Vancouver
| Vancouver | |
| Provinz | British Columbia |
|---|---|
| Einwohnerzahl | 662.248 (2021) |
| Höhe | 2 m |
| Tourist-Info | www.vancouver.ca |
| Social Media | |
Vancouver | |
Vancouver ist eine Großstadt in der kanadischen Provinz British Columbia. Mit ihrer Metropolregion Metro Vancouver Regional District zählt die Stadt 2,4 Millionen Einwohner und ist damit die größte Stadt im Westen Kanadas.
Hintergrund
[Bearbeiten]1 Vancouver liegt als Hafenstadt am Pazifik. In diesen mündet der Fjord 1 Burrard Inlet , der Vancouver von der eigenständigen Stadt North Vancouver trennt. Der 2 Fraser River mündet südlich der Stadt in den Pazifik. Ihre markante Lage zwischen dem Pazifik und den 3 Coast Mountains macht sie touristisch besonders attraktiv. Außerdem ist die Stadt durch ihre vielen Parks mit einer Gesamtfläche von 1680 Hektar auffallend grün und hat eine hohe Lebensqualität. Dem internationalen Publikum wurde Vancouver zuletzt als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010 erneut in Erinnerung gerufen.
Die kanadische Großstadt Vancouver darf nicht verwechselt werden mit dem 495 km südlich gelegenen Vancouver im US-Bundesstaat Washington.
Geschichte
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Die indigenen Küsten-Salish mit ihren Stämmen Squamish, Tsleil-Waututh und Musqueam siedelten in der Gegend bis zur Vancouver Island seit etwa 9000 vor Christus und lebten überwiegend vom Fischfang und der Jagd auf Großwild. In Berührung mit Europäern kamen sie erstmals, als Don Juan Pantoja y Arriaga, der um den 15. Juni 1791 die Strait of Georgia durchquerte und sie „El Gran Canal de Nuestra Senora del Rosario del Marinera“ nannte.[1] Am 13. Juni 1792 landete der englische Kapitän George Vancouver mit seinem Schoner „Discovery“ von der Discovery Bay kommend am heutigen 4 Point Grey .[2], traf auf etwa 50 Indigene und nahm die Gegend für England in Besitz. Ab 1788 kamen die ersten Chinesen, 1858 folgten weitere dem nun einsetzenden Goldrausch, zwischen 1881 und 1884 migrierten sie für den Eisenbahnbau.
Goldfunde am Fraser River (1858) und der nachfolgende Aufschwung der Holzwirtschaft (1863) mit dem ersten Sägewerk „Moody’s Mill“ in Moodyville (dem heutigen North Vancouver) ermunterten den pensionierten Binnenschiffer „Gassy Jack“ John Deighton zur Eröffnung des ersten Saloons 1867 in Granville, das vorläufig bis 1886 so genannt wurde.[3] Der Präsident der Canadian Pacific Railway, William Cornelius van Horne, hielt Granville nicht für den passenden Ortsnamen, so dass es am 6. April 1886 zur formalen Gründung der Stadt unter den Namen „Vancouver“ zu Ehren des Kapitäns George Vancouver kam. „Vancouver ist dazu bestimmt, eine großartige kanadische Stadt zu werden“, prognostizierte er. Bereits etwa 1000 Einwohner lebten hier, als am 13. Juni 1886 das 1 Great Vancouver Fire ausbrach und die meisten Gebäude zerstörte. Übrig blieben nur der Hastings Mill Store , das 1 Regina Hotel und ein paar Gebäude in 1 False Creek .[4] Schon ein halbes Jahr nach dem Feuer waren neun Saloons, 14 Büro-Blocks, 23 Hotels und 51 Läden neu entstanden, meist aus Ziegelsteinen erbaut. Die städtische Infrastruktur mit Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen wurde systematisch angelegt, elektrische Laternen kamen hinzu.
Kurz danach wurde die transkanadische Eisenbahn „Canadian Pacific-Railway“ fertiggestellt. Der erste Personenzug startete am 28. Juni 1886 in Montreal und erreichte nach 139 Stunden Fahrtzeit am 4. Juli 1886 Port Moody (20 km östlich von Vancouver). Die Canadian Pacific-Railway wurde am 23. Mai 1887 bis zum vorläufigen Endbahnhof Coal Harbour in Vancouver weitergeführt, als die Stadtbevölkerung auf 2000 Einwohner angewachsen war. Am 13. Juni 1887 kam das erste mit Seide beladene Schiff aus Yokohama in Vancouver an, dessen Ladung in den transkontinentalen Güterzug nach Montreal verfrachtet wurde. Das 1 Vancouver City Hospital eröffnete im Februar 1888.
Am 26. Juli 1888 verunglückte das Dampfschiff „Beaver“, am 21. Juli 1906 kollidierten die Schiffe „Chehalis“ und „Princess Victoria“ in der Höhe des heutigen Stanley Parks, wobei acht Matrosen starben und sieben vom Leuchtturmwärter des 1898 erbauten Propect Point Lighthouse gerettet werden konnten. Das heutige 2 Vancouver General Hospital eröffnete im Januar 1906. Im Jahre 1911 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Die Anbindung von Vancouver an den Trans-Canada Highway begann 1959 mit der Begradigung des British Columbia Highway
, so dass Vancouver mit der Eröffnung am 3. September 1962[5] an die längste Fernstraße Kanadas nach St. John’s angebunden war.
Am 15. September 1971 machten sich 12 Umwelt-Aktivisten auf dem Heilbutt-Kutter „Phyllius Cormack“ von Vancouver auf den Weg nach Alaska, um dort gegen US-Atomtests bei der Insel Amchitka zu protestieren, wurden aber von der US-Küstenwache abgefangen.[6] Sie bekamen genügend öffentliche Aufmerksamkeit und gründeten im Oktober 1971 die Umweltorganisation Greenpeace in einem Keller der 1 Unitarian Church of Vancouver .
Zwischen dem 2. Mai und 13. Oktober 1986 fand in Vancouver die Expo 1986 statt, die mit 22 Millionen Besuchern das bisher größte Ereignis der Stadtgeschichte darstellte. Organisiert von der 1 Pacific National Exhibition , war der Stadtbereich des False Creek unter anderem mit dem Expo Centre Austragungsort.[7] 1987 wurde die kosmetische Anwendung des bereits bekannten Wirkstoffes Botox von den kanadischen Augenärzten Jean und Alastair Carruthers in Vancouver entdeckt. Im Januar 1990 wurde der Luxuszug-Betreiber 2 Rocky Mountaineer Vacations gegründet, der erste Luxuszug startete am 27. Mai 1990 Richtung Banff in die kanadischen Rocky Mountains.
Zwischen dem 12. und 28. Februar 2010 fand in Vancouver die Winter-Olympiade statt, wobei die meisten Sportarten (9 von 15 Disziplinen) im 121 km entfernten Whistler ausgetragen wurden. 2010 wurde Vancouver zur weltweit lebenswertesten Stadt unter 140 Städten auserkoren[8], wobei die organisatorische Leistung der Olympiade berücksichtigt werden konnte. Die am 2. Mai 1670 gegründete Hudson's Bay Company (HBC) gilt als eines der ältesten Handelsunternehmen weltweit und dem ältesten in Nordamerika. Sie geriet in die Schlagzeilen, als sie ihre berühmte Warenhauskette (von Kanadiern liebevoll als „The Bay“ bezeichnet) und damit auch ihr Flaggschiff in Vancouver unter großer Anteilnahme der Bevölkerung im Juni 2025 schloss. Das am 14. März 1914 eröffnete Gebäude des Warenhauses 1 The Bay Building (674 W Georgia Str) steht unter Denkmalschutz und bleibt erhalten.
Klima
[Bearbeiten]Vancouver liegt am Pazifik und weist deshalb ein maritimes-gemäßigtes Klima auf. Die Sommer zwischen Juni und August sind warm und nicht heiß, die Winter zwischen November und April sind mild und regenreich, Schnee fällt dann nur auf dem Grouse Mountain oder in der Region um Whistler. Im Sommer steigen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen am Tag selten über 23 °C, Einzelwerte können 28 °C erreichen. Nachts liegen die Temperaturen um die 15 °C. Im Dezember/Januar gibt es in der Stadt selbst nachts bei 3 °C meist keinen Frost, Schneefälle sind aber nicht ausgeschlossen. Der meiste Regen fällt zwischen November und Januar, wo es monatlich je 16 Regentage gibt. Juli/August haben jeweils 4 Regentage. Frühling (Mai) und Herbst (September/Oktober) sind angenehme Reisemonate mit weniger Touristen und günstigeren Preisen.
Stadtteile
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Von den 23 verwaltungstechnischen Stadtteilen sind von touristischer Bedeutung:
- 2 Downtown
- 3 Chinatown
- 4 Coal Harbour
- 5 Fairview
- 6 Gastown
- 7 Japantown
- 8 Kitsilano
- 9 Mount Pleasant
- 10 Riley Park
- 11 Strathcona
- 12 West End
- 13 Yaletown .
In Chinatown gibt es die zweit größte chinesische Gemeinde der Welt außerhalb Chinas, die größte lebt in San Francisco. Eine eigenständige Stadt bildet 14 North Vancouver . Die Metropol-Region ist 15 Greater Vancouver mit 2,4 Millionen Einwohnern.
Anreise
[Bearbeiten]- Per Flugzeug
Der 1 Vancouver International Airport (IATA: YVR) liegt auf der Insel 5 Sea Island und wird von allen wichtigen Airlines (auch Lufthansa) angeflogen. Er ist 14 km entfernt vom Stadtzentrum.
Am 2 Vancouver Harbour Water Airport (IATA: CXH) im 3 Coal Harbour starten und landen die meisten Wasserflugzeuge. Sie bieten einige Linienverbindungen vor allem zu Städten auf Vancouver Island an, beispielsweise mehrmals am Tag nach Victoria, Nanaimo oder Comox mit der Harbour Air. Auch Rundflüge werden angeboten, seit Mitte 2010 ist die zweite Hauptgesellschaft Westcoastair mit Harbour Air fusioniert.
Vom 4 Vancouver Heliport starten Hubschrauberflüge über die Stadt und die Region.
- Per Auto
Der Trans-Canada Highway
ist eine West-Ost-Verbindung von Victoria kommend über 192 km nach Vancouver und von dort über 867 km nach Banff und weiter bis nach St. John’s am Atlantik. Er führt nach Vancouver über die Ironworkers Memorial Second Narrows Crossing .
Der British Columbia Highway
ist eine Nord-Süd-Verbindung von White Rock (Grenzstation zu den USA) über 50 km nach Vancouver und von dort über 342 km nach Creek Cashe Creek.
- Per Bus
Die beiden großen nordamerikanischen Reisebusgesellschaften Greyhound und Gray Line fahren viele Städte in ganz West-Kanada bzw. West-USA an. Zu den beliebtesten Reisezielen gehören sicherlich Victoria mit Pacific Coach Line (Fährfahrt inklusive), Whistler und Seattle. Zu diesen Reisezielen verkehren mehrmals am Tag Busse. Die Preise sind günstig (nach Victoria 38,95 CAD, nach Seattle 31,50 CAD ohne Vergünstigungen). Zu bedenken ist, dass Busfahrten relativ lange dauern (nach Victoria etwas weniger als 4 Stunden, nach Seattle etwas mehr als 4 Stunden). Bei Reisen in die USA muss man mit etwa 45 Minuten Wartezeit an der Grenze rechnen.
Alle Überlandbusse fahren am Hauptbahnhof Pacific Central Station ab.
- Per Bahn
Der Fernzug The Canadian beginnt/endet an der am 2. November 1919 eröffneten 5 Pacific Central Station und fährt bis Toronto. Ganzjährig verkehrt die US-Eisenbahngesellschaft Amtrak zwischen Seattle und Vancouver.
Der Touristenzug Rocky Mountaineer beginnt/endet an der 6 Rocky Mountaineer Station (1755 Cottrell Street). Tickets müssen lange Zeit im Voraus gebucht werden.
- Per Schiff
Es existieren zahlreiche Verbindungen nach Vancouver Island. Mit BC Ferries gelangt man an viele verschiedene Ziele der Insel. Stündlich verkehrt eine Fähre nach Swartz Bay (Großraum Victoria) und nach Nanaimo. Die beiden Fährterminals für Vancouver sind 7 Tsawwassen ferry (südlich von Downtown) und 8 Horseshoe Bay ferry (nördlich von Downtown), jeweils etwa 30 Autominuten. Man erreicht beide mit dem öffentlichen Nahverkehr.
Weiterhin gibt es eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe am Canada Place. Von hier aus werden hauptsächlich Alaska oder Westküsten-Kreuzfahrten angeboten. Vancouver verfügt auch über mehrere Yachthäfen, die mit dem eigenen Boot angefahren werden können.
Mobilität
[Bearbeiten]SkyTrain
[Bearbeiten]In der Stadt verkehrt der 9 SkyTrain , eine am 11. Dezember 1985 eröffnete fahrerlose Hoch- oder U-Bahn, die eine 68,8 km lange Strecke mit 48 Haltestellen bedient. Er hält auch am ältesten Bahnhof der Stadt, der am 1. August 1914 eröffneten 10 Waterfront station . Von hier fährt auch der Pendlerzug des West Coast Express . Der SkyTrain ist das schnellste öffentliche Transportmittel, das in der Innenstadt als U-Bahn und ansonsten als Hochbahn fährt. Der SkyTrain fährt führerlos (also nicht wundern, wenn der vermeintliche Fahrer Zeitung liest) und ist damit fast eine Sehenswürdigkeit für sich. Er wird unter dem Dach der lokalen Verkehrsgesellschaft TransLink betrieben, was Benutzern den Vorteil bietet, dass sie für SkyTrain und Busse dieselben Tickets verwenden können.
Der SkyTrain fährt auf drei Linien, deren Ausgangspunkt die Station „Waterfront“ in Downtown ist, von der man in den Seabus nach North Vancouver umsteigen kann. In Downtown gibt es 5 Stationen: Waterfront, Burrard, Granville, Vancouver City Centre und Yaletown-Roundhouse.
- Die Expo Line führt dann nach Südosten bis nach Surrey.
- Die Millenium Line führt in dieselbe Richtung, kehrt nach einer Schleife über den Lougheed Highway aber in die Stadt bzw. zum Amtrak-Bahnhof zurück.
- Die erst Ende 2009 eröffnete Canada Line führt nach Süden und fährt unter anderem den Flughafen an.
Busse
[Bearbeiten]Daneben kann man auf ein gut ausgebautes Busnetz zurückgreifen, durch jede größere Straße führt eine Linie (meist die ganze Straße konsequent entlang). Auf den Anzeigeschildern der Busse steht entweder die Straße, durch die sie fahren oder die Endstation, was hin und wieder etwas verwirrend sein kann. Für Touristen ist die Navigation also nicht allzu einfach, auch weil sich nur an neueren Haltestellen in der Innenstadt Hinweistafeln mit dem Busnetz finden. Fahrplanaushänge existieren keine, die Busse verkehren jedoch meist im 5 oder 10 Minuten-Takt. Man informiert sich also am Besten vorab im Internet bei Translink oder Google Transit. Alternativ kann man auch die Busfahrer fragen, die meist gern Auskunft geben.
Um mit dem Bus schnell in weiter entferntere Stadtteile zu gelangen, empfiehlt sich die Benutzung der Express-Linie 99B. Sie verkehrt von Broadway Station zur UBC.
SeaBus
[Bearbeiten]Der 11 SeaBus sind Luftkissenboote, die Vancouver (vom Vancouver Waterfront Terminal) mit North Vancouver (zum 12 Lonsdale Quay ) verbinden. Maximal 395 Passagiere werden in 12 Minuten über den Burrard Inlet befördert.
Tickets für Busse, SeaBus und SkyTrain
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Die Tickets des Verkehrsunternehmens TransLink sind Einheitstickets, die für den Bus, den SkyTrain und den SeaBus verwendet werden können.
Das Liniennetz ist in Zonen unterteilt (Übersichtskarte). Der Ticketpreis hängt davon ab, wie viele Zonen man durchfahren möchte (außer Bus, dort gibt es nur noch 1-Zone-Tickets, auch wenn sie in eine andere Zone fahren). Es gibt 1-Zonen-Tickets sowie Tickets, die das Durchfahren mehrerer Zonen erlauben. Nach 18:30 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen kann man allerdings auch mit einem 1-Zonen-Ticket das ganze Netz befahren. Die innerste Zone umfasst die gesamte City of Vancouver; Zone 2 der engere Gürtel (North und West Vancouver, Richmond, New Westminster, Burnaby) und Zone 3 alles darüber hinaus. Erst wenn man über die Stadtgrenze nach North Vancouver oder z. B. zum Flughafen (Richmond) fahren will, muss man sich mit den Zonen wirklich beschäftigen.
Mit einem 1-Zonen-Ticket kann man innerhalb 1 Zone 90 Minuten lang beliebig in jeder Richtung fahren. Umsteigen ist dabei erlaubt, auch zwischen Bus, SeaBus und SkyTrain. Wenn man ein Einzelticket in einem Bus mit Bargeld kauft, muss man das Geld abgezählt bereithalten: wie auch in den USA generell üblich, hat der Fahrer keine Kasse mit Wechselgeld, sondern das Geld wird in einen Automaten gesteckt. An der SkyTrain- oder SeaBus-Station kauft man das Ticket am Automaten; Bar- und Kreditkartenzahlung ist möglich.
Preiswerter ist es, wenn man sich eine Compass Karte am Automaten oder im Laden kauft (7-Eleven, Safeway, Mac’s oder London Drugs). Wer an einem Tag mehr als 2 Einzeltickets verfahren würde, kann Geld sparen, indem er stattdessen einen DayPass kauft. Damit kann man einen ganzen Tag lang in allen Zonen fahren. Wenn man einen DayPass benutzt, muss man allerdings daran denken, ihn vor dem ersten Benutzen zu entwerten; an den SeaBus- und SkyTrain-Stationen geht dies an den Ticketautomaten. Falls man die Compass Karte online auf eigenen Namen registriert, kann man den DayPass auch online aktivieren (genügend Guthaben auf der Karte vorausgesetzt).
Kleinkinder fahren umsonst. Für Kinder von 5‒13 Jahren gibt es verbilligte Tickets (concession fares). Schüler von 14‒19 brauchen, um ihre Berechtigung für verbilligte Tickets nachzuweisen, eine orangene Compass Karte, die für Touristen allerdings kaum zu beschaffen ist. Bei Senioren ab 65 Jahren reicht ein Altersnachweis.
Stadtfähren
[Bearbeiten]In der Einbuchtung südlich der Downtown (False Creek), gibt es darüber hinaus noch ein System mit kleinen Minifähren (die Regenbogenfarbenen von Aquabus und die Blauen von False Creek Ferries), vielleicht eher zu vergleichen mit Wassersammeltaxis, für die gesonderte, relativ teure Tarife gelten. Interessant ist das vor allem, wenn man von oder nach Granville Island reisen will.
Mit dem Fahrrad
[Bearbeiten]Im Gegensatz zu amerikanischen Großstädten kann man sich auch gut per Fahrrad bewegen (es existieren viele Fahrradstraßen, die von Autos nur spärlich genutzt werden). Die Distanzen, die man zwischen touristischen Zielen zurücklegt, sind selten größer als 5 km (vom Canada Place bis zum Stanley Park sind es 2,5 km). Fahrradverleihstationen existieren überall, besonders im Eingangsbereich des Stanley Parks und an der Waterfront. Gängige Anbieter sind z. B. "Ezee Riders Bike" und vor allem "Mobi Bike".
Zu Fuß
[Bearbeiten]Durch die überschaubare Größe von Vancouver kann man sich auch sehr gut zu Fuß im Schachbrettmuster (englisch: grid pattern) der Stadt bewegen. Es existieren überall breite Bürgersteige, und man kann gefahrlos an jedem Zebrastreifen die Straße überqueren. Ähnlich wie in den USA werden rote Fußgängerampeln eher weniger ernst genommen, d. h. bei geringem oder gar keinem Verkehr wird die Straße auch bei Rot überquert (englisch: jaywalking). Besonders die Stadtteile Downtown, Westend, Gastown und der Stanley Park sind sehr gut zu Fuß erreichbar, da sie nicht allzu weit auseinanderliegen. Eine Fußgängerzone nach europäischem Vorbild existiert jedoch nicht.
Sehenswürdigkeiten
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- Bauwerke
- 2 Hastings Mill Store, 1575 Alma Road das älteste Bauwerk der Stadt stammt aus 1865 und fungiert heute als Museum.
- 3 Lions Gate Bridge am 14. November 1938 eröffnete, 1823 Meter lange Stahlhängebrücke mit 70 Meter hohen Pylonen und einer Spannweite von 471 Metern. Über das Wahrzeichen von Vancouver führt mit drei Fahrspuren und zwei Fußwegen der British Columbia Highway 99 über North Vancouver nach Cashe Creek.
- 4 Burrard Bridge am 1. Juli 1932 eröffnet, ist die 836 m lange Brücke die älteste in Vancouver.
- 5 Ironworkers Memorial Second Narrows Crossing am 25. August 1960 eröffnete, 1292 m lange Autobrücke über den Burrard Inlet für den Trans-Canada Highway.
- 6 Cambie Bridge am 8. Dezember 1985 eröffnete, 1100 m lange Brücke.
- 7 Harbour Centre, 555 West Hastings Street, Vancouver, BC V6B 4N6 am 13. August 1977 eröffneter, 167 m hoher Fernsehturm mit Drehrestaurant und herrlichem Ausblick auf die Stadt und die Coastal Mountains. 360°-Blick über Greater Vancouver und darüber hinaus bei gutem Wetter auch Vancouver Island und den Mount Baker, der bereits in den USA liegt. Die Eintrittskarte ist den ganzen Tag bis zur Schließung gültig. Bei einsetzender Dämmerung ist die beste Tageszeit, um auf den Turm zu fahren. Das recht teure Drehrestaurant bietet Speisen an. Geöffnet: Winter: 09:00–21:00 Uhr, Sommer: 08:30–22:30 Uhr. Preis: CAD 15.
- 1 BC Place, 777 Pacific Boulevard, Vancouver, BC V6B 4Y8. Tel.: +1 604 669 23 00 am 19. Juni 1983 eröffnetes Stadion mit 60.000 Plätzen unter dem größten luftgestützten Dach der Welt, das am 5. Januar 2007 unter den Schneemassen teilweise zusammenbrach.
- 13 Canada Place, 999 Canada Pl, Vancouver, BC V6C 3T4. Tel.: +1 604 665 90 00 am 2. Mai 1986 eröffneter Terminal für Kreuzfahrtschiffe und Ausstellungen. Das sicherlich einprägsamste Gebäude in Vancouver ist ein futuristisch anmutender, ins Wasser gebauter Steg mit einem Dach aus Segeltuch. Außerdem befinden sich in ihm ein IMAX-Kino und das exklusive Pan-Pacific Hotel. Beim Flanieren auf dem 300 m langen Bauwerk kann man den Blick auf den Hafen, auf den Stanley Park und auf die Skyline genießen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe am Canada Place angelegt haben, die man dann aus nächster Nähe betrachten kann.
- 8 Statue von John Deighton (Statue of John Deighton) 1970 aufgestellte Statue von „Gassy Jack“ auf einem Whiskey-Fass, der 1867 den ersten Saloon hier in Gastown eröffnete.
- 9 Gastown Steam Clock eine 1977 installierte Dampfuhr, durch eine Dampfmaschine und Elektromotoren angetrieben, die Zeit auf vier Zifferblättern anzeigt und die Viertelstunden mit einer Pfeife ankündigt, welche die Melodie des Westminsterschlags (englisch: Westminster Quarters) spielt. Die Uhr erzeugt zur vollen Stunde eine Dampfwolke aus ihrer Spitze.
- 6 Granville Island ursprünglich eine Insel, seit 1916 eine Halbinsel im Burrard Inlet, mit dem Festland verbunden durch den.
- 7 Sutcliffe Park aus der Ausfüllung des Burrard Inlet hervorgegangener Kinderpark.
- 10 Private Residences at Hotel Georgia 2012 errichteter Wolkenkratzer mit 49 Etagen, 157 Meter hoch.
- Museen und Kirchen
- 11 Museum of Vancouver, 1100 Chestnut Street, Vancouver, BC V6J 3J9. Tel.: +1 604 736 44 31 1894 eröffnet und 1967 in das gegenwärtige Gebäude umgezogen; zeigt anhand von 80.000 Exponaten, wie Vancouver war, ist und sein könnte.
- 12 Vancouver Art Gallery, 750 Hornby Street, Vancouver, BC V6Z 2H7. Tel.: +1 604 662 47 00 eröffnete am 5. Oktober 1931. Eine Kunstgalerie mit vielen Wanderausstellungen.
- 13 Vancouver Maritime Museum, 1905 Ogden Ave, Vancouver, BC V6J 1A3. Tel.: +1 604 257 83 00 im Juni 1959 eröffnet, zeigt die pazifisch-arktisch-maritime Geschichte Kanadas mit dem im Mittelpunkt stehenden Schoner St. Roch.
- 14 H. R. MacMillan Space Centre, 1100 Chestnut Street, Vancouver, BC V6J 3J9. Tel.: +1 604 738 78 27 am 28. Oktober 1968 eröffnetes Raumfahrtmuseum mit dem MacMillan-Planetarium.
- 15 Chinese Cultural Centre am 14. September 1980 eröffnet und zeigt die chinesische Kunst, wie sie vor allem Chinatown geprägt hatte.
- 16 Science World, 1455 Quebec Street, Vancouver, BC V6A 3Z7. Tel.: +1 604 443 74 40 am 6. Mai 1989 eröffnetes Wissenschaftsmuseum, im Expo Centre eingerichtet.
- 17 Museum of Anthropology at UBC, 6393 NW Marine Drive, Vancouver, BC, Canada V6T 1Z2. Tel.: +1 604 827 59 32 1947 gegründet, präsentiert die Kunst und Kultur der Welt mit dem Fokus auf die indigenen „First Nations“. Auf dem Campus der University of British Columbia befindet sich das Anthropologiemuseum der Uni, das zu Recht als eine der Top-Sehenswürdigkeiten von Vancouver gilt. Nordamerika-Unerfahrene entdecken hier jedoch zunächst einmal, dass „Anthropologie“ im Englischen nicht „Völkerkunde“ oder „Volkskunde“ bedeutet, sondern einen Akzent auf Selbstausdruck, Kunst und Ritual hat. Statt Gebrauchsgegenständen, die wie in einem Ethnologiemuseum Einblicke ins alltägliche Leben indianischer Völker bieten würden, sind in diesem Museum Artefakte wie Totempfähle und Holzskulpturen der regionalen Ureinwohner ausgestellt, die mehrheitlich aus dem 19. Jahrhundert stammen und gemeinsam mit der Great Hall des auch architektonisch sehenswerten Museums ein äußerst fotogenes Gesamtkunstwerk bilden. Das zweite Highlight sind die Multiversity Galleries, in denen über 10.000 Artefakte aus aller Welt ausgestellt sind, die man sich am Computer erklären lassen kann. Wissenshungrige verbringen allein in diesem Ausstellungsteil mindestens eine Stunde. Zur Außenanlage gehören zwei Häuser der Haida-Indianer und einige weitere interessante Holzskulpturen. Direkt unterhalb des Museums, über eine Treppe zu erreichen, liegt der FKK-Strand Wreck Beach; abends kann man von hier die Sonne hinter Vancouver Island untergehen sehen. Geöffnet: 10:00 bis 17:00 Uhr, Di bis 21:00 Uhr. Preis: Eintritt CAD 16,75 (Rabatte für Schüler, Senioren und Familien; Di nach 17:00 Uhr ebenfalls reduziert).
- 2 Christ Church Cathedral, 690 Burrard Street, Vancouver, BC V6C 2L1. Tel.: +1 604 682 38 48 anglikanische Kirche, geweiht am 17. Februar 1895 und damit die älteste Kirche in Vancouver.
- 3 Coastal Church, 1160 W Georgia Street 1919 erbaute Kirche.
- 4 St. Andrew's-Wesley United Church, 1022 Nelson Street, Vancouver, BC, V6E 4S7 1933 erbaute Kirche.
- 5 Holy Rosary Cathedral (Cathedral of Our Lady of the Rosary, Vancouver), 646 Richards Street, Vancouver, British Columbia. E-Mail: office@vancouvercathedral.org 1953 erbaut, katholische Erzdiözese von Vancouver.
- Theater
- 3 Vancouver Opera, 1945 McLean Drive, Vancouver, British Columbia das erste Opernhaus entstand im Februar 1891. Das heutige Gebäude ist das.
- 4 Queen Elizabeth Theatre, 630 Hamilton Street, Vancouver, BC, V6B 2P1. Tel.: +1 604 665 21 93 eröffnete am 5. Juli 1959 und dient verschiedenen Aufführungen von Oper und Ballett. 2765 Sitzplätze.
- 5 Vancouver Playhouse, 600 Hamilton St, Vancouver, BC, V6B 2P1 eröffnet am 2. Oktober 1963, 668 Sitzplätze.
- 6 Rogers Arena, 800 Griffiths Way, Vancouver, BC V6B 6G1. Tel.: +1 604 899 74 00 am 21. September 1995 eröffnete Konzerthalle, 20.000 Sitzplätze.
- Parks
- 8 Stanley Park am 27. September 1888 eröffneter und nach dem ersten kanadischen Generalgouverneur Lord Frederick Stanley benannter, mit 4,04 km² zweit größter Stadtpark der Welt. Er liegt westlich und östlich der Auffahrt zur Lions Gate Bridge (Stanley Park Causeway) und wird umrundet durch den 10 km langem asphaltierten Stanley Park Drive, der wiederum den 9 km langen Stanley Park Seawall (für Fußgänger und Radfahrer) verbindet. Der Fuß- und Radweg wurde zwischen 1917 und 1980 angelegt. Im Stanley Park befinden sich unter anderem folgende Attraktionen:
- 9 Vancouver Aquarium, 845 Avison Way. Tel.: +1 778 655 95 54 am 5. Juni 1956 eröffnetes Aquarium mit rund 8.000 Fischarten und Delphin-Shows. Berühmt ist es, weil in den Außenanlagen viele für die Region typische Delfinarten zu sehen sind wie Weißstreifendelfine, Weißwale (englisch: Beluga whales) und Schweinswale (englisch: Porpoises). Wer eine Kamera mitbringt, wird sich auch über die vielen fotogenen und interessanten Quallen freuen. Das Aquarium ist so groß, dass es an den Becken selbst an gut besuchten Tagen relativ wenig Gedränge gibt; wer möglichst ungestört sein will, kommt jedoch am besten gleich morgens oder erst um 16:00 Uhr. Einige Parkplätze sind direkt vor dem Aquarium. Sicherer ist es, mit Bus Nr. 19 zu kommen, dessen Endstation (Stanley Park Loop) in unmittelbarer Nähe des Aquariums liegt. Dieser Bus startet in Metrotown und fährt von dort über Kingsway, Main Street/Science World, Chinatown und West Pender Street. Geöffnet: tägl. 09:30–18:00 Uhr. Preis: CAD 30 (Kinder 4‒12 CAD 19, Senioren CAD 23).
- 2 Brockton Point Totem Poles neun Repliken von Totempfählen stehen hier seit 1962, acht davon bunt bemalt. Die Originale sind teilweise aus 1880 und über Museen verteilt.
- 3 9 O'Clock Gun an der Seawall Promenade stehende stationäre Kanone, die täglich um 21:00 Uhr eine Salve abfeuert. Sie entstand 1816 in England und kam etwa 1894 nach Vancouver.
- 18 Brockton Point Lighthouse 1890 gebauter Leuchtturm mit 10,5 Metern Höhe, 2008 außer Dienst gestellt.
- 19 Chehalis Cross das keltische Kreuz erinnert an den Untergang der „Chehalis“ am 21. Juli 1906.
- 7 Brockton Oval 1891 gebauter Cricket-Platz.
- 20 Girl in a Wetsuit 1972 aufgestellte und dem am 23. August 1913 eingeweihten Kleinen Meerjungfrau von Edvard Erikson in Kopenhagen nachempfundenen Original.
- 10 Beaver Lake der kleine Teich wird von Bibern bewohnt und von einem 1,5 km langen Rundwanderweg umrundet.
- 4 Prospect Point Ausblickspunkt von der Lions Gate Bridge bis nach North Vanvouver.
- 21 Propect Point Lighthouse 1898 erbauter zweiter Leuchtturm.
- 11 Siwash Rock eine 18 m hohe, aus dem Wasser ragende Felssäule, um den sich indigene Legenden ranken.
- 12 Hollow Tree der „hohle Baum“ ist ein bis zu 800 Jahre alter Baumstumpf eines Riesen-Lebensbaums.
- 5 Ferguson Point ist der westlichste Punkt im Stanley Park.
- 13 Lost Lagoon im Süden des Parks gelegene, 16,6 Hektar große künstliche Lagune mit einem 1,75 km langen Rundwanderweg.
- 14 Hastings Park bereits 1889 angelegter, mit 62 Hektar dritt größter Park der Stadt.
- 15 Central Park (Vancouver Central Park) am 14. Januar 1891 angelegter, mit 86,4 Hektar zweit größter Park der Stadt.
-
- 17 Little Mountain 125 Meter hoher Hügel im Park, der höchsten Erhebung in der Stadt. Als Aussichtspunkt ist er aber nur bedingt zu empfehlen, da viele Bäume den Blick auf die Skyline behindern.
- 18 John Hendry Park 1963 angelegter, 27,3 Hektar großer Park.
- 20 Greater Vancouver Zoo, 5048 264th Street, Aldergrove. Tel.: +1 604 856 68 25 am 20. August 1970 eröffneter Zoo der Großstadtregion liegt 1 Autostunde südöstlich von Downtown Vancouver am Trans-Canada Highway kurz hinter Langley. Große und kleine Tiere aus der Region und aus aller Welt. Ein eher konventioneller Zoo, den man nur besuchen sollte, wenn man Zoos gewohnheitsmäßig nicht auslässt. Geöffnet: Sommer tägl. 09:00–19:00 Uhr, von Oktober bis Ende März nur bis 16:00 Uhr. Preis: Eintritt CAD 22,25 (Rabatte für Kinder, Senioren und Familien).
- 21 VanDusen Botanical Garden, 5151 Oak Street, Vancouver, BC V6M 4H1. Tel.: +1 604 257 84 63 1972 angelegter, 22 Hektar großer botanischer Garten mit 7.500 Pflanzenarten. Im Stadtteil Shaughnessy gelegen, zählt er zu den Top-Attraktionen der Stadt. Kinder lieben besonders das große Labyrinth, in dessen Zentrum ein Monkey Puzzle Tree (Araucaria araucana) steht, ein seltsamer Baum, der eigentlich in den chilenischen Anden beheimatet ist. Geöffnet: tägl., im Hochsommer 09:00–21:00 Uhr, sonst etwas weniger großzügige Zeiten. Preis: Eintritt CAD 10,75 (Rabatte für Kinder, Senioren und Familien; auch von Oktober bis Ende März etwas preiswerter).
- 22 Bloedel-Konservatorium (Bloedel Conservatory), 4600 Cambie Street. Tel.: +1 604 257 85 84 nur 1 km östlich des VanDusen Botanical Garden liegt dieser runde Kuppelbau, der viele exotische Pflanzen und Tiere beherbergt. Geöffnet: Sommer: Mo–Fr 09:00–20:00 Uhr, Sa-So 10:00–21:00 Uhr. Preis: CAD 12.
- 23 Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden, 578 Carrall Street, Vancouver, BC V6B 5K2. Tel.: +1 604 662 32 07 1986 angelegter, nur 0,12 Hektar umfassender Garten.
- 24 UBC Botanical Garden, 6804 SW Marine Drive. Tel.: +1 604 822 42 08 der botanische Garten der Universität. Zu den populärsten Attraktionen zählt der im David C. Lam Asian Garden gelegene Greenhart Canopy Walkway, ein 308 Meter langes System aus Hängebrücken, die durch die Baumwipfel gespannt sind. April bis Oktober, sonst nur nach Vereinbarung. Geschlossene Schuhe erforderlich (Sandalen und Flipflops nicht erlaubt).
Bilder
[Bearbeiten]- Vancouver Lookout und Umgebung
- Die Meerjungfrau im Norden des Stanley Park
- Die Skyline von Vancouver vom Stanley Park aus gesehen
- Die 9 O'Clock Gun
- Das Vancouver Aquarium
- Yachthafen
- Hausboote an Granville Island
- Blick vom Queen Elizabeth Park Richtung Downtown im Herbst
- Blick vom öffentlichen Park über den Teich auf den Dr. Sun Yat-Sen Garden
- Der renovierte Hastings Mill Store aus 1865
Aktivitäten
[Bearbeiten]In Vancouver bestehen viele Möglichkeiten für Unternehmungen. Eine Vielzahl sind sportlicher Art, entweder selbst Sport treiben oder professionellen Mannschaften beim Sport zuschauen.
Sport treiben
[Bearbeiten]Vancouverites sind sportverrückt. So gibt es jede Menge verschiedene Möglichkeiten, (kostengünstig) Sport zu treiben. Für Gelegenheiten zum Skifahren oder Bergwandern siehe North Vancouver. Wandern im Stanley Park, Fahrradfahren um den Stanley Park auf dem 9 km langen Stanley Park Seawall. Die Fahrradstrecke der Seaside Bicycle Route von English Bay bis zum False Creek ist 15 km lang.
- Fahrrad fahren. Es gibt viele Fahrradgeschäfte, in denen man sich ein Fahrrad leihen kann.
- Schlittschuh laufen. Es gibt mehr als 10 Eishallen im Großraum Vancouver, die in den Herbst- und Wintermonaten geöffnet sind.
- Tennis spielen. Es gibt viele öffentliche Tennisplätze, meist in Ufernähe, beispielsweise am südlichen Ende des Stanley Parks (Lagoon Dr).
- Kajak fahren. In den Gewässern rund um Vancouver kann man gut Kajak oder Canadier fahren. Es gibt mehrere Ausleihstationen am False Creek.
beim Sport zuschauen
[Bearbeiten]In Vancouver gibt es mehrere Profiteams, denen man zuschauen kann.
- Vancouver Canucks (NHL). Eishockey ist die Sportart Nummer 1 in Kanada. Da liegt es nicht fern, zum Eishockey zu gehen. Leider sind die Karten teuer (es fängt bei 62 $ an (Saison 2010/11)) und die Spiele sind oft schon lange vorher ausverkauft. Trotzdem ein Erlebnis, den schnellsten Mannschaftssport der Welt anzuschauen. Die Saison geht von September bis April/ Mai. Die Canucks spielen in der Rogers Arena (ehemals GM Place).
- British Columbia Lions (CFL). American Football ist auch sehr beliebt. Die Karten sind recht billig (~15 $) und gut zu haben. Die Saison geht von Juli bis November. Die Lions spielen im BC Place.
Whitewater Rafting
[Bearbeiten]Eine populäre Freizeitaktivität in British Columbia ist das Rafting, das Befahren von Wildwasser mit dem Schlauchboot. Ein großer Spaß, selbst für Unsportliche ‒ vorausgesetzt, man ist gesundheitlich gut beieinander und fürchtet sich vor dem wilden Ritt nicht. Da man den Instruktionen seines Bootsguides genau folgen muss, sind solide Englischkenntnisse unverzichtbar. Rund um Vancouver findet man u.a. folgende Programme:
- Chilliwack RiverRafting, 49704 Chilliwack Lake Road, Chilliwack. 1½ Autostunden östlich von Vancouver, am Ufer des einsam-wilden Chilliwack River, befindet sich das Basislager dieses Anbieters, der verschiedene, unterschiedlich schwierige Trips im Programm hat. The Classic dauert gut 2 Stunden, ist auch für Unerfahrene und für Familien mit (größeren) Kindern geeignet, kostet pro Person $109 (Rabatte für Kinder und Jugendliche) und schließt eine Mahlzeit ein. Badehose oder -anzug mitbringen (Baumwolle ist als Unterkleidung im Neopren-Anzug ungeeignet, weil man darin friert, sobald sie nass wird), alles andere ‒ auch Schuhwerk ‒ wird gestellt. Weil man auf jeden Fall tüchtig nass wird, hält man im Auto am besten auch ein Handtuch bereit. Zu den Sicherheitsleistungen dieses Anbieters zählen langärmlige Neoprenanzüge und Schutzhelme sowie ein Kajakfahrer, der die Boote ständig begleitet, um ins Wasser gefallene Teilnehmer zu sichern.
- Cheakamus Splash, Squeamish, 1 Stunde nördlich von Vancouver. Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Dauer: 3 Stunden. Preis: Erwachsene CDN$ 89 (Kinder 5‒16 CDN$ 60).
- Elaho Exhilarator, Squeamish, 1 Stunde nördlich von Vancouver. Für Familien mit Kindern ab 13 Jahren. Dauer: 5 Stunden. Preis: Erwachsene CDN$ 129 (Kinder CDN$ 119; in der Hauptsaison teurer).
- Green River Rafting, Whistler, gut 1½ Stunden nördlich von Vancouver. Für Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Dauer: 2½ Stunden. Preis: Erwachsene CDN$ 88 (4-Personen-Familien: pro Person CDN$ 77).
Sonstiges
[Bearbeiten]- Konzerte. In Vancouver finden regelmäßig sowohl klassische als auch Konzerte von bekannten Künstlern statt. Für eine Konzertkarte muss man jedoch durchaus mit 100 $ und mehr rechnen. Tickets und Informationen gibt es beispielsweise Konzerte.
- Promenaden-Spaziergänge. Ausgehend vom Canada Place kann man einmal rund um den Stanley Park, um den False Creek herum über Kitsiliano bis zur UBC gehen, joggen, Fahrrad fahren oder inline-skaten. Der Weg (Seawall) ist durchgängig und ausgeschildert.
- Harbour Cruises and Events
Regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten]- Das Chinesische Neujahrsfest, in Chinatown. Das Chinesische Neujahrsfest ist/war in diesem Jahr am 17. Februar 2026. Es wird im nächsten bzw. im übernächsten Jahr am 06. Februar 2027 bzw. 26. Januar 2028 sein.
Ausflüge
[Bearbeiten]In North Vancouver sind besonders zu empfehlen:
- 22 Capilano Suspension Bridge, 3735 Capilano Road, North Vancouver, BC V7R 4J1. Tel.: +1 604 985 74 74 eine aus 1889 stammende, 140 Meter lange, wacklige Hängebrücke über den.
- 25 Capilano River ein von alten Douglasien gesäumter Fluss.
- 8 Grouse Grind, 6400 Nancy Greene Way, North Vancouver, BC ein 2,5 km langer und schwerer Wanderweg mit 2.830 Stufen und starkem Höhenunterschied für Experten.
- 14 Grouse Mountain Skyride sind zwei Seilbahnen auf den Grouse Mountain. Seit 2024 gibt es die Blue Skyride, die in 5:30 min mit 27 Kabinen je 8 Personen befördert und 792 Höhenmeter überwindet. Die seit 1976 bestehende Red Skyride überwindet 1200 Höhenmeter mit sonst gleichbleibenden Daten. Sie beide führen zum.
- 26 Grouse Mountain 1231 m hoher Hausberg von Vancouver mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und deren Umgebung.
In West Vancouver sind der 27 Pacific Spirit Regional Park und der 28 Lighthouse Park von Interesse. Letzterer umfasst neben einem Waldgebiet mit schönen Wanderwegen auch den Point-Atkinson-Leuchtturm, der als National Historic Site besonders geschützt ist. Hinweis für Reisende mit einem Wohnmobil: Der Zugang zum Park liegt in einem Wohngebiet. Die Zufahrtsstraßen zum sehr kleinen Parkplatz sind teilweise sehr eng und verwinkelt.
- 29 English Bay Erholungsgebiet und Versorgungszentrum.
Nur etwa 130 km entfernt liegt das Skigebiet in den Bergen um Whistler, wo viele olympische Wettbewerbe 2010 stattfanden. Per Auto/Bus kann die alpine Gegend auf dem British Columbia Highway
North (auch: Sea-to-sky Highway) erreicht werden.
- Wer Zeit hat, sollte unbedingt einen längeren Ausflug nach Vancouver Island einplanen. Die dort gelegen Hauptstadt von British Columbia, Victoria, erinnert mehr an England als an eine kanadische Stadt.
- Die nächstgelegenen Nationalparks sind der Gulf-Islands-Nationalpark und der Pacific-Rim-Nationalpark (beide über Vancouver Island zu erreichen). In Richtung Osten liegen die nächsten Parks bereits an der Grenze zu Alberta (von Nord nach Süd): Yoho National Park, Glacier-Nationalpark (knapp 7 Stunden Fahrtzeit), Mount-Revelstoke-Nationalpark und Kootenay National Park.
- In Richtung Osten gelangt man über das Städtchen Hope (Drehort vom Kinofilm Rambo) und den Highway 3 Richtung Kelowna und das Okanagan Valley, das als "Obstgarten" von British Columbia gilt. Alternativ, aber wesentlich unspektakulärer kann man auch über den Trans-Canada Highway (
) fahren, der über Banff in den Banff-Nationalpark (mit dem Touristenort Lake Louise am Icefields Parkway) führt. Weiter im Osten liegt die Stadt Calgary.
- Richtung Süden gelangt man in die USA in den Bundesstaat Washington. Mit den üblichen Grenzkontrollen (genaue Befragung, Abnahme von Fingerabdrücken und Foto etc.) seit dem 11. September 2001 ist aber zu rechnen. Seattle ist lediglich 250 km von Vancouver entfernt. Relativ kurz hinter der Grenze laden riesige amerikanische Outlet Factories zum Shoppen ein.
- Steveston Harbour. Eine sogenannte historical site. Entlang der Südküste von Richmond stand früher eine riesige Fischfabrik. Jetzt ist da noch ein kleiner Fischerhafen mit Restaurants und Lehrpfad. Exzellentes, aber teures Seafood gibt es im Shady Island.
Lernen
[Bearbeiten]Die seit 1908 bestehende 3 University of British Columbia ist die älteste und wird von 71.000 Studierenden besucht. 1965 wurde die 4 Simon-Fraser-University (SFU) gegründet, hat aber nur 36.000 Studierende.
Die öffentliche Bücherei 5 Vancouver Public Library verfügt über 9,5 Millionen Bücher.
Einkaufen
[Bearbeiten]Wichtigste Einkaufsstraßen sind die 23 Robson Street (vertreten sind Modelabels wie Addidas, Banana Republic; Ferragano, Hugo Boss, Sephora, Zara; Restaurants und Cafés) mit dem 24 Robson Square und die 25 Granville Street .
Das 2 Pacific Centre ist ein gehobenes Einkaufszentrum mit exklusiven Läden, Designermarken und Restaurant (701 West Georgia Str), das 3 Park Royal Shopping Centre liegt in der 2002 Park Royal South.
Küche
[Bearbeiten]
Wer aus essen geht, dem stehen prinzipiell alle Küchen der Welt offen. Es stehen zahlreiche internationale Restaurants zur Verfügung. Essen gehen ist in der Regel preiswert, definitiv preiswerter als in Deutschland. Es gilt, dass die Abendkarte meist etwas teurer ist als die Mittagskarte. Die Preise bewegen sich für ein Hauptgericht bei CAD 12 bis 15.
Die Frage nach dem typisch kanadischen Essen fällt schwer. Das gibt es im Grunde gar nicht. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, Gemeinsamkeiten gibt es recht wenig. Am ehesten bekommt man typisch kanadisches in kleinen Brauereien (z. B. Steamworks Brewing Company).
Typisch für Vancouver ist Sushi, also japanisches Essen. Die Stadt ist mit Sushi-Restaurants und Imbissen übersät, das Sushi ist preiswert und gut (manche Leute sagen, es wäre das beste Sushi der Welt). Wer übrigens keinen rohen Fisch mag (was oft unter Sushi verstanden wird), bekommt in japanischen Restaurants auch Fleisch oder vegetarische Gerichte.
Gute Restaurants findet man in Yaletown, am Broadway und in Gastown, exquisite Fischlokale auch am Coal Harbor. Gute Steaks bieten unter anderem 1 Elisa (1109 Hamilton Str), 2 Gotham Steakhouse & Cocktail Bar (615 Seymour Str) oder 3 Hy’s (637 Hornby Str).
Chinesisch gibt es natürlich in Chinatown. Gut und teuer ist das 4 iDen & Quanjude Beijing Duck House (2808 Cambie Str; ein Sternelokal), 5 Bao Bei (163 Keefer Str; ein Sternelokal) oder das 6 Sun Sui Wah Seafood Restaurant (3888 Main Str), preiswert das 7 Chinatown BBQ (130 E Pender Str). Gleich nebenan bietet das 8 Golden Smell Mee preiswerte malaiisch-singapurische Küche (142 E Pender Str).
Frühstück und Coffee Houses
[Bearbeiten]Wer morgens außer Haus frühstücken will, geht entweder in einen Coffee-Shop à la Starbucks oder der kanadischen Version Blenz (in Vancouver an jeder Straßenecke vorhanden) oder in ein Café. Besonders empfehlen kann man Caffè Artigiano (fünfmal in Vancouver). Tim Horton (kanadischer Eishockeyspieler) als klassischer "einheimischer" Donut-Shop ist auch nicht zu verachten.
- Caffè Artigiano, 1101 West Pender Street, 763 Hornby Street und 740 West Hastings Street. Café mit Flair, bekannt für den guten Kaffee, der als Kunstwerk serviert wird.
Günstig
[Bearbeiten]- Old Spaghetti Factory, 53 Water Street. Preiswert Nudeln essen, stilvoll eingerichtet.
- Viva Tevere Pizzeria, 1190 Victoria St. Die populärste Pizzeria der Stadt.
- Baghdad Cafe, 548 Seymour St, Vancouver, BC V6B 3J5, Kanada (Downtown). Tel.: +1 604-428-2525. Arabischer Imbiss, der günstige und gute Gerichte anbietet. Empfehlenswert ist das Hühnchenkebab mit Reis für ca. 9C$. Es sind auch Sitzplätze vorhanden. Selbstbedienung.
Mittel
[Bearbeiten]
- Gurkha Himalayan Kitchen, 1141 Davie St. Ausgezeichnetes Restaurant mit tibetanischer und nepalesischer Küche.
- Steamworks Brewing Company, 375 Water Street. Nette Mikro-Brauerei mit guter Küche.
Gehoben
[Bearbeiten]- L'Abattoir Restaurant, 217 Carrall St. Vermutlich das beste französische Restaurant in Vancouver.
- Bishop’s, 2183 W. 4th Ave, Vancouver. Gilt als das beste Restaurant der Stadt (Tripadvisor). Kanadische Haute-Cuisine.
- Miku, 70-200 Granville St. Japanische Haute-Cuisine.
- Tojo's, 1133 West Broadway. Das Sushi-Restaurant der Stadt.
- Vij's Restaurant, 1480 W 11th Ave. Exquisites indisches Restaurant.
Nachtleben
[Bearbeiten]Gastown ist das Vergnügungzentrum der Stadt. Das 1 The Roxy Cabaret (932 Granville Str) hat von 20:00 bis 03:00 Uhr geöffnet und präsentiert Live-Musik. Der 2 Mansion Nightclub (1161 W Georgia Str) ist zwischen 21:00 und 03:00 Uhr geöffnet und bietet ebenfalls Live-Musik. Der 3 Cabana Nightclub (1163 Granville Str) öffnet zwischen 22:30 und 04:00 Uhr, bietet teure Getränke zu Live-Musik.
Der 4 Fortune Sound Club (147 E Pender Str) liegt in Chinatown, öffnet zwischen 22:00 und 02:00 Uhr und bietet auf kleiner Fläche Live-Musik. Im 5 Gallery Vancouver (1312 SW Marine Dr) gibt es zwischen 22:00 und 03:00 Uhr hochpreisige Getränke (Champagner) und Cocktails zu Live-Musik.
Unterkunft
[Bearbeiten]

Die Webseite Booking.com listet für Vancouver 561 Hotels/Lodges aller Kategorien auf. Hierunter befinden sich unter anderem:
- Günstig
- 2 Cambie Downtown Hostel : 515 Seymour Str
- 3 Samesun Vancouver - Hostel : 1018 Granville Str
- 4 Cambie Hostel Gastown : 310 Cambie Str
- Mittel
- 5 Rosedale On Robson : 838 Hamilton Str, 215 Zimmer
- 6 Victorian Hotel eröffnete 1898 und ist damit das älteste Hotel in Vancouver (514 Homer Str, 47 Zimmer).
- 7 Holiday Inn Vancouver : 711 W Broadway
- 8 Days Inn by Wyndham Vancouver : 921 W Pender Str
- Gehoben
Das 9 Hotel Georgia eröffnete am 7. Mai 1927 und ist damit das älteste, gehobene Hotel der Stadt (801 W Georgia Str, 156 Zimmer). Das heutige 10 Hotel Vancouver ist ein am 28. Mai 1939 eröffnetes Hotel auf der 900 West Georgia Str (507 Zimmer). Sein historischer Vorgänger war das am 16. Mai 1888 von der Canadian Pacific Railway eröffnete gleichnamige Hotel. Das 11 Fairmont Waterfront eröffnete im Juli 1991 am 900 Canada Place Way (483 Zimmer).
Das 12 Hyatt Regency Vancouver ist ein 1973 eröffnetes Hotel mit 35 Etagen, 109 Meter hoch und 644 Zimmer (655 Burrard Str). Das Hotel 13 Living Shangri-La ist mit 200,9 Metern und 62 Etagen des höchste Gebäude von Vancouver und wurde am 24. Januar 2009 eröffnet (1120 W Georgia Str; 119 Zimmer). Das 14 Pinnacle Hotel Harbourfront hat 442 Zimmer und liegt an der 1133 W Hastings Str.
Praktische Hinweise
[Bearbeiten]Das 6 Vancouver Visitor Centre ist von 09:00 bis 16:00 Uhr die ganze Woche und ganzjährig geöffnet und befindet sich auf der ersten Etage im 26 Vancouver Convention Centre East , 999 Canada Place. Ein weiteres Besucherzentrum ist das 7 Tourism Vancouver Visitor Centre mit kürzeren Öffnungszeiten von montags bis freitags 11:00 bis 16:00 Uhr in der 200 Burrard Str.
Roaming-Partner für T-Mobile ist in ganz Kanada "Rogers Wireless". Dann gibt es im Großraum Vancouver durchweg guten Empfang. In Downtown Vancouver findet man überall Internet-Cafés, die für Minimum CAD 2 pro 15 min ihre Dienste anbieten. Deutlich günstiger geht es in den Public Libraries. Da kostet der Internet-Zugang gar nichts. In den meisten Cafés und Restaurants gibt es für Kunden gratis WLAN.
Briefkästen sind rot und mit der weiß-blauen Aufschrift "Canadian Post" versehen. Man findet sie auf alle Fälle überall in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.
Sicherheit
[Bearbeiten]Alle Straftaten nahmen gegenüber dem Vorjahr zwar ab, liegen aber noch auf mittlerem Niveau. Bei 37 Morden ergibt sich in der Greater Vancouver-Region eine Mordrate von 1,4 pro 1000 Einwohner, womit Vancouver an sechster Stelle aller kanadischen Städte liegt. Bei Gewalttaten befindet sich die Region mit 75,1/1000 und bei Vermögensdelikten mit 84,1/1000 im mittleren Bereich. Besonders gefährlich sind Downtown East Side, 16 Sunset und Chinatown/Gastown. Wer in letzteren Stadtteilen das Nachtleben genießen will, fährt am besten mit Taxen vom und zum Hotel. Unter Einheimischen gilt die Carrall Street südlich der "Gassy Jack"-Statue Richtung Chinatown als Gegend, die man besser meiden sollte.
Vancouver leidet seit vielen Jahren unter einer Wohnungskrise, weshalb die sozial schwächsten mitunter auf der Straße landen, mit allen damit verbundenen Problemen. Die Gegend gilt tagsüber als relativ ungefährlich, nachts sollte man die nötige Vorsicht walten lassen. Wie in anderen Teilen der Welt auch kann Starren oder Blickkontakt als Provokation wahrgenommen werden.
Das Gebiet um die 4 Hastings Street im östlichen Downtown hat sich, vermehrt nach der Freigabe des Besitzes harter Drogen, zu einem Zentrum einer entsprechenden Drogen-Szene entwickelt. Hier hausen auch viele Obdachlose.
Ansonsten gelten die üblichen Sicherheitsregeln, d. h. alle Wertsachen aus dem geparkten Auto schaffen und bei größeren Menschenansammlungen (z. B. in Gastown) auf Taschendiebe achten.
Literatur
[Bearbeiten]- Thomas Barkemeier, CityTrip Vancouver mit Victoria: Reiseführer mit Stadtplan und kostenloser Web-App, Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH, 2024; ISBN 978-3831738779
- John Lee/Brandon Sainsbury, Reiseführer Vancouver: Eigene Wege gehen und Einzigartiges erleben, MairDumont/Lonely Planet; ISBN 978-3829748230.
Weblinks
[Bearbeiten]- vancouver.ca (en) – Offizielle Webseite von Vancouver
- Touristeninformation
Einzelnachweise
[Bearbeiten]- ↑ Robin Inglis, Historical Dictionary of the Discovery and Exploration of the Northwest Coast of America, Scarecrow Press, 2008, S. 307
- ↑ Royal Astronomical Society of Canada (Hrsg.), The Journal of the Royal Astronomical Society of Canada, Bände 48-50, 1954, S. 9
- ↑ Aynsley VogelDana Wyse, Vancouver: A History in Photographs, Heritage House, 2009, S. 15
- ↑ Aynsley VogelDana Wyse, Vancouver: A History in Photographs, Heritage House, 2009, S. 22
- ↑ Canada Department of Public Works (Hrsg.), Official Opening Trans-Canada Highway, Sept. 3rd, 1962, 1962, S. 1
- ↑ Dominik Joss, »Sending Out an SOS« – Umweltpolitisches Engagement von Musiker*innen im anglophonen Raum (1960-2023), transcript Verlag, 2025, S. 64
- ↑ Bill Cotter, Vancouver's Expo '86, Arcadia Publishing, 2009, S. 7
- ↑ The Economist, The Liveability Ranking and Overview, Februar 2011


