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Wani

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Wani, ვანი, Vani
Archäologisches Museum in Wani
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Wani (auch: Vani, georgisch: ვანი) ist Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirkes (Raioni) in der Region Imeretien, etwa 30 km südlich von Samtredia. Wani ist bekannt geworden durch seine reich mit Goldfunden ausgestatteten Felsengräber, die Teil einer großen städtischen Siedlung der Antike waren. In Wani wird die ehemalige Hauptstadt von Kolchis vermutet.

Hintergrund[Bearbeiten]

Wani ist bekannt geworden durch seine reich mit Goldfunden ausgestatteten Felsengräber. Schon im 19. Jahrhundert wurden Gegenstände auf Feldern angeschwemmt. Ab 1896 wurde systematisch durch Ekwtime Taqaischwili gegraben, aber erst um 1960 begannen groß angelegte Ausgrabungskampagnen.

Gefunden wurde eine Tempelstadt mit reich ausgestatteten Felsengräbern mit Beigaben aus Edelmetall des 8.–4. Jahrhunderts v. Chr. Vor allem die Goldarbeiten sind Zeugnis einer Hochkultur, die im Stil und Ausführung nur mit Arbeiten aus Persien des 4. Jahrhundert v. Chr. zu vergleichen sind. Sie sind unabhängig von Skythischen, griechischen oder anderen bekannten Arbeiten so früher Zeit. Erst im 4. Jahrhundert v. Chr. steigt der Einfluss der hellenistischen Kultur.

Heutige Erkenntnisse gehen von vier historischen Besiedlungsphasen der Stadt Wani aus. Die früheste liegt im 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. Ein auf der zentralen Terrasse gelegener 90 m² großer Opferplatz spricht dafür, dass schon damals der Ort ein bedeutender Kultplatz war. Von reger Opfertätigkeit zeugen die Funde: tönerne Miniaturaltäre, unterschiedliche Tieridole, zahlreiche Tierknochen, zerschlagenes Tongeschirr, überall verstreute Asche. Die zweite Periode vom 6. bis zur ersten Hälfte des 4. Jahrhundert v. Chr. ist die Zeit der Blüte des Staates Kolchis. Neben der hochstehenden einheimischen Metallverarbeitung taucht nun auch griechische Importkeramik auf.

Von Mitte des 4. Jahrhunderts bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. reicht die dritte Besiedlungsphase von Wani. Sie ist durch umfangreiche Erneuerungen vor allem in Steinarchitektur gekennzeichnet. Im 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. wird Wani zu einer typischen Tempelstadt kleinasiatisch provinziellen Charakters. In dieser Periode finden starke bauliche Veränderungen statt, die alten Anlagen werden geschleift, neue werden errichtet.

Im 1. Jahrhundert wurde die Stadt mit dem Überfall des pontischen Königs Pharnakes II. auf Kolchis im Jahre 49 v. Chr. zum ersten Mal zerstört. Das zweite Zerstörungsereignis hängt mit dem Einfall des Königs Mithridates VII. um 47 v. Chr. zusammen. Danach setzte eine Stagnation ein, im Mittelalter war der Ort von geringer Bedeutung.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der Flughafen Kutaissi ist 30 km von Wani entfernt.

Mit der Bahn[Bearbeiten]

Nächste Bahnstation, an der auch Schnellzüge halten: Samtredia

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der Busbahnhof von Wani befindet sich im Zentrum, beim östlichen der beiden Kreisverkehre. Es fahren die üblichen Marschrutkas in die Nachbarstädte.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die gut ausgebaute Regionalstraße შ 13 (Dapnari-Baghdati) führt mitten durch die Stadt.

Mobilität[Bearbeiten]

Das archäologische Museum liegt auf einer Anhöhe etwa 2 km außerhalb des Zentrums. Wer nicht zu Fuß gehen will, kann ein Taxi nehmen.

In die Umgebung kann man mit Taxis oder Marschrutkas fahren, so man kein eigenes Auto hat.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Wanis Nakalakari. Die Ausgrabungsstätte.

Umgebung:

  • Galaktion und Tizian Tabidse Haus-MuseumTel.: +995 593 560506. Im Familiensitz der beiden Poeten im Dorf Tktschwischi, gezeigt werden persönliche Gegenstände aber auch Skulpturen und Malereien anderer georgischer Künstler. Geöffnet: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr. Preis: Eintritt 1 Lari.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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