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Betancuria

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Betancuria
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Betancuria ist eine malerische Kleinstadt im Westen der Insel Fuerteventura. Sie wurde gegründet von dem normannischen Adligen Jean de Béthencourt und war die erste Hauptstadt der Insel. Wegen seiner historischen Gebäude ist er ein beliebtes Ausflugsziel zahlreicher Touristen.

Karte von Betancuria

Hintergrund[Bearbeiten]

Im Jahr 1404 eroberte Jean de Béthencourt die Insel Fuerteventura. Sie bestand damals aus dem Königreich Maxorata im Norden, ihr Herrscher war der Guanchenkönig Guize, im südlichen Teil der Insel regierte Ayoze im Königreich Gandia. Bei der Eroberung erlitten die militärisch unterlegenen Guanchen schwere Verluste. Béthencourt gründete seine neue Hauptstadt fernab von der Küste, um sie vor Piraten zu schützen. Dies war jedoch nicht besonders erfolgreich, Betancuria wurde wiederholt überfallen und 1593 schwer zerstört. Die küstenferne Lage in den Bergen der Insel führte schließlich dazu, dass Betancuria im Jahr 1834 den Status als Hauptstadt abgeben musste.

Zur Gemeinde Betancuria gehören zwei weitere Orte, das südlich gelegene Vega de Río de las Palmas und der Ort Valle de Santa Inés.

Anreise[Bearbeiten]

Statuen der Guanchenkönige Guize und Ayoze auf einem Mirador nördlich von Betancuria

Betancuria liegt im bergigen Westen der Insel auf eine Höhe von rund 400 m. Der Ort liegt an der FV 30, sie kommt von Pájara im Süden über fast nicht enden wollende enge Kurven durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet. Die FV 30 geht weiter Richtung Norden nach Casillas del Angel, hier ist die Landschaft weniger reizvoll, dafür ist die Straße besser. Von Antigua führt die Straße FV 416 zur FV 30 zwischen Valle de Santa Inés und Betancuria. Für alle diese Straßen gilt: es gibt einige sehr schöne Aussichtspunkte mit Parkplätzen, ansonsten wenig Möglichkeiten, am Straßenrand Rast zu machen.

Die Buslinie 02 geht von Puerto del Rosario nach Betancuria, die Fahrzeiten richten sich jedoch nach den Bedürfnissen der örtlichen Bevölkerung.

Mobilität[Bearbeiten]

Der Ort Betancuria ist recht überschaubar. Wenn man mit einem Mietfahrzeug anreist, empfiehlt es sich, den Parkplatz am südliche Ortseingang zu benutzen. Bis zum Ortskern ist es ein recht kurzer Fußweg. Für gehbehinderte Personen können die Steigungen zum Problem werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Betancuria[Bearbeiten]

Betancuria wurde nach der Zerstörung im Jahr 1593 wieder aufgebaut, der Ortskern entstand im Verlauf des 17. Jahrunderts und wurde 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Auffälligstes Gebäude ist die Iglesia de Santa Maria, das dreischiffige Gotteshaus wird auch als Kathedrale bezeichnet, allerdings war in Betancuria nur bis zum Jahr 1430 ein Bischofssitz. Sehenswert in der Kirche ist insbesondere die Sakristei mit ihrer Holzdecke und zahlreichen Kultgegenständen, auch der Hochaltar und die Holzdecke des Kirchenschiffs verdienen Beachtung. Die Kirche ist für Besucher geöffnet Mo-Fr 10.45 - 16.20 Uhr, Sa 11-15.20 Uhr, Eintritt 1,50 €, fotografieren ist leider untersagt.

Gegenüber der Kirche ist das Casa Santa Maria, ein aufwändig restauriertes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert

Am nördlichen Ortsrand stehen die Überreste des Convento de San Buonaventura, das ehemalige Franziskanerkloster spielte bei der Missionierung der Guanchen eine entscheidende Rolle.

Vega de Río de las Palmas[Bearbeiten]

Ermita de Nuestra Señora de la Peña
Außenansicht vom Vorplatz gesehen

In der "Ermita de Nuestra Señora de la Peña" in dem kleinen Ort südwestlich von Betancuria befindet sich eine Alabasterfigur der "Virgen de la Peña", sie gilt als Schutzpatronin der Insel. Die Kirche ist geöffnet Di-So 11-13 Uhr und 17-19 Uhr.

Der Ort liegt im "Barranco de las Peñitas", in dem zur Zeit von Jean de Béthencourt noch ein Wildbach floss, der später landwirtschaftlich genutzt wurde. Nachdem das Wasser versiegte, erbaute man einen Stausee. Dieser ist jedoch zwischenzeitlich durch Sedimente vollständig verlandet. An einem Aussichtspunkt an der Gemeindegrenze zwischen Betancuria und Pájara kann man noch die Reste des Stausees und der Bewässerungskanäle erkennen.

Valle de Santa Ines[Bearbeiten]

Wer noch das ursprüngliche Leben auf Fuerteventura kennen lernen möchte, hat in diesem kleinen Ort die Gelegenheit dazu. Der Weg führt von Betancuria nach Norden, vorbei an einem Mirador mit den Statuen der Guanchenkönige Guize und Ayoze, nicht weit davon ist der Mirador "Morro Velosa", der mit Mitteln der EU aufwändig gestaltet wurde und eine gute Aussicht über den Norden der Insel bietet.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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