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Valdivia

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Valdivia ist die Hauptstadt der 2007 gegründeten Región de los Ríos im südlichen Chile. Sie hat ca. 150.000 Einwohner und liegt nahe der Pazifikküsste.

Valdivia
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Hintergrund[Bearbeiten]

Eine der wichtigsten Hafenstädte Chiles ist die 1550 gegründete Stadt Valdivia, die recht malerisch im Mündungsdelta der Flüsse Río Calle Calle und Rio Cruces liegt. Heute ist Valdiva noch stark vom Einfluss der deutschen Einwanderer geprägt, die in der Stadt deutlich ihre Spuren hinterlassen haben.

Am Anfang lief es in Valdivia allerdings alles andere als rund - die ersten Siedler wurden recht schnell wieder von den in der Gegend lebenden Mapuche vertrieben und schon 1599 mußte die Siedlung wieder aufgegeben werden. Zu allem Überfluß hatten auch noch die Holländer ein Auge auf die Gegend geworfen und versuchten dort Fuß zu fassen.

Das schließlich war den Spaniern zuviel: 1645 begann die massive Wiederbesiedlung der Gegend und der Ausbau zu einer mächtigsten Festungen in Südamerika. Gleich mehrere Forts wurden an der Mündung des Río Valdivia in den Pazifik errichtet, die Siedlung selbst wurde mit einer Stadtmauer ausgestattet. Als wichtiger Hafen entlang der Pazifikküste hatte Valdivia eine zu große strategische Bedeutung, als daß man es hätte aufgeben können.

Im Unabhängigkeitskrieg 1820 war Valdivia eine der letzten Bastionen der spanischen Krone, bis die Stadt von einem chilenischen Kommando unter Lord Thomas Cochrane eingenommen wurde - eine Heldentat, die bis heute den Stolz der Chilenen auf ihre Marine begründet.

Dann kamen, ab 1850, die deutschen Einwanderer: In kurzer Zeit wurde die Stadt zum führenden Industriezentrum im Süden Chiles. Neben Gießereien, Werften und anderen Betrieben entstand in Valdivia auch die erste Brauerei Chiles, und bis heute prägen deutsche Straßen- und Firmennamen das Gesicht Valdivias. In der Calle General Lagos südlich des Zentrums sind noch heute einige schöne Häuser der Siedler zu sehen.

Die meisten alten Gebäude wurden allerdings bei einem verheerenden Erdbeben am 22. Mai 1960 zerstört. Das Beben hatte die unfaßbare Stärke von 8,9 auf der Richterskala. Die Gegend um die Stadt sank um drei Meter ab, wertvolles Ackerland verwandelte sich innerhalb weniger Sekunden in Sumpfgebiete.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Valdivias Flughafen liegt 32 km nördlich der Stadt. Flüge von dort aus gehen nach Santiago de Chile (mehrmals täglich), Concepción und Temuco.

Taxis (ca. 8000 CLP) und Minibusse (ca. 3000 CLP/Person) fahren in die Stadt. An der Hauptstraße vor dem Flughafen ist eine Bushaltestelle. Von dort fahren Minibusse für 500 CLP nach Valdivia.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Busterminal befindet sich im Nordosten des Zentrums, direkt am Río Calle-Calle. Verbindungen nach Norden (Santiago de Chile) und Süden (Puerto Montt) gibt es regelmäßig, sowie wenige nach Argentinien (Neuquén).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Karte des Gebiets von Valdivia

Obwohl Valdivia ein wichtiger Seehafen mit bedeutender Werftindustrie ist, gibt es keine regelmäßigen Schiffsverbindungen. Von der Muelle Schuster im Stadtzentrum fahren Ausflugsboote zur Mündung des Río Valdivia nach Corral und Niebla.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert in der Stadt sind vor allem der Mercado Fluvial, ein schöner Markt direkt am Flußufer nahe dem Stadtzentrum. Direkt neben den Ständen der Fischhändler aalen sich Seelöwen auf den Betonpollern in der Sonne, wohl wissend dass ab und zu ein Stückchen für sie abfällt.

Dort legen auch die zahlreichen Ausflugsboote für Touren auf den Flüssen ab. Die meisten Touren dauern etwa 6 Stunden und fahren bis zur Flußmündung und schließen einen Besuch in den sehenswerten Festungen von Corral mit ein.

Kirchen[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Museo Histórico de la Universidad Austral de Chile
  • Museo Histórico de la Universidad Austral de Chile. Preis: Eintritt 1300 CLP.
  • Kunstmuseum, gegenüber vom Stadtzentrum. Preis: Eintritt mit histor. Museum kombiniert 2500 CLP.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

  • Park Saval, auf der Isla Teja (vom Stadtzentrum über die Brücke).
  • Botanischer Garten der U.A.C.H., auf der Isla Teja (vom Stadtzentrum über die Brücke).

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Einkaufsstraßen sind die Libertad und die Avenida Ramon Picarte. An der Arauco gibt es ein Einkaufszentrum und einen großen Supermarkt.

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • Brauerei Kunstmann. Die Brauerei Kunstmann an der Straße Richtung Niebla bietet eine Mischung aus deutscher und chilenischer Küche, sowie viele Sorten Bier im Ambiente eine typisch deutschen Gaststätte.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Um die teuren Tagestouren in Richtung Flussmündung und Festungen zu sparen, kann man mit Micro-Bus (400 CLP) oder Colectivo (600 CLP), Abfahrt jeweils nahe dem Mercado Municipal, nach Niebla fahren. Dort befindet sich die erste sehenswerte Festung. Außerdem setzen halbstündlich Fähren (800 CLP) zur Isla Mancera bzw. nach Corral über, wo sich weitere Festungen, größtenteils 1645 angelegt befinden. Von der Anlegestelle in Corral sind es etwa 30 Minuten Fußweg (Richtung Meer/Norden) zur Festung Amargos, wo es auch die typischen weißen Schwäne mit schwarzem Kopf gibt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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