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Vierwaldstättersee

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Der Vierwaldstättersee ist der größte See der Zentralschweiz, er ist allseits von Bergen umgeben. Dadurch, dass der See in Urzeiten mehrere von den eiszeitlichen Gletschern gschaffenene Täler geflutet hat, ist sein Aussehen fjordartig.

Gulf of Buochs Lake Lucerne.jpg

Anreise[Bearbeiten]

Lage
Lagekarte der Schweiz
Vierwaldstättersee
Vierwaldstättersee

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Die Anreise erfolgt am besten über Luzern, das von Basel und Zürich aus regelmäßig mit InterCitys und InterRegios angefahren wird. Direkt beim Bahnhof Luzern liegt die Schiffsanlegestelle, von der aus viele Orte rund um den See angefahren werden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Auto am besten nach Luzern oder nach Brunnen fahren und dort die Autobahn verlassen.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Auf dem Vierwaldstätersee verkehren viele Kursschiffe der SGV (Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees), der Fahrplan ist saisonabhängig. Es verkehren auch im Winter Schiffe, nur eben nicht so viele, und es werden nicht mehr alle Anlegestellen bedient. So wird die Strecke Luzern-Weggis-Viznau-Beckenried-Gersau-(Brunnen-Flüelen) ganzjährig befahren. Auf dem See gibt es die grösste Raddampferflotte Europas. Im Sommer werden vor allem im Luzernerseebecken Motorboote und Pedalos vermietet.

Fähre[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Am Vierwaldstättersee liegt die Wiege der Eidgenossenschaft. Auf dem Rütli, einer Lichtung im Wald beim See, soll der Sage nach im Jahr 1291 der Bund der drei "Waldstätten", den Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen worden sein, der ein markantes Ereignis in der Frühgeschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft darstellte.

Durch den modernen Strassen- und Eisenbahnverkehr über den Gotthardpass ist die Umgebung des Sees stark mit Immissionen belastet. Während früher die Waren über den See verschifft wurden, führt heute eine Autobahn dem südlichen Ufer entlang, die aber oft in Tunnels geführt wird. Dem See entlang führt die nördliche Zufahrstrecke zum neuen Gotthard-Basistunnel. Seit der Eröffnung dieses flachen Tunnels durch die Alpen bildet die ältere Eisenbahn-Bergstrecke zum alten Gotthardtunnel bei Göschenen noch eine schöne touristische Bahnlinie.

Durch den Bau der Rigibahnen im 19. Jahrhundert begann beim Vierwaldstättersee auch der Aufschwung des Tourismus in der Schweiz, der heutzutage einer der wichtigsten Einnahmequellen des Landes ist.

Orte[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Flotte der Schifffahrtsgesellschaft vom Vierwaldstättersee, die 5 Schaufelraddampfer besitzt, die bis heute im Einsatz sind.
  • Das Rütli, das entweder per Schiff oder zu Fuß erreicht werden kann.
  • Die Stadt Luzern, die am westlichen Ende des Sees liegt, dort wo der Fluss Reuss den See verlässt.
  • Das Telldenkmal in Altdorf
  • Fahrt nach Andermatt

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Ausflüge auf die verschiedenen Berge rund um den See, von denen heute viele wie die Rigi, der Pilatus und das Stanserhorn mit Bahnen erschlossen sind.
  • Das Verkehrshaus der Schweiz, größtes Museum der Schweiz, liegt direkt am See.
  • Fahrt mit dem Schiff auf dem See
  • Fahrt nach Engelberg und auf den Titlis

Unterkunft[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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