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Villa Ciudad de América

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Villa Ciudad de América
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Der kleine Ort Villa Ciudad de América liegt am Nordrand des Molinos-Stausees, einem der größten Nord- und Zentralargentiniens, in den Sierras de Córdoba. Bei Badenden und Anglern ist er gleichermaßen beliebt und hat seine Ruhe bisher nicht an den Massentourismus verloren.

Hintergrund[Bearbeiten]

Inmitten einer hügeligen bis bergigen Landschaft auf 728 m Höhe zieht sich das kleine Dorf durch verschiedene nebeneinander liegende Täler. Auffällig ist das satte Grün der Wiesen und Wälder in der Umgebung, das besonders im Sommer und Frühherbst voll zur Geltung kommt. Etwas versteckt liegt der Staudamm selbst, noch versteckter der überraschend bevölkerte Yacht- und Hausboothafen, der dem See ein eigenes Gepräge gibt.

Vom Massentourismus wurde der kleine Ort mit seinen etwa 800 Einwohnern noch nicht entdeckt. Immerhin befindet sich hier das offizielle Ferienzentrum der Börse von Buenos Aires. Doch nicht nur die Oberschicht trifft sich hier in zum Teil prunkvollen Villen, sondern auch zahlreiche Angler aus Mittel- und Arbeiterklasse gehen ihrem Hobby auf den weiten Gras- und Sandstränden sowie auf dem Campingplatz nach.

Villa Ciudad de América liegt auf dem Weg von Córdoba ins Calamuchita-Tal, wo sich die großen Ferienorte Villa General Belgrano (bekannt für sein Bierfest) und Santa Rosa de Calamuchita befinden. Die Entfernung bis Córdoba beträgt 68 km.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Der nächste Flughafen liegt in Córdoba.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Busse (Sierras de Calamuchita) fahren etwa alle 2 Std. vom Terminal von Córdoba aus ins Calamuchita-Tal. Sie machen an drei Stellen im Ort Halt. Einen Busterminal sucht man vergebens.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Ruta Provincial 5 von Córdoba über Alta Gracia in Richtung Santa Rosa de Calamuchita. Die Straße ist oft stark befahren und nachts wegen der vielen schlecht beleuchteten Fahrzeuge recht gefährlich. Aber auch wegen der schönen Aussichten lohnt eine Anreise bei Tageslicht.

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt ein paar Taxis, aber ansonsten ist man auf die eigenen Füße oder das Fahrrad angewiesen. Wegen der Hügel kann das schon mal in die Beine gehen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Auf einem Hügel mitten im Dorf erhebt sich eine Freilichtkirche mit einem kleinen Kreuzweg. Ansonsten gibt es hie und da eine interessante Villa zu bestaunen, auch das Hafenviertel (am Campingplatz) mit seinen traditionellen Holzhäusern ist zumindest einen Blick wert.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wanderer sollten sich nach Wegen erkundigen, denn häufig landet man vor einem geschlossenen Gatter.

Wassersport kann man rund um den Campingplatz treiben, wo es auch einen Badestrand gibt. Weitere Badestrände liegen südlich des Staudamms. Rund um den Damm selbst und im Bootshafen sollte nicht gebadet werden.

Einkaufen[Bearbeiten]

Es gibt einige Mehrzweckläden, aber bisher keinen Supermarkt. Rund um den Damm gibt es eine Handvoll Läden mit Kunsthandwerk.

Küche[Bearbeiten]

Die wenigen Restaurants ballen sich rund um den Damm, ebenfalls kann man im Hotel Fatima essen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

  • Complejo Bolsa de Comercio de Buenos Aires. Fünf-Sterne-Ferienhauskomplex.
  • Camping Club de Pesca. Im Hafenviertel, recht schattig, günstig.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Postleitzahl ist X5189, Telefonnummer 03547.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Villa General Belgrano. "Alpine Stadt" mit etwa 10.000 Einwohnern im Calamuchita-Tal. Hier findet das Oktoberfest (Fiesta Nacional de la Cerveza) im Oktober statt.
  • La Cumbrecita. Kleines "Schwarzwalddorf" mit Autoverbot direkt in den Sierras.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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