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Villa General Belgrano

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Villa General Belgrano
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Villa General Belgrano ist eine Kleinstadt mit etwa 10.000 Einwohnern in den Sierras de Córdoba. Sie liegt im Calamuchita-Tal und ist besonders für ihr "alpines" Flair und ihr Oktoberfest bekannt.

Stadt im Jahre 2007

Hintergrund[Bearbeiten]

Villa General Belgrano wurde in den 1930er Jahren von deutschen und schweizerischen Kolonisten gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg stießen Überlebende des deutschen Kriegsschiffs Graf Spee hinzu. Nachdem sie ihre Häuser nach dem Vorbild der alpinen Architektur konstruiert hatten, erkannten sie schnell das touristische Potenzial des Ortes, der heute eines der beliebtesten Ferienzentren der Sierras de Córdoba ist. Das zunächst lokale Bierfest im Oktober wandelte sich im Laufe der Jahre zu einem Massenspektakel, das es zwar noch nicht mit dem deutschen Original aufnehmen kann, für Liebhaber feuchtfröhlicher Abende und mitteleuropäischer Kost in Argentinien jedoch ein Muss ist.

Der Ort kam öfters in der Vergangenheit in Verdacht, ein Mekka von Altnazis zu sein. Sicherlich sind einige der Graf-Spee-Überlebenden nach wie vor unkritisch mit ihrer Vergangenheit, den allermeisten Einwohnern ist jedoch rechtes Gedankengut fremd - es wurde sogar ein Buch über dieses Thema verfasst, das zum Schluss kommt, die Vorwürfe seien nicht gerechtfertigt.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Flughafen in Córdoba. Von dort aus muss man den Bus nehmen.

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Die Buslinie Sierras de Calamuchita sowie die Minibuslinie Lep fahren den Ort etwa im 45min Takt von Cordoba an. Neben Córdoba kann auch Embalse im Süden erreicht werden.

Auf der Straße[Bearbeiten]

Die RP 5 (Córdoba - Embalse - Berrotarán) ist von Norden und Süden gleichsam der besten Anreiseweg.

Mobilität[Bearbeiten]

Man kann alles gut zu Fuß erreichen, zudem gibt es Taxis.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fast alle Häuser im Zentrum sind der alpinen Architektur nachempfunden. Kurios die Holzschilder, auf denen so mancher Rechtschreibfehler zu entdecken ist.

  • Municipalidad. Rathaus, mit einem der alpinen Architektur nachempfundenen Architektur und einem Turm, der fast aus einem mittelalterlichen deutschen Städtchen stammen könnte.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Wandern ist in der Gegend sehr gut möglich, die Wege sind jedoch in der Regel nicht markiert. Villa General Belgrano ist einer der Ausgangspunkte zum höchsten Berg der Sierras de Córdoba, dem 2.780 m hohen Champaquí.

Einkaufen[Bearbeiten]

Beliebte Souvenirs sind Bierkrüge und Holzfiguren. Manchmal entdeckt der aufmerksame Beobachter auch so manches Symbol, das in Deutschland wohl nicht verkauft werden dürfte.

Küche[Bearbeiten]

Zahlreiche Restaurants haben sich auf mitteleuropäische Gerichte spezialisiert. Dazu gehören nicht nur deutsche, sondern z.B. auch auffällig viele ungarische und ostmitteleuropäische Gerichte.

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Oktoberfest findet meist in den zwei ersten Wochen des Oktobers statt. Das recht kleine, aber immer volle Gelände bietet mitteleuropäische Spezialitäten (witzig: manchmal werden lokale und deutsch Spezialitäten vermischt, wie beim "Pancho mit Sauerkraut"), Shows aller Art (vom Schuhplattler über argentinische Folklore bis zum Mariachi), ein traditionelles Freibier aus einem Fass auf der Bühne, ausgelassene Stimmung, und natürlich so ziemlich alle Biersorten, die es in Argentinien gibt. Empfehlenswert sind vor allem die Regionalbiere Brunnen (aus Villa General Belgrano selbst), Cassaro (aus Córdoba) und Antares (aus Mar del Plata). Die Biere gibt es in heller, dunkler und "roter" Variante.

Die größte Diskothek der Stadt heißt übrigens Gerlind.

Unterkunft[Bearbeiten]

Die Hotels gelten als recht teuer. In der Zeit des Oktoberfests sollte man auf jeden Fall vorbuchen, dann sind oft sogar die Campingplätze voll.

Gesundheit[Bearbeiten]

Praktische Hinweise[Bearbeiten]

Ausflüge[Bearbeiten]

  • La Cumbrecita. Ca. 90 km nordwestlich, idyllisches nachgebautes Alpendorf, das sich zum Hippie-Mekka entwickelt hat. Den Wagen muss man am Eingang des Ortes stehenlassen - hier herrscht autofreie Zone!
  • Villa Berna. Schweizerische Enklave, 45 km westlich. Hier soll sogar noch "Schwitzerdütsch" gesprochen werden.
  • Yacanto de Calamuchita / Villa Alpina. Von diesen beiden Orten aus, jeweils ca. 100 km westlich, kann man den Champaquí am besten besteigen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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