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Gyangzê

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Blick vom Dzong auf die Stadt Gyangzê
Gyangzê
Autonome RegionTibet
Einwohnerunbekannt
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Höheunbekannt
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Lage
Lagekarte von China
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Gyangzê

Gyangzê, auch Gyantse oder Gyangtse geschrieben, ist eine Stadt in Tibet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Städtchen Gyangzê liegt im Tal des Nyang Chu, einem Nebenfluss des Yarlung Tsangpo oder Brahmaputra. Hier überqueren alte von Sikkim kommende Handelsrouten den Fluss. An der strategisch günstigen Stelle wurde im 14. Jahrhundert eine Befestigungsanlage errichtet. Dieser Dzong wurde 1904 von den Briten nach mehrtägiger Belagerung teilweise zerstört. Weitere Schäden richteten die Roten Garden während der Kulturrevolution an, diese verschonten auch nicht das Kloster Pälkhor Chöde

Anreise[Bearbeiten]

Der Dzong von Gyangzê ragt aus dem Nyang Chu Tal

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

Gyangzê liegt an der alten Strecke des Friendship-Highway und ist von Lhasa rund 250 km entfernt. Die Route führt über eine malerischen Bergstrecke und entlang am Yamdrock-See, danach über den Kharo-La-Pass nach Lhasa. Nach Xigazê beträgt die Entfernung durch das fruchtbare Nyang Chu-Tal gute 90 km. Der neue Friendship-Highway geht an der Stadt weiträumig vorbei, was touristisch sicher kein Nachteil ist.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Dzong auf die Altstadt und die Klostermauern von Pälkhor Chöde

Der Dzong[Bearbeiten]

Über das Tal des Nyang Chu erhebt sich ein Bergrücken, der beherrscht wird von einem mächtigen Bauwerk, dem Dzong. Die Zerstörungen des letzten Jahrhunderts wurden äußerlich weitgehend beseitigt, im Inneren des Bauwerks gibt es jedoch noch eine Menge zu tun, um es für Besucher attraktiv zu machen. Lohnend ist aber auf jeden Fall ein Aufstieg schon allein wegen der Aussicht über die Stadt Gyangzê und ihr Umland. Es gibt zwei Wege: einmal der kürzere, jedoch steilere, er beginnt am Stadtzentrum und geht am großen Denkmal und am Platz des Volkes vorbei. Der andere Weg führt von der Altstadt an Serpentinen auf der Nordseite des Berges hoch.

Pälkhor Chöde[Bearbeiten]

Mönche vor dem Tsugklagkhang

Die Anlage ist von einer riesigen Mauer umgeben, die eher an eine Befestigung als an ein Kloster denken lässt. Tatsächlich war Pälkhor Chöde eine Stadt, in deren Blütezeit Mönche von drei verschiedenen Orden in einem guten Dutzend Klöster lebten. Nach den Zerstörungen der Kulturrevolution wurde nur ein geringer Teil der Bauwerke wieder hergestellt, in dem Kloster leben aber auch heute wieder Mönche dreier verschiedener Schulen. Neben der Thangka-Wand und dem am Berghang liegenden Shalupa-Kloster sind die auffälligsten Gebäude der Tsuglagkhang und der Kumbum

Der Tsuglagkhang[Bearbeiten]
Zeremonie im Tsuglagkhang

Für alle Klöster der Anlage ist der Tsuglagkhang die Hauptversammlungshalle. Neben dem Eingang auf der linken Seite sind im Gönkhang einige Schutzgottheiten zu sehen, in den Seitenkapellen stehen Buddhafiguren. Die bedeutendsten Figuren des Tempels stehen dem Eingang gegenüber: Dipamkara, Shakyamuni und Maitreya entsprechend Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Pälkhor Chöde ist auch für seine Mandalas bekannt. Einige davon befinden sich im Obergeschoss des Tsuglagkhangs. In der Zeit um Buddhas Gerburtstag, das ist der 15. April, fertigen Mönche im Tsuglagkhang farbenprächtige teils dreidimensionale Mandalas mit einem Durchmesser von geschätzten 5 Metern. Für diese Arbeit brauchen 4 Mönche etwa 5 Wochen. Zu beachten: nach unserer Zeitrechnung ist das etwa der 29. Mai.

Der Kumbum[Bearbeiten]
Ein kunstvolles 3-D-Mandala

Der Kumbum-Chörten hat den Grundriss eines Mandalas, es ist ein riesiger begehbarer Stupa mit insgesamt 9 Ebenen auf 35 m Höhe. Kumbum steht für 100.000 Bildnisse. Die meisten Figuren sind nicht mehr original, die ursprünglichen waren angeblich schöner, aber auch was hier zu sehen ist, beeindruckt. Die Wandgemälde jedoch sollen großteils noch original erhalten sein. Nicht alle Ebenen sind öffentlich zugänglich, und man verlangt auch Eintrittsgeld. Für Fotos muss man ebenfalls bezahlen. Die Figuren in den Kapellen lassen sich nur mit Blitzlicht aufnehmen, man hat aber von den verschiedenen Ebenen herrliche Ausblicke auf die Umgebung der Klosteranlage. Man steigt zunächst die Treppe hoch, bezahlt seine Gebühr und geht im Uhrzeigersinn von Nische zu Nische, insgesamt sind es 20, jede ist bemalt in prächtigen Farben, jede ist bestückt mit einer bunt glasierten Tonfigur, die größeren Nischen beherbergen verschiedene Buddhas und ihre Schüler. Die Figuren in den kleineren Nischen sind oft schaurig-schön anzusehen, die Nebengötter sind nun meist nicht besonders attraktiv. Wenn man bereits glaubt, dass der Rundgang beendet ist, gelangt man in einer Nische auf die Treppe nach oben. Hier geht es weiter: in der ersten Etage sind wiederum in 20 Nischen verschiedene Schutzgottheiten dargestellt. Auch sie sind keine Schönheitsideale, strotzen aber vor Kraft und Entschlossenheit. Die zweite Ebene ist wiederum den verschiedenen Buddhas gewidmet, diesmal den Adibuddhas. In der dritten Ebene trifft man auf bedeutende Glaubenslehrer und Ordensgründer. Die vierte Ebene ist auf Höhe der Kuppel Bumpa, in den vier Kapellen sind große Statuen und zahlreiche Mandalas zu sehen. Und natürlich gibt es von hier den besten Blick auf die Umgebung. Die oberen Stockwerke 5 - 8 sind ja verschlossen.

Der Kumbum
Eine Schutzgottheit
Buddha-Statue

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Gyangtse Hotel Tibet, No. 8 South Yingxiong Road, Gyangtse Town. Tel.: +86 892-8172222, Fax: +86 892-8172366. am Rand der Altstadt gelegen, in der unmittelbaren Umgebung gibt es zahlreiche verschiedene Restaurants

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.


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