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Volkmarser Weg

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Wegzeichen

Der Volkmarser Weg ist ein 44 km langer Hauptwanderweg von Volkmarsen über Wolfhagen und Naumburg nach Fritzlar. Die Wanderroute wurde 1974/1975 eingerichtet und folgt in etwa dem Verlauf der alten Heerstraße Fritzlar-Paderborn. Obwohl in ihrer Streckenführung mehrmals verändert, verbindet sie nach wie vor mehrere Sehenswürdigkeiten des Wolfhager Landes.

Streckenprofil[Bearbeiten]

Markierungen des Volkmarser Weges in Viesebeck
Das Rathaus von Volkmarsen
  • Länge: 44 km. Der Volkmarser Weg lässt sich gut in mehrere Etappen mit verschiedenen Längen unterteilen.
  • Höhenmeter: Circa 750 Meter. Die beiden Ausgangspunkte, die Stadtkerne von Volkmarsen und Fritzlar, liegen auf unterschiedlicher Höhe.
  • Etappen: 4 Etappen, deren Start- und Endpunkte allesamt gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind und oft auch über eine Einkehrmöglichkeit verfügen.
  • Markierung: Der Volkmarser Weg ist mit einem weißen V markiert, meist auf schwarzem oder dunklem Grund. Die Aufkleber tragen zusätzlich die Schriftzüge "Volkmarser Weg" und "HWGHV".
  • Ausschilderung: Die Ausschilderung des Volkmarser Weges ist mit Stand August 2015 als schlecht und teilweise lückenhaft zu bezeichnen. Wegweiser mit Kilometerangaben sind nur selten an der Wanderroute zu finden.
  • Geeignetes Schuhwerk: Bei trockener Witterung ist der Wanderweg, abgesehen von kurzen Abschnitten wie an der früheren Gaststätte Monschein, mit normalen Schuhen mit gutem Profil begehbar.
  • Familieneignung: Nur teilweise gegeben, da der Volkmarser Weg immer wieder stärkere Steigungen und schlechte Wegabschnitte wie nahe Monschein oder zwischen Altendorf und Züschen aufweist.
  • Mountainbike-Eignung: Ja, in der Regel sogar für Anfänger ohne größere Erfahrung geeignet.
  • Beste Jahreszeit: Ganzjährig, bevorzugt sollte der Volkmarser Weg allerdings bei trockenem Wetter erwandert werden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Marktplatz in Fritzlar
Der Bahnhof von Volkmarsen

Volkmarsen ist eine Kleinstadt mit rund 6750 Einwohnern im nördlichen Teil des Wolfhager Landes. Wichtigste Sehenswürdigkeiten sind die 1225 erstmals urkundlich erwähnte Kugelsburg, die gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt Volkmarsen darstellt, die Wittmarkapelle zwischen Volkmarsen und Welda aus dem 12. Jahrhundert, die katholische Kirche St. Marien, erbaut um 1260, und die Freizeitanlage "Volkmarser Sauerbrunnen" im Erpetal (www.sauerbrunnen-volkmarsen.de).

Die Heerstraße Fritzlar-Paderborn verlief von Fritzlar über Naumburg, Wolfhagen, Viesebeck, die Scheid und Volkmarsen nach Westfalen und war eine der Hauptverkehrsadern von Ober- und Niederhessen nach Westfalen. Die Anwohner entlang der Heerstraße profitierten zwar wirtschaftlich von dieser, wurden dagegen aber auch nicht von kriegerischen Einflüssen verschont, wenn die Truppen von über tausend Mann im Mittelalter über die Heerstraße zogen.

Die Hauptwanderstrecken des HWGHV wurden ab 1973 zur Ablösung der Wegemarkierung mit Einheitszeichen eingeführt. So auch der 44 km lange Volkmarser Weg, der viele Sehenswürdigkeiten des Wolfhager Landes, wie das Naturschutzgebiet Scheid, die Scheidwarte, das Naturschutzgebiet Dörneberg, den Graner Berg, das Naturdenkmal Raue Steine, die Naumburger Warte, den Burgstall Beltershausen, das Naturdenkmal Riesenstein, das Schloss Garvensburg und die Donarquelle, miteinander verbindet.

Anreise[Bearbeiten]

Die Scheidwarte südlich von Volkmarsen
1. Etappe
Blick vom Volkmarser Weg auf Volkmarsen und zur Kugelsburg
Volkmarser Weg

Mit dem Auto[Bearbeiten]

In Anschluss an die erste Etappe lohnt ein Abstecher zum Marktplatz in Wolfhagen
Die beiden mittelalterlich anmutenden Graner-Berg-Türme

Wanderparkplätze entlang des Volkmarser Weges findet man an der Scheidwarte zwischen Volkmarsen und Lütersheim, der ehemaligen Gaststätte Monschein zwischen Bründersen und Ippinghausen und der Donarquelle zwischen Züschen und Geismar. Da der Volkmarser Weg ein Streckenwanderweg ist, ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zur Anreise empfehlenswert.

Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln[Bearbeiten]

Blick vom eingezäunten Aussichtspunkt auf den Flugplatz Wolfhagen-Graner Berg
2. Etappe
Blick zurück von der Straße "Am Tränkeweg" auf Wolfhagen

Beide Ausgangspunkte des Volkmarser Weges sind gut mit Bus und Bahn erreichbar. Alle Haltestellen, die am Volkmarser Weg oder in unmittelbarer Umgebung liegen, wurden mit einem Foto verlinkt. Zudem sind auch alle dort verkehrenden Bus- und AST-Linien aufgeführt, die Fahrpläne können direkt als PDF heruntergeladen werden.

Streckenbeschreibung[Bearbeiten]

Naumburger Warte mit Himmelsschaukel
Bahnhof Naumburg (Bz Kassel) des Hessencourriers mit Eisenbahnmuseum

Der Volkmarser Weg kann in vier Etappen aufgeteilt werden und verläuft überwiegend über befestigte Forst- und Wirtschaftswege. Aber auch diese können bei entsprechender Witterung schnell matschig und schwer begehbar werden. Alternativ kann man auch auf den zwischen Wolfhagen und Fritzlar in etwa parallel zum Volkmarser Weg verlaufenden Hessischen Radfernweg R4 ausweichen. Für eine detaillierte Wanderkarte bitte einfach auf die POI's klicken, die einen sofort an die beschriebene Position leiten.

1. Etappe: Volkmarsen - Wolfhagen 12,5 km[Bearbeiten]

3. Etappe
Rückblick vom Volkmarser Weg und dem Hessischen Radfernweg R4 auf Naumburg
Der Riesenstein vom Heiligenberg, auch Riesenstein von Heimarshausen genannt

Von der HaltestelleHaltestelle Rathaus (Linien 130, 505 und W3) wandert man vorbei am Rathaus auf dem Steinweg aus der Altstadt hinaus bis an einen Bahnübergang wenige Meter nördlich des 1 Bahnhofes Volkmarsen (KBS 612) mit gleichnamiger HaltestelleHaltestelle Bahnhof (Linien 130, 505, 505.1 und W3). Nach Überquerung der Arolser Straße (Landesstraße 3080) und der Bahnstrecke Volkmarsen-Obervellmar folgt man kurz der Lütersheimer Straße (Kreisstraße 6) und der Burgstraße, um dann nach Südosten in den Ehringer Weg abzuzweigen. Weiter wandert man über die Scheidwartstraße in südlicher Richtung bis zu den 2 ersten Feldern, und läuft entweder über die Ellingser Straße oder einen parallel zu dieser westlich verlaufenden Feldweg, markiert mit lokalen Wanderwegen, bis zur Eichenstraße. Dieser folgt man dann bergauf bis an den 3 Stadtrand von Volkmarsen und den Beginn des Naturschutzgebietes Scheid, markiert durch eine Informationstafel. Nachfolgend führt der Volkmarser Weg schlecht markiert auf Wiesenwegen durch das Naturschutzgebiet, um sich nicht zu verlaufen sollte man sich immer leicht rechts, bzw. westlich halten. Schließlich erreicht man über größere Wiesen die nicht besteigbare 4 Scheidwarte, auch Lütersheimer Warte genannt, an der sich auch eine weitere Informationstafel des Naturschutzgebietes Scheid befindet.

Während die lokalen Wanderwege wenig später hinunter zur Kreisstraße 6 abzweigen, verläuft der Volkmarser Weg nun auf ziemlich direktem Wege über den Höhenzug zwischen Lütersheim und Ehringen. Zunächst wandert man dazu auf Wiesenwegen, später dann auf geschotterten Forstwegen vorbei an einem alten Grenzstein und durch das Gelände eines 5 Steinbruches hindurch bergab bis zur Nebenstraße zwischen Ehringen (Bahnhof an der Bahnstrecke Volkmarsen-Obervellmar) und Lütersheim, über die auch die Wanderrouten ⊥ und ◇ verlaufen. Anschließend folgt man den Markierungen des Volkmarser Weges einen Bergrücken hinauf über die 6 Stadtgrenze zwischen Volkmarsen und Wolfhagen hinweg, die gleichzeitig auch die Grenze zwischen den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Kassel darstellt, und weiter nun wieder leicht bergab über einen Schotterweg zur Kreisstraße 93. An dieser wandert man kurz entlang, bis man nach rechts abbiegt und über einen Wirtschaftsweg den Ortseingang von Viesebeck erreicht. Über die Straße Zur Wünne erreicht man vorbei am Friedhof und der gleichnamigen HaltestelleHaltestelle Friedhof (wird zur Zeit nicht bedient) die Wolfhager Straße (Kreisstraße 92), die man schräg überquert und über die Elmarshäuser Straße zum 7 Dorfplatz von Viesebeck gelangt, an dessen Rand sich auch die HaltestelleHaltestelle Mitte (Linie 111) befindet.

Vom Dorfplatz, auf dem neben einem Maibaum auch die aus dem Mittelalter stammende „alte Wasserkunst“ steht, wandert man auf der Elmarshäuser Straße vorbei an der Freiwilligen Feuerwehr und der HaltestelleHaltestelle Am Stadthof (Linie 111) aus Viesebeck hinaus. Nach Überquerung des 8 Fischbaches zweigt der Volkmarser Weg nach rechts in das Naturschutzgebiet Dörneberg ab, das durch einen Grund bergauf über Wiesenwege durchwandert wird. Am oberen Ende des Grundes angekommen verläuft der Volkmarser Weg auf Schotterwegen zum ehemaligen Standort der 9 Viesebecker Warte, die, obwohl längst nicht mehr sichtbar, noch in vielen Wanderkarten eingezeichnet ist. Anschließend läuft man auf geschotterten und asphaltierten Wirtschaftswegen ziemlich direkt Richtung Wolfhagen, doch bevor man die Stadt erreicht, muss man noch das kleine Tal des Dasebaches durchqueren, in welchem sich der Solarpark Wolfhagen befindet und durch das auch die mittlerweile 10 stillgelegte Bahnstrecke von Wolfhagen zur Pommernkaserne verläuft. Der Volkmarser Weg verläuft weiter in Kurven hinauf zur Bundesstraße 450, die zusammen mit einem Lärmschutzdamm überquert wird. Hinter diesem sind dann auch schnell die ersten Häuser von Wolfhagen erreicht und man wandert auf der Falkenstraße bergab bis zur gleichnamigen HaltestelleHaltestelle Falkenstraße (Linie 112), sowie über die Apfeltrift und die Straße Teichtor (Kreisstraße 105) hinunter zum Mühlenwasser. Über die Ritterstraße erreicht man schließlich bergauf am Rande der Altstadt entlang die 11 HaltestelleHaltestelle Landratsamt (Linie 112) Landratsamt, die gleichzeitig nach zwölfeinhalb Kilometern auch das Ende der ersten Etappe darstellt und an der sich in Form einer Wandertafel eine Übersicht der lokalen Wanderwege befindet. Wer weiter zum Bahnhof Wolfhagen will folgt der Wanderroute Studentenpfad (X 13) und dem Kassel-Edersee-Radweg über die Schützeberger Straße, die Streckenlänge beträgt einfach circa 1,5 Kilometer.

2. Etappe: Wolfhagen - Naumburg (Hessen) 11,5 km[Bearbeiten]

Schloss Garvensburg in Züschen
4. Etappe
Zunächst wandert man südlich von Züschen noch über asphaltierte Wege

Von der HaltestelleHaltestelle Landratsamt (Linie 112) wandert man in westlicher Richtung über die Hans-Staden-Straße (Kreisstraße 106) und die Buttlarstraße zur Wilhelm-Filschner-Schule, an der sich unweit des Volkmarser Weges auch die HaltestelleHaltestelle Wilhelm-Filchner-Schule (Linien 110, 112 und 120) befindet. Kurz entlang der Ippinghäuser Straße (Landesstraße 3214) und über die Straße "Am Tränkeweg" verlässt man Wolfhagen. Dem kurvigen Verlauf des Mühlenwassers folgend läuft man weiter über geschotterte Wirtschaftswege immer auf den Graner Berg zu, zwischendurch zweigt der lokale Wanderweg W3 zum 12 Naturschutzgebiet Glockenborn ab, bis der Fuß des Berges erreicht wird und der Volkmarser Weg teilweise steil über einen asphaltierten Wirtschaftsweg hinauf auf das Gipfelplateau verläuft. Dort befinden sich neben dem 13 Flughafen Wolfhagen-Graner Berg (ICAO-Code: EDGW) die Graner-Berg-Türme, Überreste eines nicht fertiggestellten Jagdschlosses des Landrates von Buttlar, sowie etwa 300 Meter südlich des Gipfels die Drachenhöhle, die rund 25 Meter in den Berg hinein führt (nähere Informationen siehe örtliche Informationstafel am Parkplatz). Auf einem teilweise ausgefahrenen geschotterten Wirtschaftsweg wandert man entlang der Start- und Landebahn des Sonderlandeplatzes auf der Südseite des Graner Berges hinunter, überquert das Mühlenwasser und erreicht über die Straße "Zum Graner Berg" 14 Bründersen. Im Ortskern befinden sich die HaltestelleHaltestelle Naumburger Straße (Linien 110 und 144) und an der Bundesstraße 251 die öfter bediente HaltestelleHaltestelle Ederseestraße (Linie 110).

Der Volkmarser Weg allerdings verläuft nicht weiter nach Bründersen hinein, sondern über die Glockenstraße in westlicher Richtung wieder aus dem Ort heraus und ziemlich direkt über asphaltierte und geschotterte Wirtschaftswege bis an den 15 Waldrand des Waldgebietes Monschein. An diesem wandert man nun zunächst über unbefestigte Waldwege entlang und später dann mit der ebenfalls von Bründersen kommenden Wanderroute Wolfsfährte kurz auch durch den Wald. Wenig später zweigt die Wolfsfährte dann aber schon wieder Richtung Ippinghausen und dem aus vier Sandsteinfelsen bestehenden Naturdenkmal Raue Steine ab, während der Volkmarser Weg weiter am Waldrand entlang über einen stärker zugewachsenen Feldweg zur ehemaligen Gaststätte Monschein an der Bundesstraße 251 führt, wo auch die gleichnamige 16 HaltestelleHaltestelle Monschein (Linie 110) liegt. Nach Überquerung der Bundesstraße 251 folgt man den Markierungen des Volkmarser Weges leicht bergauf über alte unbefestigte Forstwege tiefer in den Wald hinein und in südlicher Richtung über teils etwas zugewachsene Waldwege bis zu einem Parkplatz an der Korbacher Straße (Kreisstraße 108). Ist diese erreicht ist auch das schlimmste Teilstück der zweiten Etappe des Volkmarser Weges geschafft und man wandert nun auf geschotterten Wirtschaftswegen mit schöner Aussicht Richtung Altenstädt am Waldrand des Mühlenholzes entlang. Zwischendurch kreuzen 17 lokale Wanderwege nach Altenstädt (im Ort HaltestelleHaltestelle Mitte (Linien 53, 55, 142, 144, 152 und 154)) und Ippinghausen den Volkmarser Weg und schließlich auch der 18 Habichtswaldsteig, über den man über Wiesenwege unbedingt einen kleinen Abstecher zur nahen Naumburger Warte (auch Altenstädter Warte genannt) machen sollte. Wer diese besteigt, hat eine attraktive Rundsicht; neben der Warte befindet sich zudem der Märchenrastplatz Himmelsschaukel des Habichtswaldsteiges.

Zurück auf dem Volkmarser Weg wandert man weiter auf geschotterten Wirtschaftswegen leicht bergab in südlicher Richtung. Schließlich trifft der Hessische Radfernweg R4 aus dem Elbetal von Ippinghausen kommend auf den Volkmarser Weg und beide Routen verlaufen kurz zusammen, bevor der 19 R4 in Höhe eines Bauernhofes wieder vom Wanderweg abzweigt, aber ebenfalls nach Naumburg führt. Weiter geradeaus in südlicher Richtung erreicht man schließlich über einen asphaltierten Wirtschaftsweg und die Straße "Am Bruch" die Bahnhofstraße (Landesstraße 3215), der man vorbei an der HaltestelleHaltestelle Bahnhof (Linien 53, 55, 142, 144, 152, 154 und 585.3) und dem Bahnhof Naumburg (Hessen) der Museumseisenbahn Hessencourrier über einen Hügel hinweg hinunter ins Elbetal in die Altstadt von Naumburg hinein folgt. Von den 20 HaltestelleHaltestelle Im Hain / Vor dem Tor (ehemals Friedhof) (Linien 53, 55, 142, 144, 152, 154 und 585.3) lohnt im Anschluss an die zweite Etappe des Volkmarser Weges ein Abstecher über die Wanderroute Herkulesweg (X7) hinauf zum Marktplatz und zur St. Crescentius-Kirche.

3. Etappe: Naumburg (Hessen) - Züschen 12 km[Bearbeiten]

Die Donarquelle (Sauerbrunnen) an der L 3214 zwischen Züschen und Geismar
Blick vom Grauen Turm über die Dächer der Altstadt auf den Fritzlarer Dom

Von der HaltestelleHaltestelle Im Hain / Vor dem Tor (ehemals Friedhof) (Linien 53, 55, 142, 144, 152, 154 und 585.3) folgt man zunächst der Straße "Im Hain" (Landesstraße 3214) um die Altstadt herum durch das Elbetal, bevor man vorbei an der HaltestelleHaltestelle Fritzlarer Straße (Linien 53, 55, 142, 144, 152 und 154) die Wassertretstelle Zäpfchen erreicht und kurz hinter dieser die Elbe überquert. Wer nicht entlang der Landesstraße 3214 sondern abseits des Verkehrs wandern will kann alternativ auch dem Hessischen Radfernweg R4 und dem Eco Pfad Archäologie Naumburg auf geschotterten Fuß- und Radwegen durch das Elbetal folgen. Auch der folgende Wegabschnitt über den Elbener Pfad lässt sich zum Teil auf dem Eco Pfad Archäologie Naumburg auf Parkwegen durch den Landschaftspark Elbetal vorbei an der Hummelwerkstatt umgehen. Doch egal für welche Wegführung man sich entscheidet, letztendlich läuft man auf dem 21 Elbener Pfad aus Naumburg heraus. Auf geschotterten Wirtschaftswegen wandert man zusammen mit dem Herkulesweg (X7) und dem Hessischen Radfernweg R4 einen etwas steileren Bergrücken hinauf, auf dessen Kuppe eine 22 Parkbank nach Bewältigung des Anstieges zur Rast einlädt. Anschließend erreicht man wieder bergab hinunter in das Elbetal über die Straße "Zur Schlagmühle" das Dorf Elben, das zusammen mit dem etwas höher gelegenen Elberberg zusammen den Stadtteil Elbenberg von Naumburg bildet. Sehenswürdigkeiten im Ort unweit des Volkmarser Weges sind das Schloss Elberberg mit Englischem Garten, das Elbenberger Türmchen, der Felsenkeller und Großstollenanlage „Saphir“, sowie das Steinkreuz von Elben an der Landesstraße 3214. Der Volkmarser Weg führt vorbei an der HaltestelleHaltestelle Brücke (Linien 53, 55, 142, 144, 152 und 154) und über den Wenigenfeldweg durch Elbenberg hindurch, bevor zwischen einem 23 Sportplatz und Fischteichen die Elbe erneut überquert wird. Über eine asphaltierte Nebenstraße erreicht man schließlich zusammen mit dem Hessischen Radfernweg R4 Altendorf. In dem kleinen Ort verläuft der Volkmarser Weg vorbei an der 24 HaltestelleHaltestelle Bürgerhaus (Linien 142, 144, 152 und 154), öfters bedient wird jedoch die nahe HaltestelleHaltestelle Friedhof (Linien 55, 142, 144, 152 und 154) an der Landesstraße 3214, und einer Wandertafel, sowie über die Neue Straße hinweg und den Lohweg bergauf bis an den Ortsrand.

Weiter geht es in südlicher Richtung auf einem geschotterten Wirtschaftsweg vorbei an einem Bauernhof zum 25 Burgstall Beltershausen, einer abgegangenen Burg aus dem 15. Jahrhundert, und über einen asphaltierten Wirtschaftsweg vorbei an einer Fischzucht leicht bergauf zum Waldrand des Alten Waldes, einem Teil des Waldecker Waldes. Zunächst wandert man auf einem geschotterten Forstweg tiefer in den Wald hinein, später dann auf einem alten unbefestigten teilweise stärker zugewachsenen Waldweg den Ziegenrück hinauf, auf dessen Gipfel sich unweit des Volkmarser Weg das 26 Naturdenkmal Riesenstein vom Heiligenberg, auch Riesenstein von Heimarshausen genannt, befindet (erreichbar über den lokalen Wanderweg H5). Wer den Ziegenrück, bzw. den Riesenstein und die damit verbundenen schwer begehbaren und teilweise zugewachsenen Waldwege auslassen will, der kann alternativ auch weiter dem geschotterten Forstweg einmal um den Ziegenrück herum folgen und anschließend über den H5 vorbei am Haus Heiligenberg wieder den Volkmarser Weg erreichen. Dieser führt über geschotterte Forstwege vorbei an Jägerständen vom Ziegenrück hinunter bis kurz vor den Waldrand, wo ein weiterer teilweise stark zugewachsener Wald auf den Wanderer wartet. Ist dieser passiert läuft man weiter eine Wiese hinunter und trifft schließlich wieder auf den lokalen Wanderweg H5. Der Volkmarser Weg verläuft anschließend auf befestigten Wirtschaftswegen zur 27 Kreisstraße 114 und über diese hinunter zur Landesstraße 3214 ins Elbetal. Es ist ratsam die dritte Etappe bereits in Heimarshausen zu beenden, so würde man den Abschnitt des Volkmarser Weges auf der Landesstraße 3214 vermeiden. Dazu würde man vor der Flur "Hinter der Steinkaute" in westlicher Richtung einem asphaltierten Wirtschaftsweg durch ein kleines Waldgebiet hindurch bis zur Flur "Im Steingrund" folgen und weiter dem H5 nach Heimarshausen hinein zur HaltestelleHaltestelle Mitte (Linien 55, 142, 144, 152, 154 und 454) (siehe Karte). Folgt man dagegen dem Volkmarser Weg läuft man eine Zeit lang auf oder entlang der Landesstraße 3214 und schließlich über eine 28 Wiese einen Bergrücken hinauf. Oben an der Kreisgrenze zwischen dem Landkreis Kassel und dem Schwalm-Eder-Kreis angekommen, beginnt ein weiterer zugewachsener Feldweg, der ziemlich direkt in südlicher Richtung bis nach Züschen hinein führt. Über den Alten Weg und die Altendorfer Straße erreicht man schließlich über die Elbe hinweg die 29 HaltestelleHaltestelle Post (Linien 154, 454 und 514), das Ende der dritten Etappe des Volkmarser Weges. Gegenüber der Bushaltestelle befindet sich eine Wandertafel, auf welcher der Streckenverlauf des Volkmarser Weges teilweise falsch eingezeichnet ist. Nach Beendigung der dritten Etappe des Volkmarser Weges lohnt ein Abstecher zum nahen Schloss Garvensburg oder dem Steinkammergrab Züschen.

4. Etappe: Züschen - Fritzlar 8 km[Bearbeiten]

Von der HaltestelleHaltestelle Post (Linien 154, 454 und 514) folgt man den Markierungen des Volkmarser Weges und des Hessischen Radweges R4 entlang der Hauptstraße durch den Ortskern und über eine alte einspurige Brücke über die Elbe. Zusammen mit der Wanderroute Δ zweigt man in den Zäuneweg ab und wandert vorbei an einer weiteren Wandertafel mit lokalen Rundwanderwegen und einem Teich auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg einen Bergrücken hinauf. Kurz darauf zweigt dann der 30 Hessische Radfernweg R4 vom Volkmarser Weg ab. Während die Radroute im Elbetal bleibend zur Donarquelle führt, verläuft der Volkmarser Weg geradeaus einen Berg hinauf und schließlich wieder zur Wanderroute Δ. Vom Abzweig von dieser hinauf zum Johanneskirchenkopf weisen die verblichenen Markierungen des Volkmarser Weges über einen nicht mehr begehbaren Feldweg hinunter ins Elbetal und zusammen mit dem Hessischen Radweges R4 zur Donarquelle. Es ist also einfacher statt dem Volkmarser Weg der Radroute zu folgen. Über die Mühlenallee (Landesstraße 3214) erreicht man schließlich die 31 Donarquelle mit kleinem Rastplatz, an der man sich kostenlos Trinkwasser zapfen kann. Nähere Informationen dazu auf der Website des Fördervereins Sauerbrunnen Geismar e.V.. Von der Donarquelle folgt man noch ein Stückchen der Mühlenallee ein letztes Mal über die Elbe hinweg, bevor man auf einem groben Schotterweg etwas steiler durch ein Naturschutzgebiet bergauf wandert. Anschließend läuft man über einen asphaltierten Wirtschaftsweg auf direktem Wege hinunter nach Geismar.

Über die Straßen "Zur Donarquelle" und Verdiweg erreicht man vorbei am Friedhof die Bonifatiusstraße (Landesstraße 3214) und die 32 HaltestelleHaltestelle Am Friedhof (Linien 154 und 454). Nachfolgend läuft man wieder zusammen mit dem Hessischen Radfernweg R4 entlang der Bonifatiusstraße vorbei am Bonifatius-Denkmal und der Kirche, sowie der HaltestelleHaltestelle Bonifatiusstraße (Linie 154) und der HaltestelleHaltestelle Dorfgemeinschaftshaus (Linien 154 und 454) durch Geismar hindurch. Kurz hinter dem Ortsausgang führt ein asphaltierter Fuß- und Radweg zu einer Fußgängerinsel über die Landesstraße 3383 und weiter entlang des Neuen Friedhofes bergauf. Nach der Überquerung eines 33 Parkplatzes folgt man dem Geismarrain vorbei an der HaltestelleHaltestelle Neuer Friedhof (Linie 452) nach Fritzlar hinein und weiter der Geismarstraße vorbei an der gleichnamigen HaltestelleHaltestelle Geismarstraße (Linie 452) bis zur Altstadt. Entlang der Stadtmauer erreicht man schließlich durch einen kleinen Park hindurch nach 44 Kilometern die 34 HaltestelleHaltestelle Allee (Linien 154, 400, 401, 402, 411, 413, 450, 452, 454, 456, 459 und 500), den Endpunkt des Volkmarser Weges. Zum Bahnhof Fritzlar (KBS 621) wären es noch einmal circa 1,3 km in südlicher Richtung über die Fraumünsterstraße und die Gießener Straße.

Ausflüge[Bearbeiten]

Während zu Beginn einer Wanderung auf dem Volkmarser Weg ein Abstecher von Volkmarsen hinauf zur Kugelsburg lohnt, sollte man nach Abschluss der Wanderung in Fritzlar den Grauen Turm besichtigen, den mit 38 Metern Höhe größten erhaltenen städtischen Wehrturm Deutschlands. Dieser kann ebenso wie der Bergfried der Kugelsburg bestiegen werden und bietet einen schönen Blick über Fritzlar. Man findet den Grauen Turm zwischen den Parkplätzen P2 und P3 am östlichen Rand der Altstadt. Der Wehrturm ist von April bis Oktober täglich von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 0,45 € pro Person. Weitere lohnenswerte Ziele sind der Marktplatz mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern oder der Fritzlarer Dom St. Peter.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rad- und Wanderkarte Naturpark Habichtswald - Maßstab 1:35 000, ISBN 978-3-86973-031-8, 4,50 €, herausgegeben von der Kartographischen Kommunalen Verlagsgesellschaft mbH (2011).
  • HR Naturpark Habichtswald / Reinhardswald - Topographische Freizeitkarte 1:50 000, ISBN 978-3-89446-319-9, 9,50 €, gemeinschaftlich herausgegeben vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein e.V. und dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (2012).
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