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Ampelakia (Thessalien)

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Ampelakia
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Ampelakia (Αμπελάκια Λάρισας) ist eine Ortschaft in Thessalien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Eine Gasse in Ampelakia

Ampelakia ist ein kleines Bergdorf am Tempe-Tal in der Präfektur Larisa in Griechenland. Das Dorf ist sehr alt, aber immer noch ursprünglich erhalten. Durch Georg Schwarz (eigentlich George Mavros, griechisch für Georg Schwarz) wurde der Ort bekannt, er gründete hier die erste landwirtschaftliche Genossenschaft der Welt.

Anreise[Bearbeiten]

Im Haus des Georg Schwarz

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist derjenige von Thessaloniki (IATA CodeSKG).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Ampelakia liegt oberhalb des Tempe-Tals, die Züge auf der modernen Schnellzugstrecke fahren zwischen der Haltestelle Papsani und Larisa ohne Halt durch.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die Autobahn A1 von Athen nach Thessaloniki wird inzwischen durch zwei Tunnels entlang des Tempe-Tals geführt und hat in diesem Bereich keine Ausfahrten. Um Ortschaften im Bereich des Tempe-Tals zu gelangen, muss man die parallel geführte alte Landstrasse EO1 (aus Norden am Eingang des Tempe-Tals ebenfalls eine Mautstelle) benutzen.

Im kleinen Ort Tempi führt die Strasse nach Ampelakia über Serpentinen steil den Hang hoch. Vor der Ortschaft gibt es einen Parkplatz, innerhalb der Ortschaft kommt man mit dem Auto nur schwer durch.

Zum Befahren der landschaftlich reizvollen Schotterstrasse von Spilia braucht es etwas Mut und einen Wagen mit genügend Bodenfreiheit.

Mobilität[Bearbeiten]

Karte von Ampelakia (Thessalien)
Auf dem Hauptplatz von Ampelakia

Man benötigt in Ampelakia festes Schuhwerk, weil die Straßen gepflastert sind. Der Ort selber ist sehr klein, man kann sich nicht verlaufen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Ampelakia gibt es eine Reihe von Herrenhäusern, die aus der Blütezeit stammen.

  • Das 1 Haus des Georg Schwarz kann man besichtigen, es kostet 2 Euro Eintritt. Eine Führung durch das Haus trägt viel zum Verständnis bei. Im Hause Schwarz ist fotografieren erlaubt, wie oft in Griechenland muss man auf den Blitz verzichten.
Das Haus des Herrn Schwarz ist heute (bis auf zahlreiches Mobiliar) noch im Original-Zustand erhalten und gibt einen guten Eindruck, wie diese reiche Familie im 19. Jahrhundert gelebt hat. Herr Schwarz war der Gründer der ersten Genossenschaft der Welt, die mit Farbstoffen handelte, mit denen man Stoffe rot färben konnte.
Im Haus des Herrn Schwarz
  • Im 2 Ortskern gibt es einen schönen Platz mit Tavernen. Hier kann man wunderbar griechisch essen oder sich auch nur einen Kaffee gönnen. Natürlich gibt es da auch einen Kiosk, wo man alles kaufen kann, was man für die Reise benötigt.
Es gibt eine schöne, sehr alte Bäckerei, wo das Brot noch auf traditionelle Weise gebacken wird. Man findet sie, wenn man vom Hauptplatz in Richtung Kirche geht, gleich auf der linken Seite. Man sollte es nicht verpassen, dieses Brot zu probieren. Am besten, wenn es ganz frisch und noch warm ist.
  • Geht man den Weg entlang, kommt man zur wunderschönen Kirche 3 Ag. Paraskevi , die man auch besichtigen kann. Sie ist nicht auf Touristen zugeschnitten, auf jeden Fall müssen die Regeln zum Besuch der orthodoxen Kirche (die Schultern und Knie bedeckende Kleidung) beachtet werden.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Kirche von Ampelakia

Man sollte sich die Zeit nehmen, einen längeren Spaziergang durch den Ort zu machen, wo vieles noch wie vor 200 Jahren aussieht, auch wenn in der Taverne ein Notebook auf dem Tisch steht.

Einkaufen[Bearbeiten]

Zum Einkaufen ist schon alles gesagt worden. Es gibt am Hauptplatz den Kiosk, die wunderbare Bäckerei und zwei Tavernen.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Man trifft sich abends in den Tavernen. Man braucht keine Angst zu haben, als Tourist wird man rasch zum Mittelpunkt der Runde.

Unterkunft[Bearbeiten]

Ein Haus in Ampelakia

In Ampelakia kann man sich einfache, dafür schöne Zimmer mieten. Die Bewirtung ist typisch gastfreundlich griechisch.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es gibt nur von Touristen importierte Kriminalität.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Man sollte keine Leute ungefragt fotografieren. Mit angemessener Kleidung in die Kirche gehen und wenn man eine Kerze ansteckt, diese auch mit einer Spende belohnen (so finanzieren sich die Kirchen).

Am Kiosk bekommt man Postkarten und auch Briefmarken. Tatsächlich hat man von hier oben auch Verbindung in die bekannten Handy-Netze.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Tempe-Tal: heißt das steile Durchbruchstal des Flusses Peneios zwischen Olymp- und Ossa-Gebirge, dass wegen seiner landschaftlichen Schönheit unbedingt einen Besuch wert ist. Schon in der archaischen Zeit besaß dieses Tal große strategische Bedeutung, denn hier verlief eine der wichtigsten Straßen zwischen Griechenland und Makedonien. Mehrere wichtige Schlachten wurden hier geschlagen, auch im Zweiten Weltkrieg war das Tal umkämpft.
Am östlichen Ende des Tales befand sich in der Antike ein Apollon-Heiligtum. Der Legende nach soll sich Apollon hier von seiner Schuld reingewaschen haben, die er durch die Tötung der in Delphi herrschenden Python auf sich geladen hatte. Dabei verliebte sich Apollon in die Nymphe Daphne, die jedoch in einen Lorbeerstrauch verwandelt wurde. Apollon brach einen Zweig von diesem Strauch ab und brachte ihn nach Delphi, wo er ihn einpflanzte. Zur Ehrung dieses Ereignisses gab es alle acht Jahre eine Prozession von Delphi ins Tempe-Tal. Ein Jüngling unterzog sich einer rituellen Waschung, dann schnitt man Lorbeerzweige und brachte sie nach Delphi.
Die Höhlenkirche Agia Paraskevi im Fels mit einer Quelle, ist ein Anziehungspunkt griechischer Pilger. Sie ist vom Parkplatz an der Strasse über eine Hängebrücke erreichbar.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.
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