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Ampelakia (Thessalien)

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Ampelakia
Region Thessalien (griechische Region)
Einwohner
451 (2011)
Höhe
400 m
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen
Lage
Lagekarte von Griechenland
Reddot.svg
Ampelakia

Ampelakia (Αμπελάκια Λάρισας) ist eine Ortschaft in Thessalien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Eine Gasse in Ampelakia

Ampelakia ist ein kleines Bergdorf am Tempi-Tal in der Präfektur Larisa in Griechenland. Das Dorf ist sehr alt, aber immer noch ursprünglich erhalten. Durch Georg Schwarz (eigentlich George Mavros, griechisch für Georg Schwarz) wurde der Ort bekannt, er gründete hier die erste landwirtschaftliche Genossenschaft der Welt.

Anreise[Bearbeiten]

Im Haus des Georg Schwarz

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen ist der von Thessaloniki (IATA CodeSKG).

Mit der Bahn[Bearbeiten]

In Tebi hält die S-Bahn aus Thessaloniki. Von hier aus kann man sich ein Taxi nehmen und nach Ampelakia fahren (ist recht günstig) oder man geht zu Fuß (ist sehr anstrengend).

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die A1 von Athen nach Thessaloniki führt durch Tebi. Hier ist sie noch nicht als Autobahn ausgebaut, man gräbt gerade die Tunnel. Sie kostet hier auch keine Maut. Nach Ampelakia fährt man über Serpentinen den südlich von Tebi gelegenen Weg hoch. Vor der Ortschaft gibt es einen Parkplatz. Innerhalb der Ortschaft kann man sich mit dem Auto nicht bewegen. Vom Parkplatz aus geht es ein kleines Stück zu Fuß bergan, dann ist man aber auch schon im Zentrum. Das Haus des Herrn Schwarz liegt fast direkt an dieser Straße, auf der linken Seite. Man muss nur die Gasse zum Eingang finden.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf dem Hauptplatz von Ampelakia

Man benötigt in Ampelakia festes Schuhwerk, weil die Straßen gepflastert sind. Der Ort selber ist sehr klein, man kann sich nicht verlaufen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Ampelakia gibt es noch eine Reihe von Herrenhäusern, die aus der Blütezeit stammen. Das Haus des Georg Schwarz kann man auch besichtigen, es kostet 2 Euro Eintritt. Man sollte sich durch einen Reiseleiter durch das Haus führen lassen, denn man kann es sonst kaum verstehen. Oder man sollte sich vorher informieren.

Das Haus des Herrn Schwarz ist heute (bis auf zahlreiches Mobiliar) noch im Original-Zustand erhalten. Man kann sich einen Eindruck davon verschaffen, wie diese reiche Familie im 19. Jahrhundert gelebt hat. Es ist sehr beeindruckend. Wenn man sich etwas Hintergrundinformationen über die Familie Schwarz verschafft, wird alles noch sehr viel deutlicher. Herr Schwarz war der Gründer der ersten Genossenschaft der Welt. Es ging um Farbstoffe, mit denen man Stoffe rot färben konnte. In der Genossenschaft wurde so eine Menge Geld angehäuft, eine Bedrohung durch die türkischen Besatzer bestand aber immer.

Im Haus des Herrn Schwarz

Die Umstände, warum die Genossenschaft scheiterte, sind bis heute nicht ausreichend geklärt. Herr Schwarz soll auf Schweizer Banken hereingefallen sein und alles Geld war verloren. Daraufhin musste er aus Ampelakia fliehen und starb dann im schweizerischen Exil.

Bevor man das Haus von Herrn Schwarz auf eigene Faust betritt, sollte man sich auf jeden Fall Informationen besorgen, unter welchen Umständen die Familie hier lebte und welchen Drücken sie ausgesetzt war. Dazu sollte man wissen, welchen Zweck welcher Teil des Hauses hat. Am besten, man lässt sich von einer kompetenten Reiseleitung führen.

Im Hause Schwarz ist fotografieren erlaubt, auf den Blitz muss man allerdings aus den bekannten Gründen verzichten. Auch hier sollte man das Gebot einhalten, nicht nur um Ärger zu vermeiden, sondern auch um Respekt zu zollen. Wenn man ein Stativ mit hat, dann kann man es hier sicher gut nutzen.

Im Ortskern gibt es einen schönen Platz mit Tavernen. Hier kann man wunderbar griechisch essen oder sich auch nur einen Kaffee gönnen. Natürlich gibt es da auch einen Kiosk, wo man alles kaufen kann, was man für die Reise benötigt.

Es gibt eine schöne, sehr alte Bäckerei, wo das Brot noch auf traditionelle Weise gebacken wird. Man findet sie, wenn man vom Hauptplatz in Richtung Kirche geht, gleich auf der linken Seite. Man sollte es nicht verpassen, dieses Brot zu probieren. Am besten, wenn es ganz frisch und noch warm ist.

Geht man den Weg weiter entlang, kommt man zu einer wunderschönen Kirche, die man auch besichtigen kann. Auch das sollte man auf keinen Fall verpassen. Sie ist nicht auf Touristen zugeschnitten und man sollte auf jeden Fall die Regeln der orthodoxen Kirche beachten, wenn man sie betritt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die Kirche von Ampelakia

Man sollte sich die Zeit nehmen, einen längeren Spaziergang durch den Ort zu machen. Alles ist noch wie vor 200 Jahren, auch wenn in der Taverne ein Notebook auf dem Tisch steht. Dieser Ort hat ein besonderes Flair, es ist Atemberaubend.

Einkaufen[Bearbeiten]

Zum Einkaufen ist schon alles gesagt worden. Es gibt am Hauptplatz den Kiosk, die wunderbare Bäckerei und zwei Tavernen.

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Man trifft sich abends in den Tavernen. Man braucht keine Angst zu haben, man ist sofort der Mittelpunkt, wenn man abends hier ist. Man ist so gastfreundlich, wie man nur sein kann.

Unterkunft[Bearbeiten]

Ein Haus in Ampelakia

In Ampelakia kann man sich einfache, dafür schöne Zimmer mieten. Die Bewirtung ist typisch griechisch, weil gastfreundlich.

Lernen[Bearbeiten]

Man kann Einblicke ins griechisches Leben von früher und von heute bekommen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Tourismus ist fast die einzige Einnahmequelle.

Sicherheit[Bearbeiten]

Es gibt nur von Touristen importierte Kriminalität.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Man sollte keine Leute ungefragt fotografieren. Mit angemessener Kleidung in die Kirche gehen und wenn man eine Kerze ansteckt, diese auch mit einer Spende belohnen (so finanzieren sich die Kirchen). Es geht einfach um den Respekt, den die Leute hier verdient haben.

Am Kiosk bekommt man Postkarten und auch Briefmarken. Tatsächlich hat man von hier oben auch Verbindung in die bekannten Handy-Netze.

Ausflüge[Bearbeiten]

Der Ausflug ist der Ort selber. Sich einfach Zeit zu lassen, durch die Gassen spazieren zu gehen, kein Zeitdruck zu haben, die Aussichten ins Tempi-Tal zu genießen, die Schönheit des Ortes zu erkennen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.
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