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Pájara

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Pájara
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Pájara ist eine Gemeinde auf der Insel Fuerteventura. Das Gemeindegebiet umfasst den gesamten Süden der Insel, touristisch bedeutend sind in erster Linie die Orte auf der Halbinsel Jandía, während der Hauptort Pájara meist nur von Touristen auf der Durchfahrt besucht wird.

Hintergrund[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Pájara gehört der gleichnamige Ort als Verwaltungszentrum, dazu gehören auf der dem Wind zugewandten Westseite ("barlovento") die Orte La Pared und Ajuy mit spektakulären Küstenabschnitten, im Süden liegt der Naturpark Jandía mit dem kleinen noch recht ursprünglichen Dorf Cofete. Die Orte im Osten liegen auf der dem Wind abgewandten Seite "sotavento", und im Windschatten der Berge haben sie sich in den letzten Jahrzehnten zu Touristenzentren entwickelt, dies sind der Ort Costa Calma sowie der Ort Morro Jable mit Jandía und Solana Matorral.

Ortschaften[Bearbeiten]

Traditioneller Hof, Casa Isaítas

Pájara[Bearbeiten]

In dem Ort mit seinen rund 1000 Einwohnern ist das Verwaltungszentrum der Gemeinde. Pájara lebte in den letzten Jahrhunderten vorwiegend von der Landwirtschaft. Ein Wasserschöpfrad vor dem Gebäude der Gemeindeverwaltung belegt dies. Auch heute noch wird versucht, den fruchtbaren Boden zu nutzen.

Anreise[Bearbeiten]

Der Ort Pájara liegt an der FV 30, die Straße komm von Tuineje im Süden und ist gut ausgebaut, dann geht sie auf einer kurvenreichen Strecke weiter über Betancuria nach Casillas del Angel, danach auf der FV 20 nach Puerto del Rosario.

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt Busverbindungen nach Morro Jable und nach Gran Tajaral mit Anschluss nach Puerto del Rosario Die Bushaltestelle ist im Ortszentrum gegenüber der Kirche.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Portal der Kirche

Hauptsehenswürdigkeit ist die Kirche Nuestra Señora de Regla aus dem 17. Jahrhundert. In dem Portal erkennt man Menschen mit Federschmuck, woher diese ungewöhnlichen aztekischen Motive kommen, ist nicht geklärt. Im Inneren der Kirche steht ein Bild der Schutzheiligen Virgen de la Regla, es soll aus Mexiko stammen.

Vor der Kirche steht ein Wasserschöpfrad aus dem 19. Jahrhundert, das einst mit der Kraft von Dromedaren betrieben wurde.

Etwa 4 km westlich von Pájara ist der Strand Playa de Garcey. Im Jahr 1994 lief hier der Luxusliner American Star auf Grund, inzwischen ist von dem Wrack so gut wie nichts mehr zu sehen. Die Zufahrtsstraße zum Strand ist nicht für normale PKW geeignet.

Küche[Bearbeiten]

La Pared[Bearbeiten]

La Pared
Abendstimmung an der Küste

Die Ortschaft La Pared hat ca. 600 Einwohner, sie liegt im Westen des nur 5 km breiten Istmo de la Pared. Der Name bezieht sich auf eine Mauer, die zur Zeit der Guanchen die Königreiche Gandia und Maxorata vonenínander getrennt hat. Davon ist allerdings nichts zu sehen. Was man in La Pared allerdings sehen kann, sind die vergeblichen Versuche, den Ort touristisch zu vermarkten. Davon geblieben sind die Relikte einer Promenade, an deren Seiten sich jedoch keine Läden oder Restaurants angesiedelt haben. Es gibt jedoch ein Golfhotel und eine Bungalowanlage.

Anreise[Bearbeiten]

Am leichtesten erreicht man den Ort vom 7 km entfernten Costa Calma über die kurvige FV 605. Die Zufahrt zum Ort ist (Stand 2012) allerdings für ein kurzes Stück eine staubige Schotterpiste. Nicht viel anders ist die von Pájara kommende FV 605.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

La Pared verfügt über zwei Strände, den Playa del Viejo Rey und den Playa de la Pared. Beide sind mit schwarzem Sand bedeckt, in dem es auch größere Steine gibt, und an beiden gibt es auch gefährliche Strömungen. Die starke Brandung sorgt jedoch abends beim Sonnenuntergang für unvergessliche Augenblicke. Man kann den Sonnenuntergang auch am Restaurant Bahia La Pared erleben, es liegt oberhalb des Strandes und hat eine schöne Besucherterrasse.

Ajuy[Bearbeiten]

Ajuy
Aufgang zum Naturdenkmal

Der kleine Ort Ajuy oder auch Puerto de la Peña hat rund 100 Einwohner. Er war einst der Hafen der Hauptstadt Betancuria.

Anreise[Bearbeiten]

Man erreicht Ajuy von Pájara aus nach ca. 10 km auf der gut ausgebauten FV 621. Am Ortseingang ist ein kleiner Palmenhain, hinter dem es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Den Weg hinunter in das 100-Seelen-Dorf sollte man am besten zu Fuß zurücklegen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Playa de los Muertos. Die Bucht von Ajuy ist bedeckt mit schwarzem Sand. Den Beinamen Playa de los Muertos (Strand der Toten) erhielt sie jedoch wegen der zahlreichen Piratenangriffe.
  • Monumento Natural de Ajuy. Das nördlich an den Strand angrenzende Gebiet wurde im Jahr 1994 zum Naturdenkmal erklärt. Es ist eine gut 30 Hektar große Fläche, ihre unterste Schicht besteht aus einem 100 Millionen Jahre alten Sediment, darüber liegt eine Schicht aus Kalk, in der noch deutliche Fossilienreste zu erkennen sind. Diese wird bedeckt mit Dünen und Schwemmgut aus dem Pliozän sowie mit vulkanischem Basalt aus neuerer Zeit. Entlang der Küstenlinie Caleta Negra gibt es zahlreiche Höhlen, die größte davon soll 600 m weit in das Gestein hineinreichen. Im letzten Jahrhundert wurde hier Kalk gebrannt, der am "Puerto de la Peña" auf Schiffe verladen wurde. Das Naturdenkmal ist auf eigenes Risiko frei zugänglich, gute Schuhe sind Voraussetzung, und der Besuch der Höhlen sollte mit äußerster Vorsicht geschehen. Wesentliche Punkte sind mit mehrsprachigen Schautafeln erläutert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Bucht von Ajuy

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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