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Colditz

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Colditz Castle1.jpg
Colditz
BundeslandSachsen
Einwohner
8.752 (2015)
Höhe
156 m
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Lage
Lagekarte von Sachsen
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Colditz

Die Kleinstadt Colditz liegt an der Zwickauer Mulde, südlich von deren Vereinigung mit der Freiberger Mulde.

Hintergrund[Bearbeiten]

Das Schloss Colditz war im Zweiten Weltkrieg Kriegsgefangenenlager für prominente Alliierte. Colditz gehörte zu Anfang des 12. Jhs. zur Herrschaft Groitzsch, wurde von Friedrich Barbarossa erworben, der damit ein edles Geschlecht, die Herren von Colditz, belehnte. Diese, die erst 1488 ausstarben, verkauften 1404 Stadt und Burg Colditz an die Markgrafen von Meißen. Durch die Hussiten 1430 verwüstet, wurde Colditz 1464 vom Kurfürsten Ernst wieder erbaut und diente lange Zeit als Witwensitz der Kurfürstinnen.

Anreise[Bearbeiten]

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Die Muldentalbahn, an der Colditz liegt, wurde stillgelegt. Nächster Bahnanschluss ist Großbothen (RB-Linie Leipzig–Grimma–Döbeln). Von dort sind es noch 18 Minuten mit dem Bus bis Colditz. Vom nächsten Fernverkehrs-Bahnhof Leipzig ist man insgesamt 1:15 Std. unterwegs.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Mit der „PlusBus“-Linie 618 erreicht man Colditz stündlich von Grimma in gut einer halben Stunde, von Großbothen (nächster Bahnanschluss) in 18 Minuten, zweistündlich von Rochlitz in knapp einer halben Stunde. In allen Nahverkehrsmitteln in der Region gilt der Tarif des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Colditz ist neben diversen untergeordneten Straßen über die Bundesstraße 107 von Grimma (A 14) nach Rochlitz und über die Bundesstraße 176 Bad LausickHartha erreichbar. Wer aus Richtung Chemnitz kommt, benutzt am besten die A 72 bis zur Anschlussstelle Rochlitz, die B 175 nach Rochlitz und ab da die B 107. Von Leipzig oder Chemnitz fährt man je eine gute Dreiviertelstunde, von Dresden etwas mehr als eine Stunde.

Marktplatz

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Colditz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Schloss Colditz wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt und unter dem Kurfürsten August von Sachsen zum Jagdschloss im Stil der Renaissance umgebaut. Im 19. Jahrhundert verlor es seine Bedeutung und wurde zunächst als Armenhaus und später als Nervenheilanstalt genutzt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde ein „Schutzhaftlager“ für politische Gegner eingerichtet. Richtig bekannt wurde das Schloss allerdings als Kriegsgefangenenlager. Unter anderen war hier auch Winston Churchills Neffe Giles Romilly arrestiert. Das Schloss Colditz erhebt sich über der Stadt. Kontakt: Gesellschaft Schloss Colditz e.V., Schlossbüro, Schlossgasse 1. Tel.: +49 34381 43777, Fax: +49 34381 45383, E-Mail: . Geöffnet: April bis Oktober täglich 10 bis 17 Uhr, November bis März täglich 10 bis 16 Uhr. Typ ist Gruppenbezeichnung.

In Colditz selbst verdient die Stadtkirche St. Egidien mit spätgotischem Chor aus der ersten Hälfte des 15. Jh. Erwähnung.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Muldental-Radweg

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • 1 Waldhaus Colditz, Lausicker Str. 60, 04680 Colditz. Tel.: +49 34381 43371, Fax: +49 34381 459722, E-Mail: . Bier- und Kaffeegarten sowie eine Picknick-Liegewiese sind vorhanden. Geöffnet: Restaurant: Mi – So ab 11.30 Uhr, Mo + Di sind Ruhetage. Preis: EZ ab 37 €, DZ ab 53 € (zuzüglich 8 € pro Person für Frühstück).

Ausflüge[Bearbeiten]

Rochlitz
  • Rochlitz (10 km südlich, B 107) - Kleinstadt mit Schloss an der Zwickauer Mulde. Markante Silhouette mit Bahnbrücke vor dem Schloss.
  • Bad Lausick (12 km westlich, B 176) - St. Kilianskirche und Freizeitbad RIFF.
  • Geithain (12 km südwestlich, S 44) - an der Bahnstrecke ChemnitzLeipzig gelegen; Kirche St. Nikolai sowie Stadtmauer und Stadttor.
  • Leisnig (12 km nordöstlich) - Kleinstadt an der Freiberger Mulde; Burg Mildenstein.
  • Grimma (15 km nördlich, B 107) - die nach Döbeln zweitgrößte Stadt im Mittelsächsischen Hügelland wartet besonders mit ihrer historischen Altstadt auf, die nach dem Hochwasser 2002 komplett saniert wurde.
  • Hartha (15 km östlich, B 176) - die Stadt Hartha liegt 4 km westlich des Zschopautals; neoromanische Stadtkirche und Museum für Industriegeschichte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kriegsgefangenenlager Colditz Oflag IVc 1939–1945. Herausgeber: Städtisches Museum Colditz 2004

Weblinks[Bearbeiten]


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