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Yapen

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Yapen
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Yapen (auch „Japen” oder „Jobi“) ist eine 160 Kilometer lange Insel vulkanischen Ursprungs in der Cenderawasih-Bucht (Geelvinkbaai) im Norden von Westneuguinea. Zusammen mit dem nahen Biak und einigen kleineren gehört sie zu den Schouten-Inseln (Misore-Inseln). Die wichtigste Ortschaft ist Serui.

Hintergrund[Bearbeiten]

Linguisten unterscheiden 13 verschiedene Sprachen auf Yapen. Von diesen werden die meisten zur austronesischen Sprachgruppe gerechnet, es gibt aber auch zwei Papuasprachen. Untersucht hat diese Johannes Cornelis Anceaux.
Der kleine Paradiesvogel (Paradisaea minor) ist auf Yapen und Misool heimisch.

Im Regierungsbezirk Yapen-Inseln (Kabupaten Kepulauan Yapen) leben auf 2050 km² Landfläche rund 110.000 Menschen. Ein Großteil der Insel ist mit tropischem Regenwald bewachsen. Der WWF klassifiziert die im Zentrum gebirgige Insel, deren höchter Punkt bei 1496 m liegt, als schützenswerte Ökoregion. Etwa ein Drittel der Insel ist seit 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. An “cash crops” werden Kakao und Kokospalmen angebaut.

Touristisch ist die Insel deutlich weniger erschlossen als Biak. Außerhalb von Serui wird man auf Eigeninitiative angewiesen sein, kann dann aber Natur in Abgeschiedenheit genießen.

Orte[Bearbeiten]

In Serui wohnen rund 25000 Menschen, viele von diesen sind Transmigranten muslimischen Glaubens.

Kleinere Ortschaften sind 1 Ansus mit den vorgelagerten Inseln Pulau Ansus und Pulau Manupampi, 2 Yobi im Norden und 3 Randowaya (= Randawaya) an einer Flußmündung an der Südküste.

Östlich von Yapen liegt die Insel Kurudu, dessen 2200 Bewohner ihre eigene Sprache haben. Im Westen ist die Insel 1 Mios Num.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

1 Serui-Yapen (IATA CodeZRI, ICAO CodeWABO; Bandara Stevanus Rumbewas) (12 km Luftlinie westlich, fast 30 Straßenkilometer). Wird 2019 nur von Trigana aus Jayapura täglich bedient.

Mit dem Schiff[Bearbeiten]

Fährhafen Serui (Pelni). Etwa die Hälfte der auf der Strecke Jayapura ↔ Biak ↔ Manokwari verkehrenden Fähren macht hier Zwischenstopp. Es gibt auch Langstrecken nach Jakarta und Surabaya.

Lokale Frachtfähren der ASDP nach Biak (evtl. mit Stopp in Ureifaisei/Waropen) legen auch in Kabuena ab. Die Ortschaft ist etwa sieben Straßenkilometer östlich Seruis.

Segelyachten[Bearbeiten]

Formalitäten für aus dem Ausland kommende müssen zuerst in Sorong erledigt werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Von Serui nach Westen geht die Straße etwa dreißig Kilometer zum Flugplatz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Hauptstraße von Serui mit Silas Papare-Denkmal, einem Freiheitskämpfer 1945/6.

Der Kirchenbau der Pfingstbewegung, die Jemaat Ekklesia, ist das wohl auffälligste Gebäude in Serui.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Die an der Südküste liegende Inselgruppe 2 Kepulauan Ambai ist als Meeres-Naturpark geschützt, der zum Tauchsport aufgesucht das wichtigste touristische Ziel der Region ist.

1 Sarawandori (etwa 8 km auf der Straße zum Flughafen, dann 1½ km zum Meer). Beim Fischerdorf, das z.T. auf Stelzen ins Meer gebaut ist. Mehrere türkisblaue Buchten an der Küste einer pflanzenreichen Landzunge.

Einkaufen[Bearbeiten]

1 Pasar (Markthalle) (Vom Fähranleger links, 100 m nach dem Kreisverkehr seeseitig). Geöffnet: tgl. ab 5.00, So. nur nachmittags.

Unterkunft[Bearbeiten]

Serui[Bearbeiten]

1 Hotel Merpati, Jl. Yos Sudarso 8 (keine 100 m vom Fähranleger die Hauptstraße hinauf, linker Hand). Tel.: +62 852-8080-9900. 62 Zimmer mit A/C.

Hotel Cendrawasih (Vom Fährableger links ab, 50 m, rechter Hand noch vor dem Kreisverkehr).

2 Wisma Rahmat. Tel.: +62 812-8888-0493.

Ambai[Bearbeiten]

Revaurarif Getaway. Tel.: +62 813-4461-8301.

Gesundheit[Bearbeiten]

Yapen liegt in einer tektonisch aktiven Zone. Beim starken Papua-Erdbeben 2010 gab es 17 Tote. Randawaya wurde weitgehend zerstört.

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Yapen liegt in der ost-indonesischen Zeitzone (WIT), das ist GMT +9.

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch allgemeine Reiseführer Indonesien.

Weblinks[Bearbeiten]

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