigen Lagen. Deshalb sollte man unbedingt vor der Buchung die Lage der Unterkunft auf Google Earth anschauen, um Enttäuschungen zu vermeiden. Viele Unterkünfte liegen so weit vom nächsten Ort entfernt, das man ohne Fahrzeug weder an einen Strand kommt, noch das Nachtleben geniessen kann. Zudem gilt zu beachten, das auf Kassandra nur wenige Ort flach sind und so der Weg zum Strand oft beschwerlich ist ohne Fahrzeug bei den Orten in Hanglage.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Kriminalität ist mehr oder weniger importiert. In der griechischen Bevölkerung ist Kriminalität zu vernachlässigen. Mit den Touristen kamen Diebstahls- und Raubdelikte. Es hält sich aber in sehr engen Grenzen. Die Polizei ist bemüht, reichlich Präsenz zu zeigen, es gibt eine Touristenpolizei, die, wie der Name es sagt, für die Touristen zuständig ist und auch eine besondere Ausbildung hat. Sie haben Fremdsprachenkenntnisse, wobei auch einige Deutsch und mehrere Englisch können.

Klima[Bearbeiten]

Ganz Chalkidiki hat eigentlich nur zwei Jahreszeiten. Sommer und Regenzeit, weil wirklich Winter wird es hier nicht. Von Anfang Mai bis Ende September ist es hier immer sonnig, im Hochsommer sehr heiß, in der Vor- und Nachsaison immer über der 20 Grad Marke. Aber zum Beispiel 2009 hat auch gezeigt, dass es auch Ausnahmen gibt. Es hat geregnet im Spätsommer und das mehrere Tage, was hier völlig unbekannt ist. Die Luftfeuchtigkeit ist nicht so extrem. Zwar ist sie immer vorhanden, aber selten so hoch, dass es stört. Nach einem Sommerregen ist es natürlich extrem, aber die kommen ja nur selten, fast gar nicht vor.

In der Regenzeit fällt reichlich Niederschlag, es wird aber nie kalt, also die Temperaturen fallen nie unter den Gefrierpunkt. Schnee ist hier unbekannt.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Sithonia
  • Sithonia. Wer einen ruhigeren Urlaub machen machen möchte, sollte sich ein Auto ab Flughafen mieten und auf den Sithonia Finger fahren. Dort gibt es wirklich noch einige abgelegene Strände und Buchten. Auch sehr ruhige und doch strandnahe günstige Unterkünfte findet man auf Sithonia. Im Städtchen Sarti am Ende des Sirhonia-Fingers gibt es viele günstige Appartements zu mieten. Der Strand dort ist sehr sauber und wenn man mit dem Auto aus Sarti heraus fährt findet man tolle, wenig besuchte Buchten und Stände zum Baden.
Athos
  • Athos. Ein schöner Ausflug ist auch die Schiffsreise zu den Klöstern auf Athos. Man fährt mit dem Bus zu Hafen von Ouranopolis und dann fährt das Schiff die Klöster auf der Halbinsel ab, eines schöner als das andere. Betreten darf man die Halbinsel nicht.
  • Thessaloniki. Auf jeden Fall sollte man nach Thessaloniki fahren, am besten mit einer Busfahrt. Das geht schnell und einfach, man bekommt etwas gezeigt und man bekommt auch Zeit, sich alleine etwas umzusehen. So eine Fahrt kann man ab 35 Euro bekommen. Mit dem Auto nach Thessaloniki sollte man sich besser nicht wagen.
  • 12 Höhlen von Petralona. Die Höhlen von Petralona sind eine Besichtigung wert. In dieser Tropfsteinhöhle wurde der älteste Europäer gefunden, worauf man hier sehr stolz ist. Neben der schönen Höhle kann man noch ein kleines Museum besichtigen.
  • 9 Polygyros. Man sollte es am Vormittag oder am Nachmittag machen, Mittags ist Siesta und alles ist tot. In der Fussgängerzone ist leben, sie ist sehr wunderschön, hier ist das Leben Griechenlands, es verirren sich nur wenige Touristen hierher. Man sollte aber auch nicht nur in die Fußgängerzone gehen und auch die Kleinstadt erforschen, man wird viel sehen, jeder macht andere Erfahrungen, es ist herzlich aber es gibt auch viele Parallelen zu den deutschen Kleinstädten. Und essen sollte man hier. Man sucht sich das Lokal danach aus, wo am meisten Leute sitzen, die essen. Das geht am besten Abends.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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