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Prag/Neustadt

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Die Prager Neustadt (Pražské Nové Město) ist ein im 14. Jahrhundert gegründeter Stadtteil von Prag.

Blick vom Nationalmuseum über den Wenzelsplatz

Hintergrund[Bearbeiten]

Statue von St. Wenzel

Die Prager Neustadt wurde unter Kaiser Karl IV gegründet als Erweiterung der dicht bevölkerten Prager Stadtteile Altstadt und Kleinseite. In dem neu gegründeten Stadtteil ließen sich vor allem Handwerker und Händler nieder, und bis heute findet man in der Neustadt zahlreiche Kleinbetriebe und Boutiquen, es gibt jedoch auch Warenhäuser und Einkaufszentren.

  • Die Untere Neustadt liegt östlich der Altstadt und erstreckt sich von der Revolučni-Straße etwa bis zu den ehemaligen königlichen Weinbergen im Stadtteil Vinohrady. Die beiden wichtigsten Plätze sind der Platz der Republik (Náměstí Republiky), ehemals der Heuwaagsplatz (Senovážné náměstí) und der Wenzelsplatz (Václavské náměstí), ehemals Rossmarkt (Koňský trh).
  • Die Obere Neustadt liegt südlich der Altstadt. Sie erstreckt von den Straßen Národní und Na přikopé entlang der Moldau bis zum Vyšehrad, der alten "Hochburg". In ihrem Zentrum ist der Karlsplatz (Karlovo náměstí), er diente einstmals der Viehmarkt.

Anreise[Bearbeiten]

Im Bereich der Neustadt gibt es mehrere Metrostationen

  • Linie A: Mustek und Museum, beide am Wenzelsplatz
  • Linie B: Florenc, Platz der Republik, Národní třída und Karlsplatz
  • Linie C: Florenc, 1 Hauptbahnhof (Hlavní nádraží), Muzeum und IP Pavlova

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Wenzel reitet auf einem toten Pferd, Statue von David Černý in der Lucerna-Passage

Platz der Republik[Bearbeiten]

Metro: Náměstí Republiky Linie B
Tram: Linien 5, 8, 24, 26

1 Der Platz liegt an der Grenze zwischen der Neustadt und der Prager Altstadt, zu diesem Stadtteil gehören mit dem Pulverturm (Prašná brána) und dem Gemeindehaus (Obecní dům) die beiden wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieses Platzes. Nicht zu übersehen ist das große Kaufhaus Palladium', und auch das Kaufhaus Kotva spiegelt das Warenangebot des Landes.

Wenzelsplatz[Bearbeiten]

Metro: Můstek Linie A, Muzeum Linie A,C.
Tram: Linien 3,9,14,24

2 Der Wenzelsplatz (Václavské náměstí) erinnert wegen seiner Länge von 750 m und seiner Breite von 60 m eher an einen Prachtboulevard als an einen Platz. Er liegt zwischen der Metro-Station Můstek und dem Nationalmuseum (Metrostation Muzeum). Seinen Namen hat er vom Reiterstandbild des Hl. Wenzel, das im südöstlichen Teil des Platzes vor dem Nationalmuseum steht. Ganz in der Nähe ist auch ein Denkmal für Jan Palach. Der nordwestliche Teil des Platzes ist Fußgängerzone, abends ist er beliebter Treff für Einheimische und Touristen. Die dort an den Hütten angebotenen Speisen erscheinen nur auf den ersten Blick sehr preiswert: angegeben ist meist der Preis pro 100 g, die Portionen werden gewogen.

Der Platz ist gesäumt von einer ganzen Reihe von Jugendstil-Gebäuden. Hervorzuheben ist das prächtige Hotel Europa, aber auch der Lucerna-Palast mit seiner Passage auf der gegenüberliegenden Seite.

Karlsplatz[Bearbeiten]

Metro:Karlovo náměstí, Linie B
Tram: Linien 3, 6, 18, 22, 24. Achtung: es gibt 2 Haltestellen

3 Der Karlsplatz ist der größte Platz in der Stadt, er war ursprünglich ein Viehmarkt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er zu einem Park umgestaltet. Bedeutendstes Bauwerk an diesem Platz ist das ehemalige Neustädter Rathaus (Novoměstská radnice), in dem 1419 der erste Prager Fenstersturz die Hussitenkriege auslöste. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Fausthaus, die Kirche St. Johannes von Nepomuk am Felsen, die Karl Borromäus Kirche und das Jesuitenkolleg mit der St. Ignatius-Kirche.

Das tanzende Haus
Das tanzende Haus

Das Tanzende Haus, liegt nur ein paar Meter vom Karlsplatz entfernt an der Moldau und erfreut sich einer großen touristischen Bekanntheit. Und die bedeutendste Sehenswürdigkeit in der Nähe des Karlsplatzes ist wohl U Fleků: die tschechische Variante des Hofbräuhauses ist für viele Pragbesucher ein absolutes Muss!

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 4 Das tanzende Haus (Tančící dům, Ginger and Fred), Jiráskovo náměstí 1981/6. Das tanzende Haus in der Enzyklopädie Wikipedia Das tanzende Haus im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsDas tanzende Haus (Q244816) in der Datenbank Wikidata. Bürogebäude der Architekten Frank Gehry und Vlado Milunić, erbaut 1994-1996. Das Haus steht nahe der Moldau am Rašínovo nábřeží-Damm. Nachts leuchtet die Fassade abwechselnd in mehreren Farben.
  • 5 Heinrichsturm (Jindřišská věž). Heinrichsturm in der Enzyklopädie Wikipedia Heinrichsturm im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsHeinrichsturm (Q1599796) in der Datenbank Wikidata. Geöffnet: Mo-So 10-19 Uhr. Preis: 140 Kč. Ursprünglich errichtet als frei stehender Glockenturm der benachbarten Kirche St. Heinrich und Kunigunde. Er wurde um 1475 erbaut und ist 67,7 m hoch. In dem Turm sind ein Cafe, ein Restaurant und Shops. Man kann zur 10. Etage des Glockenturms hochsteigen. Jeweils zur vollen Stunde ist dort oben ein Glockenspiel zu hören.
Emmauskloster
  • 6 Emmaus-Kloster Das Emmauskloster wurde im 14. Jahrhunder gegründet. Im Frühjahr 1945 wurde es bei einem Luftangriff beschädigt, die zerstörten gotischen Türme wurden 1967 durch eine auffällige Betonkonstruktion ersetzt.
  • Die Kirche 7 Mariä Himmelfahrt und Karl der Große , Ke Karlovu 1, wurde im 14. Jahrhundert im Stil der Gotik erbaut. Sie wurde in der Barockzeit mehrfach umgestaltet. Öffnungszeiten: So, Fei 14-16:30 Uhr. In den Nebengebäuden ist ein Polizeimuseum.
  • 8 Maria-Schnee-Kirche (Chrám Panny Marie Sněžné) Maria-Schnee-Kirche in der Enzyklopädie Wikipedia Maria-Schnee-Kirche im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMaria-Schnee-Kirche (Q1742720) in der Datenbank Wikidata beeindruckende, unvollendete gotische Kirche

Museen[Bearbeiten]

  • 9 Muzeum komunismu, Na příkopě 10, Praha 1. Geöffnet: geöffnet tägl. 9-21 Uhr. Preis: Eintritt 190 ČK. Exponate zur Verdeutlichung der kommunistischen Ära zwischen 1948 und 1989.
  • 10 Mucha-Museum, Panská 7. Geöffnet: geöffnet tägl 10-18 Uhr. Das Museum ist dem Jugendstilkünstler Alfons Mucha gewidmet, es befindet sich im Kaunitz-Palast. Souvenirs mit Motiven des Künstlers sind auch in dem Geschäft in der Celetná-Strasse 29 erhältlich.
  • 11 Antonín Dvořák Museum (Das Museum ist eine Unterabteilung des Nationalmuseums und befindet sich in der barocken Villa Amerika), Ke Karlovu 20. Antonín Dvořák Museum in der Enzyklopädie Wikipedia Antonín Dvořák Museum im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsAntonín Dvořák Museum (Q608318) in der Datenbank Wikidata. Geöffnet: Mo geschlossen, Di-So 10-17 Uhr. Preis: Kč 50.
  • 12 Mánes-Ausstellungssaal . Benannt nach einem tschechischen Maler des 19. Jahrhunderts. In dem Gebäude am Ufer der Moldau finden Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst statt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Nationaltheater, Nová Scená
  • 1 Nationaltheater (Národní divadlo), das Gebäude des tschechischen Nationaltheaters wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Neben dem historischen Gebäude ist die Neue Bühne (Nová scená) und die Laterna Magika.
  • 2 Staatsoper, Programm und Kartenverkauf siehe Homepage des Nationaltheaters

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

U Fleků
  • 1 U Fleků (Bierbrauerei und Restaurant), Křemencova 11. Geöffnet: täglich geöffnet 10-23 Uhr, am 24.12. geschlossen. Das U Fleků ist einfach Kult. Wer es nicht besucht hat, war nicht in Prag, sagt man. Jedenfalls wird dort nachweislich seit 1499 Bier ausgeschenkt. Das Lokal ist völlig auf Tourismus eingestellt, Bier und Küche sind schmackhaft, und böhmische Musik gibt es oft gratis dazu. Manchmal auch den Gesang irgendwelcher zufällig anwesenden Gäste.
  • 2 U Karla Das U Karla grenzt direkt an U Fleků, hat weniger Tradition, aber vergleichbares Bier und vergleichbare Preise.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

  • 2 Majestic Plaza (Best Western), Štěpánská 33 (ca. 200 m vom Wenzelsplatz entfernt).

Gehoben[Bearbeiten]

  • 3 Grand Hotel Evropa, Václavské náměstí 826/25 (zentral am Wenzelsplatz gelegen). Das 1889 im Jugendstil erbaute Hotel zählt sicher zu den schönsten Häuser am Wenzelsplatz.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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