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Sønderborg

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Sønderborg-townscape.jpg
Sonderburg
RegionSüddänemark
Einwohner
27.595 (2016)
Höhe
17 m
Tourist-Info WebSønderborg Tourismus
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Lage
Lagekarte von Dänemark
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Sønderborg

Sønderborg (deutsch: Sonderburg) ist eine Stadt in Dänemark. Sie liegt am Nordende der Flensburger Förde, beiderseits des Als-Sundes, der die Insel Als vom dänischen Festland trennt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Königliche Jacht Dannebrog im Hafen von Sønderborg, vor dem Schloss

Die Geschichte der Stadt Sønderborg ist eng mit der des gleichnamigen Schlosses verbunden. Dieses entstand aus einer im 12. Jahrhundert zur Abwehr von Seeräuberangriffen der Wenden angelegten Trutzburg. Zeitweilig residierten hier dänische Könige, ab dem 16. Jahrhundert dann die Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg.

Einschneidende historische Bedeutung hatten die nahegelegenen Düppeler Schanzen, eine dänische Verteidigungsanlage, sowohl während der Schleswig-Holsteinischen Erhebung (1. Schleswigscher Krieg) 1849, als auch während des Deutsch-Dänischen Kriegs 1864, als hier die kriegsentscheidende Schlacht mit einem Sieg Preußens endete.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Alsieexpress fliegt mehrmals täglich von Kopenhagen zum 1 Sønderborg Lufthavn Sønderborg Lufthavn in der Enzyklopädie Wikipedia Sønderborg Lufthavn im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSønderborg Lufthavn (Q1432970) in der Datenbank Wikidata (IATA CodeSGD), der sich etwa 7 km nördlich des Stadtzentrums befindet.

Die nächsten größeren Flughäfen befinden sich in Billund (135 km nördlich) und Hamburg (200 km südlich).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Anreise per Zug aus Deutschland ist relativ ungünstig. Nur zweimal am Tag gibt es einen durchgängigen Intercity von Hamburg nach Tinglev, wo man in einen Lyntog (Schnellzug) nach Sønderborg umsteigen kann. So dauert die Reise ab Hamburg knapp 4½ Stunden.

Schneller ist es, mit dem Zug nur bis Flensburg zu fahren (etwa mit dem stündlichen Schleswig-Holstein Express), dort den Stadtbus Linie 12 zum Flensburger ZOB zu nehmen, von wo aus stündlich Buslinie 110 nach Sønderborg fährt. So braucht man ab Hamburg insgesamt 3½ Std.

Deutlich bequemer zu erreichen ist der Bahnhof Sønderborg aus Richtung Dänemark. Hier gibt es zweistündlich einen Lyntog aus Fredericia (Fahrtzeit 1½ Std.; über Kolding und Rødekro).

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Linie 110 der Busgesellschaft Sydtraffik fährt stündlich vom Flensburger ZOB zur Busstation Sønderborg. Die Fahrt dauert etwa 1:15 Std. und kostet 40 Kronen (ca. 5,40 €, Stand Mai 2017). Verbindungsauskunft auf Rejseplanen.dk

Auf der Straße[Bearbeiten]

Von Süden kommend der A7 an Flensburg vorbei folgen, auf dänischer Seite setzt sich diese als E45 fort. Bei Kliplev wechselt man dann auf die ebenfalls zur Autobahn ausgebaute Primærrute 8 (Sønderborgmotorvejen), die direkt nach Sønderborg führt. Von Hamburg nach Sønderborg sind es so etwa 205 km, für die man rund 2½ Stunden Fahrt braucht.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Es gibt derzeit keine regelmäßigen Fährverbindungen über die Flensburger Förde. Während der Sommersaison gibt es aber Ausflugsfahrten mit der MS Feodora von Langballigau (9 km östlich von Glücksburg) nach Sønderborg.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Sønderborg liegt unmittelbar am Ostseeküsten-Radweg (EuroVelo 10 bzw. dänische Radroute Nr. 8). Auf diesem kann man von Flensburg, Kappeln, Eckernförde oder sogar Kiel hierher radeln. In der anderen Richtung kommt die Route aus Svendborg an der Südküste Fünens (mit Fährüberfahrt Bøjden–Fynshav). Die dänische Radroute Nr. 5 führt von Fredericia, Kolding, Haderslev und Åbenrå hierher.

Mobilität[Bearbeiten]

Sønderborg ist gut mit dem Fahrrad zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Innenhof des Schlosses
  • 1 Schloss Sonderburg (Sønderborg Slot), Sønderbro 1. Tel.: 74 42 25 39. Schloss Sonderburg in der Enzyklopädie Wikipedia Schloss Sonderburg im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsSchloss Sonderburg (Q473434) in der Datenbank Wikidata. Direkt am Ufer gelegen. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als Trutzburg errichtet, im 14. Jahrhundert unter König Waldemar III. stark ausgebaut. Der abgesetzte König Christian II. wurde hier von 1531 bis 1549 gefangen gehalten. Ab dem 16. Jahrhundert war hier der Sitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg, und die Burg wurde zu einer Renaissanceresidenz umgebaut. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts (Zeit der Schleswig-Holsteinischen Erhebung gegen Dänemark) diente das Schloss als Kaserne und Lazarett. Nach dem Ende der militärischen Nutzung 1920 wurde ein Museum eingerichtet, das der Geschichte Südjütlands und Nordschleswigs gewidmet ist. Das Schloss dient zudem als eine der Spielstätten des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Geöffnet: Juni–September: täglich 10–17 Uhr; April, Mai u. Oktober: Di-So 10–16 Uhr; November–März: Di-So 13–16 Uhr; in den Ferien z. T. länger. Preis: Eintritt 80 kr, Kinder bis 18 frei.
Düppeler Mühle
  • 2 Düppeler Mühle (Dybbøl Mølle), Dybbøl Banke 7. Tel.: 74 48 90 00. Düppeler Mühle in der Enzyklopädie Wikipedia Düppeler Mühle im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDüppeler Mühle (Q443626) in der Datenbank Wikidata. An den geschichtsträchtigen Düppeler Schanzen gelegene Holländerwindmühle aus dem 18. Jahrhundert. In den Schleswigschen Kriegen von 1848–51 und 1864 war sie von strategischer Bedeutung und wurde so zu einem dänischen Nationalsymbol. Heute ist hier ein Museum eingerichtet, das einerseits die Technik der Windmühle, andererseits die kriegerische Geschichte dokumentiert. Geöffnet: April–Oktober: 11–16 Uhr, an Feiertagen und in den Sommerferien z. T. ab 10/bis 17 Uhr. Preis: Nebensaison (ohne Liveshow) 25 kr/Kinder 15 kr; Sommerferien und Feiertage (mit Liveshow) 45 kr/Kinder 30 kr. Typ ist Gruppenbezeichnung
  • 3 Historiecenter Dybbøl Banke (Geschichtszentrum Düppeler Anhöhe), Dybbøl Banke 16. Tel.: 74 48 90 00, E-Mail: . Historiecenter Dybbøl Banke in der Enzyklopädie Wikipedia Historiecenter Dybbøl Banke im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHistoriecenter Dybbøl Banke (Q1553178) in der Datenbank Wikidata. Dokumentationszentrum zur Geschichte der Düppeler Schanzen und zum Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Die damalige Entscheidungsschlacht gilt als eines der einschneidensten Ereignisse der dänischen Geschichte. Die Entwicklung und das Geschehen wird mit Filmen, einem nachgebauten Soldatendorf sowie in der Hauptsaison mit Erzählern in historischen Uniformen veranschaulicht. Geöffnet: April–Oktober: täglich 10–17 Uhr; November–März: nur an bestimmten Wochenenden und Feiertagen. Preis: Nebensaison (ohne Liveshow) 100 kr, Kinder (5–17 J.) und Studenten 60 kr; Sommerferien und Feiertage (mit Liveshow) 120 kr, Kinder 70 kr, Studenten 85 kr. Typ ist Gruppenbezeichnung

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Segeln, Tauchen
  • 1 Sønderjyllands Symfoniorkester. Sønderjyllands Symfoniorkester in der Enzyklopädie WikipediaSønderjyllands Symfoniorkester (Q4419941) in der Datenbank Wikidata. Musiziert im 2007 eingeweihten Konzertsaal des Kulturzentrums Alsion. Typ ist Gruppenbezeichnung

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Nichts ist günstig in Sønderborg verglichen mit deutschen Preisen. Ab 20 Kronen sind an diversen Stellen in der Stadt Pizzastücke zu erstehen.

Mittel[Bearbeiten]

Café Alsion, die Kantine in der Universität steht auch Gästen von außerhalb offen.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Das meiste Nachtleben spielt sich in der Nähe des Rathauses ab. Vor allem in "Store Rådhusgade", "Lille Rådhusgade" und Rådhustorvet. Wenn man die Kneipen in der richtigen Reihenfolge besucht kann man dort sicherlich von Freitagabend bis Sonntagmittag immer irgendwo einkehren.

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Fahrraddiebstähle sind nicht selten in Sønderborg.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Auch ohne Dänisch kommt man hier recht weit. Viele Einheimische sprechen Deutsch, jüngere sprechen oft ziemlich fließend Englisch.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
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