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Wiesengrund

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Wiesengrund
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Der Wiesengrund liegt östlich von Cottbus und nördlich der Bundesstraße B115. Im Norden wird das Gebiet vom rekultivierten Tagebau Jänschwalde und dem noch in Flutung befindlichem Klinger See begrenzt. Der Wiesengrund ist in diesem Artikel nicht komplett identisch mit der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Spree-Neiße.

Orte[Bearbeiten]

  • Haasow (niedersorbisch: Hažow) mit seinen 449 Einwohnern befindet sich ganz im Westen des Gebietes vor den Toren von Cottbus.
  • Kathlow (niedersorbisch: Kotłow) und Dubrau befinden sich an der Bundesstraße B115.
  • Klinge (niedersorbisch: Glinka) und Gosda (niedersorbisch: Gozna) liegen direkt am ehemaligen Tagebau.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Klinge: Unter dem Namen „Clynge“ existiert der Ort vermutlich seit 1389, gesichert ab 1486. Er lag direkt an der Grenze zwischen Sachsen und Preußen. In einer der Tongruben des Ortes wurde 1903 ein vollständiges Mammut entdeckt. Nach dem Fund eines Kronenhalsrings 1915 wurden im 20. Jahrhundert immer wieder Grabungen in der Region vorgenommen, welche Hügelgräber sowie Arbeitsgeräte und Schmuck aus der Schnurkeramik- und Trichterbecherkultur zutage förderten.
  • Gosda: Erstmal urkundlich erwähnt wurde der Ort 1536, aber auch hier vermutet man, wie beim NAchbarort Klinge, dass die Geschichte bis ins Jahr 1389 zurück reicht. Die Gutsherrnschaft endete im 19. Jahrhundert. Teile des Ortes wurden 1980 für den Tagebau Jänschwalde abgebrochen und die Reste des Ortes Klinge wurden damals der Gemeinde Gosda mit zugeordnet. Da es nicht allzuweit entfernt in der Nähe von Döbern auch einen kleinen Ort dieses Namens gibt, trifft man bei diesem Ort im Wiesengrund gelegentlich auf die Bezeichnung Gosda I.

Anreise[Bearbeiten]

Der Bahnhof Klinge wird stündlich von der Ostdeutschen Eisenbahn angefahren, die auf der Linie OE46 zwischen Cottbus und Forst verkehrt. Wer mit dem Auto anreist benutzt die südlich gelegene Bundesstraße B115 zwischen Cottbus und Forst. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die B115 zwischen Cottbus und Forst (Lausitz) von hier aus zweigen die Zufahrtsstraßen in die Region ab.

  • SymbolBus.svg 33 : ( Cottbus → Koppatz → ... → Neuhausen → Haasow → Cottbus )
  • SymbolBus.svg 850 : ( Forst (Lausitz) → Groß Jamno → DubrauGosdaKlingeKathlowHaasow → Cottbus )
  • SymbolBus.svg 851 : ( Döbern → ... → Sergen → KathlowHaasow → Cottbus )
  • SymbolBus.svg 856 : ( KlingeGosdaDubrau → Groß Jamno → Jethe → Gahry → Jocksdorf )
Freilichtmuseum Zeitsprung

Der Wiesengrund läßt sich gut mit dem Fahrrad erreichen und erkunden. 2 ausgewiesene Radwege führen durch die Region.

  • Fürst Pückler Weg - Logo.svg Fürst-Pückler-Weg ( … → Cottbus → HaasowKlingeGosda → Klein Jamno → Forst (Lausitz) … )
  • Niederlausitzer Bergbautour - Logo.svg Niederlausitzer Bergbautour ( … → Cottbus → HaasowKlingeGosda → Groß Jamno → Jethe → Gahry …)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Klinge: Von dem Ort exisitiert noch der Bahnhof Klinge sowie einige Häuser. Der Rest fiel dem Tagebau zum Opfer.

  • 1 Freilichtmuseum Zeitsprung, Ziegeleiweg, Wiesengrund OT Klinge. Mobil: +49 (0)171-1549459. Das Freilichtmuseum Zeitsprung erzählt dem Besucher viel über de Erdgeschichte. Dazu gehört ein Bodendenkmal welches auf 20m Länge einen begehbaren Geländeaufschluss bietet und die geologischen Schichten wie in einem Buch darlegt. Dazu gehören ein kleiner Rundweg und etliche Schautafeln. Geöffnet: 01.Mär - 31.Okt: 09:00-18:00. Preis: Eintritt frei (Eine Spende ist am Eingang möglich).
  • 2 Raubrittertor. Das Wahrzeichen der Gemeinde Klinge ist etwa 500 Jahre alt und fixierte den Haupteingang zum ehemaligen Gutshof. Nach einer Sage gab es in Klinge eine mittelalterliche Sumpfburg, in der drei Raubritter-Brüder lebten. Demnach überfielen sie Durchreisende und hielten diese bis zum Eintreffen des geforderten Lösegeldes im Burgverlies gefangen. Wurden die Forderungen nicht erfüllt, schnitt man den Gefangenen die Unterkiefer ab. Als es im 16. Jahrhundert gelang, die als unbezwingbar geltende Burg zu zerstören und die Raubritter gefangen zu nehmen, wurden auch ihnen zur Strafe ihrer Freveltaten die Unterkiefer herausgeschnitten. Als Abschreckung und zur Erinnerung wurden später drei Ritterskulpturen aus Sandstein gefertigt und auf das Haupttor zum Schloss gesetzt. (Quelle: Heimatverein Klinge.)
Tiefenkirche von Gosda
  • 3 Alte Eiche.
  • Das Mammut von Klinge ist der spekakulärste Fund in den historischen Klinger Tongruben. Ein Modell des Mammuts steht jetzt im Eingangsbereich der Kreisverwaltung in Forst (Lausitz). Die Tongewinnung in Klinge begann schon früh. Der sorbische Name des Ortes ist abgeleitet von glina, dem slawischen Wort für Ton.
  • Haus Chamberlain. Der Name des Hauses erinnert an den Piloten Chamberlain, der nach seiner zweiten Ozeanüberquerung mit dem Ziel Berlin bei Klinge notlandete. Das damalige „Gasthaus Scheppan“ wurde daraufhin in „Gasthaus Chamberlain“ umbenannt, heute aber nicht mehr als Gaststätte genutzt.

Weitere Dörfer:

  • 4 Kirche von Gosda. ist eine Tiefenkirche und damit eine kleine regionale Besonderheit.
  • Im kleinen Örtchen Dubrau befindet sich eine kleine 5 Kirche. ein recht hübsches Fachwerkgebäude. Die Kirche stammt aus dem Jahre 1610.

Aktivitäten[Bearbeiten]

  • 1 Eselhof Gosda, Forster Weg 6, 03149 Wiesengrund GT Gosda - direkt am Radweg am Ortsausgang Richtung Forst. Geöffnet: Di-So, 11:00-18:00.

Küche[Bearbeiten]

Die Umgebung des Wiesengrunds
Teichland Teichland Forster Umland
Cottbus Himmelsrichtungen.png Forster Umland
Spremberger Stausee Malxeland Malxeland
  • 1 Sportplatz Adler Klinge (kurz vor dem Rittertor, der kreuzenden Straße nach rechts 200 m folgen).


Unterkunft[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ihlo, Richard, Scholze, Wilfried, Balde, Max ; Rat des Kreises Forst (Hg.): Das Dorf Klinge von seinen Anfängen bis zum Jahr 1980. Forst, 1981.
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