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Hansestädte

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Karte der Handelsrouten und Stützpunkte der Hanse

Hansestädte sind Städte, die der Hanse, einem mittelalterlichen Städte- und Kaufmannsbund, angehörten. Zu der Hanse gehörten zahlreiche Städte in Deutschland, Polen, dem Baltikum, den Niederlanden und Belgien.

In Deutschland ist die Hanse omnipräsent und durch prominente Vertreter wie Hamburg, Lübeck und Bremen seit dem frühen 20. Jahrhundert ein fester Begriff. Nach der Wende 1990 konnten dann auch Rostock, Wismar, Greifswald, Stralsund und Anklam wieder den Namenszusatz "Hansestadt" tragen. Seitdem wird der Ostseeraum zunehmend beliebter, was sich an den steigenden Touristenzahlen ablesen lässt, woran auch die Hansestädte einen großen Anteil haben. Der frühere Reichtum und Einfluss der Hansestädte ist noch immer allgegenwärtig. Die prächtigen Bauten wie Kirchen, Rathäuser und Märkte, die klassischen Backsteinbauten und engen Gassen mit dem maritimen Flair zeugen weiterhin von der reichen Geschichte des deutschen Ostseeraums. So sind bis auf Anklam in allen Hansestädten an der Ostsee Universitäten oder Fachhochschulen ansässig und bilden kreative und kulturelle Zentren an der Ostsee. Dadurch, dass vermehrt junge Menschen zum Studieren in die Hansestädte strömen, lebt der Geist der alten Hansestädte fort und wird zu neuem Leben erweckt.

Greifswald[Bearbeiten]

Marktplatz von Greifswald

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer modernen und attraktiven Stadt. Bei vielen jungen Menschen wird sie immer populärer, was unmittelbar mit der bekannten Universität in Greifswald zusammenhängt. Häufig wird Greifswald auch mit dem dort geborenen Maler Caspar David Friedrich in Verbindung gebracht, der in vielen seiner Werke Greifswald ehrte. Grund genug für die Stadt, ein Caspar-David-Friedrich-Zentrum zu errichten, welches die Werke und das Leben des Malers der Romantik präsentiert.

Darüberhinaus sollten unbedingt die Wahrzeichen der Hansestadt, die drei gotischen Backsteinkirchen besichtigt werden. Dazu zählen der Dom St. Nikolai, die 1260 erbaute „Dicke Marie“, wie die St.-Marien-Kirche genannt wird und die Stadtkirche St. Jakobi. Für Geschichtsinteressierte bietet sich das Pommersche Landesmuseum an.

Lübeck[Bearbeiten]

Holstentor in Lübeck

Die Hansestadt Lübeck, die auch gemeinhin als „Marzipanstadt“ bekannt ist, präsentiert sich durch ihre Altstadt von ihrer schönsten Seite. Allen voran das Holstentor, welches einst den Zugang zur befestigten Stadt Lübeck darstellte und heute als Wahrzeichen dient, lässt erahnen, welch eine Pracht den Besucher erwartet. Das Holstentor war im übrigen das erste Motiv, welches 2006 nach dem Bundesadler in Deutschland seinen Weg auf die Zwei-Euro-Münze fand. Wenn die Stadt besichtigt wird, fallen sofort die prachtvollen Bauten ins Auge. Diese lassen erkennen, dass Lübeck eine führende Rolle in der Hanse und im Ostseeraum einnahm. So war sie schließlich auch die erste deutsche Stadt, die im Jahre 1143 an der Ostsee gegründet wurde.

Nebst einer wunderschönen Altstadt mit ihren verschachtelten Straßen und Wegen durch die Hinterhöfe der Stadt und die historischen Bauten, die ihr den Titel des Weltkulturerbes einbrachte, weiß die Stadt durch die bundesweit bekannte Marzipanmanufaktur Niederegger zu überzeugen. Doch Lübeck zeichnet nicht nur das Weltkulturerbe und den Ruf als Marzipanstadt aus, denn auch bekannte Persönlichkeiten wie der ehemalige Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt sowie der Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und sein nicht weniger bekannter Bruder Heinrich Mann nannten Lübeck ihr Zuhause.

Besucher sollten unbedingt das Museum zur Lübecker Stadtgeschichte im Holstentor besuchen, bei der Marzipanmanufaktur vorbeischauen, das Rathaus und die Marienkirche besichtigen.

Rostock[Bearbeiten]

Altstadt von Rostock

Die Hansestadt Rostock ist der Anlaufpunkt für den Skandinavienverkehr. So legen täglich Fähren von Rostock in die beliebten skandinavischen Länder ab. Mit über eine Million Besuchern und bis zu 250 Groß- und Traditionsseglern stellt die Hanse Sail das jährliche Highlight der Stadt dar. Rostock einzig auf die Hanse Sail zu reduzieren, wäre dennoch mehr als ungerecht. Auch wenn dieses Volksfest eines der größten Feste im Ostseeraum ist, hat Rostock allein durch den Status einer Universitätsstadt viel an kulturellem und spannendem Leben zu bieten. Gerade mit dem direkt an der Ostsee gelegenen Stadtteil Warnemünde, der bei Touristen große Beliebtheit genießt, wird die gesamte charismatische Bandbreite der alten Hansestadt, von Schönheit, Attraktivität, Sonne, Strand bis hin zum maritimen Flair offensichtlich.

Besondere Beliebtheit bei Touristen erfahren die drei Kirchen, St. Marien aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, St. Petri aus dem 16. Jahrhundert und St. Nikolai aus dem frühen 13. Jahrhundert. Darüberhinaus ist das Rathaus der Hansestadt Rostock eine beliebte Attraktion, von dem seit über 700 Jahren die politischen Geschicke der Stadt und der Region gelenkt werden.

Stralsund[Bearbeiten]

Gorch Fock in Stralsund

Die Hansestadt Stralsund präsentiert sich als Tor zur Insel Rügen, der größten Insel Deutschlands. Wie bei vielen Hansestädten zeigt sich ein gewisser maritimer Charme an den historischen Bauten. Neben Lübeck wurde Stralsund ebenfalls mit dem UNESCO-Weltkulturerbe bedacht, was sich beim Betrachten der bekannten Giebelhäuser mit der charakteristischen Backsteingotik bestätigt. Touristen begeistern sich in Stralsund vor allem für die Marienkirche. Vom öffentlich begehbaren Kirchturm kann ein fantastischer Blick auf die Hansestadt und bis nach Rügen geworfen werden. Für Besucher immer wieder interessant ist das von der ehemaligen Katharinenkirche beherbergte Meeresmuseum, sowie das Ozeaneum in moderner Kulisse direkt am Hafen, das die Unterwasserwelt der Ostsee näher bringt.

Wismar[Bearbeiten]

Brückenhaus in Wismar

Die Hansestadt Wismar glänzt vor allem durch ihre wunderschöne, beschauliche Altstadt in Hansemanier und den am besten erhaltene mittelalterlichen Stadtkern Norddeutschlands. Beeindruckend ist der Alte Hafen und der Marktplatz, der zu den größten Plätzen Norddeutschlands zu zählen ist. Außerdem zeichnet die Stadt aus, dass sie von 1648 bis 1803 in schwedischem Besitz war und mancherorts auf Spuren der schwedischen Vergangenheit getroffen werden kann. Zeitweise gehörte Wismar zur zweitmächtigsten Stadt der Hanse.


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