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Vancouver

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Downtown Vancouver Sunset
Vancouver
ProvinzBritish Columbia
Einwohner
631.486 (2016)
Tourist-Info Webwww.vancouver.ca
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Lage
Lagekarte von Kanada
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Vancouver

Vancouver ist eine Großstadt in Kanada. Sie ist mit 2,3 Mio. Einwohnern in der Metropolregion die größte Stadt im Westen des Landes und der Provinz British Columbia. Bekannt ist sie für ihre markante Lage zwischen dem Pazifik und den Coast Mountains. Außerdem ist die Stadt außergewöhnlich grün, hat ein sehr internationales Flair und eine hohe Lebensqualität. Dem internationalen Publikum wurde Vancouver zuletzt durch die Olympischen Winterspiele 2010 erneut in Erinnerung gerufen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bereits seit über 8000 Jahren ist Vancouver von indianischen Ureinwohnern besiedelt. Von der westlichen Welt wurde es vom britischen Seefahrer George Vancouver entdeckt, von dem die Stadt auch ihren Namen hat. Er hat 1792 das erste Mal die Küstenlinie kartografiert und das heutige British Columbia für das britische Königreich in Besitz genommen.

Gegründet wurde die Stadt 1861, maßgeblich beeinflusst durch den Goldrausch. Vancouver ist also eine verhältnismäßig junge Stadt. 1886 wurde die Stadt dann durch ein Feuer verwüstet, alle Gebäude fielen den Flammen zum Opfer. Ein schneller Wiederaufbau folgte. An Bedeutung gewonnen hat die Stadt vor allem, weil sie sich zu einem wichtigen Holzhandelsposten entwickelte. Zusätzlich dazu wurde sie in den 1880er Jahren als westliche Endstation der Canadian Pacific Railway auserkoren und war nun über die Schiene zu erreichen.

Vancouver wuchs am Anfang des 20. Jahrhunderts rasant. 1911 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Wirtschaftlich florierte der Rohstoffhandel und der produzierende Sektor.

Feminismus, Arbeitskampf und Prohibition waren in Vancouver wichtige gesellschaftliche Themen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Rüstungsindustrie wurde in Vancouver im Ersten und Zweiten Weltkrieg aktiv und zu einem wirtschaftlichen Faktor. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der immer weiteren Ablösung Kanadas von Großbritannien wurde Vancouver das wichtigste Handelszentrum und einflussreichste Stadt im westlichen Kanada. Die Stadt bekam ein neues Bild und der Wohlstand steigerte sich.

Im heutigen Stadtbild sind Asiaten ein fester Bestandteil. Im späten 20. Jahrhundert wanderten viele Menschen asiatischen Ursprungs (vor allem aus Hongkong) nach Vancouver aus - was der Stadt auch den Beinamen Hongcouver gab. Offenheit und eine kulturelle Diversität trugen zum raschen Integrationsprozess bei. Die Bevölkerung ist heute zu 50% ausländischen Ursprungs, über ein Drittel sind asiatischen Ursprungs. Vancouver beherbergt nach San Francisco die zweitgrößte Chinatown der Welt. Zur Weltausstellung 1986 entstanden viele Sehenswürdigkeiten, die heute das Stadtbild dominieren: der Canada Place, Science World und der BC Place. Außerdem wurde zum Anlass der Weltausstellung die Skytrain gebaut.

Spätestens seit den Olympischen Winterspielen 2010, die in Vancouver und Whistler stattfanden, wird die Stadt offensiv touristisch vermarktet und erfreut sich großer Bekanntheit und Beliebtheit. Gerade in den Sommermonaten ist die Stadt von vielen Touristen bevölkert.

Vancouver ist zur Boomtown geworden, die Einwohnerzahlen schnellen auch heute noch in die Höhe (44% Einwohnerzuwachs zwischen 1991 und 2011 im Großraum), die Wirtschaft floriert und es herrscht Vollbeschäftigung. Vancouver ist mittlerweile zum Sinnbild einer modernen und lebenswerten Stadt geworden und ist längst zur Weltstadt aufgestiegen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Vancouver International Airport.

Vom Floatplane Terminal im Coal Harbour starten die meisten Wasserflugzeuge. Sie bieten einige Linienverbindungen vor allem zu Städten auf Vancouver Island an, beispielsweise mehrmals am Tag nach Victoria, Nanaimo oder Comox mit Harbour Air. Auch Rundflüge werden angeboten, seit Mitte 2010 ist die zweite Hauptgesellschaft am Terminal Westcoastair mit Harbour Air fusioniert.

Ebenfalls in Downtown liegt der Heliport von Helijet, hier werden Hubschrauberlinienflüge von und nach Victoria angeboten.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Reisen mit der Eisenbahn ist in Kanada unüblich und teuer. Die Bahn zielt eher auf Touristen als auf normale Reisende mit ihren Angeboten ab. Im Frühjahr und Sommer fährt 'The Canadian' von VIA Rail Canada die Strecke Toronto-Winnipeg-Edmonton-Jasper-Vancouver. Im Sommer fährt ein Zug täglich die Strecke Vancouver-Whistler (The Whistler Mountaineer), ganzjährig existiert die Verbindung Seattle-Vancouver der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrak.

Alle Züge kommen an der Pacific Central Station an (Kreuzung Main St & Terminal St, Skytrain-Station: Main Street).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die beiden großen nordamerikanischen Reisebusgesellschaften Greyhound und Gray Line fahren viele Städte in ganz West-Kanada bzw. West-USA an. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören sicherlich Victoria mit Pacific Coach Line (Fährfahrt inklusive), Whistler und Seattle. Zu diesen Reisezielen verkehren mehrmals am Tag Busse. Die Preise sind günstig (nach Victoria 38,95 $, nach Seattle 31,50 $ ohne Vergünstigungen). Zu bedenken ist, dass Busfahrten relativ lange dauern (nach Victoria etwas weniger als 4 Stunden, nach Seattle etwas mehr als 4 Stunden). Bei Reisen in die USA muss man mit etwa 45 Minuten Wartezeit an der Grenze rechnen.

Alle Überlandbusse fahren an der Pacific Central Station ab (Kreuzung Main St & Terminal St, Skytrain-Station: Main Street).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Innerhalb von Vancouver herrscht das übliche Verkehrsaufkommen von Städten dieser Größe. Gut Parken kann man in den vielen Parkhäusern von EasyParking, die allerdings deutlich teurer werden, je näher die Sehenswürdigkeiten sind. Parkuhren sind meist nur für kurze Parkdauern und die Autos werden rigoros binnen weniger Minuten abgeschleppt, wenn die Parkuhr einmal abgelaufen ist. Es empfiehlt sich also, mit ÖPNV nach Downtown zu fahren.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es existieren zahlreiche Verbindungen nach Vancouver Island. Mit BC Ferries gelangt man an viele verschiedene Ziele der Insel. Stündlich verkehrt eine Fähre nach Swartz Bay (Großraum Victoria) und nach Nanaimo. Es gibt zwei Fährterminals in Vancouver: Tsawwassen liegt südlich, Horseshoe Bay nördlich von Downtown, jeweils etwa 30 Autominuten. Man erreicht beide mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Weiterhin gibt es eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe am Canada Place. Von hier aus werden hauptsächlich Alaska oder Westküsten-Kreuzfahrten angeboten. Vancouver verfügt auch über mehrere Yachthäfen, die mit dem eigenen Boot angefahren werden können.

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtteile von Vancouver

Vancouver gliedert sich in 23 Stadtbezirke, neighbourhoods genannt. Die touristisch Interessantesten sind:

  • Downtown. Die eigentliche Innenstadt liegt zwischen Stanley Park und Chinatown auf einer Halbinsel. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich hier.
  • West End. Westliche Downtown, direkt neben dem Stanley Park gelegen.
  • Fairview. Südlich des False Creeks gelegen. Am Broadway liegen viele Restaurants.
  • Kitsilano. Urbanes Wohnviertel südwestlich von Downtown.
  • Riley Park. Hier liegt der Queen Elizabeth Park.

Vancouver ist nur ein Teil der Großstadtregion „Greater Vancouver“. Sehr reizvoll ist auch das am Fuße der Berge gelegene North Vancouver. Die übrigen Städte von Greater Vancouver können für Besucher wegen ihrer preiswerten Hotels interessant sein, denn in Vancouver selbst bezahlt man für Unterkünfte leicht ein kleines Vermögen.

Mobilität[Bearbeiten]

SkyTrain[Bearbeiten]

Ein SkyTrain

Das schnellste öffentliche Transportmittel ist der SkyTrain, ein Schienenzug, der in der Innenstadt als U-Bahn und ansonsten als Hochbahn fährt. Der SkyTrain fährt führerlos (also nicht wundern, wenn der vermeintliche Fahrer Zeitung liest) und ist damit fast eine Sehenswürdigkeit für sich. Das 1986 gestartete System wird unter dem Dach der lokalen Verkehrsgesellschaft TransLink betrieben, was Benutzern den Vorteil bietet, dass sie für SkyTrain und Busse dieselben Tickets verwenden können.

Der SkyTrain fährt auf drei Linien mit 47 Haltestellen und umfasst ein 68,7 km langes Netz (Übersichtskarte). Ausgangspunkt aller drei Linien ist die Station „Waterfront“ in Downtown, von der man übrigens in den Seabus nach North Vancouver umsteigen kann. In Downtown gibt es 5 Stationen: Waterfront, Burrard, Granville, Vancouver City Centre und Yaletown-Roundhouse.

  • Die Expo Line führt dann nach Südosten bis nach Surrey.
  • Die Millenium Line führt in dieselbe Richtung, kehrt nach einer Schleife über den Lougheed Highway aber in die Stadt bzw. zum Amtrak-Bahnhof zurück.
  • Die erst Ende 2009 eröffnete Canada Line führt nach Süden und fährt unter anderem den Flughafen an.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Daneben kann man auf ein gut ausgebautes Busnetz zurückgreifen, durch jede größere Straße führt eine Linie (meist die ganze Straße konsequent entlang). Auf den Anzeigeschildern der Busse steht entweder die Straße, durch die sie fahren oder die Endstation, was hin und wieder etwas verwirrend sein kann. Für Touristen ist die Navigation also nicht allzu einfach, auch weil sich nur an neueren Haltestellen in der Innenstadt Hinweistafeln mit dem Busnetz finden. Fahrplanaushänge existieren keine, die Busse verkehren jedoch meist im 5 oder 10 Minuten Rhythmus. Man informiert sich also am Besten vorab im Internet bei Translink oder Google Transit, wie man von A nach B gelangt. Alternativ kann man auch die Busfahrer fragen, die meist gern Auskunft geben.

Um mit dem Bus schnell in weiter entferntere Stadtteile zu gelangen, empfiehlt sich die Benutzung der Express-Linie 99B. Sie verkehrt von Broadway Station zur UBC.

Tickets für Busse, SeaBus und SkyTrain[Bearbeiten]

Kassenautomat in einem Bus in Vancouver

Die Tickets des Verkehrsunternehmens TransLink sind Einheitstickets, die für den Bus, den SkyTrain und den SeaBus verwendet werden können.

Das Liniennetz ist in Zonen unterteilt (Übersichtskarte). Der Ticketpreis hängt davon ab, wie viele Zonen man durchfahren möchte (außer Bus, dort gibt es nur noch 1-Zone-Tickets, auch wenn sie in eine andere Zone fahren). Es gibt 1-Zonen-Tickets sowie Tickets, die das Durchfahren mehrerer Zonen erlauben. Nach 18.30 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen kann man allerdings auch mit einem 1-Zonen-Ticket das ganze Netz befahren. Die innerste Zone umfasst die gesamte City of Vancouver; Zone 2 der engere Speckgürtel (North und West Vancouver, Richmond, New Westminster, Burnaby) und Zone 3 alles darüber hinaus. Erst wenn man über die Stadtgrenze nach North Vancouver oder z.B. zum Flughafen (Richmond) fahren will, muss man sich mit den Zonen wirklich beschäftigen.

Mit einem 1-Zonen-Ticket kann man innerhalb 1 Zone 90 Minuten lang beliebig in jeder Richtung fahren. Umsteigen ist damit erlaubt, auch zwischen Bus, SeaBus und SkyTrain. Wenn man ein Einzelticket in einem Bus mit Bargeld kauft, muss man das Geld abgezählt bereithalten; wie in den USA generell üblich, hat der Fahrer keine Kasse mit Wechselgeld, sondern das Geld wird in einen Automaten gesteckt. An der SkyTrain- oder SeaBus-Station kauft man das Ticket am Automaten; Bar- und Kreditkartenzahlung möglich.

Preiswerter ist es, wenn man sich eine Compass Karte am Automaten oder im Laden kauft (7-Eleven, Safeway, Mac’s oder London Drugs). Wer an einem Tag mehr als 2 Einzeltickets verfahren würde, kann Geld sparen, indem er stattdessen einen DayPass kauft. Damit kann man einen ganzen Tag lang in allen Zonen fahren. Wenn man einen DayPass benutzt, muss man allerdings daran denken, ihn vor dem ersten Benutzen zu entwerten; an den SeaBus- und SkyTrain-Stationen geht dies an den Ticketautomaten. Falls man die Compass Karte online auf eigenen Namen registriert kann man den DayPass auch online aktivieren (genügend Guthaben auf der Karte vorausgesetzt).

Diese so genannten FareSavers werden nicht mehr verkauft, können bei Restbeständen laut TransLink noch genutzt oder rückerstattet werden.

Kleinkinder fahren umsonst. Für Kinder von 5‒13 Jahren gibt es verbilligte Tickets (concession fares). Schüler von 14‒19 brauchen, um ihre Berechtigung für verbilligte Tickets nachzuweisen, eine orangene Compass Karte, die für Touristen allerdings kaum zu beschaffen ist. Bei Senioren ab 65 Jahren reicht ein Altersnachweis.

Stadtfähren[Bearbeiten]

In der Einbuchtung südlich der Downtown (False Creek), gibt es darüberhinaus noch ein System mit kleinen Minifähren (Die Regenbogenfarbenen von Aquabus und die Blauen von False Creek Ferries), vielleicht eher zu vergleichen mit Wassersammeltaxis, für die gesonderte, relativ teure Tarife gelten. Interessant ist das vor allem, wenn man von oder nach Granville Island reisen will.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu amerikanischen Großstädten kann man sich auch gut per Fahrrad bewegen (es existieren viele Fahrradstraßen, die von Autos nur spärlich befahren sind). Die Distanzen, die man zwischen touristischen Zielen zurücklegt, sind selten größer als 3 km (vom Canada Place bis zum Stanley Park sind es 2,5 km). Fahrradverleihstationen existieren überall, besonders im Eingangsbereich des Stanley Parks und an der Waterfront. Gängige Anbieter sind z.B. "Ezee Riders Bike" und vor allem "Mobi Bike".

Zu Fuß[Bearbeiten]

Durch die überschaubare Größe von Vancouver kann man sich auch sehr gut zu Fuß bewegen. Es existieren überall breite Bürgersteige, und man kann gefahrlos an jedem Zebrastreifen die Straße überqueren. Ähnlich wie in den USA werden rote Fußgängerampeln eher lax gehandhabt, d.h. bei geringem oder gar keinem Verkehr wird die Straße auch bei Rot überquert. Besonders die Stadtteile Downtown, Westend, Gastown und der Stanley Park sind sehr gut zu Fuß erreichbar, da sie nicht allzu weit auseinanderliegen. Eine Fußgängerzone nach europäischem Vorbild existiert jedoch nicht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Das Museum of Anthropology
  • UBC Museum of Anthropology, 6393 N.W. Marine Drive (mit Canada Line bis Broadway/City Hall, dann 99B Line bis UBC). Auf dem Campus der University of British Columbia befindet sich das Anthropologiemuseum der Uni, das zu Recht als eine der Top-Sehenswürdigkeiten von Vancouver gilt. Nordamerika-Unerfahrene entdecken hier jedoch zunächst einmal, dass „Anthropologie“ im Englischen nicht „Völkerkunde“ oder „Volkskunde“ bedeutet, sondern einen Akzent auf Selbstausdruck, Kunst und Ritual hat. Statt Gebrauchsgegenständen, die wie in einem Ethnologiemuseum Einblicke ins alltägliche Leben indianischer Völker bieten würden, sind in diesem Museum Artefakte wie Totempfähle und Holzskulpturen der regionalen Ureinwohner ausgestellt, die mehrheitlich aus dem 19. Jahrhundert stammen und gemeinsam mit der Great Hall des auch architektonisch sehenswerten Museums ein äußerst fotogenes Gesamtkunstwerk bilden. Das zweite Highlight sind die Multiversity Galleries, in denen über 10.000 Artefakte aus aller Welt ausgestellt sind, die man sich am Computer erklären lassen kann. Wissenshungrige verbringen allein in diesem Ausstellungsteil mindestens eine Stunde. Zur Außenanlage gehören zwei Häuser der Haida-Indianer und einige weitere interessante Holzskulpturen. Hauseigenes Parkhaus. Direkt unterhalb des Museums, über eine Treppe zu erreichen, liegt der FKK-Strand Wreck Beach; abends kann man von hier die Sonne hinter Vancouver Island untergehen sehen. Geöffnet: täglich 10.00 – 17.00 Uhr, Di bis 21.00 Uhr. Preis: Eintritt $16,75 (Rabatte für Schüler, Senioren und Familien; Di nach 17.00 Uhr ebenfalls reduziert).

Kirchen, Tempel, Gotteshäuser[Bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten]

Canada Place
  • Canada Place, 999 Canada Place St. Das sicherlich einprägsamste Gebäude in Vancouver ist der Canada Place. Es ist ein futuristisch anmutender, ins Wasser gebauter Steg mit einem Dach aus Segeltuch. Er ist ein Relikt der Weltausstellung 1986. Heute wird er für Ausstellungen und als Anlegeplatz für Kreuzfahrtschiffe verwendet. Außerdem befinden sich in ihm ein IMAX-Kino und das exklusive Pan-Pacific Hotel. Beim Flanieren auf dem 300 m langen Bauwerk kann man den Blick auf den Hafen, auf den Stanley Park und auf die Skyline genießen. Es macht Spaß, dem regen Treiben der Schiffe, Wasserflugzeuge, Frachter und Kajaks im Burrard Inlet, das Downtown von North Vancouver trennt, zuzuschauen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe am Canada Place angelegt haben, die man dann aus nächster Nähe betrachten kann. In den Sommermonaten ist das regelmäßig möglich. Geöffnet: 24 Std offen. Preis: Kostenlos.
Hotel Vancouver
  • Fairmont Hotel Vancouver, 900 W. Georgia St. Das 1939 eröffnete Fairmont Hotel Vancouver mitten in Downtown ist ein von außen und innen imposant aussehendes Hotel. Das grüne Dach ist weithin sichtbar und wird nachts angestrahlt. Es ist der mittlerweile dritte Neubau des ehemaligen Eisenbahn-Hotels.
  • Vancouver Lookout im Harbour Center Tower, 555 West Hastings Street. Einen schönen 360° Überblick über Greater Vancouver bekommt man vom Vancouver Lookout aus. Vom mit 177 m zweithöchsten Gebäude Vancouvers kann man darüber hinaus die Berge um Vancouver und bei gutem Wetter auch Vancouver Island und den Mount Baker sehen, der bereits in den USA liegt. Die Eintrittskarte ist den ganzen Tag bis zur Schließung gültig. Bei einsetzender Dämmerung ist die beste Tageszeit, um auf den Turm zu fahren. Einen Kaffee kann man sich übrigens auch auf dem Turm gönnen, dieser ist nicht überteuert. Zusätzlich gibt es ein (recht teures) Restaurant. Geöffnet: Winter: 9.00 – 21.00 Uhr, Sommer: 8.30 – 22.30 Uhr. Preis: Eintritt: 15 $.

Straßen, Plätze, Viertel[Bearbeiten]

Das Millenium Gate
  • Chinatown, grob der Bereich zwischen E Pender St, Gore Ave, E Hastings St und Carrell St. Das etwas südöstlich des Stanley Park gelegene traditionelle Chinesenviertel von Vancouver. Als Ausgangspunkt für einen Erkundungsgang eignet sich das Millenium Gate an der Ecke West Pender St/Taylor St. Läden und Restaurants. Zu den reizvollsten und gar nicht teuren chinesischen Erfahrungen, die man hier machen kann, zählt das Mittagessen in einem Dim-Sum-Restaurant. Parken u. a. in der sehr großen EasyPark-Hochgarage 140 Keefer St möglich (Alternativen: 107 East Cordova St; 150 West Pender St). In den 1980er Jahren hat die Vorstadt Richmond begonnen, Chinatown den Rang als bedeutendstem Chinesenviertel von Vancouver abzulaufen; lohnend ist der Besuch aber weiterhin.
  • Gastown. Der älteste Stadtteil von Vancouver, östlich von Downtown gelegen. Man kann dort gemütlich auf dem typischen, alten Pflaster flanieren, es gibt Straßencafés bzw. Restaurants, kitschige Souvenirläden, die Steam Clock und die Statue des Namensgebers von Gastown, Gassy Jack. Dieser Stadtteil ist sehr touristisch, typisches "Alltagsleben" erlebt man hier eher nicht. Vorsicht: Ein paar Blöcke weiter östlich fängt das Obdachlosenviertel an, dorthin sollte man sich vor allem Abends nicht verirren (siehe auch Sicherheit).
  • Granville Island. Künstler- und Theaterviertel unterhalb der Granville Bridge mit einem großen Public Market, in dem man frische Lebensmittel bekommt. Auch, wenn man keine Lebensmittel einkaufen möchte, lohnt sich ein Ausflug hier hin. Außerdem gibt es einige Läden von einheimischen Künstlern, die selbst hergestellte Kunst anbieten.
  • Robson Square.
Das Living Shangri-La ist das höchste Bauwerk in Vancouver.
  • West Georgia Street: Keine herkömmliche Sehenswürdigkeit, aber eine der eindrucksvollsten und längsten Hochhausschluchten, die man in Nordamerika finden kann. Wer moderne Hochhausarchitektur gern mit der Kamera einfängt, beginnt die 2½ km lange Wanderung im Westen bei Denman Street und bewegt sich von dort nach Osten in Richtung Downtown. Unterwegs kommt man u. a. an folgenden Türmen und anderen bemerkenswerten Bauwerken vorbei:

Parks und Gärten[Bearbeiten]

Vancouver ist eine sehr grüne Stadt. Touristen und Einheimische genießen gleichermaßen die Natur, die man in Parks und im Umland der Stadt finden kann. Viele der Parks werden zum Sport treiben genutzt, aber auch für schöne Spaziergänge, Wanderungen und natürlich einfach nur Erholung. Witzig: Wenn man sich im Sommer/ Spätsommer sonntags um die Mittagszeit in einem Park befindet, wird es einem öfters passieren, dass man eine Hochzeitsgesellschaft beim Fotoshooting beobachten kann.

Totempfähle im Stanley Park
  • Stanley Park. Bus 19 bis Stanley Park (Endstation) oder von Skytrain Waterfront etwa 30 Minuten am Ufer in westliche Richtung entlanglaufen. Der Stanley Park ist der eindrucksvollste und größte Park in Vancouver, nur 1 km westlich von Downtown auf einer eigenen Halbinsel gelegen, mit einer ganzen Reihe von Attraktionen. Mehrere Totempfähle erinnern an die Native People, die hier einmal gelebt haben. Sie liegen, frei zugänglich, im östlichsten Teil des Parks in Ufernähe. Etwas östlich davon ist einer der wenigen Punkte, von wo aus man die Skyline gut fotografieren kann. Die grün angestrichene 1,5 km lange Lions Gate Bridge von 1938 verbindet Downtown mit West und North Vancouver und überspannt imposant den Burrard Inlet. Sie kann sowohl mit dem Fahrrad befahren als auch zu Fuß überquert werden (beides ist jedoch relativ unspektakulär). Jeden Abend um Punkt 21.00 Uhr gibt die 9 o’clock Gun einen Schuss ab, der in ganz Vancouver zu hören ist – ein Relikt aus alten Zeiten, als die Schiffsuhren noch synchronisiert werden mussten. Den Schuss bekommt man jedoch am besten vom Canada Place mit. Vancouverites nutzen den Park vor allem zum Sport treiben: Es existiert ein etwa 10 km langer Rundweg für Jogger, Fahrradfahrer und Inlineskater um den ganzen Park. Achtung: der Weg darf nur in eine Richtung, gegen den Uhrzeigersinn, befahren werden! Für Fußgänger existieren jede Menge Wege zum Spazieren durch den mit Nadelholz bewaldeten Park. Eine Wanderung im Stanley Park lohnt sich definitiv, weil man sich eher wie in der Wildnis als direkt neben einer Großstadt fühlt. Rund um den Beaver Lake existieren zahlreiche beschilderte Wanderwege. Es gibt auch mehrere (von 1-3 durchnummerierte) Strände und ein Schwimmbad im Stanley Park. Preis: Kostenlos.
Im Van Dusen Botanical Garden
  • Van Dusen Botanical Garden, W 37th Ave, bei Oak St. Im Herzen von Vancouver, im Stadtteil Shaughnessy, liegt der städtische botanische Garten. Der 22 ha große Garten wurde 1975 eröffnet und zählt zu den Top-Attraktionen der Stadt (TripAdvisor). Kinder lieben besonders das große Labyrinth, in dessen Zentrum ein Monkey Puzzle Tree (Araucaria araucana) steht, ein seltsamer Baum, der eigentlich in den chilenischen Anden beheimatet ist. Parkplatz. Geöffnet: täglich, im Hochsommer 9.00 – 21.00 Uhr, sonst etwas weniger großzügige Zeiten. Preis: Eintritt $10,75 (Rabatte für Kinder, Senioren und Familien; auch von Oktober bis Ende März etwas preiswerter).
  • Bloedel-Konservatorium, 4600 Cambie Street. Nur 1 km östlich des VanDusen Botanical Garden liegt dieser runde Kuppelbau, der viele exotische Pflanzen und Tiere beherbergt. Geöffnet: Sommer: Mo – Fr 9.00 – 20.00 Uhr, Sa + So 10.00 – 21.00 Uhr. Preis: Eintritt: 12 $.
  • UBC Botanical Garden, 6804 SW Marine Drive. Der botanische Garten der Uni. Zu den populärsten Attraktionen zählt der im David C. Lam Asian Garden gelegene Greenhart Canopy Walkway, ein 308 Meter langes System aus Hängebrücken, die durch die Bäume gespannt sind. April bis Oktober, sonst nur nach Vereinbarung. Geschlossene Schuhe erforderlich (Sandalen und Flipflops nicht erlaubt). Kostenpflichtig.
  • Queen Elizabeth Park. Bus 15 bis Cambie@33th. Der mit 167 m höchste Punkt der Stadt liegt in diesem Park. Als Aussichtspunkt ist er aber nur bedingt zu empfehlen, da viele Bäume den Blick auf die Skyline behindern. Im Herbst kann man die vielen bunten Laubbäume bewundern. Der frühere Steinbruch ist heute in einen kleinen chinesischen Berggarten verwandelt. Im südlichen Teil des Parks befindet sich ein öffentlicher Golfplatz. Preis: Kostenlos.
  • Lighthouse Park. Bus 250 bis Beacon Lane. Der Park befindet sich nicht in Vancouver selber, sondern in West Vancouver und umfasst neben einem Waldgebiet mit schönen Wanderwegen auch den Point-Atkinson-Leuchtturm, der als National Historic Site besonders geschützt ist. Hinweis für Reisende mit einem Wohnmobil: Der Zugang zum Park liegt in einem Wohngebiet. Die Zufahrtsstraßen zum sehr kleinen Parkplatz sind teilweise sehr eng und verwinkelt. Preis: Kostenlos.
  • Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden, 578 Carrall Street. Klassischer chinesischer Garten. Passenderweise in Chinatown gelegen. Der Garten ist schon sehenswert, aber relativ klein. Ein Teil des Gartens ist auch frei zugänglich. Dort kann man die Atmosphäre auch ganz gut erleben und sich dann entscheiden, ob man noch mehr sehen möchte. Geöffnet: Winter: Di – So 10.00 – 16.30 Uhr, Sommer: Mo – So 9.30 – 17.00 Uhr. Preis: Eintritt: 12 $.

Aquarium und Zoo[Bearbeiten]

Ein Weißstreifendelfin im Vancouver Aquarium. Die Species ist in der Region beheimatet.
  • Vancouver Aquarium, 845 Avison Way. Im Südosten des Stanley Park liegt das erstklassige Aquarium von Vancouver. Berühmt ist es, weil in den Außenanlagen viele für die Region typische Delfinarten zu sehen sind, wie Weißstreifendelfine, Weißwale (Beluga whales) und Schweinswale (Porpoises). Wer eine Kamera mitbringt, wird sich auch über die vielen fotogenen und interessanten Quallen freuen. Das Aquarium ist so groß, dass es an den Becken selbst an gut besuchten Tagen relativ wenig Gedränge gibt; wer möglichst ungestört sein will, kommt jedoch am besten gleich morgens oder erst um 16.00 Uhr. Einige Parkplätze direkt vor dem Aquarium. Sicherer ist es, mit Bus Nr. 19 zu kommen, dessen Endstation (Stanley Park Loop) in unmittelbarer Nähe des Aquariums liegt. Dieser Bus startet in Metrotown und fährt von dort über Kingsway, Main Street/Science World, Chinatown und West Pender Street. Geöffnet: täglich 9.30 – 18.00 Uhr. Preis: Eintritt $30 (Kinder 4‒12 $19, Senioren $23).
Eine Giraffe im Greater Vancouver Zoo
  • Greater Vancouver Zoo, 5048 264th Street, Aldergrove. Der Zoo der Großstadtregion liegt 1 Autostunde südöstlich von Downtown Vancouver an Autobahn Nr. 1 kurz hinter Langley. Große und kleine Tiere aus der Region und aus aller Welt. Ein eher konventioneller Zoo, den man nur besuchen sollte, wenn man Kinder bewegen muss oder Zoos gewohnheitsmäßig nicht auslässt. Geöffnet: Im Sommer täglich 9.00 – 19.00 Uhr, von Oktober bis Ende März nur bis 16.00 Uhr. Preis: Eintritt $22,25 (Rabatte für Kinder, Senioren und Familien). Kostenpflichtiger Parkplatz.

Verschiedenes[Bearbeiten]

  • Steam Clock, 305 Water Street. 24 Std offen. Die weltweit erste mit Dampf betriebene Uhr markiert die westliche Grenze der ursprünglichen Gastown. Alle fünfzehn Minuten gibt es kurze Tonfolgen mit zusätzlichem Dampfausstoß und zu jeder vollen Stunde eine kleine Melodie. Kein unbedingtes Muss, gehört aber zum alten Teil Vancouvers dazu. Kostenlos.
  • Public Market (Granville Island Markthalle), 1669 Johnston St, Vancouver, BC V6H 3R9, Kanada (Granville Island). Der Public Market liegt auf Granville Island, in einer großen Markthalle. Dort gibt es Lebensmittel und Feinkost zu kaufen. Es ist immer sehr viel los, und besonders an einem regnerischen Tag genau das richtige Ziel. +1 Typ ist Gruppenbezeichnung

Fotogalerie[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

In Vancouver bestehen viele Möglichkeiten für Unternehmungen. Eine Vielzahl sind sportlicher Art, entweder selbst Sport treiben oder professionellen Mannschaften beim Sport zuschauen.

Sport treiben[Bearbeiten]

Vancouverites sind sportverrückt. So gibt es jede Menge verschiedene Möglichkeiten, (kostengünstig) Sport zu treiben. Für Gelegenheiten zum Skifahren oder Bergwandern siehe North Vancouver.

  • Fahrrad fahren. Es gibt viele Fahrradgeschäfte, in denen man sich ein Fahrrad leihen kann.
  • Schlittschuh laufen. Es gibt mehr als 10 Eishallen im Großraum Vancouver, die in den Herbst- und Wintermonaten geöffnet sind.
  • Tennis spielen. Es gibt viele öffentliche Tennisplätze, meist in Ufernähe, beispielsweise am südlichen Ende des Stanley Parks (Lagoon Dr).
  • Kajak fahren. In den Gewässern rund um Vancouver kann man gut Kajak oder Canadier fahren. Es gibt mehrere Ausleihstationen am False Creek.

beim Sport zuschauen[Bearbeiten]

In Vancouver gibt es mehrere Profiteams, denen man zuschauen kann.

  • Vancouver Canucks (NHL). Eishockey ist die Sportart Nummer 1 in Kanada. Da liegt es nicht fern, zum Eishockey zu gehen. Leider sind die Karten teuer (es fängt bei 62 $ an (Saison 2010/11)) und die Spiele sind oft schon lange vorher ausverkauft. Trotzdem ein Erlebnis, den schnellsten Mannschaftssport der Welt anzuschauen. Die Saison geht von September bis April/ Mai. Die Canucks spielen in der Rogers Arena (ehemals GM Place).
  • British Columbia Lions (CFL). American Football ist auch sehr beliebt. Die Karten sind recht billig (~15 $) und gut zu haben. Die Saison geht von Juli bis November. Die Lions spielen im BC Place.

Whitewater Rafting[Bearbeiten]

Rafting ist eine schaukelige, aber hoch unterhaltsame Sache.

Eine populäre Freizeitaktivität in British Columbia ist das Rafting, das Befahren von Wildwasser mit dem Schlauchboot. Ein Mordsspaß, selbst für Unsportliche ‒ vorausgesetzt, man ist gesundheitlich gut beieinander und fürchtet sich vor dem wilden Ritt nicht. Da man den Instruktionen seines Bootsguides genau folgen muss, sind solide Englischkenntnisse unverzichtbar. Rund um Vancouver findet man u.a. folgende Programme:

  • Chilliwack RiverRafting, 49704 Chilliwack Lake Road, Chilliwack. 1½ Autostunden östlich von Vancouver, am Ufer des einsam-wilden Chilliwack River, befindet sich das Basislager dieses Anbieters, der verschiedene, unterschiedlich schwierige Trips im Programm hat. The Classic dauert gut 2 Stunden, ist auch für Unerfahrene und für Familien mit (größeren) Kindern geeignet, kostet pro Person $109 (Rabatte für Kinder und Jugendliche) und schließt eine Mahlzeit ein. Badehose oder -anzug mitbringen (Baumwolle ist als Unterkleidung im Neopren-Anzug ungeeignet, weil man darin friert, sobald sie nass wird), alles andere ‒ auch Schuhwerk ‒ wird gestellt. Weil man auf jeden Fall tüchtig nass wird, hält man im Auto am besten auch ein Handtuch bereit. Zu den Sicherheitsleistungen dieses Anbieters zählen langärmlige Neoprenanzüge und Schutzhelme sowie ein Kajakfahrer, der die Boote ständig begleitet, um ins Wasser gefallene Teilnehmer zu sichern. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Cheakamus Splash, Squeamish, 1 Stunde nördlich von Vancouver. Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Dauer: 3 Stunden. Preis: Erwachsene CDN$ 89 (Kinder 5‒16 CDN$ 60). Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Elaho Exhilarator, Squeamish, 1 Stunde nördlich von Vancouver. Für Familien mit Kindern ab 13 Jahren. Dauer: 5 Stunden. Preis: Erwachsene CDN$ 129 (Kinder CDN$ 119; in der Hauptsaison teurer). Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Green River Rafting, Whistler, gut 1½ Stunden nördlich von Vancouver. Für Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Dauer: 2½ Stunden. Preis: Erwachsene CDN$ 88 (4-Personen-Familien: pro Person CDN$ 77). Typ ist Gruppenbezeichnung

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Konzerte. In Vancouver finden regelmäßig sowohl klassische als auch Konzerte von bekannten Künstlern statt. Für eine Konzertkarte muss man jedoch durchaus mit 100 $ und mehr rechnen. Tickets und Informationen gibt es beispielsweise hier. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • Promenaden-Spaziergänge. Ausgehend vom Canada Place kann man einmal rund um den Stanley Park, um den False Creek herum über Kitsiliano bis zur UBC gehen, joggen, Fahrrad fahren oder inline-skaten. Der Weg (Seawall) ist durchgängig und ausgeschildert. Typ ist Gruppenbezeichnung

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Das Chinesische Neujahrsfest, in Chinatown. Das Chinesische Neujahrsfest ist/war in diesem Jahr am 16. Februar 2018. Es wird im nächsten bzw. im übernächsten Jahr am 05. Februar 2019 bzw. 13. November 2018 sein. Typ ist Gruppenbezeichnung

Einkaufen[Bearbeiten]

Einkaufen kann man entlang der Robson Street. Hier findet man die üblichen Ketten sowie eine Anzahl eigenständiger Läden. Fast sämtliche exquisite Modeboutiquen sind hier angesiedelt. Granville Street und Burrad Street, welche die Robson Street in Nord-Süd-Richtung kreuzen, werden von den Einheimischen bevorzugt zum Einkaufen genutzt. Es gibt nur ein größeres Einkaufszentrum in Downtown, das Pacific Centre (Kreuzung Granville und W Georgia Street). Es gibt 250 verschiedene Geschäfte. Die nächste Skytrain Station ist Granville Street. Etwas außerhalb ist das Metrotown Einkaufszentrum (es liegt in Burnaby). Es ist mit 470 Geschäften das zweitgrößte Einkaufszentrum in Kanada. Eine eigene Skytrain Station (Metrotown) ist vorhanden.

Küche[Bearbeiten]

Vancouver ist eine Top-Adresse für japanische Haute-Cuisine.

Vancouver ist eine internationale Stadt. Dies schlägt sich auch in den kulinarischen Eigenheiten der Stadt nieder. Wenn man aus essen geht, stehen einem prinzipiell alle Küchen der Welt offen. Es stehen zahlreiche internationale Restaurants zur Verfügung. Essen gehen ist in der Regel preiswert, definitiv preiswerter als in Deutschland. Es gilt, dass die Abendkarte meist etwas teurer ist als die Mittagskarte. Die Preise bewegen sich für ein Hauptgericht bei 8-12 $.

Die Frage nach dem typisch kanadischen Essen fällt schwer. Das gibt es im Grunde gar nicht. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, Gemeinsamkeiten gibt es recht wenig. Am ehesten bekommt man typisch kanadisches in kleinen Brauereien (z.B. Steamworks Brewing Company).

Typisch für Vancouver ist Sushi, also japanisches Essen. Die Stadt ist mit Sushi-Restaurants und Imbissen übersät, das Sushi ist preiswert und gut (manche Leute sagen, es wäre das beste Sushi der Welt). Wer übrigens keinen rohen Fisch mag (was oft unter Sushi verstanden wird), bekommt in japanischen Restaurants auch Fleisch oder vegetarische Gerichte. Weiterhin gibt es viele andere asiatische Restaurants (chinesisch, vietnamesisch, etc). Vereinzelt findet man auch deutsche Lokale.

Gute Restaurants findet man in Yaletown, am Broadway und in Gastown, exquisite Fischlokale auch am Coal Harbor.

Frühstück und Coffee Houses[Bearbeiten]

Wer morgens außer Haus frühstücken will, geht entweder in einen Coffee-Shop à la Starbucks oder der kanadischen Version Blenz (in Vancouver an jeder Straßenecke vorhanden) oder in ein Café. Besonders empfehlen kann man Caffè Artigiano (fünfmal in Vancouver). Tim Horton (kanadischer Eishockeyspieler) als klassischer "einheimischer" Donut-Shop ist auch nicht zu verachten.

  • Caffè Artigiano, 1101 West Pender Street, 763 Hornby Street und 740 West Hastings Street. Café mit Flair, bekannt für den guten Kaffee, der als Kunstwerk serviert wird.

Günstig[Bearbeiten]

  • Viva Tevere Pizzeria, 1190 Victoria St. Die populärste Pizzeria der Stadt.
  • Baghdad Cafe, 548 Seymour St, Vancouver, BC V6B 3J5, Kanada (Downtown). Tel.: +1 604-428-2525. Arabischer Imbiss, der günstige und gute Gerichte anbietet. Empfehlenswert ist das Hühnchenkebab mit Reis für ca. 9C$. Es sind auch Sitzplätze vorhanden. Selbstbedienung. Typ ist Gruppenbezeichnung

Mittel[Bearbeiten]

Steamworks Brewing Company
  • Gurkha Himalayan Kitchen, 1141 Davie St. Ausgezeichnetes Restaurant mit tibetanischer und nepalesischer Küche.

Gehoben[Bearbeiten]

  • L'Abattoir Restaurant, 217 Carrall St. Vermutlich das beste französische Restaurant in Vancouver.
  • Bishop’s, 2183 W. 4th Ave, Vancouver. Gilt als das beste Restaurant der Stadt (Tripadvisor). Kanadische Haute-Cuisine.
  • Miku, 70-200 Granville St. Japanische Haute-Cuisine.
  • Tojo's, 1133 West Broadway. Das Sushi-Restaurant der Stadt.
  • Vij's Restaurant, 1480 W 11th Ave. Exquisites indisches Restaurant.

Nachtleben[Bearbeiten]

In und um die Granville Street (Downtown) haben sich eine Menge Clubs und Bars angesiedelt. Nachts wird die Granville Street abschnittsweise für den Straßenverkehr gesperrt. Ein LGBTQ Viertel ist rund um die Davie Street.

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels sind in Vancouver ein bisschen auf der teuren Seite. Wer sparen möchte, kann auf die Hotelmeile am Flughafen ausweichen. Downtown Vancouver ist von dort schnell zu erreichen. Auch in North Vancouver gibt es einige preiswerte Adressen. Weitere günstige Alternativen sind die südöstlichen Vororte Surrey and Langley.

Günstig[Bearbeiten]

  • Days Inn Vancouver Metro, 2075 Kingsway. Zentrumsnah gelegenes Mittelklassehotel der Wyndham-Kette. Kaffeemaschine im Zimmer. Hauseigener Parkplatz, kein Pool. Preis: 2 Double-Size-Betten mit Frühstück ab $101.

Ein bisschen außerhalb[Bearbeiten]

Siehe auch Surrey and Langley.

  • Ramada Coquitlam Vancouver, 631 Lougheed Hwy, Coquitlam, 30 Minuten östlich von Downtown Vancouver. Gutes Hotel der Wyndham-Kette im Osten der Stadt. Indoor-Pool und hauseigener Parkplatz. Preis: 2 Queen-Size-Betten ohne Frühstück ab US$ 88.
  • Met Hotel, 411 Columbia St, New Westminster, 30 Minuten östlich von Downtown Vancouver. Sehr gutes Boutiquehotel etwas abseits von Vancouver. Ungewöhnliche moderne Einrichtung. Kein Pool. Preis: 2 Queen-Size-Betten ohne Frühstück ab $93.
  • Quality Inn, 21735 Lougheed Hwy, Maple Ridge, 50 Minuten östlich von Downtown Vancouver. Gutes Hotel der Choice-Kette weit im Osten der Stadt. Kein Pool. Hauseigener Parkplatz. Preis: 2 Queen-Size-Betten mit Frühstück ab $97.
  • Delta Town & Country Inn, 6005 Highway 17, bei Highway 99, Delta, 30 Minuten südlich von Downtown Vancouver. Ausgezeichnetes unabhängig geführtes Hotel weit im Süden der Stadt. Outdoor-Pool und hauseigener Parkplatz. Preis: 2 Queen-Size-Betten ohne Frühstück ab $96.
  • Happy Day Inn, 7330 6th St, Burnaby, 30 Minuten östlich von Downtown Vancouver. Unabhängig geführtes Motel im Osten der Stadt. Anspruchslos, aber gut bewertet. Kein Pool. Hauseigener Parkplatz. Preis: 2 Double-Size-Betten mit Frühstück ab US$ 97.
  • Corporate Inn, 379 12th St, New Westminster, 30 Minuten südöstlich von Downtown Vancouver. Einfaches, aber gutes Motel im Südosten. Hauseigener Parkplatz. Kein Pool. Preis: 2 Queen-Size-Betten mit Frühstück ab US$ 97.
  • Lake City Inn & Suites, 5415 Lougheed Highway, Burnaby, 25 Minuten östlich von Downtown Vancouver. Gutes unabhängig geführtes Hotel etwas außerhalb. Outdoor-Pool, hauseigener Parkplatz. Preis: 2 Personen ohne Frühstück ab $105 (kanadische Dollars).
  • Executive Plaza Hotel & Conference Centre Coquitlam, 405 North Rd, Coquitlam, 30 Minuten östlich von Downtown Vancouver. Schickes großes Konferenzhotel etwas außerhalb. Outdoor-Pool und Tennisplatz. Preis: 2 Double-Size-Betten ohne Frühstück ab US$ 116.

Lernen[Bearbeiten]

  • Simon-Fraser-University (SFU).
  • University of British Columbia (UBC).

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Prinzipiell gilt für Vancouver das, was für ganz Kanada gilt.

Unter Einheimischen gilt die Carrall Street südlich der "Gassy Jack"-Statue Richtung Chinatown als Gegend, die man besser meidet. Vancouver leidet seit vielen Jahren unter einer Wohnungskrise weshalb die sozial schwächsten mitunter auf der Straße landen, mit all den damit verbundenen Problemen. Die Gegend gilt tagsüber als relativ ungefährlich, nachts sollte man die nötige Vorsicht walten lassen. Wie in anderen Teilen der Welt auch kann Starren oder Augenkontakt als Provokation wahrgenommen werden.

Ansonsten gelten die üblichen Sicherheitsregeln, d.h. alle Wertsachen aus dem geparkten Auto schaffen und bei größeren Menschenansammlungen (z.B. in Gastown) auf Taschendiebe achten.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Roaming Partner für T-Mobile ist in ganz Kanada "Rogers Wireless". So gibt es dafür im Großraum Vancouver durchweg guten Empfang.

In Downtown Vancouver findet man überall Internet-Cafés, die für Minimum 2 CAN-$ pro 15 min ihre Dienste anbieten. Deutlich günstiger geht es in den Public Libraries. Da kostet der Internet-Zugang gar nichts. In den meisten Cafes und Restaurants gibt es für Kunden gratis WLAN.

Briefkästen sind rot und mit der weiß-blauen Aufschrift "Canadian Post" versehen. Man findet sie auf alle Fälle überall in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Nur ca. 130 km entfernt liegt das Skigebiet in den Whistler Montains. Hier fanden u.a. auch olympische Wettbewerbe 2010 statt. Auf dem dorthin führenden Highway 99 North (auch sea-to-sky highway) sind gerade umfassende und weitreichende Straßenbauarbeiten im Gang. Deswegen ist mit starken Behinderungen und sogar zeitweiligen Totalsperrungen zu rechnen.
  • Wer Zeit hat, sollte unbedingt einen längeren Ausflug nach Vancouver Island einplanen. Die dort gelegen Hauptstadt von British Columbia, Victoria, erinnert mehr an England als an eine kanadische Stadt.

In Richtung Osten liegen die nächsten Parks bereits an der Grenze zu Alberta (von Nord nach Süd): Yoho-Nationalpark, Glacier-Nationalpark (knapp 7 Stunden Fahrtzeit), Mount-Revelstoke-Nationalpark und Kootenay-Nationalpark.

  • In Richtung Osten gelangt man über das Städtchen Hope (Drehort von Rambo) und den Highway 3 Richtung Kelowna und das Okanagan Valley, das als "Obstgarten" von British Columbia gilt. Alternativ, aber wesentlich unspektakulärer kann man auch über den Trans Canada Highway 1 East fahren.
  • Richtung Süden gelangt man in die USA in den Bundesstaat Washington. Mit den üblichen Grenzkontrollen (genaue Befragung, Abnahme von Fingerabdrücken und Foto etc.) seit dem 11. September 2001 ist aber zu rechnen. Seattle ist lediglich 250 km von Vancouver entfernt. Relativ kurz hinter der Grenze laden riesige amerikanische Outlet Factories zum Shoppen ein.
  • Steveston Harbour. Eine sogenannte historical site. Entlang der Südküste von Richmond stand früher eine riesige Fischfabrik. Jetzt ist da noch ein kleiner Fischerhafen mit Restaurants und Lehrpfad. Exzellentes, aber teures Seafood gibt es im Shady Island.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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