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Fès

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Fès
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Fès (arabisch: ‏فاس‎, Fās, „Hacke“) ist die drittgrößte Stadt in Marokko. Die historische Altstadt gehört seit 1981 als erste Altstadt Marokkos zum Weltkulturerbe.

Hintergrund[Bearbeiten]

Allgemeine Hinweise und Tipps zu Sitten und Gebräuchen in Marokko, die auch in dieser Stadt gelten, findet man unter Sitten und Gebräuche in Marokko.

Die Stadt liegt in einer fruchtbaren, bewässerten Ebene. Fès ist neben Marrakesch, Meknès und Rabat eine der vier Königsstädte Marokkos.

Die Stadt ist im Wesentlichen dreigeteilt:

  • 1 Der älteste Teil beherbergt die Medina, das alte Stadtzentrum, und ist von einer Stadtmauer umgeben. Die Stadtgründung wird auf das Jahr 789 datiert. Gründer waren Idris I., dessen Grabmoschee im nur rd. 50 km (Luftlinie) entfernten Moulay Idris steht, und sein Sohn Idris II. Die beiden führen ihre Abstammung auf Mohammeds Tochter Fatima zurück..
  • 2 Südwestlich der Medina ist das mittelalterliche Fès mit dem Palais Royal, in dem der marokkanische König wohnt, wenn er in der Stadt weilt. Dieses Stadtviertel wurde Mitte des 13. Jahrhunderts geschaffen.
  • 3 Die Ville nouvelle ist das jüngste, jedoch weitaus größte und bevölkerungsreichste Stadtviertel. Sie liegt im Süden der mittelalterlichen Stadt. Dieses Viertel wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • 1 Der internationale Flughafen Fès-Sais mit dem IATA-Code FEZ im Süden der Stadt wird aus Deutschland über die Billig-Fluggesellschaft RyanAir von Frankfurt-Hahn, Bremen, Memmingen und Düsseldorf-Weeze angeflogen. Fliegt man von Paris aus, können auch die Billig-Fluggesellschaften Jet4you, Transavia und Aigle Azur genutzt werden.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Fès verfügt über zwei Bahnhöfe:

  • 2 Der Bahnhof Fès-Ville liegt am nördlichen Rand der mittelalterlichen Stdt.
  • 3 Der Bahnhof Fès-Medina liegt östlich der Medina.

Die Zugverbindungen gehen von Fès in alle Teile des Landes. Über Meknès, Rabat, Casablanca nach El Jadida (Endstation) im Westen an der atlantischen Küste, über Meknès nach Tanger (Endstation) an der Straße von Gibraltar, über Meknès und Casablanca nach Marrakesch (Endstation) im Süden oder über Taza nach Taourirt, von wo man nach Oujda (Endstation) an der algerischen Grenze oder nach Nador (Endstation) kommt, dem Nachbarstädtchen der spanischen Exklave Melilla am Mittelmeer. Wer das Geld hat, fährt in der nicht wesentlich teureren ersten Klasse bequemer und ruhiger.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

In der neuen Medina findet sich die CTM-Station mit Bussen nach Rabat, Casablanca, Marrakesch (morgens und abends) etc.

  • 4 Nahe der alten Medina gibt es eine Busstation mit einigen Regionalbussen, die billiger sind, aber auch weniger Komfort bieten.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Fès liegt an der Autobahn A2 Casablanca - Mèknes - Fès - Oujda, wo sie als N 6 zur algerischen Grenze und als A1 in den Norden Algeriens führt. Der Grenzübergang nach Algerien ist jedoch derzeit (2015) gesperrt.

Grand Taxis[Bearbeiten]

Direkt neben der CTM-Station gibt es eine Grand-Taxi-Station u.a. mit Taxis nach Ifrane (Dh 21) und Azrou.

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt einige lokale Busse, die teilweise sehr voll sind. Haltestellen sind nicht ersichtlich, und die Benutzung bedarf einiger Erfahrung in der Stadt. Der Fahrpreis beträgt Dh 3. Petits Taxis bringen einen günstig und schnell zum Ziel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bilder aus Fès
Tor zum Königspalast

Fès gliedert sich in drei Teile:

  • 4 In der Altstadt Fès el Bali liegen die meisten Sehenswürdigkeiten. In den rund 9.000 Gassen - so die Reiseleiter - trifft man das ursprüngliche Leben wie in keiner anderen arabischen Stadt. Durch die schmalen Gassen schreiten Männer in traditionellen Djellabas, tunikaähnlichen Gewändern mit angenähter Kapuze. Immer wieder wird man mit Attention! oder dem gleichbedeutenden arabischen Wort (Barrack!) aufgerufen, den Weg für Lastkarren freizumachen, die mit Männer- oder Eselskraft geschoben oder gezogen werden. Beim Ausweichen muss man dann aufpassen nicht auf eine der wohlgenährten Katzen zu treten. Gelegentlich begegnet man auch einem Reiter auf seinem Pferd. Handwerker und Händler jeder Couleur bieten mehr oder weniger lautstark ihre Waren an. Bettler(innen) sitzen an vielen Ecken, besonders an denen, die von den Touristengruppen tangiert werden. Viele heilige Stätten stehen für jeden offen, zum Beten, Meditieren oder Schlafen.
In der Medina kann man sich leicht verlaufen, man findet jedoch immer hilfsbereite Menschen, die einem den Weg weisen. Falls man sich hoffnungslos verlaufen hat, fragt man nach Racif oder Batha (sprich: Ra-Sif und Bat-Ha). Man kommt dann zu Plätzen mit Taxis.
Es gibt ausgewiesene lizensierte Stadtführer, die man für relativ günstiges Geld (europäische Verhältnisse) engagieren kann, und man wird seriös bedient. Man erkennt sie an den Ausweisen, die sie offen tragen. Man findet sie, auf Kundschaft wartend, i.A. an den Eingängen der Medina und vor Touristenhotels.
Etwas Vorsicht ist vor den faux guides am Eingang der alten Medina geboten. Diese bieten bereitwillig ihre Dienste an und behaupten, kein Geld dafür zu wollen. Aber meist lernt man nur Ladenbesitzer kennen, bei denen sie Provision erhalten. Und hinterher wird man, entgegen ursprünglicher Behauptungen, mit Honorarforderungen konfrontiert. Da kann die gute Stimmung schnell umschlagen, wenn man überzogene Honorarforderungen nicht erfüllen mag.
5 Im Gerberviertel wird noch Leder nach herkömmlicher Art gefärbt. Es empfiehlt sich, vor der Besichtigung die Nasenlöcher zuzustopfen
  • Die mittelalterliche Neustadt Fès el Djedid
  • Die von den Franzosen ab 1916 erbaute Neustadt

Moscheen[Bearbeiten]

  • 6 Die Grabmoschee (Zaouiya) Moulay Idriss' II. ist eine der meistbesuchten Wallfahrtsstätten des Landes.
  • 7 Das Mausoleum (Zaouiya) des Mystikers Ahmad at-Tidschani (1737-1815) wurde unlängst restauriert und neu mit reicher traditioneller Schnitzkunst verziert und ist das wohl zweitmeist besuchte Mausoleum nach dem des Idriss'.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • 8 Die Kairaouine-Universität wurde 860 gegründet und ist eine der wichtigsten Universitäten des Islam.
  • Alte Stadttore (Bab) in Fès el Bali:
    • Bab Mahrouk (Torbau 13. Jahrhundert),
    • Bab Chorfa (14. Jahrhundert),
    • 9 Bab Boujeloud (20. Jahrhundert), im Westen der Medina
  • 10 Der Königspalast (Palais royale)

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Eingang zum Nejjarine Museum of Wooden Arts & Crafts-Museum
  • 11 Nejjarine Museum of Wooden Arts & Crafts

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Die Hauptpost (Post Fès Principale) befindet sich an der Ecke Ave. Hassan II und Bd. Mohammed V, nur 150 m nordwestlich der Markthalle (Marché Central). Im Übrigen wird verwiesen auf: Marokko#Post_und_Telekommunikation

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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