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Lemnos

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Limnos
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Lemnos (Griechisch: Λήμνος, Limnos) ist eine der Nordägäischen Inseln in Griechenland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Mirina
St.Nikolaos Kapelle von Burg

Mit einer Fläche von ca. 480 km² ist Lemnos, oder auch Limnos genannt, die neuntgrößte Insel Griechenlands. Während die anderen beiden nordägäischen Inseln, Thasos und Samothraki, gebirgig und bewaldet sind, ist Lemnos hügelig und kahl. Im Sommer ist braun die vorherrschende Farbe. Lemnos ist ein Reiseziel für einen ruhigen Urlaub in engem Kontakt mit der Natur. Geschützte Buchten, ausgedehnte Sandstrände und Landschaften von vulkanischen Gesteinen, wechseln sich ab mit kleinen Hügeln und Ebenen, auf denen meist Hartweizen angebaut wird, und mit traditionellen Dörfer aus Steinhäusern. Die Strände sind erstklassig und nicht überlaufen. Ab Mitte August setzten normalerweise starke Winde ein, die das Badevergnügen beeinträchtigen können, aber den Windsurfern, die extra anreisen, willkommen sind. Die Insel lebt nicht vollständig von Tourismus, wie viele der bekannten griechischen Inseln, sondern überwiegend noch von der Landwirtschaft. Daher ist das Leben noch ursprünglicher und nicht ausschließlich auf den Tourismus ausgerichtet. Die beste Zeit, die Insel zu bereisen, ist von Mai bis Ende Juli und von Mitte August bis Ende Oktober. Vom 1-15. August kommen viele Griechen vom Festland auf die Insel, um in ihren ehemaligen Dörfern den Urlaub zu verbringen und Verwandte zu besuchen. In dieser Zeit ist es schwierig, Mietwagen zu bekommen, und Restaurants, Strände sind voll.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Mythen über Lemnos sind eng mit dem Gott Hephaistos verbunden. Der Sage nach stritt die Göttin Hera mit Zeus. Als ihr Sohn Hephaistos sie zu schützen versuchte, wurde Zeus wütend und warf ihn vom Olymp. Hephaistos landete auf Lemnos, wo er fortan in seiner Schmiede auf der Insel lebte und seine ersten Bewohner, die Sinties, die Kunst der Verarbeitung Kupfer lehrte.

Die Insel erlebte ein Blüte in der vorchristlichen Zeit. In ihrer wechselvollen Geschichte wurde die Insel Lemnos, vorwiegend wegen ihrer bis heute wichtigen strategischen Lage westlich des Bosporus und der Dardanellen, von vielen Eroberern heimgesucht. 512 vC von den Persern erobert, gewann sie ihre Freiheit nach dem Ende der Perserkriege zurück. In der Folge wurde sie von den Römern unterworfen, dann von den Venezianern und den Türken, bis sie im Jahre 1912 während des ersten Balkankriegs griechisch wurde. Im Zweiten Weltkrieg war die strategisch wichtige Insel von deutschen Truppen besetzt.

Landschaft[Bearbeiten]

Durch drei Buchten weist die Insel eine stark strukturierte Küstenlinie auf, mit dem westlichen Hauptteil und zwei Halbinseln im Osten und Süden. Die Landschaft ist sanft, überwiegend flach. Die wenigen hügeligen Gebiete weisen entweder weich gerundete Formen und seltener steile Klippen auf. In den ausgedehnten Küstenmarschen der Osthalbinsel liegen die beiden Brackwasserseen Chortarolimni (Χορταρολίμνη) und Asprolimni (Ασπρόλιμνη) sowie die etwa 6,7 km² große Salzlagune Alyki (Αλυκή Λήμνου), die größte auf einer griechischen Insel.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Bäume sind selten, die Vegetation besteht vor allem aus Büschen und Gräser, Weinbergen, verstreuten Feigenbäumen und Weizenfeldern. Die Tierwelt dominieren vielen Vogelarten, sowohl lokale, als auch wandernde. Greifvögel machen Jagd auf Wildkaninchen, die zur Plage geworden sind. Große Ansammlungen vieler Vogelarten sind in den Seen „Aliki“ und „Chortarolimni“ zu beobachten, besonders während der Zeit des Vogelzugs.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima in Lemnos ist ein typisches Mittelmeerklima. Die Winter sind im Allgemeinen mild, aber es kann gelegentlich Schneefall geben. Starke Winde sind ein Merkmal der Insel, vor allem im August und in der Winterzeit. Dies führt im Winter zu unregelmäßigen Ankunft-/Abfahrt-Zeiten der Fähren. Die Temperatur beträgt typischerweise 2 bis 5 Grad Celsius weniger als in Athens, besonders in der Sommerzeit .

Anreise[Bearbeiten]

Karte von Lemnos

Der kleine 1 Hafen von Myrina und der relativ große 2 Flughafen Flughafen in der Enzyklopädie WikipediaFlughafen (Q2670580) in der Datenbank Wikidata dienen dem steigenden Transportbedarf der Insel. Regelmäßig gibt es ein oder zwei Flüge pro Tag, von und nach Athen und Thessaloniki, im Sommer auch Charterflüge aus dem Ausland. Fährverbindungen gibt es in der Regel von den Häfen Lavrio (Athen), Piräus, Thessaloniki und Kavala. Da sich Routen und Zeiten oft ändern, muss man sich unbedingt kurzfristig informieren - Verspätungen sind häufig. Es gibt eine begrenzte Zahl von Stellplätzen für private Yachten und Segelboote. Ankünfte sollten in einer der Hafenbehörden in Myrina oder Moudros angemeldet werden. Die Hafenbehörden sind auch gute Quellen von Informationen für Wetterprognosen (vor allem Sturmwarnungen), sowie über etwaige militärische Übungen in der weiteren Region.

Mobilität[Bearbeiten]

Busse fahren zweimal pro Tag zu den Dörfern ab Myrina. Meist gibt es keine Möglichkeit zur Rückkehr am selben Tag, da die Busse in der Regel um 12:00 Uhr und um etwa 14.30 Uhr zur Rundfahrt über die Dörfer abfahren. Oft sind sie durch Jugendliche überfüllt, die nach der Schule nach Hause fahren. Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung, die zwischen dem Flughafen und Myrina oder den Dörfern, zu vernünftigen Preisen fahren. Autovermietungen gibt es in den meisten größeren Dörfern zu erschwinglichen Preisen. Während der "Hochsaison" (August) werden die Mietwagen allerdings knapp und es ist anzuraten, den Wagen vorzubuchen. Auch Motorräder, Roller, Quads sind gute Alternativen, die auch fast überall zu verleihen sind. Will man die Insel wirklich erkunden, dann sollte das Fahrzeug geländegängig sein.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

„Must-see“[Bearbeiten]

  • Myrina – Hafen, Burg, Kapelle Panagia Vrachni
  • Salzsee Aliki
  • Kavirion – antike Stätte

Orte[Bearbeiten]

Myrina Hafen und Burg
Kontopouli

Alle Dörfer in Lemnos, außer Mirina, sind ehemals ärmliche Bauerndörfer, die keine besonderen Bauwerke aufweisen können. Highlights wird man nicht finden. Was ihren Charme ausmacht ist, dass es sich meist immer noch um Dörfer handelt, die überwiegend von der Landwirtschaft leben und nicht vom Tourismus. So sieht man authentisches griechisches Landleben, wenn man sich mit viel Zeit in ein Kafenio setzt und das Dorfleben beobachtet. Bei einem langsamen Bummel durch die Orte findet man sehr viele lohnenswerte Fotomotive.

  • 1 Myrina. Myrina in der Enzyklopädie Wikipedia Myrina im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMyrina (Q2310605) in der Datenbank Wikidata. ist die Hauptstadt und die größte Stadt der Insel. Sie ist bekannt für seine schöne Uferpromenade und Einkaufsstraße, neoklassizistischen Villen, gute Strände und besonders die venezianische Festung auf einem Hügel mit besonderem Blick auf die Stadt und die Küste. Auf dem Burggelände laufen Rehe frei herum. Myrina ist das Verwaltungszentrum der Insel, mit Fährhafen, Klinik, guten Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Apotheken, Supermärkten, Restaurants, Bars, usw. Hier findet man alles, was es sonst auf der Insel nicht gibt. Unbedingt besuchen sollte man auch die Kapelle der 1 Panagia Vrachni, die der Jungfrau Maria gewidmet ist. Sie liegt am Kakkavos Hügel in eine Höhle, umgeben von steilen Felsen, 4 km von Myrina. Die einzigartige Aussicht und die Ruhe der Landschaft lohnen den etwas beschwerlichen Aufstieg. Fährt man ca. 6 km von Myrina Richtung Flughafen, kommt man an die Abzweigung nach 1 Therma, einer Anlage mit Thermalquellen. Die kleine Spa-Anlage bietet Besuchern neben Bädern in dem 39-43 Grad warmen Heilwasser, auch Fangotherapien mit der berühmten "Lemnos Heilerde", therapeutische und entspannende Massagen, sowie Schönheitsbehandlungen an.
  • 2 Plati. 2 km südlich von Myrina. Dieses kleine und schöne Dorf ist vor allem wegen seines Strandes beliebt. Es gibt einige Tavernen und touristische Einrichtungen in der Nähe des Dorfes.
  • 3 Thanos. Das traditionelle Dorf ist von viel Grün umgeben und hat eine schöne Aussicht auf das Meer.
  • 4 Kaspakas. ist ein kleines Dorf an den Hängen eines Berges. Es hat viele traditionelle, aus Stein gebaute Häuser und schmalen Pfaden zum Bummeln. Ca. 3 km nordwestlich von Kaspakas sollte man sich die Wasserfälle ansehen, besonders nach Regenfällen.
  • 5 Kondias. ist eines der schönsten Dörfer von Lemnos. Das Dorf steht auf einem mit Pinien bewachsenen Hügel. Einen Spaziergang entlang der traditionellen Steinhäuser, der Windmühlen, der mit Platanen gesäumten Straßen und der malerische Kirche Aghios Dimitrios sollte man sich nicht entgehen lassen.
  • 6 Pedino/Nea Koutali. Nahe dieser Dörfer ist eine sehr interessante Halbinsel mit einigen Sehenswürdigkeiten. Die Kirche Ag. Nikolaus liegt sehr malerisch auf einer kleinen Insel, die durch einen Damm mit der Halbinsel bei Pedino/Nea Koutali verbunden ist. Am Ende der Halbinsel steht eine Steinpyramide aus dem 1.Weltkrieg von der man eine gute Sicht auf die Bucht hat. Der Weg dorthin geht über einen schlechten Feldweg. Weiterhin ist auch der russische Friedhof dort einen Besuch wert.
  • 7 Kontopouli. ist ein schönes Dorf in der Nähe von Kavirio und Ifestia, den wichtigsten archäologischen Stätten auf Lemnos. Es lohnt sich in einer der Kafenios rund um die Platia (zentraler Platz) einen Kaffee zu trinken und das typische Landleben zu beobachten und mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen.
  • 8 Kornos. hat viel traditionelle Architektur im Zentrum, mit Steinhäusern, Villen und kleinen Kapellen.
Moudros
  • 9 Moudros. Moudros in der Enzyklopädie Wikipedia Moudros im Medienverzeichnis Wikimedia CommonsMoudros (Q1014244) in der Datenbank Wikidata. ist der zweitgrößte Ort von Lemnos und hat einen schönen Hafen für Fischerboote. Moudros war die Operationsbasis für die griechische Flotte im 1. Weltkrieg und im 2. Weltkrieg ein wichtiger Hafen der Wehrmacht, die Lemnos, als strategisch wichtige Insel, besetzt hatte.
  • 10 Fisni. Die Gegend um die Fisni ist sowohl landschaftlich reizvoll wegen ihrer Kargheit, als auch wegen der Burgruine Skala und des besonders fotogenen Klosters Agias Zonis
  • 11 Plaka. Plaka in der Enzyklopädie WikipediaPlaka (Q10943583) in der Datenbank Wikidata. am Ostende der Insel ist eines der schönsten Dörfer mit traditioneller Architektur und dem kleinen Fischerhafen. Einige Windmühlen befinden sich in Dorfnähe, die zwar nicht mehr in Betrieb, aber dafür gute Fotomotive sind. 2 km nordöstlich von Plaka steht die Kirche Ag. Haralambos auf einem Hügel mit wunderbarem Blick über die Nordküste. Am besten sollte man kurz vor Sonnenuntergang hier sein, der hier besonders sehenswert ist, wegen des Hintergrundes.
  • 12 Romano. ist bekannt wegen seiner alten schwarzen Steinhäuser und Resten versteinerter Bäume und Ruinen von Windmühlen.

Antike Stätten[Bearbeiten]

Antike Stätten
Poliochne

Es gibt drei wichtige historische Stätten auf Lemnos mit über 6000 Jahren alter Geschichte, die u.a. dem Kult der großen Götter oder Kabiren, gewidmet waren. Der Kult der großen Götter existierte in der griechischen Antike als einer von mehreren Mysterienkulten neben der Verehrung der olympischen Gottheiten. Mysterienkulte sind Kulte oder eine Religion, deren religiöse Lehren und Riten vor Außenstehenden geheim gehalten werden. Die Aufnahme in eine solche Kultgemeinschaft erfolgte gewöhnlich durch spezielle Initiationsriten. Weil die Mysterienkulte ihre Geheimnisse weitgehend gewahrt haben, können ihre Mythen und Riten kaum rekonstruiert werden und so gibt es nur viele Mutmaßungen anhand antiker Schriften und archäologischer Funde.

Das Heiligtum der großen Götter oder Kabiren, diente ausschließlich chthonische Gottheiten. Das sind in der griechischen Mythologie sowohl alle die Unterwelt repräsentierenden, todbringenden Götter als auch jene, die Leben und Fruchtbarkeit spenden und damit der Erde zugehören. Als Hauptgottheit der Großen Götter kann die Große Mutter oder Kybele angesehen werden, die an verschiedenen Orten Griechenlands mit weiblichen Erdgottheiten wie Rhea, Gaia und Demeter identifiziert oder verschmolzen wurde. Bis heute sind viele Einzelheiten des Kultes geheim geblieben. Vermutlich erhoffte man sich Glück im Leben oder Erlösung in einer Welt nach dem Tode.

Die meisten Einweihungen fanden bei einem Hauptfest im Sommer statt, waren aber auch das ganze Jahr über möglich. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass nicht nur freie griechische Männer, sondern auch Frauen, Kinder, Nichtgriechen und Sklaven zu den rituellen Handlungen zugelassen wurden. Die Einweihungszeremonien fanden nachts mit verschiedenen Altaropfern und rituellen Tänzen statt. So weit es bekannt ist, durften die Eingeweihten nicht über diese Einweihung und das entsprechende Wissen über die Mysterien der Großen Götter sprechen.

  • 2 Poliochni. liegt 9km östlich von Moudros bei dem Dorf Kaminia und gegenüber von Troya. Die Ausgrabungsstätte wird oft als „die älteste Stadt in Europas“ bezeichnet. Poliochni begann als kleines neolithischen Dorf im 4. Jahrtausend vor Christus und entwickelte sich in eine blühende Stadt, die vom Kupfer lebte. Zu sehen sind antike Keramiken, Ruinen von Häusern, Scheunen, Aquädukt, Theater und ein Parlament. Das kleine Museum erklärt detailliert die Geschichte des Ortes und ist einen Besuch wert. Die Aussicht von der Ausgrabungsstätte auf das Meer und die Umgebung runden einen Besuch ab.
  • 3 Ifestia. Die antike Stätte von Ifestia, in der Nähe des Dorfes Kontopouli gelegen, war vom Neolithikum bis zum frühen Christentum ein wichtiges, religiöses Zentrum. Die Ausgrabungen zeigen Reste einer großen Siedlung u.a. mit Burg, Friedhof, Bädern, hellenistischem Theater und seinen Tempelanlagen des geheimnisumwobenen, nur auf Lemnos und seiner Nachbarinsel Samothraki einstmals gepflegten Kavirenkults, ein Heiligtum der großen Göttin gewidmet, die vermutlich die wichtigste Göttin der matriarchalen Zivilisation (Amazonen) war. Das Heiligtum wurde von den Persern in 511 vor Christus zerstört. Die Athenern eroberten Lemnos im frühen 5. Jahrhundert und bauten Ifestia wieder auf, führten aber ihr politisch demokratisches System ein. Erst in der frühen byzantinischen Zeit wurde Ifestia aufgegeben, da der natürlichen Hafen wegen der kontinuierlichen Bodenerosionen verlandete und das Christentum den Stätten des Kavirenkultes gegenüber abgeneigt war.
  • 4 Kavirion. Der Tempel von Kavirio liegt 3 km von der archäologischen Stätte von Ifestia entfernt. Es ist ein altes Heiligtum, daß den Göttern Kaviri gewidmet war. Man geht davon aus, daß das Heiligtum von Kavirio um das 6. oder 7. Jahrhundert v.C gegründet wurde und somit älter ist, als das in Samothraki, wo diese besonderen Götter auch verehrt wurden. Nach der Besichtigung der Stätte sollte man unbedingt die Höhle von Philoktetis besuchen, die sich direkt unterhalb befindet. Der Mythologie zufolge ist dies der Ort, wo der homerischen Held Odyseus, auf dem Weg zum trojanischen Krieg, seinen Kamaraden Philoktetis, der von einer Schlange gebissen wurde, zurück gelassen hatte, in der Hoffnung auf Heilung. Letzterer, so heißt es, verdankte seine Genesung der bis ins 19. Jahrhundert bekannten Heilerde, die besonders in römischer Zeit ein Exportschlager von Lemnos war. Abgebaut wurde sie in der Nähe eines erloschenen Vulkans. Dieser Berg galt wiederum als mythische Werkstatt des Götterschmiedes Hephaistos, der von seinem Vater Zeus vom Himmel verbannt, hier seine neue Heimat gefunden haben soll.
  • 5 Koukonisi. ist eine kleine Insel bei Moudros, die man über einen Damm erreichen kann. Die Insel ist eine wichtige archäologischer Fundstätte, mit möglichen Verbindungen zu Troya. Zu sehen gibt es nichts spektakuläres, aber die Wanderung über den Damm und die Aussicht auf den Golf von Moudros lohnen den Abstecher.
  • 6 Tempel der Arthemis. Grundmauern einer alten Tempelanlage. Das Heiligtum, das während des Baus des Hotels Porto Myrina freigelegt wurde, befindet sich auf dem Gelände des Hotels und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • 7 Burgruine Skala. Skala war eine mittelalterliche Festung an der Südostküste von Lemnos. Heute sind nur noch wenige Ruinen östlich des Dorfes Fisini in einem Gebiet namens "Pirgi" (Türme) erhalten. Die Festung wurde höchstwahrscheinlich in den Jahren 1207-1217 von den Venezianern erbaut. Im Jahr 1470 war es eine der beiden Burgen der Insel, die gegen den Angriff der Osmanen kämpfte .

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Salzsee im Sommer

Einige der einzigartigen Landschaften von Lemnos sind Naturschutzgebiete. Zahlreiche seltene Vogelarten nisten in den steilen Felsen der Küste. In den Marschlandschaften bei Chortarolimni und rund um den Salzsee Aliki findet man eine einzigartige Vogel- und Pflanzenwelt, die je nach Jahreszeit zahlreiche Ornithologen anzieht. Besonders während der Vogelwanderungen im Herbst und Frühjahr, sind besonders viele Spezies anzutreffen. Oft lassen sich auch große Gruppen von Flamingos beobachten.

  • 8 Chortarolimni.
  • 9 Salzsee Aliki.

Strände[Bearbeiten]

Die Insel Lemnos hat etwa hundert Strände, die über die ganze Insel verstreut sind. Die meisten dieser Strände sind gute und recht große Sandstrände mit sauberem und klarem Meerwasser. Die Strände im Norden können manchmal ziemlich windig sein, durch den sogenannten Meltemi Wind, der während der Sommermonate regelmäßig bläst (aber auch Kühlung bringt). Die Strände im Osten von Limnos sind im Allgemeinen gut für Windsurfer geeignet, wegen der Dünung. Dies gilt auch für die Strände im Norden. Gute und große Sandstrände gibt es auch im Süden und an der Westküste der Insel.

Da Lemnos, im Gegensatz zu anderen Inseln des Ägäischen Meeres, nur wenig Tourismus hat, muss man sich etwas mehr Mühe geben, um die ruhigen Strände genießen zu können, die manchmal nur zu Fuß oder mit einem Jeep zu erreichen sind, weil man auf unbefestigten Straßen dorthin gelangt. Es gibt zwar keinen offiziellen FKK-Strand auf Lemnos, trotzdem eigenen sich viele der einsamen Strände hervorragend dafür, da es wegen der wenigen Besucher immer einen ruhigen Platz dafür gibt. Nur in der Hauptsaison (Ende Juli-Mitte August) wird es schwieriger mit FKK.

Fanaraki-Bucht

Bei Mirina:

  • 2 Myrina-Strand. Der nächste Strand zum Hauptort ist sehr sauber, mit weichem Sand und nur einige Schritte vom Zentrum entfernt. Der Strand ist gesäumt mit Pappeln und Platanen, die rund um die Bucht schönen Schatten spenden. Hotels, Appartements befinden sich in direkter Nachbarschaft. Es gibt auch Fischtavernen, die schmackhafte Gerichte servieren.
  • 3 Romaikos-Strand (Gialos). ist eine der wichtigsten Strände und liegt nur wenige Minuten zu Fuß vom Zentrum Myrinas. Er gehört zu einem Vorort von Myrina mit schönen klassizistischen Häusern und engen Gassen. Der Strand ist nicht sehr lang und ein Teil hat Sonnenschirme und Liegen. Die Küste ist sandig und das Wasser flach. Der Strand bietet Wassersportangebote und anderen touristischen Einrichtungen, wie zum Beispiel Fischtavernen und einige Hotels. Geht man auf den nahegelegenen Hügel, hat man eine schöne Aussicht auf Myrina Stadt und die Burg.
  • 4 Riha-Nera-Strand. Der Strand ist sehr nah am Romaikos Strand in der Bucht von Myrina. Es ist eines der beliebtesten Strände von Lemnos und ist gut organisiert mit Strand Bar und auch Vermietung von Wassersportgeräten. Riha Nera ist der kosmopolitischste Strand auf der Insel und ist für alle Altersklassen perfekt.
  • 5 Avlonas-Strand. Avlonas ist eines der nächstgelegenen Strände zu Myrina und leicht zu Fuß (4km) erreichbar. Er ist nicht überfüllt, hat ein paar Strandeinrichtungen und ist bekannt für seine klares spiegelndes Wasser. Auch ein Fläche für Beachvolley ist vorhanden. Am südlichen Ende schließt ein Luxus-Hotel den Strand ab. Gegenüber dem Strand sind vulkanischen Inseln, so dass der Strand zum Schnorcheln und Angeln geeignet ist. Avlonas ist leiser als die Strände in Myrina selbst.
  • 6 Agios-Ioannis-Strand. Der lange Sandstrand von Agios Ioannis liegt 6 km nördlich von Myrina, in der Nähe des traditionellen Dorfes Kaspakas. Es ist von vulkanischen Felsen umgeben, hat feinen Sand und kristallklarem Wasser. Eine Taverne liegt direkt am Strand und bietet frischen Fisch und Meeresfrüchte.
  • 7 Prassa-Strand. Die ruhigen Strand von Prassa liegt in der Nähe Karvounolakkas und Agios Ioannis, nur 8 km Norden von Myrina Stadt. Es verfügt über kristallklarem Wasser und feinem Sand mit Kieselsteinen, die das Ufer erreichen. Prassa ist nicht organisiert, völlig ruhig, ohne Sonnenliegen oder Sonnenschirmen. Die einsame Landschaft und die grünen Hügel geben eine ruhige und friedliche Atmosphäre. Der Strand ist mit dem Auto oder Motorrad leicht zugänglich.
  • 8 Karvounolakas-Strand. Karvounolakas ist ein schöner Strand 10 km nördlich von Myrina, in einer wunderbaren Lage in einer isolierten Bucht mit weichem Sand. Es gibt keine touristischen Einrichtungen, aber das kristallklare Wasser und der bezaubernde Hintergrund sind durchaus lohnend. Dies ist der ideale Ort für Leute, die keine überfüllten Strände mögen (als FKK Strand geeignet). Der Strand ist leicht erreichbar mit dem Auto oder Motorrad von der Hauptstraße.
  • 9 Akrotirion Mourtzephlos. Eine landschaftlich besonders schöne Bucht ganz im Nordwesten. Wird gerne als Ankerplatz von Segelbooten genutzt.
  • 10 Plati-Strand. Er ist 2 km südöstlich von Myrina gelegen und einer der beliebtesten Strände in Lemnos Er liegt direkt unterhalb des Dorfes Plati. Dieser schöne Strand erstreckt sich über etwa 700 Meter und bietet verschiedene touristische Einrichtungen, darunter Sonnenschirme und Liegestühle. Es gibt Cafés, Bars und ein Wassersportzentrum mit Trainingsstunden und Ausrüstung für alle Altersgruppen . Das Wasser ist sauber und flach, ideal für Kinder, die sicher am Sandstrand spielen können. Einige große Bäume bieten guten Schatten in heißen Sommertagen. In der Nähe gibt es Tavernen und Unterkünfte für jedes Budget.
  • 11 Thanos Strand. Er liegt 4 km südlich von Myrina, in kurzer Entfernung zum Dorf Thanos. Es ist ein herrlicher Sandstrand, der teilweise mit Sonnenschirmen und Liegestühlen organisiert ist, aber auch freie Bereiche hat, in denen die Besucher absolute Ruhe genießen können (FKK Bereich). Das Gebiet ist von vulkanischen Gesteinen umgeben und die Küste hat feinem Sand und azurblaues Wasser. Es gibt nur wenige Unterkünfte und Tavernen, die den Strand säumen. Dies ist ein schöner Ort um Urlaub zu verbringen, vor allem für Familien, da es nicht zu voll und nicht zu laut ist.
  • 12 Stivi-Strand. 6 km südlich von Myrina hat einen besonderen Charme mit sauberem Wasser, weicher Sand und Kies. Die isolierte Lage und die natürliche Schönheit der Landschaft bewirken eine friedliche Atmosphäre. Das Gebiet ist von hohen Bäumen umgeben und die während der heißen Tage des Sommers kühlen Schatten spenden. Es gibt keine Strandeinrichtungen. Der Zugang zum Strand ist ziemlich einfach, trotz seiner abgeschiedenen Lage. Es gibt ein Café in der Nähe, wo man griechischen Kaffee trinken und die Aussicht auf das Meer genießen kann.
  • 13 Cape-Tigani-Strand. Cape Tigani liegt 8 km südlich von Myrina. Die schöne Bucht hat eine einzigartige runde Form und ist umgeben von üppigen grünen Hügeln. Das ruhige klare Wasser und der feine Sand schaffen eine schöne Urlaubsatmosphäre.
  • 14 Evgatis-Strand. ist ein schön in einer Bucht gelegener Sandstrand auf der Südseite der Insel. Es ist ein organisierter Strand, wo Sonnenschirme und Liegen zu mieten sind. Es ist die Domäne des Evgatis Hotel. Der Strand ist 6 km südlich von der Hauptstadt entfernt und verfügt über eine breite und 4 Kilometer langen Sandstrand. Es wird fast überall als einer der schönsten Strände auf der Insel beschrieben. Auf der Westseite sind vulkanischen Felsen und ein Fluss trennt den Strand in zwei Teile.
  • 15 Kokkina-Strand. ist einer der einsamsten Strände in Lemnos, liegt 11 km südlich von Myrina nahe dem Kap von Fakos in der Kondias Bucht, hat kaum Tourismus und ist nicht einfach erreichbar. Fakos ist ein ökologischer Park. Am Ende der Kondias Bucht befindet sich der Strand von Diapori wo gastronomische Einrichtungen zur Verfügung stehen. Von Diapori führt eine 7 km lange Schotterstraße zum Strand von Kokkina. Die Lage ist ideal für lange Stunden des friedlichen FKK- Schwimmens und Sonnenbadens. Obwohl die Anfahrt zum Strand ein bisschen anstrengend ist, ist es einen Versuch wert. Der feine rötliche Sand und das türkisfarbene Wasser in Kombination mit der wilden Landschaft ist ziemlich faszinierend.

Bei Moudros:

Fanaraki
  • 16 Fanari-Strand. (auch Fanaraki genannt) 3km südlich von Moudros, das zweitgrößte Dorf Lemnos ist Fanari, einer der beliebtesten Strände in der Region. Der lange Sandstrand erstreckt sich über viele Meter und ist umgeben von grünen Hügeln. Der Strand hat einige touristische Einrichtungen, wie Sonnenschirme und Liegen zur Entspannung und dem perfekte Sonnenbad. Der Strand ist vor den starken Winden geschützt und hat sanfte Wellen. Der Weg zu den Stränden ist nicht asphaltiert. Fanaraki Strand besteht aus Mikro (small) Fanaraki und Megalo (big) Fanaraki. Mikro Fanaraki ist in einer kleinen Bucht gelegen. Die am Rand gelegenen Felsenhöhlen und Felsenbrücken sind ein sehr beliebtes Fotomotiv.
  • 17 Makris-Gialos-Strand. Makris Gialos ist ein besonders schöner Sandstrand und liegt 7 km von Moudros entfernt. Der Strand hat kristallklares Wasser und erstreckt sich bis zu mehreren Kilometern. Er ist gut zum Baden und ideal zum Surfen wegen der konstanten Winde. In der Nähe liegt Poliochni, eine wichtige historische Stätte, wo viele Einrichtungen und Hotels zu finden sind. In direkter Nähe liegen die Dörfer Roussopouli und Kaminia. In der Umgebung gibt es ruhige Strände wie Skidi/Parthenomytos Strand mit seinem grünem Meerwasser. Parthenomytos Strand, wie die anderen Strände auch, sind nur auf einem Feldweg zu erreichen. An diesem Strand wurden eine Reihe von Bäumen angepflanzt, die speziell gepflegt werden um den Besuchern etwas Schatten zu bieten. Am Parthenomytos Strand ist ein kleines Café, wo Sie Getränke bestellen können.

An der Ostseite:

Keros-Strand
  • 18 Louri-Strand. ist ein ruhiger und unberührter Sandstrand nicht weit vom Dorf Skandali. Louri ist ein schöner Sandstrand mit einem felsigen Meeresboden. Der Ort ist ideal zum Sonnenbaden und Schwimmen ohne die Hektik der Touristenmassen. Es gibt keine Strandeinrichtungen wie Sonnenliegen und Sonnenschirme und der Bereich behält seine unberührte Natur.
  • 19 Keros-Strand. ist ein endloser Strand mit weißem Sand und zeichnet sich durch seine natürliche Schönheit aus. Er ist 2 km vom Dorf Kalliopi entfernt. Keros ist mit seinem türkisfarbenen Wasser und feinem Sandstrand ist einer der schönsten Strände und ein idealer Ort für verschiedene Wassersportarten, wie Windsurfen und Kitesurfen. Er ist die Heimat der Windsurfer auf Lemnos da dort häufig starke Winde herrschen, die beste Bedingungen für diese Sportliebhaber bietet. Der Wind beginnt früh am Mittag und beruhigt sich spät am Nachmittag. Wegen den Wind und der langen Strecke von der Hauptstadt, ist Keros nicht viel frequentierten. Es gibt nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten aufgrund des geschützten Ökosystems der Region und einige Strandtavernen. Eine andere beliebte Windsurf-Spot in Lemnos ist der Strand von Zematas
  • 20 Aliki-Strand. Er liegt östlich des Salzsees von Aliki und ist wenig frequentiert, da er nicht leicht zugänglich ist und auch von den starken Winden betroffen.

An der Nordküste:

  • 21 Plaka-Strände. ein Strand befindet sich in einer Bucht im äußersten Nordosten der Insel, der andere südlich des Dorfes. Die Strände werden überwiegend von den Leuten des Dorfes genutzt. Von hier aus sieht man die türkische Nachbarinsel Imbros (Gökceada).
  • 22 Zematas-Strand. befindet sich in der Nähe der Dörfer Plaka und Panagia und ist bei Surfern und Einheimischen beliebt. Es ist ein ruhiger langer Sandstrand, der teilweise bewirtschaftet ist.
  • 23 Neftina-Strand. befindet sich in der Nähe der archäologischen Stätte von Kavirio nahe von dem halbverlassenem Dorf Agios Alexandros. Teilweise führt der Weg zum Neftina Strand über Schotterstraße, die in einem schlechten Zustand ist. Neftina ist ein langer Sandstrand mit klarem Wasser. Der Strand ist flach und bestens geeignet für Kinder. Es gibt keine Annehmlichkeiten hier (keine Sonnenschirme,Liegen, keine Unterkunft, keine Taverne). Ein Strandbesuch lässt sich gut mit einem Besuch der nahegelegenen archäologischen Stätten von Hephaisteia (Ifestia) kombinieren mit der bemerkenswerten Höhle des Philoktet bei Kaveiria, deren Besuch unbedingt empfehlenswert ist.
  • 24 Ifestia-Strände. Nahe der antiken Stätte Ifestia gibt es mehrere Strände, die z.T. auch bewirtschaftet sind und wo man nach einem Besuch der Ruinenstätte gute Abkühlung finden kann. Der beste Weg dorthin führt über das Dorf Kontopouli.
  • 25 Kotsinas-Strand. Der Strand liegt in der malerischen Bucht von Kotinas mit seinem kleinen Fischerhafen und der sehr sehenswerten Kapelle auf einer kleinen Anhöhe. Unter der Kapelle geht es in eine Höhle hinab. In der Bucht gibt es gute Lokale und der Strand ist voll bewirtschaftet. Die Bucht gehört zu den „must see“ Orten in Lemnos.
  • 26 Agios-Ermolaos-Strand. Dieses ruhige und teils felsige Strand ist für seine atemberaubende karge Landschaft bekannt und liegt in der Nähe der Ortschaft Propouli. Nördlich von Propouli liegen noch eine ganze Reihe Buchten in fantastischer Landschaft. Zwar sind nicht alle leicht zugänglich, aber wer sich dort Zeit nimmt, um auf Entdeckungstour zu gehen, wird unvergessliche einsame Landschaften genießen können. Da selbstverständlich nichts beschildert ist, sollte man sich die Landschaft vorher auf z.B. Google Earth, ansehen und seine Ziele auswählen. Es gehört zu den „must see“ Orten von Lemnos.
  • 27 Papias-Strand. Papias ist ein malerischer Strand in einer von karger Landschaft umgebener Bucht mit einem eher kleinen Sandstrand mit kristallklarem Wasser. Er wird gerne von Anglern und Fischern angefahren.
  • 28 Gomati-Strand. Der Strand von Gomati liegt eingebettet in einer Bucht, ein paar km von Dorf Katalakos entfernt. Dieser feine Strand hat die größten Dünen der Insel (und eigentlich die größten Sanddünen in ganz Griechenland und Einheimische Lemnos nennt es auch "die einzige Wüste in Europa") und kristallklares Wasser. Der Strand ist über einen Feldweg erreichbar., ist ziemlich lang und ist selten überfüllt. Es gibt eine Bar am Strand, Sonnenschirme und Sonnenliegen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Traditionelles Farmhaus
  • Fahrradfahren: auf der relativ flachen Insel gewinnt dieser Sport Jahr für Jahr an Popularität.
  • Wassersport: besonders Surfen und Kite-Surfen. Die Windverhältnisse u.a. am Strand von Keros sind perfekt für diese Sportarten. Ferner werden an den bewirtschafteten Stränden nahe Myrina die üblichen touristischen Wassersportvergnügungen angeboten
  • SPA: Besuch der bescheidenen, aber ordentlichen Spa Anlage mit heißer Mineralquelle bei Therma
  • Vogelbeobachtung: Lemnos ist Zwischenstation des Vogelzuges. Der Salzsee Aliki und das Marschgebiet bei Chortolimni sind die besten Standorte zur Beobachtung.
  • Jagd: Ein Anziehungspunkt für viele Besucher aus den benachbarten Inseln und dem Festland ist die Jagdsaison. Die Jagd auf die Wildkaninchen, deren Zahl überhand genommen hat, ist derzeit das ganze Jahr erlaubt.
  • Tauchen. Flaschentauchen ist nicht überall erlaubt, aus archäologischen und militärischen Gründen. Hier muss man sich vorab bei einer Tauschschule in Myrina informieren. Es gibt eine untergegangene Stadt und andere sehr lohnenswerte Tauchmotive.

Einkaufen[Bearbeiten]

Die mit Abstand besten Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Myrina, gefolgt von Moudros. In allen größeren Dörfern gibt es Bäcker und kleine Geschäfte, die eine Vielzahl von Dingen des täglichen Gebrauchs und Lebensmittel verkaufen (Pandopolion).

Küche[Bearbeiten]

Frühling in Lemnos

Lemnos ist keine Top-Destination für Fisch und Meeresfrüchte. Meeresfrüchte von guter Qualität sind schwer zu finden und es fehlt oft der lokalen Charakter und Authentizität in der Zubereitung. Das Meer ist seit Jahren überfischt und große Fische selten und teuer. Gerichte aus Lamm/Ziege sind dafür gut und schmackhaft. Dazu gibt es ein wunderbares schmackhaftes gelbes Brot aus dem lokalen Hartweizen. In Lemnos wurde dieses gelbe Mehl seit der Antike exportiert und war berühmt dafür. Auch für guten Wein ist die Insel bekannt, besonders der Weißwein aus der Mosxato-Alexandria Traube ist ein Genuss!! Den Rotwein, aus einer Sorte, die es nur in Lemnos gibt (Kalampaki), sollte man auch probieren. Typische Mahlzeiten sind Huhn aus Freilandhaltung mit Flomaria (Eiernudeln aus dem gelben Weizen), traditionelle Wildkaninchen mit Zwiebeln, usw. Ein besonders guter voll-fetter Jogurt aus Schafmilch ist eine weitere Spezialität, sowie getrockneter Schafkäse, und Tymianhonig. Leider ist die Nachfrage beim Honig größer als die Produktion und so wird der Honig sehr oft mit Glucose und Fructose gestreckt und Thymianaroma beigegeben.

  • 1 Flomari. Das gute Essen ist traditionell und mit vielen Spezialitäten aus Limnos, Die Lage mit fantastischer Aussicht lohnt ebenfalls die etwas weite Anfahrt
  • 2 Cafe Cave. Empfehlenswert wegen der besonderen Lage in einer Höhle direkt am Meer, Cafe und Restaurant.
  • 3 Taverne Kotsinas (Ψαροχώρι Κότσινα). eine von mehrere Tavernen an der Bucht von Kotsinas, gutes Essen mit wunderbarer Aussicht
  • 4 Saravar Beach Bar. Cafe und Restaurant direkt am Strand mit schöner Aussicht auf die Bucht
  • 5 Agios Xaralampos. Essen durchschnittlich, aber wegen der besonderen Möglichkeit beim Abendessen den Sonnenuntergang über der Bucht zu sehen empfehlendwert
  • 6 Mantella. bekanntestes Restaurant auf Lemnos, gutes Essen, kann recht voll werden
  • 7 Ennia Poches (Έννοια Πο'χς). sehr bekanntes Restaurant auf dem Dorfplatz von Lychna

Unterkunft[Bearbeiten]

Hotels und Herbergen[Bearbeiten]

Die Westküste ist die mit Abstand beliebteste und touristisch erschlossenste Gegend auf Lemnos. Hier findet man Unterkünfte in großer Zahl, auch privat über airbnb.com. Insgesamt hat die Insel eine Vielzahl von kleineren Hotels, Herbergen, Ferienwohnungen, Zimmern, aber nur wenige große Hotelanlagen. Diese sind:

Camping[Bearbeiten]

Wildcampen war sehr beliebt in Lemnos, besonders von Wohnmobilen an den Stränden. 2016 wurden sie aber erstmals vertrieben und Camper müssen auf reguläre Plätze ausweichen. Der beste 4 Campingplatz ist bei Kalliopi am Keros Strand.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Insel ist sehr sicher in Bezug auf Kriminalität. Was den Straßenverkehr anbelangt, muss man sehr aufpassen, da viele Traktoren unterwegs sind, freilaufende Tiere und auch jugendliche Fahrer ohne Führerschein und abends oft auch Betrunkene (in den Dörfern). Die Trinkwasserqualität ist auf einer so trockenen Insel naturgemäß nicht gut. Flaschenwasser ist anzuraten.

Ausflüge[Bearbeiten]

Ausflüge zu den Nachbarinseln sind möglich (bes. Agios Efstratios), aber wegen der unregelmäßigen Fähren, mit guter Planung verbunden.

Weblinks[Bearbeiten]


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