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Dnipro

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Stadtzentrum von Dnipro
Stadtzentrum von Dnipro
Dnipro
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Dnipro (Дніпро) (bis Mai 2016 Dnipropetrowsk (Дніпропетровськ) ist die viertgrößte Stadt der Ukraine und Hauptstadt der Oblast Dnipropetrowsk .

Stadtteile[Bearbeiten]

Stadtraione von Dnipro
Stadtteile von Dnipro

Dnipro gliedert sich in acht Stadtraione sowie eine Siedlung städtischen Typus. In Klammern die Bezeichnungen bis Mai 2016:

  • Amur-Nischnjodnipro - Амур-Нижньодніпровський
  • Industrial - Індустріальний
  • Nowokodak (Lenin) - Новокодацький (Ленінський)
  • Samara - Самарський
  • Schewtschenko (Babuschkin) - Шевченківський (Бабушкінський)
  • Sobor (Schowtnewe) - Соборний (Жовтневий)
  • Tschetscheliw (Krasnohwardijske) - Чечелівський (Красногвардійський)
  • Zentral (Kirow) - Центральний (Кировский)
  • Awiatorske (Авіаторське) - Siedlung städtischen Typus rund um den Flughafen; verwaltungstechnisch eine Exklave.

Die Stadtraione werden weiter in zahlreiche Stadtviertel untergliedert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Siegessäule, Karl-Marx-Prospekt, Europaplatz, Stadtpanorama, Komsomolskinsel, Ziklon-3-Rakete

Name[Bearbeiten]

Die Stadt wurde 1776 als Jekaterinoslaw („zu Ehren Katharinas“) gegründet. 1926 erhielt sie den Namen Dnipropetrowsk, zu Ehren des damaligen Vorsitzenden des Obersten Sowjets der Ukrainischen SSR, Grigori Iwanowitsch Petrowski. Am 15. Mai 2015 wurde ein Gesetz zum Verbot von kommunistischer und nationalsozialistischer Propaganda erlassen, das sich auch auf Toponyme (Ortsnamen, Straßennamen usw.) bezog. In Folge wurde am 19. Mai 2016 die Stadt in Dnipro umbenannt.

Dnipro war bisher auch die informelle Bezeichnung der Stadt durch Einheimische. Die Bezeichnung Dnipro ist außerdem Namensbestandteil zahlreicher lokaler Unternehmen, darunter einer der größten Ukrainischen Banken (Dnipro Bank) und dem erfolgreichen Fußballklub FC Dnipro.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

  • Internationaler Flughafen Dnipro, ca. 20 km südöstlich des Stadtzentrums. Vorwiegend Zubringerflüge ans Drehkreuz der Ukraine International Airways in Kiew-Boryspil, weiters einige Direktflüge zu Inlandsdestinationen. Internationale Direktverbindungen u.A. aus Wien, Moskau, Tel Aviv, Istanbul, Jerewan und Dubai.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Bahnhof Dnipro
  • Bahnhof Dnipro, im Westen des Zentrums. Zahlreiche direkte Fernverbindungen und Nachtzüge in die meisten größeren Städte der Ukraine.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Auf der Straße[Bearbeiten]

In Dnipro kreuzen sich die Europastraßen E50 und E105

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

  • Kreuzfahrtschiffe auf dem Fluss Dnipro (u.A. aus Kiew und Odessa)
  • Der Hafen ist der größte Binnenhafen des Landes und dient ausschließlich dem Güterverkehr.

Mobilität[Bearbeiten]

In Dnipro gibt es eine Metro, Straßenbahnen, Trolleybusse und Busse. In die Umgebung fahren auch Sammeltaxis. Zur Klosterinsel führt eine Seilbahn.

  • Brücken über den Dnipro:
    • Zentrale Brücke (Центральний міст).
    • Amurbrücke (Амурський міст).
    • Merefa-Cherson-Brücke.
    • Kaidakbrücke.
    • Südliche Brücke (Південний міст).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

St.-Michaels-Kirche
  • Verklärungskathedrale. Errichtet 1835.
  • Sankt-Michaels-Kirche. Errichtet 1915.
  • Goldene-Rosen-Synagoge.

Gebäude[Bearbeiten]

Wohnkomplex Towers
  • Studentenpalast. Ehemals Potemkinscher Palast, errichtet im späten 18. Jh.
  • Hauptgebäude der Nationalen Bergbauuniversität der Ukraine.
  • Nationaluniversität Dnipro.
  • Wohnkomplex Tower. 123 Meter hoch, höchstes Gebäude der Stadt und skylineprägend, errichtet 1999-2005.

Museen[Bearbeiten]

  • Olexander Makarow Nationalzentrum der Raumfahrtjugendausbildung der Ukraine. Auf dem Freigelände werden verschiedene Satelliten und Trägerraketen gezeigt, die in der Stadt gebaut wurden.
  • Historisches Museum Dnipro, am Oktoberplatz. Eines der größten Museen der Ukraine. Das Diorama zur Schlacht am Dnepr (900 m²) ist eines der größten weltweit.
  • Kunstmuseum Dnipro. Gegründet 1914: ca. 8500 europäische und orientalische Kunstwerke vom 16. bis zum 21. Jahrhundert; Zentrum der Petrykiwka-Malerei.
  • Museum zur Jüdischen Geschichte und zum Holocaust, im Menorah Center. Eröffnet 2012.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Dmytro-Jawornyzkyj-Prospekt. Angelegt im 18. Jahrhundert angelegt und durch Prunkgebäude der Sowjetzeit geprägt.
  • Oktoberplatz. Mit 120.000 m² einer der größten Plätze Europas, der Hauptplatz der Stadt.
  • 23 km lange Uferpromenade

Parks[Bearbeiten]

  • Zentraler Kultur- und Erholungspark Schewtschenko. Nordteil der Klosterinsel, Studentenpalast, Süßwasseraquarium, Zoo.
  • Lasar-Hloba-Park. Kartbahn, Tropenhaus, Kindereisenbahn, Sommertheater.
  • „Langer (Krasnopowstantschesker) Abhang“. Botanischer Universitätsgarten der Nationaluniversität Dnipro und Juri-Gagarin-Park.
  • Wolodja-Dubinin-Kinderpark.
  • Park der Erinnerung und Versöhnung. Bis 2015 Kalinin-Park.
  • Heldenplatz.
  • Sewastopoler Park, auf der Hauptallee. Denkmal zu Ehren der Verteidiger von Sewastopol.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten]

  • Gebäudekomplex Most-City Center. Mit Indoor Eisbahn, Multiplex-Kino, Bowlingzentrum, Casino, Billardsaal, Restaurants und Cafés.

Sport[Bearbeiten]

Dnipro-Arena
  • Fußballverein FK Dnipro Dnipropetrowsk: Einer der erfolgreichsten Fußballklubs der Ukraine bzw. früher Sowjetunion. Dauergast in der Euroleague. Spielort: Dnipro-Arena, eröffnet 2008, 31.000 Sitzplätze.
  • Basketballverein BK Dnipro
  • Eishockeyverein HK Dnipro-Meteor
  • Rugbyverein RK Dnipro

Einkaufen[Bearbeiten]

  • Zentraler Marktplatz Osjorka (Озерка).

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Polnische Festung Kodak. Errichtet 1635, nahe des Flughafens bei der Ortschaft Staryj Kodaky.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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