Gewählt zum Reiseziel des Monats „abseits der Touristenpfade“
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Finse

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Finse
Provinzunbekannt
unbekannte Verwaltungseinheit: Q755707 (edit)
Einwohnerunbekannt
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Höhe
1.222 m
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Lage
Lagekarte von Norwegen
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Finse

Finse ist eine kleine Siedlung inmitten der nördlichen Hardangervidda in der Region Hordaland in Norwegen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Finse im Winter
Staumauer am Finsevatn

Finse ist mit 1222 m Höhe der höchstgelegene Bahnhof Nordeuropas und ist nur über die Bergenbahn, zu Fuß oder per Rad auf dem Rallarvegen oder auf Ski zu erreichen, denn der Ort mitten in der nördlichen Hardangervidda ist nicht ans Straßennetz angeschlossen. Die kleine Siedlung besteht aus nicht viel mehr als dem Bahnhof, dem Hotel Finse 1222 und der Finsehytta, einer der bekanntesten Hütten des norwegischen Wandervereins DNT, weiterhin einem Museum über die Geschichte der Bergenbahn und des Rallarvegens und einigen alte Häusern, die heute als Ferienhäuser genutzt werden. Interessant ist Finse als idealer Zugang für Ski- und Wandertouren in der Hardangervidda und als Zugang zum Gletscher Hardangerjøkulen. Der Ort ist auch Ziel von Reisegruppen, die vom Aurlandsfjord kommend mit der Flåmsbahn bis nach Myrdal und mit der Bergenbahn weiter auf die Hardangervidda fahren.

Im Sommer wird der Ort insbesondere von Radlern auf dem Rallarvegen bevölkert, im Winter - und das ist die erheblich längere Jahreszeit in Finse - von Skifahrern. Dabei zentriert sich das touristische Treiben meist auf Bahnhof und Hotel, das direkt am Bahnsteig liegt. Zur Finsehytta, dem großen dunklen Gebäude am Ufer des Finsevatnet, muss man schon ein paar Minuten laufen - ein Taxi gibt es nicht. Einwohner der auch weiter entfernt umliegenden Häuser, von denen nur eine Handvoll wirklich ganzjährig den Ort bewohnen, benutzen den größten Teil des Jahres Ski als Fortbewegungsmittel, und haben das Anrecht, zweimal jährlich ein großes Schneemobil zu nutzen, um neue Vorräte in ihre Häuser zu bringen.

Geschichte[Bearbeiten]

Finse entstand ab 1894 als Stützpunkt für die Bauarbeiten der Bergenbahn, die 1909 eröffnet wurde. Angelegt für die Versorgung der Bauarbeiter, behielt Finse später seine Bedeutung als Bezugspunkt für die Bahnarbeiter in den alle 2 - 3 km angelegten Bahnwärterhäuschen an der Bergenbahn, die für die Wartung der Bahnstrecke zuständig waren. So gab es in Finse eine Schule für die Kinder der Arbeiter, außerdem bestanden hier die notwendigen Versorgungsmöglichkeiten. Finse war damals wie auch heute noch der zentrale Zugangsort zur Region.

Die Instandhaltungsarbeiten an der Bahnstrecke insbesondere im Winter verloren mit der verbesserten Schneeräumungstechnologie zunehmend ihre Bedeutung. Mit der Eröffnung des Finsetunnel 1993, der mit 10,3 km Länge direkt an den Bahnhof in Finse Richtung Hallingskeid und Myrdal anschließt und zur erheblichen Steigerung der Streckensicherheit rund um den höchsten Punkt der Strecke bei Fagernut beigetragen hat, wurde der Einsatz der Bahnwärter vollständig überflüssig und die Streckenposten wurden aufgegeben. Damit verlor Finse seine Hauptfunktion, was sich aber durch eine zunehmende Bedeutung für den Tourismus inzwischen relativiert hat. Die früheren Bahnarbeiterhäuser an der Bergenbahn befinden sich seit 2003 in Privatbesitz.

Hardangerjøkulen

1914 entstand in Finse die erste Eishalle des Landes, in die die weit über die Grenzen des Landes bekannte Eiskunstläuferin Sonia Henie trainierte.

Im Zweiten Weltkrieg bauten die deutschen Besatzungstruppen die Finsehytta, um von hier aus (erfolglos) die Einrichtung einer Luftwaffenbasis auf dem Gletscher Hardangerjøkulen voranzutreiben. Nach dem Krieg erwarb der norwegische Wanderverband DNT die Finsehytta und nutzte diese ab 1949 als Unterkunft für Wanderer. Heute bezeichnet der DNT die Finsehytta als sein "Flaggschiff", es handelt sich inzwischen um die größte und am stärksten frequentierte Hütte des DNT.

Auch in Film und Literatur ist Finse nicht unbekannt: 1979 wurden auf dem Hardangerjøkulen die Szenen auf dem Eisplaneten Hoth für den Star-Wars Film Das Imperium schlägt zurück (Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back) unter Regisseur George Lucas gedreht. Die norwegische Krimiautorin Anne Holt legte die Ereignisse ihres Romans 1222 (deutsch: Der norwegische Gast) ins Hotel Finse 1222, und auch die Handlung des 1948 entstandenen Romans Blåisen (deutsch: Das blaue Eis) von Hammond Innes spielt in und um Finse.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Aufgrund der ausschließliche direkte Erreichbarkeit durch die Bergenbahn sind geeignete Flughäfen für eine Anreise nach Finse in Bergen und in Oslo. Der räumlich nächste Flughafen befindet sich in Fagernes, erreichbar durch Umstieg in Gol an der Bergenbahn.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Einfahrt nach Finse mit dem Zug

Die Bergenbahn zwischen Oslo und Bergen ist sowohl der Grund für die Entstehung des kleinen Ortes als auch die einzige Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. 5 Verbindungen gibt es täglich in beide Richtungen, davon ein Nachtzug (außer samstags). Dauer der Fahrt: Bergen - Finse ca. 2,5 Stunden, Oslo - Finse ca. 4,5 Stunden. Im Sommer werden zusätzlich spezielle Fahrradzüge für Radler auf dem Rallarvegen eingesetzt. Alle Bahnverbindungen sollten im Vorhinein reserviert werden, für Radler gibt es eine Reservierungspflicht.

Desweiteren besteht die Möglichkeit, von Flåm am Aurlandsfjord aus mit der kleinen Flåmsbahn auf die Hardangervidda hinauf zum Bahnhof Myrdal zu fahren und dort für eine Station in den Zug Richtung Oslo umzusteigen. Dauer der Fahrt je nach Verbindung Flåm - Finse 1,5 - 2,5 Stunden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Es gibt keine öffentlichen Straßen nach Finse. Die Wartungsstrecke der Bergenbahn, der Rallarvegen, ist nicht für den allgemeinen KFZ-Verkehr freigegeben und ist zudem nur mit Geländefahrzeugen befahrbar.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Auf dem Rallarvegen nach Finse

Der Rallarvegen ist Teil der Norwegischen Fahrradroute 4. Die Strecke diente dem Transport von Material und Menschen beim Bau der Bergenbahn vor über 100 Jahren über die weglose Hardangervidda und führt heute als Radweg entlang der Bahnstrecke von Haugastøl nach Finse und von dort weiter über Hallingskeid und Myrdal hinunter durch das Flåmsdal nach Flåm oder alternativ ab Myrdal nach Voss. Entfernung Geilo - Finse ca. 55 km (470 Hm bergauf, 300 Hm bergab), Myrdal - Finse ca. 36 km (ca. 550 Hm bergauf und 850 Hm bergab).

Der Rallarvegen ist eine beliebte Strecke für Tagestouren, Fahrräder kann man in Haugastøl und Finse mieten. Die Strecke ist im Abschnitt Haugastøl-Finse relativ gut befahrbar, aber mit vielen kleinen Steigungen, jedoch in Kombination mit zeitweise grobem Geröll insbesondere für beladene Reiseräder herausfordernd. Der Abschnitt Finse-Myrdal ist anspruchsvoller als der östliche Abschnitt und erfordert mehr Fahrkönnen und Kondition.

Zu Fuß[Bearbeiten]

Wanderer können sowohl den Rallarvegen als auch zahlreiche andere Wanderstrecken über die Hardangervidda für eine Wanderung nach Finse nutzen. Zu bedenken sind bei der Vorbereitung der Tour die üblichen Empfehlungen für eine Hochgebirgstour - trotz der "nur" 1222 m Höhe befindet man sich hier in einer annähernd subpolaren Klimazone.

  • Die Route SKA3 führt in 15 km zur

Auf Ski[Bearbeiten]

  • Die Route SK2 führt von der Finsehytta in 26 km quer über das Hallingskarvet zur

Mobilität[Bearbeiten]

In Finse ist man zu Fuß, zu Ski, mit dem Rad oder in begründeten Fällen mit dem Schneemobil unterwegs.

Wheelchair-red3.png/ Wheelchair-yellow3.png Finse ist nicht barrierefrei. Reisende mit körperlichem Handicap müssen dennoch nicht vor einem Besuch des Ortes selbst zurückschrecken: Das Hotel Finse liegt direkt am Bahnsteig, dem einzigen asphaltierten Bereich des Ortes, und ist barrierefrei zugänglich. Mit Unterstützung sind auch die holprigen Wege zur Finsehytta, zum Rallarmuseum oder zu einigen Ferienhäusern machbar, abhängig von den jeweiligen Ressourcen und Hilfsmitteln. Die norwegische Bahn bietet zudem - nach Voranmeldung - ein gutes Assistenzsystem bei der Bahnanreise für Menschen mit Handicap.

Ein Kinderbuggy mit kleinen Rädern für Shoppingtouren ist auf den Wegen Finses sicher das falsche Transportmittel. Kleine Kinder sind in einem geländegängigen Kinderwagen oder in einem Fahrradanhänger vor Ort allerdings problemlos, wenn auch nicht holperfrei zu transportieren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alte Schneefräse vor dem Rallarmuseum
  • 3 Rallarmuseum. Tel.: 90 50 09 40, E-Mail: . Einige Bereiche des Museums sind frei zugänglich, auch können die historischen Schneefräsen bzw. Schneeschleudern der Bergenbahn frei besichtigt werden. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Der 4 Typ ist Gruppenbezeichnung Hardangerjøkulen mit seinen zahlreichen Gletscherzungen wie dem Blåisen ist die größte Sehenswürdigkeit, die die Natur in Finse bereithält. Bei dem Gletscher, dem fünft- oder sechstgrößten des Landes (hier streiten die Quellen), handelt es sich um einen Plateaugletscher, der mit 2000 - 3000 Jahren ein realativ "junger" Gletscher ist und nicht aus der Entstehungszeit der Hardangervidda zurückgeblieben ist. Der norwegische Wanderverein DNT unterhält zahlreiche Sommerrouten (also Wanderrouten) und Winterrouten (also Ski- oder Eiskletterrouten) rund um und über den Gletscher.
  • Der 5 Typ ist Gruppenbezeichnung Finsevatnet, der See zu Füßen von Hotel und Finsehytta, spiegelt im kurzen Sommer die schneebedeckten Berggipfel rundherum und bietet im langen Winter zahlreiche sogenannte Winterrouten für Skilangläufer als Zugang zum Gletscher.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Gletscherzunge Blåisen

Von der Finsehytta aus sind zahlreiche Wanderrouten des DNT markiert. Eine Übersicht (in norwegisch) findet man auf der Seite der

  • Für eine Halbtageswanderung bietet sich der Weg zum 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Blåisen (1400 m.ü.NN) an, einer Gletscherzunge des Hardangerjøkulen. Einfacher, für größere Kinder geeigneter Weg etwa 2 - 2,5 h auf mit rotem T markierten Querfeldeinwegen, ausgeschildert ab der 1 Typ ist Gruppenbezeichnung Staumauer am südlichen Seeufer. 12 km.
  • Auch die Tour zum 2 Typ ist Gruppenbezeichnung Lille Finsenuten (1492 m.ü.NN) ist eine kurze Tour von etwa 6 km Länge, die für Kinder geeignet sein soll.
  • Eine Wanderung zum Hardangerjøkulen dauert mindestens 6 Stunden und ist etwa 14 km lang.
  • Zur Klemsbu-Hytte auf 1600 m.ü.NN sind es etwa 6 km einfache Strecke, die man mit Übernachtung in der Hütte kombinieren kann (wenn geöffnet).
Typische Wegmarkierung des DNT
  • Wanderung zur Fagernut Vokterbolig, einer ehemaligen Bahnarbeiterhütte, die heute im Sommer als Rallarcafé bewirtschaftet wird, 10 km einfache Strecke auf dem Rallarvegen.

Im Winter führen zahlreiche Winterrouten von Finse aus in die Hardangervidda. Die Routen und Loipen werden ebenfalls vom DNT unterhalten. Auch Abfahrtski ist vom Finse Skisenter aus möglich.

Fahrräder für eine Tour auf dem Rallarvegen kann man im Hotel Finse leihen.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Finse - gleich neben der Bahnstation liegen die wenigen Häuser des Ortes

Während das Hotel Finse 1222 im Januar regelmäßig das kleine Finse Jazz Festival organisiert, gibt es in der Finsehytta zu Beginn der Sommersaison (Ende Juni/ Anfang Juli) das zweitägige Finse Blues Festival.

Einkaufen[Bearbeiten]

Ein sehr kleiner Laden im Finse Hotel bietet eine geringe Auswahl an Obst, Grundnahrungsmitteln und einigen Fertiggerichten ebenso wie einiges an Reisebedarf.

In der Finsehytta kann in begrenztem Umfang Outdoorkleidung bzw. Wetterschutz erworben werden, desweiteren Snacks, Getränke und Eis.

Küche[Bearbeiten]

Das Restaurant im Hotel Finse 1222 ist offiziell das einzige in Finse, das ebenso wie das gastronomische Angebot der Finsehytta auch Gästen, die nicht im Haus wohnen, offensteht (Details siehe Unterkunft).

Wer alkoholische Getränke mag und die hohen Preise in Norwegen für derartige Produkte nicht scheut, sollte unbedingt die verschiedenen Biersorten der Finse 1223 Microbryggeri in der Finsehytta, wo das Bier im Keller gebraut wird, probieren.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotel Finse 1222
Direkter Zugang vom Bahnsteig
Finsehytta
Finsehytta
  • 1 Hotel Finse 1222, 5719 Finse. Tel.: +47 56 52 71 00, E-Mail: . liegt direkt am Bahnsteig, bietet eine gemütliche Lounge im Eingangsbereich und einen hervorragenden Blick über den Finsevatnet und auf die Gletscherzungen des Hardangerjøkulen. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 2 Finsehytta (DNT), 5719 Finse. Tel.: +47 56 52 67 32, E-Mail: . Die Finsehytta, auf einer kleinen Halbinsel etwas abseits von Bahnstation und "Ortschaft" Finse gelegen, wird sehr professionell geführt. Dem Prinzip des DNT folgend wird jeder ankommende Reisende untergebracht - so kann das Haus die vorhandenen 150 Betten in Zimmern und Schlafsälen durch Matratzenlager schnell einmal auf 250 Schlafplätze erweitern. Gutes, sehr variantenreiches Frühstücksbuffet, Vollpension incl. Luchpaket möglich, Gastronomie auch für Nicht-Gäste. Geöffnet: etwa Anfang März bis Anfang Mai und Anfang Juli bis Ende September. Preis: Übernachtung im Dormitory für Nicht-Mitglieder im DNT 195 NOK, private rooms sind nach Zimmergröße entsprechend teurer. Kinder zahlen jeweils die Hälfte. Frühstück und Abendessen kann dazugebucht werden. Rabatte für alles für Mitglieder im DNT. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Typ ist Gruppenbezeichnung Zelten ist in Finse selbst nicht erlaubt. Reisende mit Zelt werden auf die Südseite des Finsevatnet verwiesen, wo man frei zelten darf. An windstillen Tagen ist die sumpfig-felsige Region allerdings in fester Hand von Massen von Mücken. Zelter können die Duschen in der Finsehytta nutzen (20 NOK), müssen dafür aber den knapp 1 km langen Weg um den See herum zurücklegen. Reiseradler sollten bedenken, dass der Weg über einen sehr schmalen Steg über die Staumauer führt, der dem beladenem Rad nur wenige Zentimeter seitlichen Spielraum lässt.
  • 4 Oksebotn Vokterbolig. Tel.: +47 976 90 872, E-Mail: . altes Bahnarbeiterhaus etwa 8 km östlich von Finse am Rallarvegen. Eine der zwei Wohnungen in dem 100 Jahre alten Haus kann wochenweise, die andere auch für kürzere Zeiträume gebucht werden. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Desweiteren gibt es einige privat vermietete Häuser bzw. Ferienwohnungen in Finse. Kontakt über die offizielle Website des Ortes.

Arbeiten[Bearbeiten]

Im Hotel Finse werden immer wieder Saisonkräfte gesucht - im Restaurant, im Hotel oder im technischen Bereich.

Für ehrenamtliche Mitarbeiter bietet das Rallarmuseum Einsatzmöglichkeiten, das über die kurze Sommersaison nur von Freiwilligen offengehalten wird.

Für Studenten der entsprechenden Fakultäten bietet das Finse Alpine Research Center im Sommer Praktikumsplätze.

Sicherheit[Bearbeiten]

Am Bahnhof

Das größte Sicherheitsrisiko bietet rasch wechselndes Wetter mit plötzlichem Kälteeinbruch und die mangelnde Vorbereitung auf derartige Eventualitäten durch Wanderer oder Radler. Wind- und Kälteschutz sollte man immer dabei haben, wenn man den Ort für eine Tour verlässt.

Darüberhinaus bieten höchstens die nicht vorhandenen Absperrungen der viel frequentierten Bahnstrecke ein Sicherheitsrisiko, zumindest wenn man daran gewöhnt ist, Bahnanlagen nur an Schrankenanlagen zu queren. Hier überquert man die Gleise eben dann, wenn gerade kein Zug kommt - und um das festzustellen, macht man einfach die Augen auf...

Gesundheit[Bearbeiten]

Das Norwegische Rote Kreuz unterhält eine kleine Rettungsstation neben dem Hotel Finse direkt am Bahnsteig. Im Winter wird unter anderem die Appelsinhytta als Schutzhütte am Gletscher unterhalten.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Bahnstation im Winter

Die Bahnstation ist die einzige ganzjährig geöffnete Einrichtung in Finse. Tel. +47 56 52 75 00.

Wer sich schon vor Reiseantritt eine Eindruck von der aktuellen Wetter- und Schneesituation in Finse verschaffen will, kann dies mit der Webcam am Bahnhof tun.

  • Poststation im Bahnhof Finse, ein Briefkasten befindet sich auch in der Finsehytta.
  • Free WiFi in der Finsehytta.

Ausflüge[Bearbeiten]

Rallarcafe Fagernut
  • Fagernut. Fagernut liegt 10 km westlich von Finse und ist die höchstgelegene Bahnwärterstation auf 1310 m Höhe. Zu besichtigen ist eine kleine Ausstellung über die Geschichte der Bergenbahn.
  • 6 Rallar Café. Tel.: +47 90 50 09 40. Geöffnet: von Mitte Juli bis Mitte Aug. täglich 10 - 16.30 Uhr, bis Ende Sept. nur Fr - So. Typ ist Gruppenbezeichnung

Literatur[Bearbeiten]

  • Anne Holt, Der norwegische Gast (im Original "1222"), Piper: München 2008. ISBN 978-3-492-04693-0. Der Kriminalroman der norwegischen Autorin spielt in Finse.
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