Hörstel

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Hörstel
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Hörstel ist eine Stadt im Tecklenburger Land.

Hintergrund[Bearbeiten]

Eigentlich ist Hörstel der Zusammenschluss von den vier Gemeinden Bevergern, Dreierwalde, Hörstel und Riesenbeck. In diesem Einzugsfeld finden sich weiterhin auch die kleineren Ortschaften Birgte, Gravenhorst und Ostenwalde. Die einzelnen Orte bringen ihre eigene Historie mit und gehen teilweise auf Siedlungen deutlich vor dem 10.Jahrhundert zurück. Besonders Bevergern und Riesenbeck haben immer noch regional einen eigenen touristischen Ruf.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächst gelegene Flughafen ist der Flughafen Münster Osnabrück (25 km südwestlich). Von dort geht es am besten auf der Straße weiter.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Der 1 Bahnhof Hörstel liegt zentral in der gleichnamigen Stadt. Hierher gibt es mit dem Regionalexpress 60 und der Regionalbahn RB direkte Verbindungen mit Bad Bentheim, Bielefeld, Braunschweig, Hannover, Herford, Minden, Osnabrück und Rheine. Anschluss vom Fernverkehr besteht in Rheine und Osnabrück.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Am besten erreicht man den Ort über die A30, die direkt südlich von Hopsten verläuft. Von der Ausfahrt 9 (Rheine-Kanalhafen) oder 10 (Hörstel) fährt man über eine Landstraße direkt in das Ortszentrum.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Am Mittellandkanal im Nachbarort Recke (Westfalen) gibt es den nächstgelegenen Yachthafen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Die 100-Schlösser-Route führt durch Ibbenbüren.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Hörstel

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • 1 Wasserschloss Surenburg - Das bekannteste Wasserschloss der Region. Es wurde um 1400 errichtet und im 19. Jahrhundert nochmals umgebaut.
  • 2 Kloster Gravenhorst - Das Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst wurde im Jahre 1256 gegründet. Heute fungiert das Gebäude als Kunsthaus, in dem Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden. Innen- wie Außengelände sowie die Klosterkirche können besucht werden. Regelmäßig finden Führungen statt, die das Klosterleben der Nonnen zur damaligen Zeit näherbringen sollen. Auf dem parkähnlichen Außengelände findet man verschiedene Kunstobjekte, wie zum Beispiel das Labyrinth „Waiting for the Barbarians“ oder eine Klanginstallation, die beide im Rahmen der Skulpturbiennale 2001 entstanden und einen Wandelgang aus Weidenzweigen, der eine Reuse darstellt. Außerdem befinden sich auf dem Gelände ein Café und eine Wassermühle. Vom Kloster Gravenhorst aus verläuft das Nonnenpättken, ein ca. 2 km langer Wanderweg. Diesen Pfad nutzten die Zisterzienserinnen, wenn sie vor Räubern oder Soldaten in das benachbarte Bevergern fliehen mussten. Am Kloster Gravenhorst finden regelmäßig Veranstaltungen wie z.B. ein Mittelalter- oder Handwerkermarkt statt.
  • 3 Katholische Pfarrkirche St. Antonius - Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die auf eine ca. 100 Jahre ältere Kapelle am selben Ort zurück geht.
  • 4 Evangelische Friedenskirche - Diese evangelische Kirche wurde im Jahre 1901 fertiggestellt und ist im neoromanischen Stil errichtet.
  • 5 Kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung - Hier wurde ursprünglich im frühen 14. Jahrhundert schon eine Kapelle errichtet. Im Jahre 1483 wurde diese durch eine spätgotische Kirche ersetzt, die im Laufe der Jahrhunderte etliche Male erweitert und leicht umgestaltet wurde. Noch heute finden sich zahlreiche Zeugnisse der verschiedenen Epochen in der Kirche. So zum Beispiel eine Mutter Gottes aus Holz aus dem 14. Jahrhundert oder ein Hochaltar aus dem Jahr 1655.
  • 6 Knollmanns Mühle - Diese Mühle stammt aus dem Jahre 1796. Heute sitzt hier der Heimatverein und bietet auf Anfrage Besichtigungen an.
  • 7 Burg Bevergern - Die Burg Bevergern wurde zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert errichtet. Während des Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von den Oraniern besetzt und konnte nur durch eine List wieder erobert werden. Im Jahr 1680 wurde die Burg aus Angst vor einer neuen Besetzung der Oranier gesprengt. Heute sind die Umrisse der Burg im Ort kenntlich gemacht.
  • 8 Heimathaus Bevergern - Das Heimathaus besteht aus drei ineinander übergehende Häuser aus dem 18.Jahrhundert. Hier finden sich zahlreiche Fundstücke zur abwechslungsreichen Geschichte des Ortes Bevergern.
  • 9 Landmaschinenmuseum Riesenbeck - Das Museum zeigt mit über 600 Exponaten die Entwicklung der Landmaschinen. Viele dieser teilweise historischen Geräte sind noch gebrauchsfähig.
  • 10 Nasses Dreieck - Hier trennt sich vom Dortmund-Ems-Kanal der Mittelland-Kanal. Dieser wird durch einen natürlichen Einschnitt in den Teutoburger Wald geführt. Sehenswert ist z.B. die Schleuse.
  • 11 Torfmoorsee - Im Zuge der Bauarbeiten der Autobahn A30 wurde hier eine große 20 Meter tiefe Sandgrube ausgehoben. Der daraus entstandene Baggersee wurde als Keimzelle eines neuen Naherholungsgebietes genutzt. Heute findet der Besucher hier den See mit Sandstrand und Liegewiese. Der See selber bietet neben dem Baden weitere Aktivitäten wie z.B. Tauchen, Segeln und Surfen. Ein 2,5km langer Wanderweg führt um den See. Auf diesem trifft der Fußgänger auf einen Waldlehrpfad und einen geologischen Lehrpfad. Teile des Gebietes sind als Naturschutzzone nicht zugänglich. Daran sollte sich der Besucher zur Erhaltung des Naherholungsgebietes und zum Artenschutz auch halten.
  • 12 Uferparkpromenade - Diese Parkanlage liegt nahe dem Nassen Dreieck und bietet neben Erholungsmöglichkeiten wie Wiesen mit Parkbänken auch mit der "Red Box" einen Aussichtspunkt auf das Nasse Dreieck.
  • 13 St.-Kalixtus-Kirche - Schon im 10.Jahrhundert stand hier eine Kirche. Diese wurde jedoch durch eine romanische Kirche im 12.Jahrhundert ersetzt. Im frühen 19.Jahrhundert wurde diese bis auf den Turm auch abgerissen. Der Turm wurde lediglich durch eine neue Spitze ergänzt. An den Turm wurde ein neues Kirchenschiff als klassizistischer Saalbau angefügt. Besonders sehenswert ist die Grabplatte der heiligen Reinhild von Westerkappeln aus dem 12.Jahrhundert, die den Empfang der Seele der heiligen Märtyrerin durch einen Engel zeigt.
  • 14 Riesenbecker Berg - Dieser Berg ist eine der lokalen Erhebungen im Teutoburger Wald. Der höchste Punkt hat eine Höhe von 135 Metern ü. NN. Besonders sehenswert ist der Aussichtspunkt "Schöne Aussicht". Hier kann man bei schönem Wetter auf einer Höhe von 116 Metern ü. NN bis nach Münster blicken. Der Aussichtspunkt ist befestigt.
  • 15 Pfarrkirche St. Anna - Die Kirche wurde im Jahre 1509 errichtet und danach mehrfach erweitert. Besonders sehenswert sind ein Vesperbild und ein Taufstein aus dem 16.Jahrhundert.
  • 16 Reinings Mühle - Ursprünglich hat die Mühle um 1800 ihren Betrieb aufgenommen. Seit dem Jahre 2003 hat die Stadt Hörstel die Mühle übernommen und bietet hier unter anderem Trauungen in malerischer Umgebung an. Unter Tel. 05978-353 oder Tel. 05978-1201 kann eine Führung vereinbart werden.
  • 17 Lünnemanns Pättken - Naturlehrpfad auf fast 2km Länge mit zahlreichen Info-Tafeln.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

  • 3 Heideschlößchen, Rheiner Str. 61 · 48477 Hörstel. Tel.: +49 5459 1064.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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