Erioll world 2.svg
Artikelentwurf

Devín

Aus Wikivoyage
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Devín
dt. Theben; ung. Dévény
kein Wert für Einwohner auf Wikidata: Einwohner nachtragen
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen


Devín (dt. Theben; ung. Dévény) ist ein Stadtteil (mestská časť) des Pressburger Stadtbezirkes Bratislava IV. Das 1946 nach Bratislava eingemeindete Dorf an der Mündung der March in die Donau ist Standort der historisch bedeutenden Burg Devín. Die Siedlung hat bis heute ihren ländlichen Charakter bewahrt

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Geschichte von Devín ist eng mit der Burg verbunden. Die Siedlung wurde erstmals 1237 als „Villa Thebbyn“ erwähnt. Die Burg samt den darunter liegenden Felsen stellte bis 1918 die westliche Grenze Ungarns dar. Die Ortschaft war traditionell deutschsprachig; ab dem 16. Jahrhundert auch kroatisch besiedelt.

Wegen der deutschsprachigen Bevölkerungsmehrheit wurde Theben 1938 im Münchner Abkommen Deutschland zugesprochen und in den Gau Niederdonau eingegliedert, obwohl damals wie heute keine Landverbindung (Brücke) zum Kernland existierte. Die deutschsprachige Bevölkerung wurde 1945 vor der heranrückenden Roten Armee nach Westen evakuiert, Devín im April 1945 in die Tschechoslowakei eingegliedert.

In der Nachkriegszeit sank die Bevölkerungszahl stark. Im Jahr 1991 hatte Devín nur noch 779 Einwohner. Heute ist die Ortschaft beliebtes Suburbanisierungsgebiet der Slowakischen Hauptstadt und die Bevölkerungszahl hat sich bis heute auf 1300 Einwohner wieder fast verdoppelt.

Die einstige strategische Bedeutung Devíns mit der Burg liegt an der Mündung der March in die Donau, die hier durch die Thebener Pforte fließt. Der Thebener Kogel (Devínska Kobyla, 515 m) und der Braunsberg (346 m) boten ausgezeichnete Voraussetzungen, um diese natürliche Engstelle zu sichern.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem ÖV[Bearbeiten]

Devín wird von Buslinien des Pressburger Nahverkehrs bedient:

  • Buslinie 28: Nové SND (Euroveva-Zentrum) - Most SNP (u.A. Fernbusse aus Wien) - Botanischer Garten - Devín - Devínska Nová Ves (Bahnhof; Züge aus Wien Hauptbahnhof) - Opletalova
  • Buslinie 29: Most SNP (u.A. Fernbusse aus Wien) - Botanischer Garten - Devín - Burg Devín
  • Nachtbuslinie N29: Hlavná Stanica (Hauptbahnhof) - Kramare - Mlynská Dolina - Botanischer Garten - Devín - Burg Devín

Devín liegt in der Zone II. Fahrkarten müssen vor der Fahrt im Vorverkauf oder beim Automaten gekauft werden. Busfahrer verkaufen keine Tickets, es gibt auch keine Automaten in den Bussen.

Mit dem Auto[Bearbeiten]

  • Ab dem Stadtzentrum von Bratislava fährt man das linke Donauufer unterhalb der Burg (Nábrežie arm. gen. Ludvíka Svobodu) immer stadtauswärts, unter der Autobahn D2 durch. Kurz nach dem Botanischen Garten, am Beginn des Stadtteiles Karlova Ves, macht die Hauptstraße mit der Straßenbahn eine Rechtskurve. Dort fährt man leicht links auf die Devínska Cesta, die man immer geradeaus bis in die Ortschaft fährt.
  • Aus Wien kommend überquert man die Grenze in Berg oder Kittsee und fährt über die D2 Lafranconi Most ans andere Donauufer. Abfahrt 62 Mlynská Dolina; Autobahn innerhalb der beschriebenen Teilstrecke nicht vignettenpflichtig. Weiter wie oben.
  • Aus Wien (alternativ) über die Marchfähre bei Angern und über Devínska Nová Ves.
  • Aus dem Norden kommend (Břeclav, Brno) nimmt man die D2 Ausfahrt 50 Stupava júh und fährt am VW-Werk vorbei über Devínska Nová Ves.

Unterhalb der Burg befindet sich ein großer, gebührenpflichtiger Parkplatz.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Im Mai, August und September gibt an jedem Sonn- und Feiertag eine Fährverbindung von Hainburg nach Devín. Zwei Kurse pro Tag. Fahrpreise:

  • Erwachsene hin- und retour 12 Euro (einfache Fahrt 10 Euro)
  • Kinder 6-14 Jahre hin- und retour 8 Euro (einfache Fahrt 6 Euro)
  • Fahrrad 2 Euro
  • Mehr Info:

Event-Schifffahrt Haider. Tel.: +43(0)664 281 31 41, E-Mail: .

Devín kann auch mit privaten Booten und Paddelbooten auf Donau und March angefahren werden. Seit 2007 gibt es keine Grenzkontrollen mehr.

Mit dem Fahrrad[Bearbeiten]

Entlang der March gibt es einen Radweg abseits stark befahrener Straßen. Etwa 5 km nördlich von Devín verbindet die Fahrradbrücke der Freiheit Devínska Nová Ves mit Schlosshof. Die Fahrt durchs Marchfeld über diese Brücke ist auch die empfohlene Anfahrt ab Wien. Ab Wien kommend über den Donauradweg kann man erst im Stadtzentrum von Bratislava den Fluss überqueren, wodurch man einen langen Weg am anderen Ufer wieder zurckfährt. Die Fahrt vom Stadtzentrum Bratislava führt am linken Donauufer entlang stark befahrener Straßen und ist weniger attraktiv.

Mobilität[Bearbeiten]

Devín selbst ist hinreichend klein, um alles zu Fuß zu erreichen. Zur Burgruine jedoch sind stärkere Steigungen zu überwinden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Burg Devín[Bearbeiten]

Die Burg Devín (hrad Devín, auch: Thebener Burg) wurde 864 zum ersten Mal erwähnt, duch bereits zu römischer Zeit war an dieser Stelle ein Vorposten zum Donaulimes. Die Burg wurde mit herrschaftlichen, sakralen und Festungsbauwerken stetig ausgebaut, bis sie im Jahre 1809 durch napoleonische Truppen gesprengt wurde.

Die Burg war ein wichtiges nationales Symbol sowohl von Ungarn wie auch des neuen slowakischen Nationalbewusstseins im 19. Jahrhundert. 1836 begründete hier Ľudovít Štúr die Tradition der "nationalen Wallfahrten". 1896 wurde zu den ungarischen Milleniumfeiern auf dem Burgfelsen die 33 Meter hohe Árpádsäule errichtet, sie wurde 1918 durch tschechische Legionäre gesprengt.

Im Jahr 1961 wurde die Burgruine zum Nationaldenkmal erklärt. Heute umfasst sie ein Freilichtmuseum, die Ruinengemäuer kann man beklettern und von den Türmen hat man sehr gute Ausblicke auf die Umgebung.

1 Hrad Devín (Burg Devín), Muránska 10. Tel.: +421 265 730 105, E-Mail: . Geöffnet: November-März Mo-So 10-16; April und Oktober Di-So 10-17; Mai-September Di-Fr 10-18, Sa+So 10-19 Uhr; Einlass bis 30 min vor Sperrzeit. Preis: Erw. 4 Euro, Kinder und Studenten 2 Euro; Ermäßigungen mit Bratislava-Card.

Weitere[Bearbeiten]

"Tor zur Freiheit": Denkmal für die Fluchtopfer.
  • Geologisches Freilichtmuseum (in einem alten Steinbruch am Marchufer): verschiedene geologischen Formationen der Erdgeschichte, beispielsweise der Meerespegel im Tertiär, wird dargestellt.
  • Pamätník železnej opony: Denkmal des Eisernen Vorhanges
  • Brána Slobody (Tor zur Freiheit) Denkmal für die Menschen, die beim Versuch, über den Eisernen Vorhang zu flüchten, umgekommen sind: Zahlreiche Menschen versuchten während dem Kommunismus, die March bei Devín nach Österreich zu durchschwimmen.
  • Heiligenkreuzkirche (svätého Kríža)

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • Der Devín-Bratislava-Lauf (12 km) findet jedes Jahr nach Ostern statt.
  • Wandern am Thebener Kogel

Einkaufen[Bearbeiten]

In der Burg gibt es einige Souvenirshops. Größere Supermärkte gibt es in Devínska Nová Ves bzw. in Bratislava selbst.

Küche[Bearbeiten]

  • Hradná Brána
  • Reštauracia Devín
  • Café Eden
  • U Rastislava
  • Einige Imbissstände am Parkplatz unterhalb der Burg

Nachtleben[Bearbeiten]

  • Weinkeller ("Buschenschank") Devínska viecha sv. Urbana

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Hradná Brána

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

  • Stadtteilverwaltung: Kremeľská 39
  • Touristeninformation beim Zugang zur Burg.
  • Postamt Bratislava 46 (Kremeľská 39)

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

ArtikelentwurfDieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.
Erioll world 2.svg